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Jüdische Zeitung · 1918-01-25 · 4 (25.1.1918) · p. Seite 4

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
12 (1918)
Issue
4 (25.1.1918)
Date
1918-01-25
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 JÜDISCHE ZEITUNG Nr. 4 Ein nationales Tagblatt in Lublin ln Lublin ist am 15. Jänner die erste Nununer des in jidisclicr Sprache geschriebenen „Lubliner Tagblattes" erschienen, des ersten seiner Art im österreichischen Okkupationsgebiet. Herausgeber ist unser Gr. Seit. N i s s e n b a u in. die literarische LeitunR hat Herr S i a p n i ck y übernommen. Wir beRrüllen das Erscheinen dieses Organs, das nicht ohne guten Einfluß auf die Verhältnisse des Landes bleiben wird. Diese schon lange notwendige Gründung geht zurück auf Anregungen, die Gg. Dr. Abraham Sonne gelegentlich seiner Studienreise unseren polnischen Gg. Gg. gegeben hat. Szenen aus der Eröffnungssitzung des Parlaments Der Abgeordnete K1 o f a c hat sich in seiner Rede vom 22. d. M. gegen die Forderung der deutschen Abgeordneten gewendet, eine eigene Provinz Deutsch-Böhmen zu gründen, da die "Deutschen seitens der Tschechen jedwede Gerechtigkeit erfahren würden. „Die freie Ukraine“, führte er aus, „zeigt uns, wie die Slavcn diese nationalen Fragen zu lösen verstehen. In der Ukraina haben wir vier Nationalitäten: die Ukrainer. die Polen, die Zionisten (Juden) und die Russen. Und Sie sehen, wie die freie Ukraina die nationale Frage dort gelöst hat." — Der Abgeordnete Dr. Jcrzabek, diese Koryphäe der chrislichsozialen Partei, Jtonnte sich nicht enthalten,-sein antisemitisches Steckenpferd zu reiten. Aus seiner Rede ging der große Schmerz hervor, daß die streikenden Arbeitennassen nicht in die Leopoldstadt gezogen seien und dort an den Juden ihr Mütchen gekühlt hätten. Er verstieg sich zu der Acußerung, daß der letzte Streik nur von den jüdischen gekauften Führern der Sozialdemokraten arrangiert worden sei. Eine Szene, die alles überstieg, was selbst das an derartige Ausbrüche der Wut gewohnte österreichische Abgeordnetenhaus bisher gesehen hat, Rufe wie .„niederträchtiger Schurke, gemeiner Schuft“ u. dgl., die über den ehrenwerten Dr. Jerzabck hagelten, war die Folge dieser Aeußerung. Nur mit Mühe entging Jerzabck dadurch, daß ersieh hinter den Rücken seiner zuni Schutze herbeigeeilten Parteigenossen flüchtete, der wohlverdienten tätlichen Züchtigung. Es kann nicht Wunder, nehmen, daß er eine seiner gewohnten de- und wehmütigen, an Verdrehungen reichen Abbitten leistete. Die Durchführungsverordnung zum Flüchtlingsschutzgesetz wurde am 22. d. M. verlautbart. Im "Sinne dieser Bestimmungen zur Durchführung des Gesetzes vom TL Dezember 1917 sind zur Entscheidung in erster Instanz .über die Zuerkennung der Unterstützungen berufen: in Wien die Zentralstelle der Fürsorge für Kriegsflüchtlinge in Wien, bezw. das Wiener Hilfskomitee für Flüchtlinge aus Galizien und der Bukowina oder das Hilfskomitee für ukrainische Flüchtlinge in Wien. - , Eine Konferenz der Orthodoxie Am 15. und 16. d. M. tagte hier im Turnsaale der „Talmud-Thora“, Maizgasse 16, eine Konferenz der orthodoxen Juden Galiziens und der Bukowina, einberufen durch die „Agudas- Israel“, zwecks Stellungnahme zu den Forderungen des nationalen