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Jüdische Zeitung · 1918-04-12 · 15 (12.4.1918) · p. Seite 6

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
12 (1918)
Issue
15 (12.4.1918)
Date
1918-04-12
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 JÜDISCHE ZEITUNG Nr. 15 Wir freuen allen unseren Freunden schraerzbeivegt Kenntnis von dem Hinscheiden unseres innigstgeliebten treuen Gelten und Vaters Julius Leitner der uns am Montag, den 1. April entrissen wurde. Der teure Verblichene wurde nach seinem'Heimatsorte Nagymarton (Mattersdorf) überführt und da- . selbst am 5. April bestattet. In tiefer Trauer Paulins LeitnSr als Gattin Adele Butwirth, Seime Glanz, Rudolf u. Elfrlede Leitner als Kinder M. J. 6utwirth, Dr. Heinr. Glanz als Schwiegersöhne Helitto Gutwirth als Enkelin Mit dieser Nummer : beginnt das zweite Vierteljahr. Wer seine Bezugsgebühr unaufgefordert einsendet, erweist der Verwaltung einen Dienst. Wir müssen nochmals darauf aufmerksam machen, daß der Bezugspreis ganzi. 14.— ,halbj. K 7.—, viertelt. K 4.— beträgt. Dringliche Bitte bei Geldsendungen an die J. Z. immer dazuzuschreiben, wofür der Betrag im Ganzen oder in seinen Teilen bestimmt ist, da wir sonst mit Nachforschungen unnötig lang aufgehalten werden. Neue jüdische Bücher. Martin Buber, Mein Weg zum Chassidismus K 1.65. E. W. Tachlenow, Der Krieg, die russische Revolution und der Zionismus Kl.— Abraham Schlesinger, Zwanzig Jahre Kongreß- Zionismus K 2.50. Maximilian Paol-Schlff, Der Prozeß Hilsner, Akienauszug K 4.—. M. Brann, Ein kurzer Gang durch die Geschichte der Jüdischen LileralurK1.98. Babb. Ziegler, Wie erziehen wir unsere Kinder zum Judentum K 1.10. Sämtliche Werke zur Judenfrag?, zum Zionismus, zur Jugendbewegung, schöne Literatur uud wissenschaftliche Werke stets vorrätig. Spezialität: Einrichtung von illd. Vereins- und Volksbibliotheken. ' — - — Fachkundigste Beratung. Nationaljüdische Buchhandlung B. Löwit, (Dr. Bayer Präger) Wien, I., Rotenlurrrislr. 22. w 1918 IJjar-Aprll * W: 5678 % s 3 2 14 Tag 17 M 3 3 15 im lg D 4 16 Omer 19 M n 5 17 20 D 6 18 21 F * 7 19 22 n 8 20 25 3“Sä D'tfHp -nPlN §§§ Simon Happ 2lmalia Happ, gcb. Kenöcl m JJmnäljUr. SalDoräito, im 2ßärä 1918. §j Die herzlichsten Glückwünsche anlässlich der Vermählung unseres lieben ehemaligen Vorsitzenden SIMON RAPP mitFrl. AMALIA RENDEL übersendet auf diesem Wege der Jugendverein „jehuda“ in Krakau. Lt. Ing. Eugen Buchbinder Margit Buchbinder, geh. Neumann Kriegsgetraut. - Der Brauenverein „Hatchijah“ in ßoehnia gratuliert seiner Gg. Frl. BELA GREIER zu ihrerVerlobuhg mit Herrn Hirsch ROSEN¬ BAUM aus Krakau. JAKOB OBERLÄNDER TONI LERNER Verlobte Wolanka-Boryslaw, so. 111. 1918. Zur' Verfoßung seines ‘Bruders Jaüoß Oßertänber mit frl. Toni Oer ne r entßietet die tjerzfidjsten - , Slü<£münscf}e Josef Oßertänber. Die Jüdische Lesehalle in Wadowice gratuliert herzlichst ihrem Ausschußmitgliede Leonora BßONHEß anläßlich ihrer -Verlobung mit Herrn Naehmann BUBINSTEIN in Krakau, Allgemeine Depositen-Bank. Der Verwaltungsrat beehrt sich hiemit die stimmberechtigten Aktionäre der Allgemeinen Depositen-Bank zur 46. ordentlichen Generalvereammlung welche Mittwoch, den 24. April 1918 nachmittags 4 Uhr, im Kassensaale des Anstallsgebäudes (1., Schotlengasse l) siattfinden'wlrd, einzuladen. 1. Rechenschaftsbericht und Bilanz für das Geschäfisjahr 1917. 