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Jüdische Zeitung · 1917-09-21 · 38 (21.9.1917) · p. Seite 4

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
11 (1917)
Issue
38 (21.9.1917)
Date
1917-09-21
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 JÜDISCHE ZEITUNG - Nt. 38 Reden abhalten. Jeder Vortrag soll zwei Stunden umfassen, wovon eine der Vorlesung, die andere (der Diskussion des Themas gewidmet werden soll. 50-000 englische Juden treten cter Zionistischen Bewegung hei- Die „Union! ipf Frjesidly Societies in England" (Unjion Befreunoleter Gesellschaften in England), mit einer MJtgliectersdiaft »won 50.000 Juden hat eine Resulutiori angenommen, die sich für o'je Schaffung einer öffentlich rechtlieh gesicherten Heimstätte für die Juo'en in Palästina ausspricht' Es .ist von großer Bedeutung'a'aß diese einflußreiche Organisation ^idi auf den Boojen des Basler Programm gestellt hat- Nach und nach nehmen auch viele Synagogen-Gemeihden o!as Zionistische Programm' an. so kürzlich die Liverpoll „Central-Synagoga of the Islington Borough“ die einflußreichste Gemeinde der Stadt- Diese Gemeinde verpflichtet sich zur Schekel-Zahlung für alle ihre Mitglieder- „Nationale Umoir für Jüdische Rechte“. Enole Juni fan'd! eine sehr gut besuchte Versammlung im Londoner East-Encä unter den Auspizien der „National Union'- for Jewish Rights" statt- Der Präsident der Union. Dr M. Gasfer, führte 'den Vorsitz- Begrüßungsschreiben von vielen- Organisationen jund von Herrn Herbert Bentwich wurden verlesen- Dr. Gaster hielt eine Ansprache, in der er über dje letzten 'Ereignisse Innerhalb der englischen Judenheit, das Manifest des „Conjoint Commitees“, sprach imd den Begriff der jüdischen Nationalität präzis formul.erte- Es gibt Juden, die diese Nationalität nicht anerkennen, dieselben Juden, die den Begriff „britische Nationalität" erfunden haben- Es gibt eine englische, eine irische und eine welsche Nationalität; — aber keine britische. — Er sprach weiter von den ‘ Korahs des Geschichte, den alten und den modernen, und warnte die Versammlung, ihnen Einfluß zu gewähren. Die jüdischen Massen hätten jetzt! endlich selbst zu sprechen und darauf zu bestehen, daß sie als „Nation“ angesehen) werden, ln Rußland wird eS jetzt eine‘finnische, eine lettische, eine ukrainische, ejne polnische und lidiauischtj Nationalität geben- Und. was würden die Juden sein? Warum sollte der Jude nicht sein Reclif als unabhängige Nationalität beanspruchen. Laßt die Juden Zusammenleben!, Seite an Seife mit t'nderen. wie die Welschen und Engländer es tun und ihre Interessen mit denen tder resp. Staaten in Einklang bringen. Aber außerdem' müssen sie ihre ejgene nationale Autonomie (Waben- Für diese Aufgaben tritt die „National Union) for Jewish Rights" ein und für dieses Programm wird sie kämpfen; sie will für die Juden das Recht erringen als freie Mänlner zu -leben, gleichberechtigt mit den übrigen Nationalitäten, eine helfende Hand darbietend bei dem Wiederaufbau der Welt auf einer besseren und edleren Bassis der Humanität, Wohltätigkeit und Rechtlichkeit“; Darauf wurden "folgende Resolutionen einstimmig angenommen: „Diese Volksversammlung drückt