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Jüdische Zeitung · 1918-02-01 · 5 (1.2.1918) · p. Seite 4

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
12 (1918)
Issue
5 (1.2.1918)
Date
1918-02-01
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 JÜDISCH!! ZKITUNH Arbeiterfürsorgeamt der jüdischen Organisationen Deutschlands Nach vorhergcgangenen Besprechungen mit den Behörden. - insbesondere mit der Deutschen Arbeiterzentrale in Berlin sowie mit der jüdischen Vertretung bei der Arbeiterzentrale in Warschau, haben sich die folgenden jüdischen Organisationen: ..üroßloge iür Deutschland, U. O. ß. B.“. „Hilfsverein der Deutschen Juden". ..Jüdischer Volksverein“. ..Komitee iür den Osten“, ..Zionistische Vereinigung für, Deutschland“ zur Gründung eines „Arbeiterfürsorgeamtes der Jüdischen Organisationen Deutschlands" zusammengeschlössen, zu dessen Vorsitzenden Herr Dr. jur. Adolf Friedemann gewählt ist. Die Generalkominission der Gewerkschaften hat im Einvernehmen mit dem neuen Arbeiterfürsorgeamt eine Sekretariat für ostiüdische Arbeiter errichtet. Die Aufgabe des gegründeten Arbeiterfürsorgeamtes wird darin bestehen, die Interessen der zahlreichen, gegenwärtig in Deutschland lebenden jüdischen - Arbeiter aus den Ostgebieten nach jeder Richtung hin zu wahren. Die Generalkommission der Gewerkschaften Deutschlands selbst („Oorrespondenzblatt der Generalkommission der Gewerkschaften Deutschlands“. Nr. 1. 1918) hat die Errichtung des Sekretariats folgendermaßen bekanntgegeben: Ein Sekretariat für ostjüdische Arbeiter. Zur Wahrung der Interessen der aus dem Okkupationsgebiete nach Deutschland eingewanderten jüdischen Arbeiter ist in Berlin ein Sekretariat für ostjüdische Arbeiter ins Leben gerufen worden. — Die Aufgaben des Sekretariats sind: Aufnahme von Beschwerden und Gewährung von Rechtsschutz, Auskünfte, über Arbeitsvermittlung, Zuführung der jüdischen Arbeiter an die betreffenden Berufsorganisationen wie überhaupt jede Wahrnehmung ihrer Arbeitsangelegenheiten. Das Sekretariat wird vom Genossen Isaac Kornfeld geleitet. Die jüdischen Arbeiter können sich mit Sekretariat direkt oder durch Vermittlung der lokalen Arbeitersekretariate in Verbindung setzen. Die Korrespondenz kann in deutsche ', jiddischer oder. polnischer Sprache erfolgen, Uns Bureau des Sekretariats, welches seit dem 1. Januar 1918 ■ seine Tätigkeit aufgenommen hat, ist der Generalkommission der Gewerkschaften angegliedert und befindet sich im Gewerkschaftshaus, Berlin SO 16, Engelufer 15 IV, wohin auch alle Zuschriften zu richten sind. Die Geschäftsstelle des „Arbeiterfürsoigeamtes der Jüdischen Organisationen Deutschlands“ befindet sich in Berlin \V 8, Französische Straße 49. Aus der jüdischen Welt Die Lage der Juden in Rumänien. Die schmachvolle Behandlung der Juden in der rumänischen Armee vor Ausbruch der russischen Revolution Ist allgemein bekannt. Die Verhältnisse haben sich seither trotz gegenteiliger Behauptungen nicht gebessert. Die jüdischen Soldaten werden von ihren Vorgesetzten geschlagen und gepeinigt und aller Rechte beraubt. Diese Entrechtung basiert auf dem Grundsatz, daß die Juden in Rumänien der Bürgerrechte entraten. Das offizielle System wird am besten durch nachstehende Befehle rumänischer Behörden illustriert: ..Zirkular-Befehl des rumänischen General stab es Nr. 4182 vom 2. Juni 1917: Es ist strengstens verboten, jüdische Soldaten mit Botengängen zu betrauen. Zu diesem Zwecke -dürfen nur wirkliche Bürgcr _verwendet werden. Die Nichtbefolgung dieses Befehles zieht eine militärgerichtliche Untersuciiung nach sich. Gezeichnet vom Chef des Generalstabes.