2. Bericht der Revisoren- 3. Beschlußfassung Uber die Verwendung des Reingewinnes, i. Wahl von 3 Mitgliedern des Verwaltungsrates. 5. Wahl des Revisionsausschusses, bestehend aus drei Mitgliedern und einem Ersatzmanne. Die Herren Aktionäre, weiche ihr Stimmrecht ausUben wollen, werden eingeladen, nach § 18*) der Gesellschafts- Statuten ihre Aktien wenigstens acht Tage früher, d. ■. bis spätestens inkl. 16. April 1918 bei der Allgemeinen Depositen- Bank in Wien (I. Schottengasse l) zu hinterlegen. Der Rechnungsabschluß pro t9l8 wird den zur Generalversammlung legitimierten Herren rechtzeitig zugesendet werden. Wien, 9. April 1918. Der Verwaltungsrat. *) § 18. Jeder Aktionär ist in der Generalversammlung zu so vielen Stimmen berechtigt, soviel er zehn Aktien besitzt. Aktien, auf Grund deren in einer Generalversammlung ein Stimmrecht ausgelibt werden soll, müssen samt den noch nicht fälligen Coupons wenigstens 8 Tage vor dem Tage der Versammlungen einem vom Verwaltungsrate kundgemachten Orte deponiert werden. geeaeeeaeBaaaeeeaaoeBaoooooeaaeij Eine neue jü&isriie lugendzeitschrift JERUBBAAL Eine Monatsschrift der jüdischen Jugend. Herausgegeben von Dr. Biogfr. Bernfeld Preis K 5 50 vierteljährig, K 15.20 jährlich. Jerubbaal Ist die langersehnte Zeitschrift der sieh und Ihr Judentum ernst nehmenden Jüdisohen Jugend. Das erste Heft wurde am 1. April ausgegeben und enthält folgende Beiträge: Siegfr.' Bernfeld, Eine Zeitschrift der jüdischen Jugend. — Martin Buber, jüdisch leben I. — Abraham Schwadron, Von verstandesmäßigen und heroisch-fanatischen Zionismus. — Rob.We lisch, Die Rolle, der Jugend tn der Politik. — Friede Schiff. Jugend und Volk. — Dr. EIi|ahu Rap peport,. Jung-Juda. — Aus dem jüdischen Volksheim in Berlin. — Siegfried Bernfeld, Grundsätze fllr die Organisation eines Bundes der jüdischen Jugend. — Vom Leben der Jugend. — Karl Glaser, Deutschland, Oesterreich. — Menschen, BUcher, Bewegungen: Dr. Hugo Bergmann. J. G. FIchtes Reden an die deutsche Nation. — Rundschau: Dr. Max Ermers, g Gartensladtbewegung.- S JOdisoha JuQandlfcho, nehmt Euoh der Werbearbeit fSr 5 Jerubbael energiioh anl Verlanget Prospekte, die reieh- §Iioh zur Verfügung stehen und sorget durch mündllohe Propaganda von Bann zu Bann, daß Euih Eure Zeitschrift erhalten bleibt! — Anmeldungen, Propagandavor- ® schlüge sind umgehend zu: richten an ® ß. Löwit, Verlag, Wien I-, Fleischmarkt I. Oje dreiundfunfzigste ordentl. Generalversammlung der k. k. priv. Allgemeinen österr. Boden-Credit-Anstalt findet am 27. April 1918, um 5 Uhr nachmittags, in Wien, 1., Teiufaltstraße Nr. 8, statt. Verhandlungs-Gegenstände: ■ a) Bericht des Gouverneurs. b) Bericht der Zensoren. c) Beschlußfassung über die 'Gesellschaftsrechnungen und die Verwendung des Gewinnes. d) Bestimmung des Wertes der Anwesenbeüsmarken für die Verwaltungsrate und Zensoren. e) Wahl von Verwaltongsräteu. f) Wahl eines Zensors, In dieser Generalversammlung sind jene Herren Aktionäre stimmberechtigt, welche mindestens 14 Tage vor dem Zusammen- - — treten derselben, daher bis längstens 12. April 1. J-, fünfzig Aktien nebst Coupons bei der Kasse der Gesellschaft in Wien (Teinfaltstraße Nr. 8) deponieren. K. k. priv. Wiener Bankverein. Die achtundvierzigste ordentliche Generalversammlung findet aTh 25. April 1918, um 11 Uhr vormittags in Wien, I., Schonenring 2, stall. Verhandlungs-Gegenstände: 1. Jahresbericht des Administrationsrates. 