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Jüdische Zeitung · 1918-09-20 · 38 (20.9.1918) · p. Seite 4

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
12 (1918)
Issue
38 (20.9.1918)
Date
1918-09-20
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 JÜDISCHE ZEITUNG Nr. 33 gung vieler Organisationen dar. von ihrer Existenz hörte ma'n eigentlich nur au! ihren Jahresversammlungen. Die Verwaltung der Gemeinde war zur . Deckung ihres Budgets auf die Unterstützung einer ganz engen Gruppe von Philantrooen angewiesen, wodurch sie in vollständige Abhängigkeit von ihnen geriet. Das hat zu großen Mißständen und Konflikten geführt. Nach langen Kämpfen, die auf der diesjährigen Konvention ihren vorläufigen Abschluß fanden, hat die Gemeinde eine Verfassungsänderung vorgenommen. Die Gemeindeverwaltung wird bestrebt sein, sich mehr auf die Massen des Volkes zu stützen und auch ihre Mittel größtenteils von diesen zu erhalten. Zu diesem Zwecke wurde beschlossen, efne großzügige Propaganda zu entfalten, um 100.000 Mitglieder zit gewinnen, die durch eine progressive Selbstbesteuerung die Gesamtsumme von 200.000 Dollars jährlich, also im Dnrschnitt 2 Dollar uro Kopf, auibringen sollen. Ferner wurde ein Antrag angenommen, eine Monatsschrift ..The Jewish Communal Review“ herauszugeben. Sehr bezeichnend für die jüdischen Verhältnisse in Amerika .ist die Resolution, sobald die Kriegsumstäiuie es gestatten, auf die Einführung., einer fünftägigen Arbeitswoche in den Industrie-' zweigen hinzuwirken, in denen das jüdische Element überwiegt. Wie bekannt wird in Amerika in den Industriebetrieben Samstag nur vormittags gearbeitet. Nun hat vor einigen Jahren unter der jüdischen Bevölkerung in New-York eine Bewegung für die Einführung. einer zweitägigen Arbeitsruhe, d. h. für die Abschaffung der Samstagarbeit. die durch eine entsprechende Verlängerung der Arbeitszeit an den Wochentagen ausgeglichen wird, eingesetzt. Diese Bewegung ging ursprünglich *von orthodoxen Kreisen aus. die um die HeilighaJtung des Sabbaths besorgt sind.. Sie fand aber auch zahlreiche Anhänger in anderen Klassen der jüdischen Bevölkerung, die sich ihr. aus nationalen und sozialen Gefühlen anschlossen. Im Anschluß an die Gemeindetagung fand in .. Carnegie Hall eine Massenversammlung statt, auf der der Philantrop Jacob Schiff eine viel bemerkte Rede hielt.- Nach der Schilderung der großen politischen. Dienste, die die Juden dem Lande während des Krieges erwiesen, sagte er: „Und auch in einer anderen großen und bedeutsamen Angelegenheit haben sich jüdische Einheit und Solidarität als unmittelbares‘ Ergebnis dieser Prüfmigszeiten erwiesen. Die Hoffnung auf den Wiederaufbau des Landes unserer Ahnen für die verstreuten Söhne Israels hat die Vorstellungskraft aller Juden beflügelt und ihren Herzschlag beschleunigt, wenigstens der großen Mehrheit, die die geistige Erbschaft unseres Volkes fortzusetzen gewillt ist. Auch hier können wir abweichende Ansichten über die verschiedenen Seiten der großen Aufgabe, vor der wir stehen, haben, wir stimmen aber alle in der Hauptsache überein, daß es höchst wünschenswert ist. dem jüdischen Volke eine sichere Stütze in Palästina, dem Lande unserer geistigen Geburt und Entwicklung, zu geben." _ . .. Louis