“ — Am 7. Juni 1917 wurde ein jüdischer Soldat namens M a r k 1. Monteur von Beruf, zwecks beruflicher Betätigung mittels Befehl der Direktion für Hinterlandsarbeiten an die kgl. rumän. Eisenbahnverwaltung kommandiert. Hierauf kam von der Eiscnbahndircktion folgender Bescheid: „Befehl Nr. 390: Wir haben die Ehre, Sie darauf aufmerksam zu machen, daß die Verwendung jüdischer Soldaten zur Dienstleistung im Hinterlande_ verboten ist. Die Außerachtlassung dieses Befehles wird militärgerichtlich verfolgt. Gezeichnet Bobok m. -p.“ — Viel schwieriger als die Lage jüdischer Soldaten gestaltet sich das Schicksal jüdischer Flüchtlinge in Rumänien. Sie werden aus dem Dorfe verbannt und in die schlecht approvisionierten Städte konzentriert. In den städtischen Läden wird die Verabfolgung von Lebensmitteln au Flüchtlinge verweigert (Aus einem Interview mit dem Redakteur der ‘Bukarest«r „Critica“.) Ein Memorandum über die ökonomische Lage der Juden in Polen. Das Zentralkomitee der Warschauer Zionisten hat beschlossen, in Gemeinschaft mit einigen Persönlichkeiten, welche sich mit ökonomischen und sozialen Problemen der Juden beschäftigen, ein Memorandum über die ökonomische Lage der Juden in Polen auszuarbeiten Die Notwendigkeit dieser Arbeit wird allgemein anerkannt, zumal das Material bis jetzt nicht gesammelt wurde und bei der Beratung der aktuellen einschlägigen Probleme nicht entbehrt werden kann. Die Gesellschaft für soziale Tätigkeit in Warschau. Diese assimilitorische Gesellschaft hat ihre Taktik gegenüber jüdischen Parteien und Richtungen geändert. Bisher hat sie die die Existenz national-jüdischer Gruppen ignoriert, nunmehr aber beschlossen, zu den Beratungen über allgemeine jüdische Fragen Vertreter verschiedener jüdisch-politischer Gruppen zuzuziehen, um ihre Meinungen auzuhören und eine weitgehende Harmonisierung in der Behandlung allgemeiner Fragen herbeizuführen. Die Zukunft wird zeigen. ob diocr Plan verwirklicht werden wird. — Die bisherige iätigkeit der Gesellschaft erstreckte sich auf organisatorische Probleme. Es wurden nachstehende Kommissionen ins Leben gerufen: Eine Kommission für allgemeine gesellschaftliche Probleme, eine Finanz-, Presse-, juristische uvid Bildungskommission. Die letztere sucht im Wege von Verhandlungen Anschluß an andere interessierte Gruppen zwecks gemeinsamer Aktion in den Schulen. Chedcr's und Talmud-Tora's. Eine wissenschaftlich-sozialistische Bibliothek auf den Namen Borochows wäll der Verlag ..Arbeiterheim“ in Warschau (Nawolipki 40) zum Andenken an den Verstorbenen herausgeben. Der Verlag erläßt einen Atiirui zur Sammlung eines Fonds für diesen Zweck. Das Begräbnis von Mendele Alocher Sforim. Montag, den 25. Kislew. wurden die irdischen Ucbcrreste von Mendele zu Grabe getragen. Der Dichter Ch. N. B i a 1 i k hat am vorhergehenden Tage eine Sitzung aller Parteiführer und Vertreter bedeutender Gesellschaften veranstaltet, in welcher, ein Komitee zum Zwecke der Organisierung des Leichenzuges gewählt wurde. Es wurde ferner beschlossen, daß die 15 designierten Redner nicht länger als 5 Minuten sprechen sollen. Nur für Bialik wurde eine Ausnahme statuiert und seine Redezeit nicht beeinträchtigt. Es wurde auch be-‘ stimmt, daß die Reden in hebräischer und jüdischer. nicht aber in russischer Sprache gehalten werden sollen. Am Begräbnis haben sich viele zehntausende Juden beteiligt. Vertreter aller Parteien. gesellschaftlicher Klassen und Schichten. Als erster Trauerredner fungierte Ch. N. Bialik. Als letzter sprach am offenen Grabe der Sohn des großen Toten, welcher in warmen Worten das Leben des Verstorbenen schilderte und mit dem „Kadisch" seine Rede äbschloß. Das Grab von Mendele befindet sich neben der Grabstätte von F r u g. In derselben Gräberreihe sind die Schriftsteller Lilienblum. Lcwinski und viele andere bestattet. Jüdische Wertbezeichnung auf Banknoten neben russischer und polnischer trägt nach dem „Dilo“ in Lemberg das Papiergeld der ukrainischen Republik. Jiddisch als Lehrgegenstand an der Humboldt-Akademie in Berlin. Der Dozent für Sprachwissenschaften Dr. Heinrich