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Jüdische Zeitung · 1918-01-11 · 2 (11.1.1918) · p. Seite 4

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
12 (1918)
Issue
2 (11.1.1918)
Date
1918-01-11
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 JÜDISCHE ZEITUNG Nr. 2 Erinnerungsmedaillen zum Einzug in Jerusalem. Nach dem ..Pcsti Hirlap" bringt die Londoner -The Graphic” die Abbildung der Medaillen, welche die Soldaten, die als erste in Jerusalem cingczogen sind, erhallen haben. Diese Medaillen tragen aut beiden Seiten hebräische Inschriften und auf der einen Seite auch ein Christusbild. Dasselbe Blatt meldet, daß eine der ersten Abteilungen, welche in Jerusalem eingcriiekt sind, aus lauter Juden bestand. Die Herstellung von'Wohlgerüchen in den jüdischen Kolonien Palästinas. Die Schimmelsciicn ’ ..Berichte über ätherische Oele. Riechstoffe usw.", die sich in_ wissenschaftlichen Kreisen großer Beachtung erfreuen, bringen in dem soeben erschienenen ierzten Haib.ialirsband über den Anbau von Pariümpilanzen und die Herstellung von Duitstoffen in Palästina folgenden Bericht: ..Anlagen, ni denen inan Fette mit dein Duft der Akazie. Mimose und anderen Gerüchen anreichcrte. wurden auf dem Karmel, ierner in den jüdischen Kolonien Sichrou-Jakob. Petach-Tikwah und in Jaffa begründet. aber vor wenigen Jahren aufgegeben. Außer dem Miniosenöl wurde Thvmianöl aus dem wildwachsenden.Thymian in verschiedenen kleinen .Betrieben im juuäisclien Bergland. z. B. in der Kolonie Artui zwischen Jaffa und Jerusalem, durch ein primitives Destiliationsverfaliren iiergesteüt. . Das Oel hat ziemlich guten Absatz nach Deutschland. Geranienöl ist.von Baron v. Rothschild eingeführt'worden und wird ebenfalls, durch ein einfaches: Destiliationsverfaliren in den jüdischen Kolonien Rischon-Ie-Zion und Petacii-1 ikwuli gewonnen. wo einige Kolonisten die Gcranicnnfhinze zu diesem Zweck feldmäßig anbauen. Lorbeeröl wird aus den Früchten des Lorbeerbaumes hi Autiochiu und im Süden des Viiaiets Aleppo hergestellt. Ein kleiner Versuch ist auch in der jüdischen Kolonie' Rosch-Pinah bei Saffed kürzlich gemacht ' worden. Das Oel dient zur Herstellung parfümierter Seifen jn den Seifenfabriken von Aleppo. Autiochia und Tripolis. Eine jüdische Parfümerieiabrik in Jafia verwendet die einheimischen Oeie zur Herstellung von Kölnischem Wasser und anderen Riechstoffen. Der größte Teil der ätherischen Gele wird nach Frankreich und Deutschland ausgeiiihrt.” Die verschleppten rumänischen Juden Abgeordneter Reizes erhielt vom jüdischen Zeutralhilfskomitee in Lemberg eine Depesche, worin es heißt: ..Einige tausend rumänische Juden, die seinerzeit von den rumänischen Behörden mitgcschleppt worden waren und sich bis nun auf russischem Boden aufgeiialten haben, überschritten mit Bewilligung der zuständigen Militärbehörden die Feuerlinie in der Hoffnung, in ihre von unseren Truppen besetzte Heimat zuriickgelangen zu können.” Das Komitee ersucht den Abgeordneten Reizes, dahin zu wirken, daß die Verschleppten nach ihrer Rückkehr in die Heimat nicht in Interniertenlagern untergebracht werden, sondern Ihre Wohnstätten aufsuchen körnten. Abgeordneter