Marschall beklagte in seiner Rede die Lage der Juden in -den Rußland entrissenen Provinzen und drückte die Hoffnung aus. daß der Friedenskongreß die Zerstücklung Rußlands, die auch eine Zerstücklung eines so großen Teiles des jüdischen Volkes bedeute* nicht gestatten werde. Als Vertreter der Arbeiter sprach auf der Versammlung Josef Schloßberg, der Führer der jüdischen Herrenschneiderorganisation. Er betonte. daß es viele Fragen gäbe, in denen Juden verschiedener Klassen Zusammenarbeiten müssen. Die jüdischen Arbeiter haben bereits, sagte er. die Wichtigkeit der Anteilnahme am jüdischen Gemeindeleben einzu&ehen begonnen und_ die jüdischen Gewerkschaften werden sich_ in Zukunft immer mehr daran beteiligen. Die jüdischen Arbeiter werden auch, sagte er. darauf bestehen, daß die Gemeinden demokratisch organisiert und geführt werden. ’ - Die Reichspost versäumt schon längst keine Gelegenheit mehr, sich in Grausamkeiten gegen ihre Leser hervorzutun. So nimmt sie den harmlosen vorstehenden Bericht zum Anlaß, einen \ olkserzieherischen Schrecken vor sich her zu verbreiten. Wir halten wieder vor einer Christenverfolgung. Man höre. ..Die Gestalt des wirklichen ..Endsiegers“ (nur der Jud) tritt aus dem düsteren Hintergrund immer .mehr hervor in die Rampenbeleuchtung. Ueber dem Zusammenbruch der heidnischen Welt erstrahlte einst das ..in hoc sifino vinces-Kreuz". lieber dem Blutmeer , und den rauchenden Trümmern, die der Weltkrieg hinterläßt, wird, so droht es uns. ein anderes, ganz anderes Zeichen sich erheben." - Nämlich? Die Lösung dieser Spannung laßt der Schmock für die nächste Nummer, wenn er wieder zu posieren gelaunt ist. die Welt stehe vor einer Christenverfolgung. Es wird auf -die Dauer ganz. öde. der „Reichspost“ ihre Nichtigkeit vorzuhaken. wo sie aber Gespenster, sieht und ihren Lesern das Gruseln lehren möchte, wirkt sie doch immerhin erheiternd. RUNDSCHAU i ' Inland * Tschechischer Antisemitismus. Unser Bru- 'derblatt ..Selbstwehr“ schreibt: Einen respektablen Fortschritt in der antisemitischen Verhetzung stellt ein Artikel der „Narodni Politika“ vom 1. d. M. dar. betitelt: ..Das sifibenköpfige Ungeheuer“, der umso bemerkenswerter ist. als ihn das Blatt das seinen antisemitischen Geiühlen sonst im Feuilleton und in der lokalen Chronik Ausdruck .zu verleihen pflegt an einer Stelle bringt wo es sonst die mit böhmischem Staätsrecht zusammenhängenden Fragen behandelt. Die Ausführungen, die sich in den Zeilen gegen die galizischen-' Juden. zwischen den Zeilen gegen das gesamte Judentum wenden, die den jüdischen, Wucherer als den Alleinschuldigen, den tschechischen als den armen Verführten hinstellen, enthalten derartige Uebertreibungen und Verallgemeinerungen und sind mit so durchsichtiger Tendenz geschrieben, daß es mehr als unnütz wäre, sie mit Tatsachen oder logischen Gründen widerlegen zu wollen. Man wird nur nachdenklich,, wenn man diese maßlosen, jeder tatsächlichen Grundlage entbehrenden Angriffe in den Spalten liest, in denen es sonst von Worten wie nationaler Gerechtigkeit und Demokratie wimmelt, und kann das führende tschechische Blatt wegen des politischen Niveaus, das der . Reichspöst Ehre machen möchte, und wegen der Unsachlichkeit, wie sie ein jeder, der sich fünf Minuten mit