ihre unwandelbare Ueberzeugung aus, daß c jcallgemeine Anerkennung'des Prinzips der jüdischen Nationalität für die Lösung des Jüdischen Problems wesentlich jst, und verpflichtet sich vereint mit ähnlichen Organisationen dafür zu arbeiten, den Juden das' Recht einer unabhängigen Nationalität jn allen Ländern zu sichern, wo dieses Pr;nzip öffentlich anerkannt isf, während sje gleichzeitig oje Schaffung eines ständigen Heimes für das Jüdische Volk im Heiligen I ande ansjrebt-“ „Diese Versammlung verpflichtet sich, mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln die Einberufung eines Jüdisch-Nationalen Kongresses in diesem Lande zu unterstützen, der über die Schritte zu entscheiden haben wird, die unternommen werden müssen, um die vorhergehende Resulution wirklich auszuführen-“ Orden der „Ancient Maccabeans“- Am 17. Juni 1917 wurde in London das jährliche „Grand Beacon" Meeting des Ordens abgehälten, bei dem der Grand Commander. Herbert Bentwich den Vorsitz führte. Delegierte von allen Beacons (Zweigverbänden des Ordens) waren anwesend; der senior 'Maccabean, Friedensrichter _Jakob Moser, bot den Delegierten ein Willkommen und wünschte der Tagung guten Erfolg. Nachdem' Begrüßungsschreiben von Dr. Gaster, J. D. Jakobs, Dr. Daiches und Dr. Hantke verlesen waren, wurden die Berichte des „Grand Council“ einstimmig angenommen. Dann wurde ein Vorschlag diskutiert, der sich für die Zentralisation der Arbeit, die jetzt in ihren verschiedenen! Zweigen an verschiedenen Plätzen aüsgeiührt wird, aussprach. Nach längerer Diskussion wurde als Sitz der Zentral - Leitung Manchester gewählt. Die bisherige Leitung hatte es abgelehnf, •sich zur Wiederwahl aufstellen zu lassen, sodaß man zu Neuwahlen schreiten mußte, die für die wesentlichsten Posten folgendes ergaben: Grand Commander H- Sacher, Manchester, I. I rg a n g, Manchester. E- G old m a n, "London, Deputierten-Commanders, A. G a di a n, Manchester Schatzmeister- Nachdem die Wahlen durchgeführt waren nahm Herr Sacher das Wort zu einer "Schlußrede, in der er allen von der Leitung des Ordens zurückgetretenen. Ordensbrüdern .den besten Dank für die geleistete Arbeit aussprach', besonders jedoch yem. bisherigen Grand Commander des Ordens, Herrn .Bentwich,. der in treuer und hingebungsvoller Arbeit Unschätzbares für den „Order ftf And ent Maccabeans“ lund tien'Zionismüs gebietet hat und dessen Rücktritt von 'allen sehr 'bedauert werde. — Weiter schlug. Herr Sadier ejn Zusammenarbeiten des Ordens mit der Englischen ZionjStero-Föderation vor- Aus dem* Tätigkeitsberichte Ist zu entnehmen, daß der Orden 2-220 Mitglieder zählt. Dje Zionistische Arbeit des Ordens: fi'ar eine sehr rege, 'die aber zuletzt bedauerlicherweise durch die inneren Unruhen im .Orden gestört wurden- Ueber 400 Pfund Sterling wurden für Zionistische Zwecke gespendet, die nach Eingang der aussfehenden Beträge wohl. einen Totalbetrag von 500 Pfund Sterling ausmachen werden- Nach Berichten des engeren Aktions-Komitees hat das Geld, das der Orden nach Palästina überweisen könnte, ‘dazu beigetragen, die Kolonien zu erhalten und das engere Aktions-Kontitee hat wiederholt in seinen Berichten, die allen . zionistischen! Vereinen