Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 12 (1918)
- Issue
- 16 (19.4.1918)
- Date
- 1918-04-19
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 JÜDISCHE ZEITUNG Nr. 16 stina: — Zu Beginn der dritten Sitzung wurde ein Begrüßungsschreiben Lord Rothschilds verlesen. Danach gelangte ein Schreiben zur Verlesung, das Dr. Tschlcnow von seinem Krankenlager aus, zwei Tage vor seinem Tode an die Konferenz gerichtet hatte. der Flüchtlingszeit“ lesen und Regisseur Egon Brecher Gedichte und Skizzen des genannten Autors zum Vortrage bringen. Außerdem gelangen Lieder von Otto Abeies in der Vertonung von Robert Alexander zur Uraufführung. Beginn präzise 8 Uhr abends. Der bekannte Agronom des Palästina-Amtes, Herr 0 e 11 i n g e r, der ein eingehendes Referat über den jüdischen Naiionalfonds erstattete, erklärte, daß er nach jahrelangen praktischen Versuchen zu der Ueberzeugung gekommen sei, daß Palästina unvergleichlich bessere Möglichkeiten zur Kolonisation' biete als irgend ein anderes Land. « Die Wahlen ergaben folgendes Resultat: Dr. Weizmann. Präsident, Rev. I. K. Goldblum, die Herren Paul Goodman, Sacher und Sieff, Vizepräsidenten; Herr S. Marks, Sekretär im Ehrenamt, sowie 24 weitere Mitglieder im Exekutivkomitee. Herr Jos. Cowen wurde einstimmig zum Schatzmeister wiedergewählt. Nach einem kurzen Schlußwort Dr. Weizmanns endete die Konferenz mit dem Gesänge der Hatikwah. Der Palästina-WlederauSbauiands. Die amerikanischen Zionisten haben auf ihrer Konferenz in Baltimore, wie bereits gemeldet wurde, beschlossen, innerhalb 60 Tagen eine Million Dollars für den Wiederaufbaufonds aufzubringen: bis zum 1. Februar waren 583.000 Dollars eingezahlt. Die Kommission publiziert folgende Erklärung: ..Der Palästina-Wiederatifbaufonds ist für folgende Aufgaben bestimmt: 1. Wiederherstellung der jüdischen Siedlungen und Institutionen in Palästina sowie Erleichterung ihrer ungestörten Entwicklung und Ausdehnung. 2. Vorbereitung für die dtiinitive Errichtung der jüdischen Heimstätte. 3. Fortsetzung und Ausdehnung der Arbeit der zionistischen Organisation, um sie in den Stand zu setzen, ihr Ziel zu verwirklichen. — Zur Durchführung dieser Aufgaben wird der Fonds angewandt werden: 1. um bei der Erhaltung der bereits bestehenden Siedlungen und Institutionen in Palästina zu helfen und die während des Krieges vertriebenen Flüchtlinge zu repatriieren: 2. um die Schulen in Palästina zu erhalten: 3. um Kolonisten. Farmern und Geschäftsleuten in Palästina Anleihen zu gewähren: 4. um das zionistische Bureau in Palästina zu unterstützen, das die Verteilungsstelle für die Palästinafonds bildet und die Kolonisten bei ihrer Arbeit berät und unterstützt: 5. um die notwendigen Pläne und Voranschläge für Balm. Hafen- und Bewässerungs- Projekte sowie für andere öffentliche Arbeiten zu machen, die für die Wohlfahrt des Landes notwendig sind, und um 6. die Tätigkeit der zionistischen Organisation in Palästina und in den übrigen Ländern zu unterstützen, wie es für die Erreichung des letzten Zieles, die Errichtung einer jüdischen Heimstätte, notwendig ist. Ankündigungen Den 21. April, Sonntag. 