Mannheim
Compact Memory

Jüdische Zeitung · 1918-01-18 · 3 (18.1.1918) · p. Seite 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Zeitung
Volume
12 (1918)
Issue
3 (18.1.1918)
Date
1918-01-18
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2438141-2438675-2438678--5611-2445605
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

Nr. 3 JÜDISCHE ZEITUNG Seite 5 statt. — Samstag, den 26. d., halb 8 Uhr, ver- ' ansatlten wir Im Saale des Hotel „Arco“ (Ilr Rotensterngasse 7a) einen Mendele-Gedenkabend mit reichhaltigem Programm. Karten zum Preise von K 1.— und —.50 sind in unserem Vereinslokale zu haben. Hatcbijah, ak. Vereinigung f. hebr. Sprache: Sonntag, den 7. Schewat (20. 1. 1918), findet im Saale, 11., Praterstraße 9, pünktlich um 7 Uhr abends, der Vortrag des Herrn Dozenten Dr. H. T-orczyner über „Bibel und Babel“ statt. — Hebräisch sprechende Gäste willkommen. Die „Hatcchijah“ und der „Verein für hebr. Sprache und Kultur“ veranstalten gemeinsam eine große hebräische Matinee, die Sonntag, 17. Februar vormittags, in der Neuen Wiener Bühne stattfinden wird. Aus dem reichhaltigen Programm seien hervorgehoben: die Rede des Herrn Dr. O. Thon aus Krakau und die Aufführung eines hebräischen Schauspiels („Hachaschmonim hak‘ tamim“. Der Kartenvorverkauf findet in den Buchhandlungen R. Löwit, II. Rotenturmstraße 22 und J. Schlesinger, I. Seitenstättengasse 5, sowie im Zion. Zentralbureau, II. Zirkusgasse 33, statt. Ueber „Die Ethik der Thora“ (Pentateuch) spricht Herr Rabbiner Dr. Max Qrunwald Donnerstag, 24. Jänner 1918, in der „Urania“ (Großer Saal). Der Vortrag bildet den 2. Teil des Zyklus „Die Ethik des Judentums“, stellt jedoch ein selbständiges Ganzes dar. Die ethischen Prinzipien der jüdischen Reiigionsurkunden, vor allem der mosaischen Lehre, werden entwickelt und vom Standpunkt der modernen Wissenschaft aus beleuchtet. Der Z. M. B. „Deborah“ ln Brünn veranstaltet am 7. Februar im großen Festsaale des deutschen Hauses einen Vortragsabend des Herrn Wilhelm Klitsch, Mitglied des deutschen Volkstheaters, dessen Reinerträgnis den notleidenden Kindern Palästinas zufließt. Die Karten sind in k. k. Hofbuchhandlung zu beziehen. Lemberg. Zfonisten treffen sich Mittwoch, halb 9 Uhr abends und Sonntag halb 3 Uhr nachmittags im Cafe Warszawa. Auswärtige Gg. willkommen. Trlesf. Zionisten treffen sich in Triest Sonntag von 3 bis 5 Uhr im Restaurant Goldberger, Piazza della Borsa 7/1. Auswärtige Gg. sind herzlichst willkommen. Für die Evakuierten in Palästina Bisheriges Gesamtergebnis: K 47.061.96. XII. Ausweis. Eingegangen beim Zionistischen Zentralkomitee für West-Oesterreich: K 300.— Schaje Silberpfemüg, Tarnow; K 200.— Markus Seemann, Wien; K 90.— Sammlung S. Reif eisen. Picsting, anläßlich der Hochzeit Chaim Gruber und Maria Goldberg (Spez. s. unten); K 83.— Sammlung S. Körner auf Hochzeit S. Picker m. Frl. Blatt; K 58.