Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 12 (1918)
- Issue
- 36 (6.9.1918)
- Date
- 1918-09-06
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/2438141-2438675-2438710--5921-2445947- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. 56 JÜDISCHE ZEITUNG . Seite 9 Zionismus — des Zionismus, der das Galuth überwinden will — zu bauen? Wäre es nicht eher die Aufgabe der Zionisten, die kolonisatorische ^Energie der Juden so zu steigern — zu steigern durch die Kraft der zionistischen Idee —. daß sie den großen Möglichkeiten auch gerecht wird? Der Aufbau einer Eigenwirtschaft im großen S*til kann Mittel und Kräfte der ganzen 'Judenlieit beschäftigen. Nimmt man dazu noch die Möglichkeiten. die sich in den brachliegenden Nebenländern Palästinas bieten, so ist für absehbare Zeit für alle überschüssigen Kräfte Versorgung vorhanden. Welche Perspektiven sich für die Wechselwirkung zwischen einer bedeutenden und stets wachsenden jüdischen Siedlung in Palästina und der Diasporaiudenheit auch ökonomisch ergeben werden, wie viele Juden des Galuth auch ökonomisch von und durch Palästina alimentiert werden könnten, ist leicht vorstellbar. Es ist also nicht so, daß im Wirtschaftlichen das Galuihjuäentum sich auf der gegebenen Linie entwickeln und erstarken wird, wodairn es sich um so eher wird Palästina leisten können. Im Wirtschaftlichen stehen genau so wie im Geistig- Kulturellen einer Höherentwicklung des Volkes (natürlich nicht der Einzelnen, die ebenso, wie es im Westen bisher war, sich in der nichtjüdischen Wirtschaft Positionen schaffen können) Hindernisse entgegen, die auf dem landläufigen Wege der Politik — selbst einer nationalen — nicht überwunden werden können. Das war und ist doch das Axiom des Zionismus gewesen! Wird alle Galuthpolitik die Zerstreuung des Volkes, ihren Mihoritätscharakter, die Eigenart der Berufsschichtung. das feindselige Verhalten der anderen Völker, das nur immer mehr wächst usw. grundlegend ändern können? Wer das glaubt, der befindet sich in einer schweren Täuschung. Alle Arbeit im Galuth, die auf der Linie des Gegebenen, entwickelt wird, kann nur Aufrichtung, Linderung, Hilfe, Besserung, Kräftigung usw. bewirken, ohne den Zionismus bliebe sie aber ein Beginnen wie jenes des Münchhausen, der sich am eigenen Zopf aus dem Sumpf ziehen will. Dies gilt wie von der wirtschaftlichen, so von der kulturellen Judermot. Das gepriesene Jiddisch hat nicht nur keine Vergangenheit, sondern auch keine Zukunft, da uns im Galuth der Bauernstand fehlt, der den einzigen Rückhalt für eine Entsprachlichung kleiner Minoritäten bildet. All das sind, wie gesagt, zionistische Axiome. Eine Theorie, welche die Galuthexistenz der Juden als Selbstzweck ansieht, wie die von Heinrich Margulies, hat diese Axiome aufgegeben und sich damit, bei aller Verbeugung vor Palästina und restlosem nationalem Ausleben, auf die schiefe Bahn der Nurnationalisten, Jiddischisten usw. begeben. Ein Galulhiudentum, das imstande ist, zur Macht und Gesundheit aufzusteigen, braucht auch keinen politischen Zionismus mehr; ihm kann ein „Kulturzentrum“ in Palästina genügen. Wer aber an die herrlich-n -Aussichten im Galuth nicht glaubt, wer im politischen Zionismus den einzigen — nicht etwa „auch einen“ — Weg zur Lösung der Judenfrage sieht, der wird zwar nationale Arbeit im Galuth als nötig ansehen und trachten, „bis zur Grenze der 'Möglichkeit“, wie Achad h'aam in seinem Aufsatze gegen Dubnow sagt alle nationalen Errungenschaften im Galuth dem Volke zu erkämpfen, aber — dies wird ihn nicht verführen, seine große Wahrheit aufzugeben und sie durch eine „sowohl-als-auch“- Theorie' zu vertauschen,, er wird vielmehr iesthalten an der „entweder-oder“-Theorie, die unsere großen Führer entwickelt haben: „Das Judentum wird zionistisch sein oder es wird nicht sein.