11 Uhr, veranstaltet der Verb. iüd. Frauen f. Kulturarbeit in Palästina zugunsten der Farm Kinereth im mittleren Konzerthaussaal einen Lichtbildervortrag des Dr. Heinrich Glanz über „Jüdische Pioniere in Palästin a“. Das reiche Bildermatcrial (mehr als 150 Platten) wird in Wien zum erstenmal Vörgeführt. Karten von K 4.— bis Kl.— bei Kehlendorfer und an der Konzerthauskasse. Berichte und Korrespondenzen Wesen Raummangel bitten wir um kurze Beruhte. Briinn. Am 2. März veranstaltete die Ortsgruppe Brünn des J. H. V. eine Purimfeier, bei der mitwirkten: die Frl. Garden, Schlesinger und Friedmaun. die Herren Bland und Zeisel. Am Klavier waren Fr!. Schall und Fc-ldmann und Herr Kapellmeister Großkopf. Der reichliche Reinertrag fällt Witwen und Waisen der Handelsangestellten zu. Die Veranstaltung zeigte, wie auch hier allmählich nationaljüdisches Leben sich zu regen beginnt. Linz ICe. Sonntag, den 17. Feber, hielt Herr Rabb. D. A. I. M a r k im Sifzungssaale der isr. Kultusgemeinde die Gedenkrede für Dr. T s c h 1 e - nov/. Redner verglich den Verstorbenen, mit Moses, der das Land seiner Hoffnung nicht mehr erleben konnte. Tschlenow hatte auch in seiner hohen Stellung seine bedrückten Brüder hie vergessen. Die Trauerfeier war gut besucht. — Bei einem überfüllten Saale, welcher den Rekord des bisherigen Besuches aufwies, fand am 24. ds. die Purbnfeier statt. Um die Veranstaltung hatten sich die Damen Frl. Sissy Freund durch Vortrag des Prologes, Frl. Henriette Läufer als Verkörperung des assimilatorischen Gedankens im Purimdialoge, Frl. Emmy Klauber vom landschaftlichen Theater durch den hervorragenden Vortrag zweier Szenen aus Grillparzers „Esther-Fragment“ verdient gemacht. Ebenso hatten die Herren Richard Alfa r e c h t, welcher den Sieg des nationalen Gedankens im Dialoge zum Durchbruche zu bringen hatte, Herr Heinrich Heller, der durch seine reichen, wohlgeschulten Stimmittel erfreute, Herr Kurt Kapper als tüchtiger Begleiter und Herr Regisseur Viktor H a r t b e r g vom landschaftlichen Theater, der den Text zu den Lichtbildern las und ernste Deklamationen von Liliencron, anschließend zur Feier des Tages eine Auslese von Beda in ganz überwältigender Weise brachte, für überreichen Beifall zu danken. Die Veranstaltung war zum Sammelpunkt der Judenschaft aller Orte Oberösterreichs, auch Niederösterreichs und Salzburgs „geworden, aus vielen Kriegsgefangenenlagern waren größere Deputationen^ wie auch aus den von Flüchtlingen bewohnten Orten, entsendet worden. Steyr. Am 24. Februar erfolgte eine Trauerkundgebung für Tschlenow. Dem zn früh verstorbenen Führer hielt Gg. Ezeeh. N u ß b a u m einen Nachruf. Steyr O. Oe. Die großangelegte Purinrieder — am 3. März l.’ J. im’.Saale der israelitischen Kultusgeineinde veranstaltet — zeitigte einen vollen Erfolg hinsichtlich der Darbietungen und des Besuches aller jüdischen Gesellschaftskreise. Fr). Rosl Dym sprach wirkungsvoll Zuckermanns Puriroprolög. der Xylophonvirtuose, Herr?ojit o n i besorgte mit überraschender Virtuosität, am Klavier begleitet von Frau Weinmanm, die Ouvertüre; Frl. Manja Dym-Steyr und Herr Richard. Albrecht-Linz, sprachen in einem „kleinem Purimdialog“ zur Juden Schaft über den nationalen Gedanken — hoffentlich auch mit bleibender Wirkung. Herr Rabbiner Heinrich Schön behandelte die Estherfeier in einem historischen Den 21. April, Sonntag. Zentralstelle der- Bukowinaer Jugendgruppen. Ausflug auf die Rohrerwiese. Treffpunkt: Endstation des 39er- Wagens (Sievering) präzise 3 Uhr nachmittags. Essen mitnehmen. Alle Bukowinaer Freunde der Jugendbewegung sind hiermit eingeladen. Den 21. April, Sonntag, 3410 Uhr vormittags. findet im Lokal der Rede- und Lesehalle eine Sitzung der Vereinigten zionistischen Sektionen des Juristen- und Medizinervereines statt. Tagesordnung: 1. Unsere Aufgaben. Vortrag Kollege Süßkind. 2. Grätz. Vortrag Dr. Baron. Um pünktliches Erscheinen wird gebeten. Gäste willkommen. Den 25. April, Donnerstag, halb 8 Ulir, veranstaltet der Verb. iüd. Frauen f. Kulturarb. in Palästina zugunsten der Farm Kinereth im kleinen Konzerthaussaal einen Ignaz Brüll- Abend, an welchem Richard Specht die Gedenkrede halten wird. Mit wirkende: Klaviervirtuosin Margarete Löwit, Konzertsänger Viktor Heim, die Wiener Trio-Vereinigung (Löwit—Kreisler—Steiner) und Mitglieder des Hofopernciiors. Herr Heim singt einige Lieder von Jehuda Halevy. der Chor führt den selten gehörten „Psalm“ von Leo Rafaels (Ein Hauch geht durch die Lande . ..) auf. Karten von K 10.— bis K 1.50 bei Reihendörfer und an der Konzerthauskasse. Den 28. April 1918, 5 Uhr nachmittags, veransialtet die Sektion ^J uns-Juda“ des jüdischen Turvereins „Makkabi“. Wien X;. im Saale des I. Wiener jüdischen Turnvereins. Wien. IX. Lichtensteinstraße 20. einen „Jung-Jüdischen Abend“ mit reichhaltigem, deklamatorisch - musikalisch - turnerischem Programm. Karten sind an der Kassa sowie im Jüdischen Jugendheim. II.. Obere Donaustraße 91. zu haben. Den 30. April VorlesungOttoAbeles. Die vom I. Wiener jüdischen Turnverein veranstaltete Vorlesung Otto Abeies1 ist vom 23. April auf den 30. April verschoben worden und findet im Festsaale des Ingenieur- und Arcliitektenvereins. L, Eschenbachgasse 9. statt. Otto A bewies wird aus dem Buche „Tagebuchblätter aus Ueberblicke, Frl. Paula Re iss wirkte durch gesandHche Darbietungen mit. Originell war das Purimliedl der kleinen Kamenovics, welchem ein vierhändiges Klavierspiel zweier Kinder, beide Anfänger, folgte. Herr Kurt Kapper-Linz brachte als Programmeinlage dem „Konzertwaizer“ von Moskowsky zu Gehör. Es folgten ferner Rezitationen von Frau Pächter, Gesang von Frau Poutoni; das von der Linzer Makkabäerfeier bekannte Quartett unter Herrn Max Sonns hervorragenden Leitung, die Herren Berthold Löwenfeld), Dawid Stößl undi 'Rudolf Krebs, bot durch die Aufrührung des Haydn-Quartetts, op. 76, eine Glanzleistung und mußte das Menuett von Haydn zugeben. Den Abschluß bildeten eigene Dichtungen des bekannten Dichters O. R. Popper, der seine anerkannten Fähigkeiten in einer Satire, den Steyrer Zionisten zugedacht bekundete. Es wird sich bald Gelegenheit finden, über Herrn Poppers Werke noch ausführlicher zu berichten. Die