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Jüdische Zeitung · 1917-11-09 · 44-45 (9.11.1917) · p. Seite 6

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
11 (1917)
Issue
44-45 (9.11.1917)
Date
1917-11-09
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 JÜDISCHE ZEITUNG ' Nr. 44/45 Ankündigungen Lese- und Redehalie jüdischer Hochschüler in Wien. Vorlesuns Max B r o d. Max Brod. der Dichter des Romanes ..Tycho Brahes Wett zu Gott“, liest am Sonntag, den IS. November, um 11 Uhr vormittags in den Wiener Kammerspielen. I.. Rotenturmstraße. aus eigenen gedruckten und ungedruckten Dichtungen. Die Veranstaltung ist zunächst für die jüdische Jugend bestimmt so daß nur an organisierte jüdische Jugendliche Karten abgegeben werden. Plätze zu K 3.—. 2.— und 1.— sind unter Vorweisung der Vereinslegitimation in der Buchhandlung R. .Löwit. I.. Rotenturmstraße Nr. 22. zu haben. Die verbliebenen Karten werden als Gastkarten zum Preise von K 4.— ausgegeben. Der Alte Herren-Verband (Verband ehemaliger zionistischer Hochschüler) beginnt Mittwoch. den 21. November, seine regelmäßigen wöchentlichen Zusammenkünfte. Lokal: Cafe Marienbrücke. 1. Stock. Zeit: 8 Uhr abends. Gäste willkommen. Zionistische Mädchenvereinigung „Moriah“ (Wien, IX. Servitengasse 10). Mittwoch, den 14. d. M. präzise halb 8 Uhr abends beginnt Herr Dr. Heinrich Glanz sein- Seminar über jüdische Geschichte und Literatur. Berichte und Korrespondenzen Linz. Von der Erwägung ausgehend, daß die idealen Ziele des JNF. noch zu wenig in die Massen des jüdischen Volkes eingedrungen sind, hat die Ortskommission Linz des JNF. am 21. v. M. einen Vortragszyklus über die Probleme dieser Institution mit dem Thema „Die Konzentration alles jüdischen Forderns im Jüdischen Nationalfond“ (die Schaffung als jüdischer Volksschatz, sein Ausbau und Entwicklung während der Kongreßperiode I—XI) eröffnet. Herr Paul Stein- Linz wies in seiner Einleitung als einzige Lösung der in allen Staaten bestehenden Judenfrage die Schaffung eines jüdischen Zentrums in Palästina nach; der JNF. ist berufen, im weitestgehenden Maße die Kolonisationspolitik in die praktische Tätigkeit umzusetzen; die Landesnatur Palästinas spiegelt sich in den Einrichtungen des JNF. wieder, wie die Aufforstung durch die Baumspende, der Bodenerwerb und Siedlungsmethode durch die Genossenschaftsspende, die Lösung der Arbeiterfrage durch den Arbeiterheimstättenfond. Die Versuche dieser Institution haben die durch den Weltkrieg an sie gestellte Probe bestanden und bieten für die Zukunft sichere Gewähr. Zur Beleuchtung der des JNF. harrenden Aufgaben wurden noch die zahlenmäßige Berechnung der Kolonisation Palästinas durch Professor Oettinger und Ballod angeschlossen. Der wesentliche Inhalt des Vortrages wurde den gegnerischen Parteien im Judentume schon in der Einladung bekanntgegeben: „Alle Juden -werden in diesen Vorträgen einen weiten Spielraum für ihre Ideenkreise finden: der orthodox-konservative in den alten sozialen Ideen der Bibel (Schaffung des Gemeinwesens mit Berücksichtigung des Jobeljahres für die Erbpacht), der fortschrittliche in der Anwendung neuer und neuester Einrichtungen des Natur- und Wirtschaftslebens, der nationale in dem Bestreben nach Befriedigung der völkischen Ansprüche des jüdischen Volkes. Wenn diese Erkenntnis durchgreifen wird — und hiebei erwarten wir die Beteiligung aller jüdischen Kreise, außerachtlassend ihre Gesinnung —, so ist den Intentionen der Veranstaltung der ihr entsprechende Erfolg sicher zu gewärtigen.