“ Ueber das neue Leben Aus den letzten Quadern der verfallenden Ruine des Diasporajudentums wird das Fundament gelegt zum dritten Tempel und zu dem neuen, ganz sich erfüllenden Leben .der Nation, das'sich von jeher um ihn kristallisierte. Zum Tempel unserer Erneuerung. Die erste Regung, die das Erwachen des sich verjüngenden Volksorganismus andeutete, die erste Bewußtseinsanspannung, die seinen ermatteten Körper straffte, war die Erkenntnis des eigenen Seins. Aus der" Fülle der umweltlichen Erscheinungen, aus der tausendfältigen Zerrissenheit des Galuth hob sie das Volk, das Volk, zu einem Großen, alle Zerstreutheit Verbindenden, Ganzen heraus. Und aus dem Willen, dies Dasein des Volkes in irgend einer Form zu sichern, erwuchs der Wille zur eigenen Staatlichkeit in irgend einer Form, die politische Forderung des Zionismus. — Bald jedoch wurde offenbar, welcher Abgrund klafft zwischen Dasein und Wesen und daß die bloße Erhaltung des einen noch nicht einmal die Erhaltung des andern, geschweige denn eine Fortführung in seinem Weg bedingt. Die zweite Erkenntnis also, die des Volkskorpers Seele und Hirn zu erneuern verlangte, war die Erkenntnis der eigenen Art. Aus der Erkennung ihrer mannigfachen Aeußerungen in Kunst, Wissern- Schaft und Religion, aus der Erforschung ihrer Quellen, aus der Vertiefung ihres Einflusses auf ans und aus ihrer schöpferischen Weiterentwicklung bildete sich die kulturelle Forderung des Zionismus. Das konnte genügen, und konnte nur so lange genügen, als die Idee und ihre Organisation, der Verwirklichung fern, um die Verwirklichung kämpfte. Die Abstraktion des zukünftigen Volkslebens genügte, um Bewegung zu schaffen. Je näher aber die Verwirklichung rückte, desto deutlicher mußte zu den Erkenntnissen von Sem und Wesen die vom eigenen Wirken sich gesellen. Wie es aber kein Sein an sich gibt, sondern nur ein politisch (im aristotelischen Sinne) an die Gemeinschaft gebundenes, wie es kein Wesen an sich gibt, sondern nur ein kulturell mit der Gemeinschaft verknüpftes, so gibt es auch kein Wirken an sich, sondern nur ein sozial in der Gemeinschaft sich äußerndes. Die Formen für die Idee unseres neuen Lebens zu finden, soweit sie den Aufbau unserer Gesellschaft umfassen, die Ordnung aller Kräfte im Rahmen des Schaffens der Volksgemeinschaft, das Abwägen der einzelnen Kräftekomplexe gegeneinander, die Organisation des Schaffens und des Geschaffenen zu ermöglichen, das ist die soziale Forderung des Zionismus. Täglich, ie mehr wir uns der Erfüllung und unserer Verantwortung bewußt werden, desto gebieterischer dringt, sie zu uns. In ihr beginnt der Wunderring unserer Erneuerung sich zu schließen. Das geistige Europa unserer Aera spiegelt sich in unserer Bewegung und verknüpft so den Reichtum seiner Differenzierungen mit der zukünftigen Größe des geistigen Orients. Reicher ist es liöute an Differenzierungen, mannigfaltiger an Nuancen — als viele.Zeiten früher, denn es ist eine Zeit des Uebergangs. Abgebiaßtes ringt mit Unausgereiftem, Zu-altes mit Zu-jungem. Vielleicht seit dem Beginn der humanistischen Renaissance ist keine Epoche reicher an umwertender Entwicklung gewesen als die unsere. Die sogenannte „neuere Zeit“ wird im Extrem gekennzeichnet <iurch den Aufschwung der Naturwissenschaften* den daraus erwachsenden dogmatischen Positivmus und seine rationalistische Auffassung von Welt und Geschichte; das ist: vom Sein und vom Geworden-seim. Voltaire; Darwin, Marx und Haeckel sind ihre Bannerträger. Aber diese Bewegung hat längst ihren Höhepunkt überschritten. Vielleicht weil in der geistigen Evolution der Menschheit überhaupt jede Entwicklung eine Gegenentwicklung hervorruft, die die Synthese sucht Vielleicht aber auch kann dte Menschenseele sich nicht gebeugt sehen unter ein mechanisch-notwendiges Werden, kann der Geist das Joch des Stoffgesetzes nicht anerkennen. Die „jüngste Zeit“ büßt und beginnt umzukehren. Seele und Geist als die absolut Herrschenden, Religiosität und Offenbarung als die stärksten Kräfte des Menschheitslebens beginnen den Kampf gegen das Bedingtsein, gegen die Relation, gegen das sich blähende sogenannte objektive Wissen. Unsere jüngste Kunst, der er-, wachende Mystizismus in hervorragend geistigen, Kreisen legen Zeugnis ab. Zwischen den Extremen aber liegen tausend Abstufungen, Tönungen