2. Bericht der Zensoren Uber den Rechnungsabschluß pro 1917 und Beschlußfassung Uber denselben. 3. Beschlußfassung Uber die Verwendung des Reinerträgnisses des Jahres 1917 (§ 59 lit. c der Statuten). 4. Beschlußfassung Uber die Aenderung der §§ 3, 17, 22, 36 und 67 der Statuten. 5. Wahlen in den Administrationsrat. 6. Wahlen in das Zensoren-Kollegium und den Aulsichtsrat für die- Filialen. Nach § 47 der Statuten sind zur Stimmführung in der Qeneralversammlnng nur lene Aktionäre berechtigt, welche seit wenigstens 14 Tagen vor dem Zusammenirefeu derselben mindestens fOÜiundzwanzig Aktien nebst Kupons bei der Gesellschaftskassc oder den sonst' hiezu vom Administrationsrate bestimmten Stellen erlegt haben. Je fünfundzwanzig Aktien geben das Recht aut eine Stimme (§ 48 der Statuten). Die stimmberechtigten Herren Aktionäre werden daher eingeladen, ihre Aktien samt Kupons bis spätestens 11. April 1918 zu deponoren. Die Aktien sind, von arithmetisch geordneten und vom Einreicher eigenhändig Unterzeichneten Konsignationen (und zwar bei der Liquidator in Wien in zwei, bei den sonstigen DeponierungssteHen in drei Exemplaren) begleitet, einznreichen. Ein Exemplar der Konsignationen erhält der Deponent mit der Empfangsbestätigung . versehen zuräck und ■ gleichzeitig wird gemäß § 55 der Statuten die'Legitimationskarte für die Teilnahme an der Generalversammlung erfolgt, welche auf den Namen des Deponenten lautet und nur für drbezeichnet Person oder deren gehörig legitimierten Bevollmächtigten Geltung hat. Wien, den 4. April 1918. K. k. priv. Wiener Bank-Verein« Gewissenhafte RonMsin (woiööglicli::Zionistjn) g e s u c h t, Be-' dingUDgen: deutscher Orlhogr. mächtig, MaschinBchreiberin,IesbareHand6chrift, gewissenhaft. OffertcnzurWeiterleitung sindpersönlieli zwischeil 4 und 7 Uhr in der Verwaltung d. B!. zu übergeben Frobeliehrerin > gesucht mi! absolviertem (polnischen) Fröbelkurs für hebräisch-polnischen Kindergarten. Hebräisch sprechende bevorzugt. Anmeldungen mil Zeugnissen zu richten an Sal. Leser in Krakau, Gertrudgasse 14 Kinderfräulei n für Nachmittag zu 2 Kindern gesuclit. Scbriftl. Offerte unter „Z. C.“ an die Administr. des Blattes. l9MM6CM»N06MMM«eee I Will« ZU JgafeKM I 8 Hans Blüher, Wandervogel. ® Geschichte einer Jugendbewegung ® Bd. 1. Heimat und Aufgang JE © Bd. II. Blüte und Niedergang 2 © Beide Bände geh. K 10.56 5 © © © © © Fr. Brauermeister, Vom Klassenkampf der Jugend geh. K —.96 Ernst Joel, Die .Jugend vor der sozialen Frage geh. K—.96 loel u. Mohr, Die wartende Hochschule geh. K—96 Gustav Wyneken, Schule u.Jugend- Jcultur , geh. K 5.80, geb. K 8.80 Gustav Wyneken, Was ist Jugendkullur? geh. K 1.25 Gustav Wyneken, Die neue Jugend geh. K 2.0< Zu beziehen durch Buchhandlung R. Löwit Wien 1., Rotenturmstraße 22 © © « © O s 3 o 3 8 8 der Aktionäre der sieteuflieiiijsl! Mit Seneraluersommlung findet Montag, den 6, Mal d. J., 6 Uhr abends, im Anstaltsgebäude (Wien, 1., Hohenstauicnsasse'-Kpstatt. Gegenstände der Verhandlung sind: 1. Bericht jles Gouverneurs über das abgelauiene Qeschäitsjahr. 2. Bericht der Zensoren über die Geschäftsgebarung im Jahre 1917. 3. Beschlußfassung über die Verwendung des Reingewinnes des Jahres 1917. . 4. Bestimmung des Wertes der" Anwesenheitsmarken' für die Verwaltungsräte (§ 36 der Statuten). 