Veranstaltung war für Steyr Ereignis. Steyr. Am 24 März sprach Herr Dr. Wilhelm Stein, Wien, über das Thema „Die Juden im Weltkrieg“. Die für eine Organisation in Betracht Kommenden — gegen 40 Personen — meldeten ihren Eintritt in den Linzer zionistischen Volksverein an, da ein eigener Verein in Steyr noch auf lokale Schwierigkeiten zu stoßen scheint. Innsbruck. (Purimfeier.) Zum ersten Male versammelte sich fast die gesamte Innsbrucker Judenschaft zu einer jüdischen Veranstaltung. Ein rühriges Komitee, an der Spitze Gg. Berger und Frl. Marianne Schwarz, hatte die Einladung zu einer Purimfeier ergehen lassen, die in der Inns- ■ brucker Judenschaft nicht ungehört blieb. ' Ing. Berger konnte in seiner markigen Ansprache die Vertreter der Kultusgemeinde, der Chewra- Kadischa, des iüdischen Frauenvereines und den Rabbiner der Gemeinde, Ehrwürden Dr. Link, begrüßen. Auf seine von jungjüdischem Geiste getragene Festrede folgte eine reichhaltige Akademie, zu deren glänzendem Gelingen die .Damen . Felda, Ida und. Marianne Schwarz, Kafka, Baum, die Herren Stiaßny. Popper und Szmetana beitrugen. Herr Regisseur Felda vom hiesigen Stadttheater glänzte als Sänger, Dichter und Rezitator und riß zum Schlüsse durch den Vortrag Beda’- scher Gedichte die Zuhörer zu stürmischem Beifall hin. In kurzer Ansprache begrüßte Herr Rabb. Dr. Link die Jugend zu dieser Veranstaltung. „Die Zeit, des gekrümmten Nackgus ist vorbei/* 1 rief er aus und wie ein Gelöbnis erklang liierauf der Schlußchor: „Wohlan! Laßt das Sinnen und Sorgen.“ Die jüdische Jugend ist auch hier erwacht und will nicht länger im Kampf um unsere Wiedergeburt abseits stehen. Der Abend, der auch eine bedeutende Summe für den N. F. brachte, löste allgemein den Wunsch nach intensiver jüdischer Arbeit und Geselligkeit aus. Eine N. F.- Gruppe und Wanderbundsektion sind im Entstehen. Krems a. D. Am Samstag, den 23. Februar, veranstaltete der hiesige Volksverein gemeinsam mit der Z. M. V. „Makkabäa“ eine Purim-Feier, welche einen außerordentlich guten Besuch aufwies. Herr Rabbiner Dr. M. G. M e h r er eröffuete die Feier mit einer Festrede, die mit großem. Beifall aufgenommen wurde. Aus dem übrigen Programm seien insbesondere die musikalischen Vorträge des Frl. Gusti N e m s c h i t z. Wien, des Herrn W e i ß, Meisterschüler der Wiener Musikakademie sowie die humoristischen Vorträge des Herrn Ernst Neuner hervorgehoben. Den Glanzpunkt des Abends aber bildete die Vorlesung des Herrn Dr. M. Präger. Wien, aus Dichtungen Scholem-Alechems und Martin Bubers. Als Gäste waren mehrere Herren der „Nehemia“, Wien, erschienen. Um das gute Gelingen der Veranstaltung haben sich insbesondere die Herren Karl Rephan, Rudolf Holzer, Ernst Neuner, Samuel Kohn, Franz Rephan und Frl. Erna Kolb verdient gemacht. Salzburg. Am 25. März behandelte Herr Dr. Wilhelm Stein, Wien, in einstündiger Rede das Thema „Die Zukunft der Juden“. Es bot sich Gelegenheit. die Salzburger Juden über die Ziele der zionistischen Bestrebungen aufzuklären und die Vorbedingungen für ein organisatorisch zionistisches Leben zu schaffen. Der Aufforderung des Herrn