Thiesscn kündigt einen Doppelzyklus an: „Jüdisch vom Standpunkt des gebildeten Europäers“. Die Vorlesung behandelt folgende Leitsätze: Die deutsche Grundlage in Deklination und Konjugation; im Ausdruck und Satzbau. Die üblicheil hebräischen Wörter und Ausdruck nach Art. und Zahl. Die Ouadratschrift und ihre Entwicklung aus der aramäisch-syrischen. Die Bedeutung des Jiddischen, für die germanische Sprachwissenschaft Prof. Julius Welihausen. der berühmte Bibelforscher. ist in Götti'ngen im Alter von 73 Jahren gestorben. Sein Hauptwerk sind die 1899 erschienenem „Prolegomena'zur Geschichte Israels“, d:e wegen der historisch-kritischen Behandlung des Pentateuchs von dem traditionellen Judentum heftig angegriffen-,wurden.... .. .. Zionistische Konferenz in Krakau Von unserem Berichterstatter In Krakau fand in den letzten Tagen eine Beratung der westgalizischen Führer der zionistischen Bewegung unter Vorsitz des Gg. Dr. Wahrhaftig; (Krakau) statt. Ein Referat: über die Lage, sowie die wichtigsten und brennendsten Aufgaben der zionistischen Organisation Galiziens würdigte in der Einleitung die wichtigen Erfolge der obersten ' Parteileitung sowie der Wiener Parteiexekutive und betonte, daß die galizische Organisation gerade jetzt in um so höherem Maße den dringenden und unaufschiebbaren Fragen sieb energisch zuwenden müsse, welche das Los der jüdischen. Bevölkerung in Galizien und Bukowina für Jahrhunderte entscheiden sollen. Er wies auf die noch vielleicht im Laufe dieses Jahres zur Entscheidung gelangenden Projekte bezüglich der Teilung Galiziens bezw. Verbindung des ganzen Landes mit Polen oder teilweise mit Polen, teilweise mit der Bukowina hin. Jede dieser Lösungen ist für uns Juden der Ostländer Oesterreichs in wirtschaftlicher, politischer und kultureller Hinsicht eine Lebensfrage von höchster Wichtigkeit. Trotzdem hat unsere Partei in Galizien diesen Fragen noch immer nicht die nötige Aufmerksamkeit geschenkt und dieselbe besonders bezüglich der wirtschaftlichen Folgen für die Juden Ga’izieris und der Bukowina nicht so gründlich studiert,' um ereil maßgebenden Faktoren gegenüber die Stellungnahme der jüdisch-zionistischen Kreise mit Nachdruck vertreten zu können. In diesem Zusammenhänge wies der Referent auf die durch den Krieg zerrüttete Parteiorganisation Galiziens und der Bukowina hin, welche in kürzester Zeit wieder aufgebaut werden und insbesondere mne energische und repräsentative Parteileitung erhalten muß. Er betonte weiter, es sei die höchste Zeit zur Vornahme einer Revisiou unseres Landes-, bezw. Gegenwartsprogrammes, wie sie auch unsere Gesinnungsgenossen in Rußland und Polen während des Krieges vorgenommen haben. In der Frage des die Regierungshilfe ergänzenden Wiederaufbauplanes für die galiz.-bukow. jüdische Bevölkerung müssen "Richtlinien iestgestellt werden, insbesondere wenn wir vom amerikanischen Judentum nach dem Kriege ergiebige Hilfe erhalten wollen. Verlanget regelmäßig unser Blatt in den Nr. T, Unsere Taktik so wohl, den polnischen .und ukrainischen Parteien als auch insbcson4ere den Assimilanten gegenüber müssen wir einer gründlichen Revision, unterziehen. Es sei höchste, Zeit, dem nur künstlich und dank der Geduld und Indolenz der. jüdischen und zionistischen Massen aufrecht erhaltenen Zustand ein Ende zu machen, daß eine ganz dünne Schichte von plutokrätischen Assimilanten noch immer die jüdische Bevölkerung im Kahal und Gemeinderat, in Handelskarnmer und Landtag, im Reichsrat und in den wirtschaftlichen Körperschaften beherrscht und am Gängelbände führt gegen den Willen der6 ganzen jüdischen Bevölkerung. Diesem' Zustande, daß. ein dem Volke fremder Bruchteil, der. nicht einmal 5 Prozent der jüdischen Bevölkerung’ ausmacht, weiterhin das jüdische Leben korrumpiert ' und die Entwicklung behindert, muß baldigst ein Ende gemacht werden. Nach einer eingehenden Diskussion, an welcher die Gg. Dr. Wahrhaftig, Zimmermann, Leser, Nußbaum, Dr. Feldblum, Leistner, Dr. Berklhammer u. a. teilnalimen, wurden u. a. folgende Beschlüsse gefaßt: Im Einvernehmen mit den Distriktsorganisationen in Lemberg und Stanislau. (event. auch Tamopol) und mit dem Exekutiv-Komitee in Wien soll möglichst rasch eine Parteikonferenz der galizischen Zionisten in eine Stadt MAttelgaliziens (eventuell Przemysl) -einberufen werdten mit der Tagesordnung: 1. Wialil einer Parteileitung und steife Zusammenfassung der Organisation. 