Judentums, über deren Verlauf wir. wie folgt, zu berichten in der Lage sind. An. erster Stelle stand die Palästinafrage, dann die Forderung nationaler Rechte für die breiten Massen der Judenheit in der Diaspora. Dieser Konferenz ging eine geheime Vorberatung von Vertrauensmännern voran, auf welcher der Vorsitzende der „Agudas-Israel“ Herr Thuinim eine Resolution von Frankfurt vorlas, die besagt, daß die Orthodoxie sich mit der Kolonisation Palästinas zu befassen beschließe und die Forderung der Anerkennung der „jüdischen Konf e s s i o n“ aufstelle. Die sattsam bekannten Frankfurter Herren,- die der . galizischeh Orthodoxie ihre Richtlinien vorzuschreiben sich anmaßen, wollten wahrscheinlich mit der lächerliehen Forderungnach Anerkennung der „jüdi- ‘ sehen Konfession“, die ohnedies staatsgrundgesetzlich längst anerkannt ist, die Orthodoxie irreleiten und unter Vorspiegelung dieser religiösen „Forderung“ den Anspruch der Juden auf ihre (nationale Anerkennung nicht aufkommen lassen. Wer mit den Verhältnissen der galizisch'en Orthodoxie vertraut ist, weiß, daß die während der letzten Zeit durch die gesamte Judenheit gehende mächtige nationale Bewegung ' auch hier tiefe und nachhaltige Spuren zurückgelassen hat. Goch übertraf der Verlauf der Konferenz diesbezüglich die Erwartungen selbst der größten Optimisten. Die Leitung der „Aguda“ war eifrig bestrebt, die Konferenz so durchzuführen, wie sie •von Frankfurt kommandiert worden war. Die Delegierten. 60 an der Zahl, waren nicht von ortho- . doxen Vereinen, geschweige denn von den orthodoxen Massen 'gewählt.' Sie wurden einfach von den Rabbis ernannt und außerdem hatten sämtliche Rabbiner aus Galizien und der Bukowina, die zufällig in Wien weilen, Sitz und Stimme. Wenn bei einer so willkürlich zusammengesetzten Konferenz doch der unbeugsame Wille des nationalen Judentums unverblümt zum Ausdruck kam, und das durch die überwiegende. Mehrheit der Delegierten, liefert es einen Beweis von der Wucht und Stärke der zionistischen Bewegung, die in diesen Kreisen einen förmlichen Umsturz der Geister, in der letzten Zeit herbeizufiihren vermochte. ' ' Herr Thuinim, der Vorsitzende der „Aguda“, ✓ legte in seiner Eröffnungsrede das Hauptgewicht auf die „Forderung,der Anerkennung der jüdischen Konfession“ und berührte mit kurzen Worten die Palästinafrage. Die Juden müßten sich den Polen anschließen und dürften mit keinen eigenen nationalen Forderungen auftreten. Diese Ausführungen wurden fast von der ganzen Konferenz sehr unfreundlich autgenommen. Eine große Genugtuung war es daher für die Anwesenden, als am folgenden Tage Herr Thumim sich veranlaßt sah, der allgemeinen Stimmung der Konferenz Rechnung zu tragen, indem er „richtig“ stel'te. er habe nicht behauptet, die Juden bildeten keine Nation, und er sei überhaupt nicht gegen die zionistischen Forderungen aufgetreten, die „Aguda" wünsche nur, daß alles, was in Palästina und in der Diaspora geschaffen .werde, im Geiste der Thora sei. und die „Aguda“ wolle mit der zionistischen Partei in allgemein jüdischen Fragen Hand in Hand gehen. Nach der Eröffnungsrede ergriff-das Wort Herr Salomon Schreiber und betonte die Wichtigkeit der Palästinafrage. Die Juden hätten den Zionisten sehrviel zu verdanken, daß sie die Palästinafrage in F.'uß brachten