und Uebergänge. Von der „Koniession“ rätional-liberaler Kreise bis zum irregeleiteten Chassidismus der westlich-nationaljüdischen Neuchristen. Und alles, das Ueberrelfte, das Veraltete, das Werdende und das Erhoffte mündet in. unsere Bewegung, in der es Gruppen schafft, deren jede jede unserer Forderungen begründet.' ' Und die Begründungen unserer sozialen Forderung? Eine reiche Skala-. Der .sozialistische Theoretiker beschäftigt sich — man fühlt sich beinahe versucht zu sagen: berufsmäßig „objektiv-wissenschaftlich“ mit diesem Problemkomplex. Er strebt danach, die gesellschaftliche Struktur des jüdischen Volkes zu erkennen, er erforscht ctie ökonomischen Notwendigkeiten und Möglichkeiten Palästinas, er systematisiert die geschichtliche Entwicklung des europäischen Wirtschaftslebens und zieht seine Schlüsse aus dem System. Sie bilden die Summanden auf der einen Seite der Gleichung, auf der andern steht .seine Hypothese über Jen ökonomischen Bau von Volk und Land. Dunamzahl und Frankkurs, Bodenertrag und Bewässerung, technische Probleme und Zahlen sind es, die seine Begründung bestimmen. Demgegenüber ist der Gedankengang des politischen- Praktikers ein wesentlich anderer, ungetrübterer, unbeschwerterer — und einfacherer. Er weiß, daß jedes lebende Volk eine soziale Struktur besitzt. Und in dem er einerseits Palästina als heute noch fast gänzlich unerschlossenes. ökonomisch unentwickeltes Land, dem jüdischen Volk als formende Kraft auf der anderen Seite gegenüberstellt, eröffnet sich ihm mecha-> . r.isch der Unterschied zwischen unserer Kolonisation und jeder anderen, der in der Tatsache ruht, daß uns Kolönisation nicht Expansion bedeutet, sondern Konzentration, nicht Erweiterung, sondern geschlossener Aufbau. Und er sieht es als eine Selbstverständlichkeit der Wirtschaftspolitik an, diesen Aufbau möglichst aussichtsreich und möglichst haltbar zu gestalte^, Ebenso wie der Architekt, der ein neues Gebäude entwirft, durch die Heranziehung neuester Erfindungen und Verbesserungen jenes „mit allem Komfort der Neuzeit“ herzustellen sich bemüht, welches fördert und lockt will er das neue Haus des Volkes bauen. Und wie mancher Architekt, so sucht auch er der Anklage des Ungeists dadurch zu entgehen, daß er über die fertig gezimmerte Tür schreibt: mens sana in corpore sano. Noch aber sind Weg und Ziel nicht durch ein großes Wollen verbunden, wie es die geistige Tat auszeichnet. Zum geistigen Tatwillen wird die -zionistisch-soziale Forderung erst im „Programm“ des nationalen Idealisten. Er gibt sich nicht zufrieden mit der Gestaltung eines Volkslebens schlechthin, denn er sieht in diesem Volksleben nicht den endlichen Selbstzweck. Für ihn ordnet sich das Volk als £ine bereichernde Variante in der Form ein in den alle Völker umfassenden Kreis der Menschheit. Ihm Ist nationales Sein nicht nur Sein, sondern Aufgabe und höchste Verpflichtung an der Menschheit Erfüllung nationalen Seins bedeutet ihm Erfüllung seiner Pflichten an der Menschheit. Und so fordert er Zion, nicht Palästina. neues Leben der Gesellschaft seines Volkes, damit durch den Hinweis auf das Mögliche der Erneuerung, das Leben, der Menschheitsgesellschaft erneuert werde. . Und damit streift er schon den zionistischen Messianismus unserer sozialreligiösen g t h i k e r, die in der Erlösung unseres Geschlechts von dem heutigen verfaulten sozialen Zustand die Sendung des jüdischen Volkes, den Sinn seiner Erhaltung und seiner Wiedergeburt, den Sinn seiner Vergangenheit und seiner Zukunft erblicken. Zedek,zedek, tirdöf! Das Wort unserer alten Thora ist ihnen Lehre und Wegweiser. Das Judenvolk sehen sie als berufen an, Diener am Licht zu sein, das eherne irdische und kosmische Gesetz der Gerechtigkeit auf dem nach der alten jüdischen Tradition Gott im Anfang die Welt erbaute, zum ersten Mal im Leben der Menschheit auf ein ganzes Volk angewandt zft verwirklichen. Daß so „von Zion die Lehre ausgehe und das Wort Gottes von Jerusalem“. Zwischen diesen Typen, selbstverständlich, liegen die ungezählten Schattierungen, ihre unzählbaren