Nationalökonomie beschäftigt hat. nachweisen kann, höchstens bemitleiden! Deutschland * Fragen der indischen Jugendfürsorge beschäftigten eine von der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden einberurene Versammlung, die am 1. September im 2. Verwaltungsgebäude der Berliner jüdischen Gemeinde zusammen trat. Der Einladung war eine große AnzaM von Vorständen und Leitern jüdischer Waisenhäuser. Erziehungsanstalten und Stiftungen gefolgt, so daß Vertreter aus allen Bundesstaaten mit Ausnahme Bayerns an der Versammlung teilnahmen. Die Probleme jüdischer Waisen- und Fürsorgeerziehung wurden in langen Auseinandersetzungen erörtert Das Ergeomsder Beratungen bildet die Begründung einer_Vereinigung der jüdischen Institutionen für geschlossene Anstaltserziehung, Polen Schulstatistik. .Unter den jüdischen Schulkindern Warschaus sind überwiegend Mädchen, im ganzen 86.667 christliche und 53.401 Juden, so daß auf 10.000 christliche Kinder in Groß-Warschau 6172 jüdische fallen. Druckerstreik. Die Herausgabe der drei jüdischen Tageszeitungen in Warschau hat dem Verein der Druckereiarbeiter Mitgeteilt. daß. falls -die Arbeiter nicht in der ersten Hälfte der Woche die Arbeit wieder aufnehmen werden, sie iniolge äußerer Gründe davon absehen müßten, vor dem 1. Oktober in Verhandlungen einzutreten. hi den Kreisen der Setzer zeigte sich keine Neigung, der Aufforderung zur Arbeitsaufnahme zu folgen. — Die Lage der jüdischen Journalisten ist infolge des Streiks sehr traurig. Der Verein der jüdischen Literaten und Journalisten hat sich gezwungen gesehen. eine größere Hilfsaktion in die Wege zu leiten. Die .Redaktionsmitarbeiter, die* unverschuldet in den Streik hineingezogen wurden, sind zum großen Teil auf Unterstützung angewiesen. * Ein Skandal im polnischen Nationalrat. Bei Erörterung der Schulfrage im polnischen Staatsith wies der jüdische Abgeordnete Prilutzky darauf hin, , daß durch Nichtgewährung der nationalen Schule, eine Zurücksetzung der Juden herbeigeführt werde. Dffe Assimilanten Eiger .und Pfeffer sprachen sich gegen die jüdische Schule aus. Das Vorgehen der beiden hat in der gesamten polnischen Judenheit Entrüstung hervorgerufen und Abwehrkundgebungen veranlaßt. Rumänien ‘ * Die Naturalisierung der rumänische# Juden. (J. K. B.. Bern.) Das vom Senat und der Kammer angenommene Gesetz über die Naturalisierung der rumänischen Juden bestimmt im Artikel 1 folgende Kategorien, die Anspruch aui Naturalisierung haben: 1. Kriegsteilnehmer inklusive Hibsdienstpflichtige: 2. die im Lande geborenen und dort ansässigen Juden, deren Eltern auch im Lande geboren sind: 3. Eltern. Witwen und Kinder der im Kriege Gefallenen: 4. die^m Lande geborenen dort ansässigen Juden, die im Kriege 1913 mobilisiert ■wurden, auch wenn sie späterhin entlassen wurden. Artikel 2 handelt von der Naturalisierungskummission. die vom 1. September bis 30. Dezember 19X8 in den Kreisstädten funktionieren werde. Die Antwort auf das Einbürgerungsgesuch hat binnen eines- Monats zu erfolgen. Wichtig ist der Artikel 4. der die Beweismittel bestimmt Als solche werden anerkannt: 1. schriftliche Urkunden der Behörden. 2. Zeugenaussagen. 