und zur Weltfrage machten. Die \ Orthodoxie müsse sich in dieser Frage mit den Zionisten verständigen und dabei' die Interessen der orthodoxen Juden wahren. Die Orthodoxie habe einen großen Fehler begangen, daß sie sich nicht schon früher den Zionisten anschloß, man hätte vielleicht die Entfremdung der zionistischen Bewegung von der Orthodoxie verhüten können. Herr M. Reich hob die Notwendigkeit, sich mit der Palästinafrage ernst zu befassen, hervor, da' sie sonst ohne odtr gegen die Orthodoxie gelöst werden werde. Die Orthodoxie wefde im zukünftigen Palästina jeden Halt verlieren, - wenn’ sie sich auch jetzt passiv verhalte und an der Schaffung des jüdischen Heims keinen Anteil nehme. Er wandte sich mit einem heißen Appell hauptsächlich an die Rabbiner, in dieser Aktien voranzugehen, wenn sie. sich böi den kommenden Geschlechtern nicht bioßstellen wollten. Die Wiederaufrichtung Palästinas sei nach dem Talmud und den späteren Talmudgelehrten ein Gebot der Thora. Auch Herr Saphir trat mit Begeisterung für die Palästinaarbeit ein. Herr Jonas Kreppei, Redakteur der „Jüdischen Korrespondenz“, war der Ansicht, man dürfe keine nationalen Rechte fordern, die Ein ig u n g des gesamten Judentums s e i( schädlich, alles nach Konzeption des Herrn' Dr. Löwenstein und Genossen. Die Rede wurde mit ironischen Zwischenrufen, wie „Hoch Löwemstelin!“ u. dg!.'begleitet, s'e rief allgemeine Entrüstung .hpr.YQt, . Der., Rabbiner aus Gbnläny führte aus: Wir sfelbst sind daran schuld, daß die Jugend sich von un§ abwendet, denn wir haben uns den Idealen der Jugend cntgegengestellt. Wenn wir die Jugendgewönnen wojlen, müssen ' wir ihren Idealen Rechnung tragen und uns hauptsächlich mit Palästina befassen, ohne zu fürchten, daß wir als Zionisten verschrieen werden-'könnten. Nur so werden wrir den Grundsätzen der Thoratreuen Geltung verschaffen können. Wir liegen die Hoffnung, daß unsere Unternehmungen in Palästina von Erfolg gekrönt sein werden. Herr Hauser beantragt, drei Kommissionen zur 'Behandlung folgender Fragen zu 'wählen: 1. Jüdische Selbstverwaltung in Palästina: 2: Nationale Autonomie in Galizien und in der Bukowina; 3. Wiederaufbau Galiziens. Ein weiterer Antrag ging dahin, sich mit den Zionisten bezüglich dieser Fragen zu verständigen. Auch Herr Nathan E i d i-n g e r griff 'mehrmals in die Debatte ein und trat eifrig für die nationa'e Sache ein. Der Antrag des Vorsitzenden, nur eine Kommission zu wählen und dieser keine Direktiven zu geben, rief einen großen Lärm hervor, da man diesen Antrag als Versuch betrachtete, die ganze Sache in der Kommission zu begraben. Die Sitzung mußte geschlossen werden. — Am folgenden Tage trat als erster Redner Rabbiner K a t z aus Borozezow auf. Er führte aus, der jetzige Zustand, daß wir alles, nur nicht' Juden sein dürfen.' sei unhaltbar. Die herrschende Nation betrathtet uns nicht als ihres Gleichen und wolle uns nicht in ihre Mitte aufnehmen. Nur um uns politisch auszubeuten, will man uns nicht als eine selbständige Nation gelten lassen. Darin müsse absolut Wandel geschaffen werden. Herr Salomon Kluger forderte zum Schlüsse die Orthodoxie auf, aus ihrer .