— Slg. Benio Hübner, Stanlslau; K 50.— durch Prof. Dr. Glaser, Dr. Markus Krämer, Wien; K 36.50 Sammlung S. Mühlbauer, Radymno; K 27.— Sammlung Siegfried Keßler (Spez. s. unten); K 35.— Sammlung Moses Tartakower, Wien (Spez. s. unten); K 22.50 Sammlung Baruc’n Kostiner im Felde (Spez. s. unten); K 30.— Salomon Jakob, Wien; K 21.— Sammlung Jakob Löw (Spez. s. unten); je K 20.— Josef Stransky, Sadsk, Emst Volkert, Sarajewo, Salomon Steiner, Preßburg, Simche Jakob, Wien, Wolf Glaser, Wr.-Neustadt, Ing. E. Weiner, Wien; K 15.— Max Hörowitz, Proßnitz; je K 10.— Dr. Alfred Taussig, Budweis, Josef Sofer, Stockerau, Weiß & Kraus, Wien, Rudolf Neuschul, Weinberge, durch Robert Guttmann, Prag, Rektor Dr. A. Schwarz, Wien, Adolf Singer, Wien, Dr. E. Weiß, Wien, Irma Steinhardt, Wisowitz, Bernhard Rosenstrauch, Wien, Oberinspektor Moritz Bergl, Wien,,Israel Lager dankt H. Josef Awroch für das ihm anl. eines Besuches der unter seiner bewährtein Leitung, stehenden Köwler hebräischen Schule zuteil- ~ gewordene Vergnügen; K 7.— Jeanette Stern, Prijedor; K 6.— durch „Neues Wiener Tagblatt“, N. N.; K 5.— Otto Schwarz, Teschen; K 3— Jakob Tobias, Oswiecim; K 2.70, Dr. S. Reifeisen, Bolechow; K 2.60 Dr. Hugo Groß, Wien; K 1195.20 durch das Zionistische Distriktskomitee für Böhmen, Prag (Spez. s. „Selbstwehr“). Arbeitsgruppe der Jüdischen Studentenschaft. K 1800.— Vereine „Bnai Zion“ und Dorsche Schlaum Israel, Czortkow; K 1232.— Sammlung Dr. S. Spann, Tarnow (Spez. s. unten); K 480.— Jüd. N. F. Kommission, Sambor; K 240.— Sammlung M. Tannenbaum, Drohobycz (Spez. s. unten); K 200.— Sammlung Pinkas Weinfeld, Kassa (Spez. s. unten); K 123.— Chume Seiden, Mosciska; K 109.— Sammlung Wolf Guttmann, Dabrowa (Spez. s. unten); K 78.30 Sammlung Moses Jahre, Dynow ((Spez. s. unten); K 30.— .Abraham Bloch, Nisko; K 27.— Sammlung S. A. Häusler, Kniitelield (Spez. s. unten); K 21.50 Sammlung Elias Holzmann, Sambor (Spez. s. unten); K 20.— Karl KaTpelesz, Wien. op.ziUiiation folgt in nächster Nummer. Schevuat—Jännes* MIPS »Mafienbrücke" WlLtl 1., RotentarmstraSe 31 RENDEZVOUS DER ZIONISTEN BIß GCüdhnann Dr. TjzUmdj Sdjiffmarm VerfoSte "KönigsBerg /. 2. Wien 3m Januar 191S Student, mächtig der hebr., poln., deutschen und ruthenischsu Sprache erteilt Untergymnasiasten, Volks- und Bürgerschülern gründliche Nachhilfe. Zuschriften unter „Mäßiges Honorar“ an die Exp. der Jüdischen Zeitung. Bald vergriffen sind: Gva*tz, Geschichte der Juden. Volksausgabe in 3 Bänden in Leinen gebunden, nur K 30.— Perez, Chassidische Geschichten. Brosch. K *>.60, gebunden K. 10.— Bub er, Völker, Staaten und Zion. Brosch. K 1.63 Itosönfelä, Polen u. Juden, brosch, K 1.65. Der Jude, I. Jahrgang, kompl., gebunden in Ualbperg. K 25.