3. Standesamtsurkunden. Die endgültige Entscheidung im Falle eines Protestes fällt das Kassationsgeriefit Das Gesetz schließt sich im wesentlichen den Bestimmungen des Bukarester Friedensvertrages an. Eine Verbesserung ist zu konstatieren in der Naturalisierung der im Jahre 1913 mobilisierten Juden sowie in der Zulassung von Zeugenaussagen als Beweismitt El. was für die einzelnen Naturalisationsfalle besonders wichtig ist. Im Falle einer loyalen Durchführung des Gesetzes wird der weitaus größte Teil der rumänischen Juden naturalisiert werden. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob die rumänische Regierung gewillt ist. das Gesetz loyal -durchzuführen. * Mißhandlung jüdischer Soldaten in Rumänien. Das ..Kopenhagener. Zionistische Büro“ veröffentlicht ein Dokument aus .der demnächst erscheinenden . englischen Ausgabe des Buches ..Die Judenpolitik der rumänischen Regierung“ von S. Bernstein, das der europäischen Oeffentlichkeit aufs neue furchtbare Verbrechen, die von ^den rumänischen Regierungsbehörden . während des Krieses verübt worden sind.; zur Kenntnis bringt Das Dokument bringt zahlreiche militärische Erlässe, und Verfügungen, aus denen die völlige Rechtlosigkeit der Juden in der rumänischen Arme%'hervorgeht. ' Palästina * Die jüdischen Gesundheitsverhälinisse in Palästina. (J.-'P. B.. Zürich.) Die Gesundheitsverhältnisse haben sich infolge des erfolgreichen Eingreifens der englischen' Behörden erheblich gebessert. Spitäler, Apotheken. Versorgung mit gesundem Wasser haben die Krankheitsfälle, die inden letzten Kriegs.iaüren furchtbar zugenommen hatten, glücklicherweise stark zurückgehen'lassen: die besetzten Gebiete sind eoidemiefrei. nur wenige Fälle von Pocken. Typhus sind «n den letzten Monaten gemeldet: die noch immer furchtbar wütende Malaria wird enegrisch bekämpft. Die Pterbliehkeiisquote ist in Jaffa und Jerusalem zurzeit günstiger 2js in den meisten europäischen Städten. Zionistische Bewegung Innerösterreichischer Distristktae. Der innerösterreichische Distriktstag wird itn Sinne des Beschlusses der Obmännerkonferene vom 1. d. M. für Sonntag, den 13. Oktober 1918. 10 Uhr vormittags, ins jüdische Jugendheim. Wien. II.. Obere Donaustraße 91, einberufen. Die Vereine und Schekelzahlergruppen werde» aufgefordert, Delegierte zu wählen und das Ergebnis der Wahl bis 9. Oktober dem Büro des Distriktskomitees. Wien II.. Zirkusgasse 33. bekanntzugeben. Die Delegierten sind mit Vollmachten auszustatten. Gemäß 8 9 des Organisations-Statuts entsenden die Vereine mit 15 bis-25 Mitgliedern 1 Delegierten. 26 bis 50? Delegierte. 51 bis 75 3 Delegierte usf. bis zu 150 Wählern, mit 151 bis 200 Wählern 7 Delegierte. 201 bis 250 8 Delegierte usw.. wobei jeder angefangenen.50 1 weiterer Delegierter entspricht. Außer den Delegierten nehmen auf dem Distriktstag mit Sitz und Stimme teil: 3 Mitglieder des-D. K.. der Präsident des Zentralkomitees für Westösterreich oder dessen Stellvertreter. die westösterreichischen A. C.