in-der ganzen Welt zugehen, in anerkennender Weise die Arbeit des Ordens ,‘,Ancient Maccabearts“ hervorgehoben. Die Delegierten des Ordens, die den „Council of United Jewish Friendly Soqeties“ repräsentierten, haben viel gute Arbeit geleistet sowohl im Interesse der von ihnen1 vertretenen Körperschaft als im Interesse deS nationalen Gedankens im Orden und den Anschluß dieser Organisation, die mehr als 50.000 Mitglieder hat, an den Orden völlig uny glänzend gerechtfertigt- Eine bemerkenswerte Tatsache ist, 'daß' eine rep 1sentative Konferenz der Friendly Societies eine Resulution annahm, wonach der „Councü" sich verpflichtet, die zionistische Forderung für eine öffentlich-rechtlich gesicherte Heimstätte in Palästina zu unterstützen. . Englische Zienistcn-Föderation. In der letzten Sitzung der Föderation Schlug daS Schekel- Komitee vor, die Tage vom'9. bis 16. September zu einer „Schekelwodie“ zu bestimmen; für diesen Zweck wurde eine lebhafte Propaganda begonnen. Die Englische Zionisteir-Föderation gibt seit Mai 1917 ein eigenes Organ „The Zionist Review“ heraus.;:Die Monatsschrift behandelt sehr ausführlich alle zionistischen Gegenwartsfragen und -enthält eine besondere “Rubrik „Palästina“, die über den neuen JiSchuw und spezielle Palästina-Fragen Aufschluß gibt. Das Literarische Komitee berichtete über die Neuerscheinungen in zionistischer Literatur: „Erreichtes und Aussichten in Palästina“. von S. Telkowsky und „Jüdische Emanzipation: der Vertrags-Mythos“ von H. Sacher. Die Englische rPresse und der Zionismus. Die englische Presse beschäftigt sich in hohem'- Maße mit der Palästinafrage und dem Zionismus: In „Pearson’s Magazine“ veröffentlicht Zangwill seinen Artikel „Palästina und die Juden“, der Leitartikel im' „Spectator“ vom 5. Mai ist betitelt: „Die Zukunft Palästinas“, am 29. Mai brachte die „Times“ einen Leitartikel über „Die Zukunft der Juden“. — Außerdem1‘beschäftigten sich folgende Zeitungen, die zu den angesehensten' und meist verbreiteten gehören, mit den jüdisch-zionistischen Problem'en: „Palestine“, „The Near East“, „Quarterly. Review“, „Forlnightly“, „Contemporary“, ^.Ninefeenth Century“, „Saturaay Review“, „The New Statesmän“, „Edingburgh“; „The New Europe“, „The Vorkshire Post“, „Weekly Disnatch“, „Bristol Western Preß“, „Manchester Guardian*, „Daily Chronicle“, „Daily Graphic**. Zionistisches Zentralkomitee für West-Österreich Unter Vorsitz des Herrn Adolf Böhm' fand am' 12. Sept. d. J. die allwöchentliche Sitzung des Z. K. statt. Der Vorsitzende entschuldigte die Abwesenheit des Vizepräsidenten, Reichsratsrevisors Rudolf TausSig, mit dessen beruflicher Verhinderung und erteilte sodann dem' Mitglied des Z. K„ Dr. Wilhelm Stein, das Wort zur Berichterstattung über den am' 7. u. 8. ds. Mts1, stattgehabten Delegiertentag des mährisch'-Schlesischen Distriktes. Der Referent teilte mit, daß infolge der großen Verkehrs'sChwierigkeiten der Delegiertentag nur spärlich besucht gewesen sei. Der Obmann des abtretenden Distrfktskömifees, Dr. Leschner (Troppau), erstattete iüber die abgelaufene Periode den Bericht. Die ziemlich eingehend geführte Debatte über die Verhältnisse hätte die Notwendigkeit