Reizes wird in dieser Angelegenheit beim Ministerpräsidenten Dr. Ritter v. S e i d 1 e r intervenieren. Parteikonferenz der Poale Zion Oesterreichs. Am 25. und 26. Dezember v. .1. tagte in Krakau eine Parteikonferenz der Poale Zion Oesterreichs. Erschienen waren 32 stimmberechtigte Vertreter von 15 Städten aus Galizien, Wien und Prag, außerdem 20' Vertrauensmänner sowie 6 Vertreter der Poale Zion in Lublin. Dombrowa und Nowo-Radomsk (Polen). Nach Eröffnung der Konferenz durch Dr. Rosn er, der einen Ueber- •blick über die politischen und ökonomischen Arbeitsbedingungen der Partei seit Kriegsausbruch gab und der zahlreichen Verluste der Partei, insbesondere des letztverstorbenen Parteiführers und -theoretikers B o r o c h o w, gedachte, gab Doktor Schipper in einer überaus stimmungsvollen Begrüßung im Namen der am letzten Parteitage gewählten Partei-Exekutive die Zustimmung zur Konferenz und charakterisierte in tiefbewegten Worten die Bedeutung Borochows als Sprachforscher, Historiker und erster jüdischer Humanist. Es folgten die Begrüßungen des Z. K. „Jugend”, der studierenden Jugend, des Verbandes der Poale Zion in Polen und der Krakauer Vereine sowie schriftliche Begrüßungen des alhveltlicheu Verbandsbureaus der Poale Zion in Stockholm, der Parteisekretariate für Deutschland (Berlin) und für die Schweiz (Zürich) und zahlreicher Vereine und Parteimitglieder im In- und Auslande. Es werden Begrüßungen geschickt an das russische revolutionäre Proletariat, an das holländisch-skandinavische Komitee und an das Verbandsbureau der Poale Zion in Stockholm. Den Bericht des Sekretariats erstattet Rudel. Eine Aktion zwecks Einigung aller Parteien und Organisationen in der Flüchtlingshilfsaktion ist an dem persönlichen Strebergeist der jüdischen Abgeordneten des Polenklubs gescheitert. Gegen das berüchtigte Manifest der mosaischen Polen wurde öffentlich Stellung genommen. Zahlreiche Interventionen zugunsten jüdischer Arbeiter aus Polen waren von Erfolg. Mit ausländischem Gelde wurden Bibliotheken, Kinderasyle und Volksküchen unterstützt. In der jetzigen Form besteht das Sekretariat seit sechs Monaten.‘Es operiert für diese Zeit mit einem Budget von 20.000 K, steht mit 72 Städten in Verbindung. Nach einer kurzen Debatte wird dem Sekretariate Dank und Vertrauen ausgesprochen. Lieber' „Agitation und Organisation“, „Presse und Verlag“ referiert Singer, über Finanzen Rudel. Dr. Schipper spricht über „Politische Direktiven“ und „Wiederaufbau“. Die diesbezüglichen Thesen werden im „Jüdischen Arbeiter“ zur Diskussion gestellt. Nacli einem Referate D a \v i d s über die „Gewerkschaftsfrage“ v/ird beschlossen, sofort an die Gründung lokaler professioneller Vereine als Grundlage für später zu bestimmende einheitliche Gewerkschaften zu gehen. Nach einem Referate über die ..Jugendbewegung“ von K p li n und Wahl einer Parteileitung w'ird die Konferenz in überaus gehobener Stimmung geschlossen. A. | Adolf Rosenstreich j Fern von der Heimat fand am 23. Dezember 1917 am südwestlichen Kriegsschauplatz im Alter von 22 Jahren unser Gg. Fähnrich i. R. eines Infanterie-Regimentes Adolf Rosenstreich aus Unter-Pertestie (Bukowina) den