Oberrcchnungsrates Pollak folgend, schloß Redner seinem Vortrage noch eine erschöpfende Erörterung über die Organisation der zionistischen Partei an. Herr Oberrechnungsrat Pollak erklärte in seiner Dankrede an den Vortragenden, daß erdie Leitung der zionistischen Betätigung in Salzburg übernehmen und sie nach bestem Können fördern werde. Sereth. Vor einigen Wochen starb hier nach kurzem Leiden unser Gg.. der Sekretär der Serether israelitischen Kultusgemeinde. Osias Weinstein im 63. Lebensjahre. Wegen’ seiner Herzensgute erfreute sich derselbe m Bekanntenkreisen großer Beliebtheit. Nebst seiner Familie, die einen treuen Gatten und Vater verliert, betrauern in ihm namentlich die Armen der Stadt Sereth in der Bukowina einen Mann, der der Not und den Leiden dieser Schichte volles Verständnis entgegenbrachte und in seinem Wirkungskreise überall, wo es nur möglich war. helfend eingriff. Er gehörte fast allen Wohitätigkeiisinstitutiörieii der Stadt an, deren Vorstand er war. Die Kultusgemeinde verliert einen gewissenhaften Beamten, die zionistische Bewegung einen stillen, aber aufrichtigen Anhänger, der als leitendes Mitglied, des seinerzeit bestandenen Serether Zionvereines eine ersprießliche Tätigkeit entfaltete. Der Verstorbene, der sich durch ein umfassendes hebräisches Wissen auszeichnete, hinterläßt eine Gattin, eine Tochter und einen Sohn, den Advokaturskonzipienten Dr. Elias Weinstein, der gegenwärtig als Einjährig-Freiwilliger Militärdienste leistet. Radautz. Die jüd.-nat. Organisation „Hatikw a h“ veranstaltete am 27. Februar 1918 eine Purim-Feier. Die Festrede hielt Senior Israel Biller. Um das Gelingen des Festes machten sich besonders die Familien: Speier, Weber, Grünberg und Herr M. Groß verdient. Das Reinerträgnis wurde für eine Eintragung ins „Goldene Buch des iüd. Nationalfonds“ verwendet. Aufruf! Ehefrauen solcher jüdischer Soldaten, die ohne hinreichenden Beweis als verstorben oder als verschollen gelten, können um kostenlose Beschaffung zuverlässiger Auskünfte zwecks Wiedcnverehelichung bei der Unterzeichneten Stelle ansuchen. (Beschaffung von Totenscheinen), ln diesem Gesuche sind deutlich geschrieben anzugeben: Vor- und Zuname des Vermißten und seiner Eltern, Regiment, letztes Lebenszeichen (Ort, dortige Bekannte). Die Rabbinervereinigung für Liebesgaben an Soldaten und Kriegsgefangene, Geschäftsstelle: Israelitische Subsidiarseelsorge des Roten Kreuzes in Niederösterreich, Wien, I. Milchgasse 1. - Briefkasten der Redaktion Dr. .1. Der Historiker Dr. F r i e d i u n g ist nicht getauft, wie m dem uns von sehr schätzenswerter Seite zugegangeneu Aufsatz „Imperialismus „und Assimilation“ in der letzten Nummer irrtümlich bemerkt ist: vielmehr ist wohl gerade auf sein Judentum der Umstand zurückzuführen, daß er. der als bedeutendster Historiker Oesterreichs gilt, es bisher nicht zum Professor gebracht hat. An dem im erwähnten Aufsatz dargelegten Gesichtspunkt ändert das allerdings nichts/da dort der Zusammenhang zwischen Imperialismus und Chauvinismus mit bewußter Assimilation exemplifiziert werden sollte. Ohne Presse keine Bewegung!