ergeben, den Sitz des Distriktskomitees Von Troppau zu verlegen. Man einigte sich auf Bielitz als den künftigen' Sitz des D. K„ welches aus'drei Mitgliedern, die in Bielitz ihren -Wohnsitz hätten, ferner aus Dr. L e s e h n e r (Tjoppäü) Und; Ing. Bram'mer (Olmütz) gebildet werden sollte. Gleichzeitig wurde eine Arbeitsteilung in der Weise vorgenominen, 'daß Herr Asch ermann das Referat (über Propaganda und Presse, Erl. Mizzi Löwinger die Angelegenheiten des N. F. und anderer Sammlungen und Herr Dr. W a g n'e r die Leitung zu übernehmen habe. Es wurde' ferner beschlossen, den Distrikt in Kreise einzuteilen und Zwar Schlesien ünd WeStgalizien zusammenzunehmen, und zu Mittelpunkten weiterer Kreise B r ü n n, O l 'm' ü t z und Troppau zu wählen. Als wöchentlicher Zusammenkunfisortwurde Mährisch-Östrau in Aussicht genommen. — Nach eingehender Debatte, in (welcher die Notwendigkeit der Ausgestaltung des Sekretjariates äbertnäls hervorgehoben - wurde, ‘wurde angeregt, die Sammlung für den Kriegsbeitrag energisch zu propagieren. Behufs intensiverer Propagandatätigkeit Wurde beschlossen,'in den einzelnen Bezirken von Wien eine rege Tätigkeit wieder Zu beginnen. Nachdem noch Herr B a t ö über die Tätigkeit des „Vereines für hebräische Spräche und Kultur“, der nunmehr Zwei Schulen, eine im' II. und eine im XX. Bezirk habe, Mitteilungen gemacht halte, wurde die Sitzung geschlossen. | . Sigmund Hitzig j In . der 11. Isonzo-Schlächt, atn’ 17. August, fiel S. Hitzig, der Sohn des Fort Verwalters Hitzig in Czemowitz. Er trat nach absolvierter Matura in die „Zephira“ ein. Im April 1915 wurde er Soldat, im Oktober desselben Jahres ging er ins Feld. Gleich beim ersten Gefecht holte er sich die bronzene Tapferkeitsmedaille. Er 'machte die Offensive in Südtirol mit, erkrankte am Typhus. Nach seiner Genesung zog er im1 Frühjahr 1917 wieder ins Feld und fand dort den Heldentod. Nach dem' Tode wurde er zur goldenen Tapferkeitsmedaille eingegeben. Mit seinen Elterni und Geschwistern trauern alle, die ihn kannten. Die Zionistische Jugend und seine Armeekameraden werden ihm ein treues Andenken bewahren. Zionisten im Felde Gg. Louis Goldschmidt aus Göding, k. u. k. Rechnungsunteroffiz. I. Kl., ist am 26. August 1. J. an Ruhr in --Laibach gestorben. Oberarzt Dr. Nathan Czaczkes, Chefarzt eines Art.-Reg., A. H. 'der Vbdg. „Judäa“- Lemberg wurde duch die allerhöchste belobende Anerkennung m. d. Schwertern ausgezeichnet. Dr. Czaczkes, seit Kriegsbeginn im Felde, seit Zwei Jahren an der lsonzofront, besitzt' bereits verschiedene Auszeichnungen, das Karltruppenkreuz, das gold. Verdienstkreuz m. ’d. Kr. a. B. d. T.-M., Idas bronz. u. d. silb. Sign. laud. m. d. Sch. — Fhr. SiegtnunB Tieger, vom „jüd. Sportklub“-Lemberg und Fhr. Moses Glückstern, beide Besitzer der silb. T.-M. u. d. Karltruppenkreuzes, wurden Zu Leutnants, ernannt. — Die Mitglieder der akad. Verbindung „Makkabäa“-Lemberg werden ersucht, 'ihre Adressen umgeh end D r. Josef Schwarz, Wien, 11., W o 11 m u t s t r. 33, bekannt zu geben. Es wird uns eine der russischen Zeitung „Unser Leben“ entnommene Nachricht mitgeteilt: Herr Seide M e h 1 e r aus Sniatyn (Galizien) [Kriegsgefangener], welcher sich derzeit in 'Pawlowsk (Woron. Gub) befindet, teilt uns mit: Am1 3. Mai 1917 ist 'der ungarische Jude, ein Kriegsgefangener Kadett mit Namen Ä1 a m s c"h K o w a s c h, aus seiner bewachten Baracke hinausgegangen, ohne auf 'dreimaligen 'Ruf seitens des diensthabenden Soldaten stehen Zu bleiben und wurde von demselben erschossen: Er war ein Budapester, diente beim1 31. Honv.