Heldentod, ln ihm verliert die jungiüdisciie Bewegung einen treuen Anhänger. Sein Andenken w’ird bei allen die ihn kannten, in Ehren gehalten werden. A. R. Zionisten im Felde Aus russischer Gefangenschaft saudten der Redaktion Grüße Einj. Fr. Otto Bratter aus Proßnitz. E. F. Herbert Abel aus Proßnitz. E. F. Zgf. Henryk Obst etter aus Kenty bei Bielitz- Biaia. E. Fr. Zgf. Ignaz Galu aus Wien. II. Förstergasse 8, E. F. E. D r u c k c r aus Ung. Hradisch, E. F. Dr. Siegfried Ke li raus aus Wien. IX. Rögergassc 1 b. E. F. Zgf. Alfred B u r s t e i n aus Leipnik, E. E. Zgf. Paul Oesterreich er aus Wien. II. Negerlegas.se 6. Sämtliche befinden sich in N i s c h n i L o ni o w. G o u v. Pensa. — Fhr. Ephraim Hirsch. Sohn des Rabbiners Isaac Hirsch aus Wiznitz, Bes. d. bronz. T. M. u. d. Karltruppenkr. fiel tapfer kämpfend an der Spitze seines Zuges bei einem Angriff am Isonzo. Nach dem Tode_wurde ihm die silb. T. M. 1. Kl. verliehen. — Feldwebel Jankel Beer. Bes. d. bronz. T. M. erb. d. silb. Verd. Kr. — Feldw. Samuel Neuberger erb. z. 2. Mal d. silb. T. M. II. Kl. — San. Fhr. Bernhard Kl am er („Ivria“. Wien), Bes. d. silb. T. M. II. Kl. erb. d. bronz. T. M. u. d. Karltruppenkr. — A. A. Stellvertr. Dr. Adolf S t c r n 1 i e b („Zephira“). der im Austauschwege aus <1 russ. Gefangensch. zurückgek. ist. umrde zum Ass.-Arzt ernannt — Reg.-Arzt Dr. Hugo StössLer- („Achiwah“. Ung.-Hradisch) w'urdc. zum Stabsarzt befördert. — Ass.-Arzt Dr. Isaak H o f f ni a n n w'urdc zum Oberarzt befördert. — Die Fähnriche Bernhard M c i d i n g e r u. (Jscher Z1 o c z o w e r wurden zu Lts. ernannt. — Lt. Aron Sternberg wurde zmn Oblt. befördert. — San. Fhr. David Sucher (,,Kultur“-Czernowitz) wurde zum San. Lt. ernannt. An die Gg. Gg. im Felde! Die rcichsdeutschen unter den Fahnen stehenden Gg. geben schon seit langer Zeit in der „Jüd. Rundschau“ Treffpunkte an, um aucli in der Etappe und - an der Front miteinander in Verbindung zu bleiben. Nach unserem Vernehmen ist es bei uvis wiederholt vorgekonunen, daß befreundete Gg. im selben Abschnitt waren, ohne voneinander zu wissen. Erfuhren sie später davon, dann bedauerten sie, die Gelegenheit, sich mit Gleichgesinnten ausspreclicn zu können, versäumt zu haben. In der letzten Zeit jedoch treten schon mehrmals Leser un- . seres Blattes mit der Anregung an uns heran, derartige Treffpunkte zur allgemeinen Kenntnis zu bringen. Wir nehmen sie gerne auf, indem wir unsere eingerückten Parteigenossen ersuchen, nach dem unten befindlichen Beispiel Rendezvous-Plätze anzugeben. Wir werden sie von Zeit zu Zeit in Listenform veröffentlichen. ' in Udine oder in der Näiie sich aufhaltende Gg. werden gebeten, ihre Adresse an Lt. Ing. Dr. Reiner, k. u. k. Hecrcsbahn Siidw est, bekanntzugeben. An die jüdischen Sportvereine Sämtliche jüdischen Sportvereine werden aufgefordert, die Adressen ihrer Schriftführer anher bekanntzugeben. Auch dann, wenn sie momentan den Betrieb eingestellt haben. Sportklub „H ak o a h“. Wien 1.. Werdcrtorgassc 3. Jerubbaal. Eine Zeitschrift der jüdischen Jugend. Diese Zeitschrift unterscheidet sich von anderen jüdischen durch ihren Leserkreis. Sie tvendet sich an die jüdischen