— Hugo Bergmann, Worte Hosis K 3.50. Batte'jiÄ MMsiiä ij löwit, Eitfl l..Kot«toraislraaH. K. k. priv. Wiener Bank-Verein In Gemäßheit des § 50 der Statuten werden die Aktionäre des k. k. priv. Wiener Bank-Verein zu einer außerordentlichen Generalversammlung eingeladen, welche am 12. Feber 1918, vormittags 11 Uhr, in Wien, I., Schottenring 2, stattfindet. Verhandlungs-Gegenstände: 1. Beschlußfassung über die Erhöhung des Aktienkapitals um 30 Millionen Kronen, sowie über die Betrauung des Administrationsrates mit der Durchführung der Kapitalscrhöhung und mit der Festsetzung des Zeitpunktes und der Modalitäten der Begebung der neuen Aktien. 2. Beschlußfassung über die aus Anlaß der Kapitalserhöhung beantragte Aenderung der . §& 9 und 59 der Statuten. Nach § 47 der Statuten sind zur Stimmführung in der Generalversammlung nur jene Aktionäre berechtigt, welche seit wenigstens 14 Tagen vor dem Zusammentreten derselben mindestens 25 Aktien nebst Kupons bei der Gesellschaitskasse oder den sonst hiezu vom Administrätionsrate bestimmten Stellen erlegt haben. Je fünfundzwanzig Aktien geben das Recht auf Eine Stimme (§ 48 der Statuten). Die stimmberechtigten Herren Aktionäre werden daher eingeladen, ihre Aktien samt Kupons bis spätestens 29. Jänner 1918 bei den bekannten Stellen zu deponieren. Die Aktien sind, von arithmetisch geordneten und vom Einreicher eigenhändig Unterzeichneten Konsignation (und zwar bei de.r Liquidatur in Wien in zwei, bei den sonstigen Deponierungsstellen in drei Exemplaren) begleitet, einzureichen. Wien, den 16. Jänner 1918. K. k. priv. Wiener Bank-Verein. / - --% Armen - Ambulatorium dea Zionistischen Zentralkomitees für KriegsflUdtÜin^ Wien, II. Taborstraße 20 A Unentgeltliche ärztliche Behandlung von mittellosen Kriegsflüchllingen ohne Unterschied der Nationalität oo oder Konfession oo Ordination täglich*. — Sonna und Feiertage ausgenommen *Wa_, - — - . . Dr. S.. Kassner: Qis Juten ia Ser Sufeowisa. Aus Ben Urteilen an öen Verfasser: Justizmlnistsr a. O. Dr. Franz Klein schrieb von dein Bu i:e, dal) es ,.. . . wie ihm wahrscheinlich sehr vielen anderen bisher durch Sch eier Geschautes klar darlegt und dem vorschwebenden Zwecke nicht nur In hohem Maße zu dienen geeignet ist, sondern auch tatsächlich dienen wird". (17. Juni 1917) Hofrat Dr. lohann Polak, der Nestor der Bukowinaer Geschichtsforschung :.diese Schrift ist nicht nur mit größter Gründlichkeit, sondern auch mit unbestreitbarer Unparteilichkeit abgefaßt..." (2. Juli 1917) Aus Ben vielen Bläiterstimmen: Hugo Ganz in der „Frankfurter Zeitung": „ . . . Wer sich informieren will, möge das Büchlein von Dr. Salomon Kassner lesen. Br wird die Stunde, die er auf die Lektüre dieses sorgfältig geschriebenen, auf gründliche Studien beruhenden Buches verwenden muß» nicht bereuen. . . (••*• August 1917). Geheimrat Prof. L Geigerin 9er Berliner „Allg.Zeitung des lab ent ums“: „. . .die kenntnisreiche Schrift verdient volle Empfehlung..." (7. Dezember 1917). Zu beziehen durch alle Buchhandlungen. Preis K 2.