-Reg. und war geboren im- Jahre 1881. — Das jüdische Komitee hat ihm eine große Leichenfeier angeordnet. Aus Chrzanow (Wegen Raummangels verspätet.) In der Stadt Chrzanow leben zirka18000 Juden, meistens arme "Leute, Krämer und Kleinhändler. Vor dem Kriege handelten sie in den Grenzgebieten Preußens und Russisch-Polens und ernährten sich so 'kümmerlich. Dieser Handel wurde durch Ausbruch des Krieges gänzlich1 unterbrochen und nach Einberufung der Männer zum Militärdienste wurde die Lage der daheimgebliebenen Frauen uncl Kinder sehr kritisch. Die Not war und ist (unbeschreiblich und unter ihr leidet am meisten - die jüngere Generation, tlie, sich selbst überlassen, der Gefahr der Straße ausgesetzt ist. Die offiziellen jüdischen Vertreter, d. h. der Kultusvorstand und die reichen, orthodoxen Kaufleute rührten überhaupt nicht einen Finger, .um diesem Uefael abzuhelfen. Unter der Leitung der Unterzeichneten Personen "hat sieh' daher aüs jüdisch gesinnten jüngeren "Kräftenein Komitee gebildet, dessen Aufgabe es ist, diesem Uebel abzuhelfen lund für das Wohl der leidenden jüdischen Bevölkerung usw„ sowohl für das! materielle, wie auch geistige Sorge zu tragen. Zunächst wurde ein Kinderhort gegründet, in welchem' Kinder vom 6. . bis zum 12.. Lebensjahre nachmittags unentgeltlich' Jausen erhalten, außerdem1 ‘wird ihnen bei der Ausarbeitung der Schulaufgaben mitgeholfen. Die Zahl der verabreichten Jausen beträgt 120 täglich. Dieser Kinderhort besteht schon seit dem' Monat November 1916. Während der Schulferien werden die Kinder in Handarbeiten unterrichtet und zwar lernen alle Kinder Kleider und Wäsche flicken, Strümpfe stopfen, Schürzen und Taschentücher waschen. Auch gewisse Zweige der Hausindustrie, wie Verfertigung von Haarnetzen, Schfeier, Handschuhen, Hausschuhen werden den Kindern beigebracht. Sie sin'd leicht zu erlernen, verlangen keine Werkzeuge Und bringen den Kindern einen kleinen Verdienst. Jedes Kind bekommt eine Sparbüchse, in welcher der obige Verdienst gesammelt wird. Sehr tatkräftig unterstüzen diese Arbeit die. Mitglieder des zionistischen Mädchenvereines „H a t ech i j a“. Die Kosten der Erhaltung dieses Kinderhortes sind ziemlich groß) und werden durch freiwillige Gaben erzielt. Auch wurde im Winter eine Einmalige Sammlung veranstaltet, die Zirka 1000 K brachte. Nach langen Vorarbeiten wurdeant 1. Juli 1917 eine. Spiel sc hule eröffnet. Sie wird von zirka 430. Kindern, und zwar 90 Mädchen und- 40 Knaben, besucht. Von den obigen 130 Kindern wurden 70 unentgeltlich aufgenommen. Zwei Lehrerinnen und eine Hilfskraft sind^in derselben tätig. Sie wird im! jüdischen Sinne geleitet, unter Berücksichtigung der polnischen und hebräischen Sprache. Außer verschiedenen Splelsffch«! wurd»

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