-Passivität herauszutreten und sich der Schaffung der jüdischen Heimstätte mit Leib und Seele anzunehmen. Hierauf schritt man zur Wahl der Kommission. Der Vorsitzende schlug eine Liste von 9 Personen vor, denen die Rabbiner aus ihrer Mitte 6 Delegierte anfügen dürften. Er verlangte, daß man die Liste,, deren Kandidaten wenig geeignet erschienen, en bloc akzeptiere. Es erneuerten sich die Lärmszenen der früheren Sitzung. Der Vorsitzende benützte diesen Lärm und verkündete die Annahme seiner Liste. Dieses Vorgehen rief große Entrüstung unter den Delegierten hervor, die erklärten, daß sie die „Abstimmung“ nicht anerkennen. Der Vorsitzende versuchte sie zu beruhigen, indem er versicherte, daß die Kommission auch jüngere Kräfte kooptieren werde. Die Delegierten machten daraus keinen Hehl, daß,,wenn die Kommission nicht im Sinne der Konferenz arbeiten sollte, sie die Sache selbst in die Hand nehmen würden, um einer geringen Zahl unmöglich zu machen, im Namen der gesamten Orthodoxie aufzufreten. v _ S. F.. sch. Zionistisches Zentralkomitee für West-Oesterreich Nachdem in den letzten'Wochen eine Reilte von gemeinsamen Sitzungen des Exekutivkomitees der Zionisten Oesterreichs und des Zionistischen Zentralkomitees für West-Oesterreich stattgefunden,hat. die vorzugsweise dem zu veranstaltenden indischen Kongreß und den vorbereitenden'Schritten für ihn galten, trat am 15. d.'M. das Zionistische Zentralkomitee für West-Oesterreich unter Vorsitz seines Vizepräsidenten k. k. Reichsratsrevisor Rudolf T a ti s s i g zu seiner ordnungsgemäßen Wochensitzimg zusammen. Der^ Vorsitzende referierte über die civigelangt c-n üeschäftsstiicke. die ihrer Erledigung zugefiihrt würden. Eine Beschwerde der F 1 ii c h 11 i n g e in Potok-Zloty wurde dem Rcichsratsabgeordneien Dr. Benno Strauch er behufs Intervention bei der Regierung sowie dem ncugogriindeten Ürganisationskomitec der Lcmbergcr Organisation zur Einleitung geeigneter Schritte hei den dortigen Behörden übergeben. Nach einem bezüglichen Referat des Vorsitzenden ward ' bc- ' schlossen, die vom der L i n z e r'O rganisation in Aussicht genommene Ausstellung während der Paläs'Jinawoclie nach Möglichkeit zu iördern. Eine aus Nb v-y t ar g'' bezüglich der dortigen Not eingelaufene Zuschrift wird den zionistischen Mitgliedern des Komitees zur Verteilung der amerikanischen Hilfsgelder zur wärmsten Befürwortung in diesem Komitee abgetreten. Die Beschlußfassung über eine Zuschrift des E. A. C. zwecks stärkerer Inanspruchnahme der für das E. A. C. erforderlichen Geldmittel ward bis zum Eintreffen, weiterer in Aussicht gestellter Mitteilungen äutgeschobcn. Die Mitteilung, des Lcmberger Lokalkomitecs in betreff der ’ N c u b e 1 e b u n g der 0 r g a n i s a t i o n i n G a 1 i z i e n, speziell in Lemberg. w'ird mit Befriedigung zur Kenntnis genommen. Desgleichen werden die Mitteilungen über die in einzelnen Wiener Bezirken stattgellabten, glänzend verlaufenen Versammln n g eil des Zionistischen Z c n t r a 1 v e r e i n c s. bei denen die Gesinnungsgenossen Adolf Stand, Löbi Taubes und Dr. Elias Tisch gesprochen hatten; sowie die Mitteilung von der am 22. d. M. im 20. Bezirk abzuhaltenden öffentlichen Versammlung des Zionistischen Zentralvereines. bei der der Gg. Dr. Georg Weiner sprechen wird, mit Befriedigung zur Kenntors genommen. Endlich wird mit den Vorarbeiten für eine geplante Vertrauensmännerversainrnlung für Wien