“ Tarnow. Das Wintersemester wurde von dem Verein ..Zion“ Sonntag, den 21. d. M„ mit einem feierlichen Abend zur Erinnerung an den zwanzigjährigen Kongreßzionismus eröffnet dem ungefähr 200 Personen beiwohnten. Die Feier wurde mit einer hebräischen Rede des Herrn, J e li u d a K o h n eröffnet, der die Leistung der zionistischen Organisation während der letzten 20 Jahre schilderte. Mit einer warmen Aufforderung an alle Anwesenden, für die Verwirklichung des Zionismus zu arbeiten, schloß er unter lebhaftem Beifall seine Ausführungen. Besonders fesselnd war die Festrede des Herrn Dr. W. Berkelhammer, der in einem einstündigen Vortrag über den vorherzlschen Zionismus und seine Aussichten auf Verwirklichung in der nächsten Zukunft sprach. Nach ihm trug Herr Brunstein Gedichte von Bialik ii. a. vor. Unter Absingung des „Hatikwah“ schloß der denkwürdige Abend. Es wurden für den N..F. und den Pionierfonds ansehnliche Summen gezeichnet. j. S. Wien. „T h e o 1 o g i a“. Die Neuwahlen des Ausschusses für das Wintersemester 1917/18 ergaben folgendes Resultat: Präses: Dr. Salo Baron. Vizepräsidenten: David Juris und TRargit Tleumann ßt.-Jng. Eugen 'Budjöinber (fl.Jj. b. TCabimaQ) empfehlen sic# als Verböte 1 Hirsch S. K o r e t z. Kassier: Aron W i z n i t z e r. I. Schriftführer: Josef Fl esch. 11. Schriftführer: Alexander Sperber. Nationalfondskommissär: Chaskel Silber. Karlsbad. Treffpunkt der Zionisten Cafe Zentral. Dortselbst Stammtisch. Eventuelle Anfragen: Eduard Böhm. Böhm. Eskomptebank. Karlsbad. Tel. 11. Lemberg. Zionisten treffen sich am Mittwoch abends 8.30 Uhr. und Sonntag nachmittags zwischen 2.30 und 4 Uhr am Stammtisch im Cafe Warszawa. Auswärtige Gg. Gg. sind herzlich willkommen. Kriegsbeiträge 2. Ausweis. M. Schenker-Gottesmann, Hillel Badian je K 50.—; Paül Diamant K 30.—; Dr. Max Sprecher K 20.—; Dr. Arthur Rosenberg K 18.—; Dr. Max Bernhardt K 15.—; Mathias Klinghofer, Adi Turczan, Moritz Temesvari, Dr. Mayer Präger, kais. Rat Karl Hirsch, Julius Leitner, Isak Brandstätter,' Abraham Brandstätter, Regierungsrat Ignaz Wilhelm, Schülern Grün, M. Tartakower, Frau Leonore' Smolenski, Norbert Rappaport, Julius Eisenscher, Ing. A. Suchestow je K 10.—; Ludwig Spira, Adolf Stern je K 6.—; Lt. Weisl, Obit. Richard Koch („Ivria“ I. Rate), Lt. J. Silberbuschim Felde, Lt. Erwin Jeb'inek im Felde, E. Fr. I. Pilpel, Müglitz, Heinrich Weiß, Dr. Louis Poborski, Heinrich Kessler, Ing. J, Seidener, Viktor Kulka, Adolf Freiwillig, Alexander Landau, Dr. Siegfried Frankl, Hugo J-Kohn, Jakob Korn, Siegmund Korn, Fhr. Adolf Deutsch im Felde, Ella Frankl, Dr. J. Litmann je K 5.—; Dr. S. Bernfeld K 4.—; Isidor Goldstein K 3.33; Korp. Sal Flaument im Felde, E. Fr. Feldw. Art. Wechsberg im Felde, Alexander Uri, Fhr. Ch. Drucker, Regine Maler, David Läufer, Dr. Leo Lauterbach, .Lt. Ignaz .Grünbergri;tiiNörberr;Hochstim im; Felde. Klara Starer („Moriah“), Dri Otto Abeies, Emil Kafka, Leib Kapner, Cholm, Qefr. M. Goldberg im Felde, Max Straus, Lt. Jakob Weiner im Felde, Isser Lande, S. Rebhahn „Agudath Herzl“ Przemysl, Lothar Hofmann, Lt. Ozmo im Felde, Max Löwy, Dr. Fritz Löhner, Jakob Losch, Rudolf Fischer, Richard Berl, Isidor Kalman, Richard Klüger, M. Reichenfeld, D. Horowitz, Felix Wiener, Oberstaatsbahnarzt Dr. Ludwig Werner, Dr. Rudolf Glücklich, Ignaz Koch. Jakob Schön, Samuel Kolm, Karl Stein, Viktor Heim ,Dr. Oswald Kimmeimann, Leopold Mandl, Moses Hirsch. Ing. Edwin Czeczowiczka, Rudolf Weil, Aurelie Berghof, Hermann Brust, Fanny Nass, Dr. David Spindel, Leopold Weinberger, Dr. Leon Kellner, Dr. Freivogei, CilJf Weiß, Bela Böhm, Robert Glogau, Ing. Wilhelm Winter. Löbl Taubes. lug. Julius Engel, Oswald Weiß, Lt. Ernst Roth („Ivria“), Artur Bauer i. F., Elsa Blatt. Dr. Heinrich Glanz. Arnold Donath, Jakob Mayer je K 3.