-Mitglieder und die Mitglieder des E. A. C. Wir machen ausdrücklich aufmerksam, daß im Sinne des 8 8 des Statuts nur die Delegierten jener Vereine zum Distriktstag zugelassen werden, die die Parteisteuer für das laufende Distriktsiahr voll entrichtet haben. Die Tagesordnung wird nächste Woche bekanntgegeben werden Zionistisches Distriktskoiuitee für Iunerösterreich: Ludwig B a t o m. p. Palästina-Abteiiiing des Zion. Z. K. In der kürzlich stattgehabten ersten Sitzung des Arbeitskreises der Palästina-Abteilung des ■Zionistischen Zentralkomitees wurden eine Reihe von Referaten erstattet und Vorschläge zur weiteren Behandlung geprüft. Für die medizinische» Fragen wurde ein Referent bestellt dessen Vorschläge volle.Zustimmung fanden und der zunächst eine Fachgruppe der zionistischen Aerzte bilden wird. Weitere Fachgruppen sind in Vorbereitung. Herr Dr. Steiner legte Entwürfe für eine Kolonisationsgesellschaft und eine Industriegesellschaft vor. deren Grundzüge genehmigt wurden. Ein Komitee von Kaufleüten und Juristen wird die weiteren Schritte zur Gründung der Gesellschaften unternehmen. Dr. Goldhammer referierte über die Vorbereitung von Achusoth. Palästinakursen und eines Führers durch die Palästinaliteratur. Zur Gründung einer landwirtschaftlichen Schute zwecks Ausbildung von iungen Leuten sind bereits 150.000 Kronen gezeichnet. Weiters wurde die Notlage der ‘hebräischen Lehrer in Palästina erörtert Es wurde beschlossen, an die Leitung der Sammlungen „Palästma-Hilfswerk“ und ..Jüdischer Opfertag“ heranzutreten, damit ein Teil der Gelder zur Unterstützung der Lehrer gewidmet werde. Die Vermittlung von hebräischen Lehrkräften aus Palästina nach Oesterreich wurde der Studiengruppe für Erziehung übertragen. Der Vorschlag zur Gründung eines. Fonds zur Unterstützung der Hapoel liazair ‘ und der Schomrim wurde zur Beratung in der nächsten Sitzung vertagt. Ferner wurde beschlossen. f.T eie Diskussionsabende über die prinzipiellen Fragen der Palästinakolonisation zu veranstalten, an denen sich möglichst alle Zionisten beteiligen sollen. Der erste Abend wird demnächst stattfinden und die Frage ..Massen- oder Pionierkolonisation?“ zur Diskussion gestellt werden, über die Herr Dr. E. Rappeport das einleitende Referat halten soll. Die Beteiligung am Arbeitskreis für Palästina war zwar bisher eine gute, doch ergeht trotzdem an alle Zionisten der neuerliche Appell, ihm beizutreten. . da die Bearbeitung der praktischen. Fragen die Mitarbeit aller Gg. erfordert. Südslawische Organisation. Ein überzeugendes Bild vom Aufschwung unserer Organisation gibt eine der letzten Nummern des Parteiblattes ..Zidow“. Auf 12 Seiten enthält .es einen Bericht über den Vortrag: den Dr. Hantke in Budapest hielt und über die persönlichen Aufklärungen,, die der Leiter der südslawischen Organisation Lav. Stern von Dr. Hantke bekam. Für Schekel und Zentralfonds liefen bisher K, 5644.61 ein. der höchste Betrag seit Bestehe» der Organisation. In der Berichtsperiöde vom 1. bis 15. August erreichten die Nationalfondsspenden die Höhe von K 10.602.74. seit 1. Jänner 4iis jetzt zusammen K 83.594.38. so daß bestimmt eine Einnahme von K 100.000 für . das Jahr 1918 zu erwarten-sein wird. Also über das Zehnfache der. früheren Jahre. Ueber eineSnende von K 5000.— der Familie Poliokan (Seoharden) jn Banjaluka zur Herausgabe jüdischer Bücher 'und Broschüren in kroatischer Sprache wird die Mitteilung gemacht, .Weiters bringt das Blatt den ~ Prospekt über die Gründung einer. J üdischeh Bank für Bosnien und die Herzegowina mit dem Sitze in Saraiewo. An der Spitze

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