Gg. Alexander Geller betraut. Ucber. die Möglichkeit einer Vertrauensmännerversammlung für West-Oesterreich sollen die beiden Distriktskomitces vorerst befragt werden. Nach Erörterungeiner Reihe vom Personalangclegenlieiten wird die Sitzung geschlossen. Berichte und Korrespondenzen Wegen'Raummangel bitten wir um kurze Berichte. . Aus dem Felde. Aus Anlaß des Clianukafestes hielt Feldrabb. B. Herschkowicz am 15. Dezember v. J. einen feierlichen Gottesdienst beim Feldbaon 4/58 ab. Hierauf wurde die zionistische Frage berührt, bei welcher Diskussion unter allen Anwesenden Gg. Lt. Aron Körner besonders lebhaft teilnahm. Anknüpfend daran regte Gg. Jakob Auerbach eine Nationaliondssammlung an, die an Ort und Stelle von Erfolg gekrönt war. Bisher wurden über 200 K Baumspenden für. den „Heldengarten des Inf.-Baons 4/58“ aus Anlaß des Makkabäerfestes (bar) gesammelt. Die Sammlung ist noch nicht.abgeschlossen. Wien. Ain 12. d. M. fand im großen Saale des Hotel Bayerischen Hof eine Versammlung, veranstaltet vom Zionistischen Zentralve'rcin bnter dem Titel „Palästina und der Krieg“, statt. Herr L. Bat ö c rönnet e mit einigen markanten Worten die.Versammlung.und'erteilte als erstem Redner Gg. Löbl T anbes das Wort. Dieser verstand es, in jidischer Rede die Zuhörerschaft zu fesseln. Er legte dar, wie gerade jetzt der Blick der ganzen Welt'aut das Schicksal der alten Heimat des jüdischen Volkesan .der es immer gehangen, gerichtet' sei rimi wie die Juden in diesem Zeitpunkt, wo sie Gut und Blut für, die Länder ihres Aufenthaltes opferten, erst recht die Not ihrer Vaterlandslosigkeit empfänden, Gg. Dr. Elias Tisc.h führte dann in deutscher Sprache diese Gedanken weiter aus. zeigte die bisher geleistete wirtschaftliche und kulturelle Arbeit der Zionisten in Palästina auf und erregte niit seiner Rede die Begeisterung aller An-' wesenden. Leider waren diese nicht so zahlreich erschienen, als es für das Interesse der Sache notwendig wäre. Diese Veranstaltung wird nicht ver- •e’iirzelt bleiben; andere^werden folgen. I. W. Wien. XXIX. Tätigkeitsbericht des Armenambulatoriums des Zionistischen Zentralkomitees für Kriegsflüchtlinge. Wien 1I„ Täborstraße 20 a. In der Besuchszeit vom 1. bis 31. Dezember 1917 wurden behandelt in der Ambulanz für: Augen 247 (es ordinierte i. V. des einberufenen Ordinarius.Dr. Louis Poborsky Sekundararzt Dr. Schweig in Refraktionsbestimmung und Erkrankungen des inneren Auges), Chirurgie 211., Frauenkrankheiten . 80 (infolge Erkrankung des Ordinarius Primarius Dr. Karl Neu wirth .durch 3 Wochen gesperrt). Haut- und Geschlechtskrankheiten 153. Interne! 268, Interne II 141, Interne III 328, Interne IV 0 (entfiel' wegen militärischer Einrückung des Ordinarius Dr. j. S t e r n b e r g). Kinder I 62„ Kinder II 38, Nase und Kehlkopf 181, Ohrenkrankheiten 60. Nerven 0 (entfiel wegen Einrückung des Ordinarius Dr. Alfred A d l e r).’Zahnheilkunde 0 (entfiel), zusammen 1749 Patienten. Seit Bestand des Ambulatoriums 112.687 Patienten. - Graz. Am 13. d. M: fand dm Sitzimgssaale der Kultusgemeiride die Halbjahresversämtnlung des Zionistischen Mädchenverbandes“ : .die erste seit seinem Bestände — statt. Die Leiterin, VerJiaiMjef pegelmäßig unser Blatt in den Kaffeehäusern!

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