—; Sigmund Moses Erber' Kl.—. Kriegsanleiheversicherung. Wir machen unsere Gesinnungsgenossen auf die auf Seite 6 unserer heutigen Nummer enthaltene Ankündigung der Geschäftsstelle für Kriegsanleihe- Versicherungen des „Anker“ aufmerksam. Diese Versicherung bietet eine besonders günstige Gelegenheit. eine Lebensversicherung mit Kriegsanleihe-Zeichnung zu vereinen. Auf Grund eines Uebereinkommens mit der Direktion des „Anker“ entfällt für die zionistische Organisation von allen durch die angeführte Geschäftsstelle abgeschlossenen Versicherungen ein bestimmter Gewinnanteil. Wir fordern unsere Gesinnungsgenossen zu reger Beteiligung auf. .‘ - “ Armen-Ambulatorium 9 des Zionistischen Zentralkomitees für Kriegsflüchtlinge Wien, II. Taborstraße 20 A Unentgeltliche ärztliche Behandlung von mittellosen Kriegsflüchtlingen ohne Unterschied der Nationalität oo oder Konfession oo Ordination täglich. — Sonnß und Feiertage ausgenommen fl {jjipil Cafe „Marienbriicke“ VflLll l., Rotenturmstraße 31 RENDEZVOUS DER ZIONISTEN Feld! Lederrock K 280.— Wickelgamaschen K 7.50 Lederhose „135.— Handschuhe- „ 8.— Stulpen „ 38.— Brille „ 5 JAKOB ROTHBERGEK, k. u. k. Hoflieferant Wien, I., Stefansplatz 9 Sprache und Kultur. Die Einschreibungen in die hebräische. Schule II., Große Mohrengasse 22 für Erwachsene und Kinder beiderlei Geschlechts findet täglich von 10—11 und 7—8 Uhr statt. Die Einschreibungen in die Filiale , XX., Denisgasse Nr. 33 werden täglich von 10—11 und 3—4 Uhr entgegengenommen. Die Direktion. .. Oi?"- Soeben erschienen Moses Rath’s Lehrbücher der hebräischen Sprache: Neue vielfach verbesserte und vermehrte Auflage des wias? na«? - a) Lehrbuch der hebräischen Sprache für Schul- und Selbstunterricht mit WörterverzeichnisundSchlüsselvonMoses Rath. Das einzig praktische Lehrbuch mit deutscherUnterrichssprachezurvöIligenErlernung der hebräischen Sprache in Wort und Schrift auch ohne Lehrer. Einführung in die Literatur. Die gesamte Fach- und Tagespresse, sowie die „Histadruth lbrith“ in Berlin und Lemberg hat dieses Buch als bestes und für den Selbstunterricht geeignetstes anerkannt. Preis eines schön ausgestatteten, gebundenen Exemplares (400 Seiten stark) K6.—, mit Schlüssel K 7.— Porto bei direkter Zustellung 40 Heller, rekommandiert 65 Heller, Nachnahme K 1.— b) Samouczek polsko-hebrajski Es ist dasselbe Buch mit polnischer Unterrichtssprache. Preis geb. K 7.—, mitSchlüsael K 8.— Porto wie oben. c) UDS? PiBW nur hebräisch nach der Methode ..Jwrith b’iwrith“. Preis gebunden K 3-50. Porto 20 Heller, rekom. 45 Heller, Nachnahme80 Heller. Zu bestellen bei M. Rath, Wien I. Postgässe 11 und in allen Buchhandlungen. ZIVNOSTENSKÄ BANKA FILIALE WIEN I., Herrengasse 12 Wechselstuben in Wien: 1., Graben 15, 1., Herreng. 12, II., Pralerslr. 24, 111., Landstraße Hauptstr. 88, IV., Favoritenstr. 4, V.. Margaretenstr. 71, VI., Gumpendorferstr. 100, VII., Mariahilferstr. 84, VIII., Josefstädterstr. 103, IX., Porzellangasse 9, X./Favoritenstr. 95, XII., Meidlinger Hauptstr. 15, _XXL, Am Spit? 15._ Kulante Besorgung aller Bank- und Börsentransaktionen. Aktienkapital u. Reserven: über K 103 WlillOlien. EINLAGEN Oil oi auf Büchel V I« 10 Zentrale in Prag, gegründet 1868. Filialen: Brünn, Budweis, Friedek - Mistek, Iglau, Karlsbad, Klaltau, Königgrätj, Krakau. Lemberg, Melnik, OJmülj, Mährisch-Ostrau Pardubiß, Pilsen, Pisek, Prossnil;, Reichenberg, Tabor, Triest. Stahlkammer mit vernietbaren Safes Abonnement von 7.— an. QQQQQQQ0QQQQQQQQQQQQQQ0QQQ0©|QQQQ0QQQQQ000QQ000QQ0Q

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