Menschen im Alter von 16 bis 25 Jahren etwa, soweit sie sich selbst, ihr Judentum und die Menschheit ernst nehmen. — Sie unterscheidet sich von anderen Zeitschriften für die Jugend dadurch, daß sie Achtung vor dieser Jugend hat, sie nicht belehren und unterhalten, sondern zu klarem und reinem Ausdruck bringen will. Weit entfernt von der Absicht, die Jugend zu bevormunden, will diese Zeitschrift int Gegenteil der jüdischen Jugend gerade das bieten, was eine bevormundende Erziehung ihr vorzuenthalten pflegt. Wahrhaft führende Männer werden, sich in unmittelbaren Zusammenhang mit der Jugend setzend, grundsätzlich und berichtend den Zustand des jüdischen Kulturwesens, . seiner lebendigen Vergangenheit, seiner gewollten Zukunft, darstellen. Der ganze Umkreis des Lebens, der Religion, Philosophie. Wissenschaft. Kunst und Politik des jüdischen Volkes werden so nach und nach in die Gefühls-Sphäre der Jugend gerückt werden. Eine Umschau wird über Menschen, Bücher und Bewegungen bei anderen Völkern berichten. — Die vornehmlichste Pflicht einer solchen Zeitschrift ist aber neben dein andern ausführlich zu erörtern, was die dringendste Frage jeder ernsten Jugend ist: ihre Aufgaben im Judentum und in der Menschheit; und daraus folgend die konkrete Gestaltung ihres Lebens: Die Formen und Ziele der Jugendbewegung. Zu dieser Frage w'erden hauptsächlich junge Menschen, als die hier vor allem Kompetenten das Wort ergreiien. Kurze regelmäßige Berichte aus allen belangvollen Jugendgruppen werden ein Bild vom gegenwärtigen Stand der Jugendbewegung und Anknüpfungspunkte für eine fruchtbare Aussprache geben. — Die Zeitschrift erscheint als Alonatsselsrift im Umfange von VA Bogen unter Redaktion von Dr. Siegfried Bernfeld im R. L ö w i t - Verlag, Berlin und Wien. Die erste Nummer erscheint im April 1915. — Abonnementspreise: K 12.—, Alk. 10.— jährlich, K 3.—. Mk. 2.50 vierteljährlich. Einzclheite werden zunächst nicht ausgegeben. — Anmeldungen erbittet umgehend R. Löw'it-Verlag, Wien ]., Fleischmarkt 1. Berichte und Korrespondenzen Wegen Raummangel bitte kurze Berichte. Lemberg. Anfang Herbst 1917 hat der bürgerlich-zionistische. Verein ,.Z e i r e i J e h u d a“ seine Tätigkeit unter Vorsitz des Herrn Vogelfänger wieder aufgenoinmen. Der Verein florierte vor dem Kriege, löste sicli aber Ende 1914 infolge des Einnickens der Mehrzahl seiner Mitglieder auf. Die Tätigkeit des also wieder auferstandenen Vereines, dessen Mitgiiedcrzahl schon zirka 200 beträgt, ist vielseitig. Dreimal wöchentlich werden^ hebräische Kurse abgchalten durch die Damen S c h a r f s oji n und Kurz und Herrn L c i c ii b e r g. welcher auch den Vereinschor ausbildet und leitet. An Samstagnachmittagen trägt Frau Rosa M e 1 z e r jüdische Geschichte vor. Einmal wöchentlich ward ein Kars über Zionismus durch stud. jur. Herrn Pacht geführt. Es sind wöchentlich drei Vortragsabende festgesetzt, an denen Gg.. u. a. Herr --N a g e 1 b e r g. Frau Rosa M e 1 z e r. Vorträge belehrenden Inhalts und zu Propagandazwecken halten. Die Propagandaarbeit des Vereines hat seit der kurzen Zeit seines Bestandes reichlich Früchte gezeitigt. Es wird viel Geld für den