Kombinationen, die sich in allen nicht unbedingt einheitlichen Menschen ergeben. Und alle fordern. Alle sind eins darin, daß das von der Wirtschaft und dem Wirtschaftskampf, von Klassenhaß uid Massenhaß unterjochte Leben der europäischen Gesellschaft überwunden werden muß. daß wir es nicht mit uns hinübertragen wollen, nicht mit uns hinübertragen dürfen dorthin, wo wir neues Leben suchen; denn alle sind eins darin, daß neues Leben — und in jedem Sinne — nicht ne,ues Da-sein, sondern erhöhtes Dasein bedeutet Aber die Erfassung der Notwendigkeit ist nichts ohne die Erfassung des Notwendigen. Eine Fülle von Systemen, von Methoden, von gedanklichen Angeboten schreit auf uns ein. Wir wollen den Weg zur Höhe gehen, aber welchen Weg? Auf weichen Grundlagen muß sich unser Sozialismus aufbauen? Die Lage des jüdischen Volkes lehrt es uns am klarsten. Das, was uns Urgrund aller Entartung scheint was am schwersten auf uns lastet, Fluch Kains und Ahasvers, was unseren Körper schwächt und beugt und unsere Seele zerreißt und verkümmern läßt was die Halbheit unseres inneren Seins schafft und die Halbheit unseres äußeren Scheinens. Ist die Heimlosigkeit. Unverknüpft, singt Werfel, hüpfen uns die Dinge vorüber. Ohne Zusammenhang, ohne organische Eingliederung, ohne Verwurzelung, ohne Bodenständigkeit, Schlemiehl ohne Schatten, Volk ohne Erde sind wir, nein, sterben wir zweitausend Jahre schon. Endlich — das letzte Rettungsmittel in letzter Stunde — will das Volk zur Heimat zurück, will wieder bodenständig, und verwurzelt werden. Da winken aus der Ferne die Portemonnaies der kapitalistischen Spekulation, die Fähnchen der maskierten Gemeinnützigkeit. und das Volk, das Jahrtausende nach Erde gehungert hat, soll es nach Jahrzehnten wieder verlieren. Wieder soll die Schuld begangen twerden. die durch das private Eigentumsrecht aur den Boden alle großen Völker Europas; Rom und Eng- , land au der Spitze, bis an den Rand des Verderbens geführt hat? Sollen wir unser Land erkämpft haben, damit die Bodenspekulation ihre Beutel füllt, die arbeitenden Massen aber, die wertvollsten Träger der zionistischen Bewegung, bald als „Lumpenproletariat“ die städtischen Zentren füllen? Man soll nicht lächela Wir wollen keinen Utopistenstaat Aber wir wollen, daß sich der Eigennützen1 in die Schranken zwingen läßt in die ihn der Nutzen der Allgemeinheit zu zwingen gezwungen ist Wir wollen nicht den Gewinn ausschalten, aber die Ausbeutung. Und die erste Forderung dafür ist daß der Boden in Ewigkeit nicht in die Hände Einzelner übergehen dürfe, daß er, vom Volk gegen eine Welt von Widerständen errungen, im Besitz des Volkes bleibe. Und das Zweite: Die tiefste Wirkung der Entartung, deren Grund in unserer Wurzellosigkeit liegt ist unsere Unfruchtbarkeit. Ein Volk von Händlern, Maklern, Journalisten, Kritikern sind wir, ein Volk von Mittlern und Unproduktiven. Bisher gab es noch Menschen unter uns,- die naiv oder gewissenlos genug waren, aus dieser unserer tiefsten Not eine Tugend za machen: uns unser Mittlertum als Aufgabe, unsere Unproduktivität als Ideal hinzustellen. Aber die Rückkehr zur Heimat die Berührung mit dem Boden wird sie zunichte machen. Eins nur nämlich gibt es, was mit dem Lande verbindet so fest verbindet, . daß man stirbt ohne Lan i, wie jener alte Bauer in Schönherrs „Glaube und Heimat“ das ist die eigene, schöpferische Arbeit. Und wir müssen fordern, daß nur der Anrecht auf Land hat, der gewillt ist, mit seiner Hände Werk sich dem Lande zu verbinden, aus Schweiß und Staub den Kitt zu kneten, der den Menschen stärker als alle Macht an die Scholle bindet. Vor allem aber müssen wir uns auflehnen dagegen, daß wie bisher unsere Welt sich um die Achse von Kongressen und Fahnen dreht, während unser Leben, was an Leben schon da ist, von Fremden gebaut wird. (Wir müssen fordern, daß das ganze produktive Leben, von seiner niedrigsten Aeußerung (das heißt: alltäglichsten, denn es gibt keine Wertung für ganze Hingabe) bis zu seinen verieinertsten Formen und Schöpfungen von uns, von unserem Volk geschaffen werde. fr''-