2. Revision des Gegenwar.tsprogrammes und der Taktik den anderen Parteien gegenüber. 3. Aufstellung eines wirtschaftlichen Programmes. 4. Stellungnahme zum allgemeinen österreichischer. Judenkongreß; Ferner wurde beschlossen, ein 'w'Schentlich erscheinendes Parteiorgan in polnischer Sprache mit dem Sitze in Krakau herauszugeben. Zu diesem Zwecke sind binnen 3 Wochen die nötigen Kapitalien sicherzustellen. Däs Durchführung der Beschlüsse wurde einem Komitee, bestehend aus Dr. Wahrhaf,tig, A. Nußbaum und Ch. F. Leistner unter Zuziehung des Referenten übertragen, während der Beschluß, betreffend das polnische Parteiorgan.. durch die Gg. Dr. Feld b 1 u m und Dr. Be r ke 1 harn m-e r ' (Tamow) ausgeführt werden sollen. Zionisten im Felde - Einj.-Freiw. Zgf. P i n k a s Pomeranz, Stud. phil. aus Brzezany, ist in den Kämpfen in Italien am 24. Oktober v. J. gefallen. Mit ihm ist ein Mann dahingegangen, dem jüdisches Wissen und eine glühende Liebe für die zionistischen Bestrebungen und für Palästina eigen waren. — Folgende Mitglieder der „Emunah“- Bie 1 itzwurden ausgezeichnet: Lt.. Sam. Bleicher, Bes. d. bronz. T.-M. u. d. Karltruppenkr., mit d. kl. silb. T.-M. u. d. Sign. laud. m. Schw., San.-Lt. Arthur .1 akobowitz, Bes. d. kl. silb., T.-M., des gold. Verd.-Kr. m. Schw. und des Karltruppenkr., mit d. Sign. laud. m. Schw., Oblt. AdolfRichter, Bes. d. Karl- .truppenkr., mit dem Mil.-Verd.-Kr. III. Kl. m. Schw., Oblt . Josef Thieberger mit dem Sign. laud„ Fhr. M. Tramer m. d. gold. Verd.- Kr. a. Bä. d. T.-M. — Lt. Moritz H o f fmann, Führer d. Blauweiß-Bielitz, Bes. d. bronz. T.-M. u. d. Karltruppenkr., erh. d. kl. silb. T.-M. — Fhr. B. Putzer (,,Judäa“-Lemberg), seit Kriegsausbruch im Felde, wurde mit d. silb. T.-M. I. Kl. ausgez. — RUO. Leo Stopper wurde zum RUO. I. KI. bef. u. m. d. Karltruppenkr. ausgez. — RUO. Abraham Gänsler, I.-R. 24, wurde m. d. silb. Verd.-Kr. m. d. Kr. a„ Bd. d. T.-M. ausgez. — Lt. Paul Hein aus Neutitschein erh. als sechste Auszeichnung d. Sign, laud., nachdem er vorher m. d. Eis. Kreuz II. Kl. dekoriert worden war. — Von der jüd. akad. Ferialverb. „Hakoach“-Nowytarg wurden für tapf. Verh. v. d. Feinde m? d. Sign. laud. ausgez.: Oblt. B. S i 1 b e r r i n g, 30,5 cm Mörs.-Batt., 16/3 R„ Lt. J. Stiller, I.-R. 24. Preisausschreiben für Jugenderzählungen Die vom „Ausschuß für jüdische Kulturarbeit“ für das von ihm veranstaltete Preisausschreiben eingesetzten Preisrichter. Dr. Max B r o d. Dr. Martin B u b e r und Oberlehrer Moses C a 1 v a r y. .haben beschlossen, von der Verleihung eines ersten Preises abzusehen, dagegen zwei zweite Preise von Mk. 200. und einen dritten von Mk. 100 zu verteilen. Bei Eröffnung der Umschläge ergaben sich als Verfasser der Erzählungen: „Der Lichtsieder und sein Gast“ G. Z. Klötzel, „Jerusalem“ Helene Hanna C o h n, „Elisar und J onadlab“ Dr. H. Glanz-Sohar. Berichte und Korrespondenzen Wegen Raummangel bitten wir um kurze Berichte. Wien. Am 22. Jänner fand im 20. Bezirk eine Versammlung des Zionistischen Zentralvereines statt, in welcher Gg. Dr. Weiner über „Palästina und die Juden“ sprach. Nach der Diskussion trat eine große Zahl der zahlreichen Zuhörer der neuzugründenden Sektion Brigittenau des Zionistischen Zentralvereines bei. Kaffeehäusern!

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