Natioiiaifonds gesammelt. Der Verein beschloß auch, einen Garten „Zeirci Jelmda“ im Ilerzhvalde zu pflanzen. Viel Geld fließt diesem Gartenfonds zu durch das Veranstalten verschiedener Gesellschaftsspiele an den Familienabenden. Gewesene Vereinsmitglicder und Gönner, welche derzeit nicht in Lemberg sind, ersuchen wir auf diesem Wege, etwraige Baumspenden unserem Vereine zukominen zu lassen. Der Verein besitzt, eine reichhaltige, durch viele Neuanschaffungen vergrößerte Bibliothek. Am 14. und 18. Dezember 1917 veranstaltete der Verein Chanukaabendc. Am ersten Abend hielt stud. med. B i c k e I e s eine Festrede. Den zweiten Abend eröffnete mit einer Tendenzrede Herr stud. jur. Pacht. Hinweisend auf die Grundideen und Ideale des jüdischen Volkes, w'dclic durch die ganze Geschichte des Judentums dieselben geblieben sind, forderte er die sehr zahlreiche Zuhörerschaft auf. keine . Opfer zwecks Verwirklichung des zionistischen Ideals zu scheuen. Mährisch-Ostrau. Am 29. Dez. fand im Hotel National ein gemütlicher Abend statt, veranstaltet vom Jüdischen l'urnverciti, der einen glänzenden Verlauf nahm. Eröffnet wurde der Abend durch Gg. J. Krieger, der den Zweck der Feier erläuterte. Dann folgten Rezitationen des Fri. .1 o r y s c h. Den Glanzpunkt des Abends bildete aber das Turnen der Damenriege unter Führung des Gg. Max Weber, dem auch der vollste Dank für das Zustandekommen dieses Abends gebührt. Von dem Reingewinn wurden 350 Kronen verschiedenen Zw ecken des Nationalfonds zugeführt. Zvittau. Am 26. Dezember fand die erste M a k k a b ä e r f e i e r statt, welche von den Mitgliedern des Vereines „A c h d u t h“ veranstaltet w'urdc. Die Begrüßungsrede hielt in wannen Worten der Obmann des Verbandes. Im reichhaltigen Programm kanten unter anderem einige Lieder von AL R o s e n f e 1 d und Gedichte des unvergeßlichen Dr. Hugo Z u c k e r in an ii zum Vortrag. Drei nationale Lieder, von sämtlichen Mitgliedern des Verbandes „Achduth“ gesungen, fanden durch ihre verständnisvolle Ausführung den w'ärinsten Beifall. Die Festrede und zwei ostjüdische Novellen, vorgelesen von Herrn Med. A. L.. wmrden von den Gästen mit großer Begeisterung aufgenoinmen. Der Reinertrag floß in drei gleichen Teilen den armen, in Zw'ittau weilenden Flüchtlingskindcrn. dem J. N. Pt und dem Verbände „Achduth“ zu. Krems a. D, Der Verein Zion hielt am 24. Dezember 1917 seine diesjährige Hauptversammlung ab. Aus dem Tätigkeitsbericht geht hervor, daß für den N. F. K 700.— gesammelt w'urden. Mehrere Ausschußsitzungen. Herzl-Feier und Makkabäerfeier w'urden abgehalten. Die Neuwahlen ergaben folgendes Resultat. Obmann Samuel Kolb. Obmannstellvertreter Ignaz Stephan, Kassier Julie Weng ra f. Schriftführer Karl Sachs, ferner Josef Piskcr und Samuel Kohn. Zuschriften für den Verein sind nunmehr au den Obmann Samuel Kolb. Krems a. D„ Untere Landstraße, zu richten. Steyr. Herr Rabb. Schön hielt am 9. Dezember einen Vortrag über die Bedeutung des Chanukahfestes. — Am 26. Dezember sprach Herr Mor. Hirsch über „Die Elektrizität im Zeitalter Der Bezugspreis beträgt vierteljährlich K 4-—, halbjährlich K 7.—.

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