— oder Mark 1.50. Oas aufsehenerregende Buoti des Assimilanten SIGMUND MAYER ,,X>ie Wiener Juden** 1700-1900 Brosch. K 7.70. Seb. K II.—. Kommorz, Kultur, Politik wird soeben in einem Peuilleton der Frankfurter ZeiluRgausführlich besprochen. Zum Schlüße hei Dl es: . . . So mag Mayer meinen, ein Buch gegen den jüdischen Nationalismus geschrieben zu haben, und hat in Wahrheit eine böotist interessant», aufschlußreiche Wirtschaftsgeschichte des abendländischen Judentums gegeben. Dafür werden ihm Freunde und Gegner seiner Leitidee gleich dankbar sein, ln keiner volkswirtschaftlichen. aber auch in keiner kulfurhisfo« riehen Bibliothek wird das imposant« Werk eines Fünfundachtzlgitihrigen fehlen dürfen. Zu beziehen durch jede Buchhandlung oder von R- LÖWIT» Verlag, Wien,Wollzeile 6. SHifillg fff? SfftiHer und Behre? Das von uns in so kurzer Zeit bereits znm fünften Mal gedruckte Lehrrmch der hebräischen Sprache inan * von Scharfstein und Soffermann ist das beste, Zeugnis, welcher Beliebtheit sich dieses Werk in allen fachmännischen Kreisen erfreut. tunan fnbrt den Schüler vom Alef-Beth bis zur VervoUkommnng der hebräischen Sprach e und erleichtert dem Lehrer seine schwere Aufgabe. lIITSn ist mit seinen Bildern nnd Erläuterungen die Zierde der hebräischen Unterrichts-Literatur. ■arsn ist in zwei Teilen erschienen und kostet gebunden pro Teil K 4.—; Postsendung 5u h mehr. Umkrallt & Freund, tiebräisctie Buciiiiamllung, Przemysi oo Der Bezug der oo Jüdischen Zeitung kann jede Woche beginnen Danksagung Sr. Hochwurden dem Herrn Rabbiner Dr. Karl Thieberger in Budweis danke ich herziiehst im Namen sämtlicher jüdischen Flüchtlinge des Kreises Budweis iür sein außergewöhnlich freundliches Entgegenkommen gegenüber diesen Leuten. Leo Stopper, zzt. im Felde. ilVNOSTENSKÄ BANKA FILIALE WIEN I., Herrengasse 12 Wechselstuben m Wien: 1., Graben 15,1. Herreng. 12, Aktienkapital und Reserven: über 103 Mül. K 11,, Praier.Mr.24, III., LandstraßeHauptstr.88, IV., Favo- __ _ _ - ritenstr. 4, V., Margaretenstr. 71, VI.. Gumpendoner- ElVlI&flAVI ^^11 lil Straße 100, VII., Mariahilferstr. 84, VIII., JoseNtädter- Es Ball Ci 59 CSU Bl Ul Straße 103. IX., Porzellangasse 9, X., Favoritenstr. 95, |0 |fl _ _, XII., Meidl.nger Hauptstr. 15, XXI., Am Spiß 15. 3Uf ES Id £11 31 |« |U Prossniß, Reichenberg, Tabor, Triest. Kuiante Besorgung aller Bank- und Börsentransaktionen. Stahlkammer mit vernieitbaren Safes Abonnement von 7.- an. Zentrale in Prag, gegründet 1868. Filialen: Brünn. Budweis, Friedek-Mistek, Iglau, Karlsbad, Klattau, Königgrät), Krakau, Lemberg, Melnik, Olmüß, Mänrisch-Ostrau, Pardubit), Pilsen, Pisek, Herausgeber Alexander Geller, verantwortlicher Redakteur Da id Nebenzahl. — Druck von Ignai) Spii) & Söhne, Wien H„ Robertgasse 2

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.