1 5. Wahlen in den Verwaltungsrat (§§ 22, 23 und 25). 6. \Vahl der Zensoren und deren Ersatzmänner fär das Jahr 1918 (§ 39) sowie Wertbestimmung der Anwesenheitsmarken fär dieselben (§ 42). Die stimmberechtigten Aktonäre (§§ 43, 44), welche an der Generalversammlung teiizunehmen wünschen, werden hiemit eingeladen, ihre Aktien spätestens am 22. April d. J. zu deponieren. Die Aktien sind,. arithmetisch geordnet, in Wien mittels einfacher, bei den anderen Erlagstellen mittels doppelter Konsignation einzureichen und wird dem Einreicher hierüber eine Empfangsbestätigung ausgefolgt, gegen welche nach abgehaltener Generalversammlung die Aktien zurückgcstellt werden. Wünscht ein Aktionär sein Stimmrecht durch einen anderen stimmberechtigten Aktionär auszuüben, so hat er die betretende, auf den Namen des gewählten Vertreters lautende Vollmacht auf der Rückseite der Legitimationskarte anszustellen und eigenhändig zu unterschreiben (§ 46). Ausnahmsweise können Jedoch Minderjährige durch ihren Vormund, Kuranden durch ihren Kurator, Frauen durch einen Bevollmächtigten, Handelsgesellschaften durch einen ihrer Firmaiührer, Gesellschaften Oberhaupt durch ein biezu bevollmächtigtes Mitglied, Körperschaften, Institute u. dgl. durch einen ihrer Vorstände vertreten werden, wenn auch diese Vertreter nicht selbst Aktionäre sind. Wien, am 5. April 1918. ♦ Kais, kön, priv. Österr. Länderbank. § 43. Die Qesamtheit der Aktionäre wird durch die statutenmäßig gebildete Generalversammlung vertreten, ln derselben sind jene Aktionäre stimmberechtigt, welche mindestens 14 Tage vor dem Zusammentreten derselben 25 Aktien nebst Coupons bei der Gesellschaft oder bei einem anderen von dem Verwaltungsrate zu bestimmenden Institut hinterlegt haben, wogegen ihnen Legitimationskarten mit der Angabe der von ihnen vertretenen Aktien und der Zahl der ihnen gebührenden Stimmen erfolgt werden. Die Listen der stimmberechtigten Aktionäre mit der Angabe ihrer Aktien und Stinnnenzabl werden denselben auf Verlangen verabfolgt und am Versammlungstische aufgelegt. § 44. Jeder Aktionär ist zu so viel Stimmen berechtigt, wie vielmal er 25 Aktien vertritt. I 46. Das Stimmrecht in der Generalversammlung kann vom Aktionär sowohl persönlich als durch Bevollmächtigung eines anderen stimmberechtigten Aktionärs ansgeübt werden. ZIVNOSTENSKÄ BANKA FILIALE WIEN I., Herrengasse 12 Wechselstuben in Wien: 1., Graben 15,1., Herreng. 12, Aktienkapital: K 100,000.000.—, Beserveu. II., Praierstr. 24,1IL, Landstraße Hauptstr. 88, IV., Favo- Sicherstellungsfond: K 40,000.000.—. rilenslr. 4, V., Margaretensfraße 71, VH., Mariahilferstraße 84, VHL, Josefstädterstraße 103, IX., Porzellangasse 9, X., Favoritenstr. 9, XII., Meidlinger Hauptstraße 15, XXI., Am 5piß 15. Kulante Besorgung alter Bank- und Börsentransaktionen. auf Büchel Zentrale in Prag, gegründet 1868. Filialen: Brünn,Budweis, Friedek-Mistek, Iglau.Jungbunzlau, Karlsbad, Klattau, Kolin, Königgräß, Krakau, Lemberg, Neuhaus, Melnik, OlmUl), MährischrOstrau, Pardubiß, Pilsen, Pisek, Prossnifj, Reichenberg, Tabor, Triest? Stahlkammer mit vernietbaren Safes Abonn. v. 7 K an. Herausgeber Alexander Geller, verantwortlicher Redakteur David Nebenzahl. — Druck von Igna$ Spfy & Sühne, Wien II., Robertgasse 2 ■9Bwng

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