Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 11 (1917)
- Issue
- 34 (24.8.1917)
- Date
- 1917-08-24
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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JÜDISCHE ZEITUNG Seite 5 erktäfuh'g Rußfendai'an die Türkei in Palästina;;. gewesene Gesinnungsgenosse Herr G o 111 i elrÄ Anläßlich der Jahreswende unseres 'verstdr-1 benen Führers! Dr. Theodor Herzls hat de^e^^Ttf^estacgfen 20. TJamus^ittg Ta^^^^r WßbäSBk jFiiwtäscheifieriS mit den HerzillfuminationsbiTdem' geschmückt. Vor.fB Uta"aben«fa^des-20r- Tamusübemahmen "die Pfadfinderj nachdem "Sie "stramm und musterhaft" in Reih und Glied. die Hauptstraße passiert hatten, die Erhaltung der Ordnung in der Haupt* Synagoge, wobei Sie ein Spalier bildeten. Kurz nadmer kamen .die Schüler und Schülerinnen der hebräischen Volksschule, sowje der 2 privaten Jüdischen Schulen, jede mit einer schönen brauweißen-Fahne än der Spitze. In der Synagoge hatte sich indessen ein tausendköpfiges Publikum zusammehgezogen, unter'welchem außer'den heitaischen Zionisten una Anhängern auch viele OHhdadx^fenmr^Offiziere>imd -Mannschaftsper-1 son^Ü (Deutechee&md Qesterreicher);zu bemerken waren. Am. Abend fand iri~deü Raumes des VereinfeF^Tifefes ‘Zion“ der 2 Teil-der Herzl-Feier s unt# a Beteiligung eines südiSreichen Publikum^» etaitt; Es; Wunde u. a. "die bekannte Resolution hinsichtlich der bürgerlichen, politischen und nationale^ Rechte der Juden in der Diaspora, sowie der ^freieh Entwicklung und gesicherten Heiml- 6tätte’'in Palästina mit lebhaften Hedad-Rufen angenommen. jehuda ben Jakob Damaskus. Wir erhielten von Gg. Daniel Ausl er aus Damaskus folgendes yom! 21. Juli datiertes Schreiben: „Als cand. jur. auf der Wiener Universität, 1914 als Tourist nach Palästinagekommen, Wirkte idi drei Jahre als Lehrer an unserer hebräischen Realschule in Haifa und habe ident die -,Jüd. Zeitung“ in der Lesehalle stetstaitlnteresse gelesen.' Seit zwei Monaten bin ‘ idr einberufen .und "befinde mich z. Z, als Sekretär der Etappe in Damaskus. Ich vermisse unser Organ Sehr und ersuche gefälligst, es mir zusenden zu-wollen. Gleichzeitig betone jeh, daß ich‘; elne reg& Tätigkeit unter hiesigen'Juden zu Gunsten der Flüchtlinge aus" Jaffa entfaltet habe. EsF bildete sich eine zionistische Organisation, uh<f.;da viele Aschkenasim sich.hier befinden, möchten» alle mit Freuden uns'er "Organ: lesen. Idi bitte'also sehr, mir die „Jüd. Zeitung“ regelmäßig durch die Feldpost 2ukommen zu Tassen.“ * Der zionistische' Verein ",.S a f a- *-•*.;r:. - 10/ 1 fliÜMAi förlläoMt OfANABAO WIEN nnd Ifip Epancn geöffnet! .:V‘; Etagug: et ll.fiUIrabrnnugaMilfl Armen - Ambulatorium t des Zionistischem Zentralkomitees Wlen^U. Taboratraß«2QA Chä j»“veranstaltete'wie" alljährlich auch dieses Jahr-eine Herz lf ei er. Noch vorder bestimmten' .Stunde, war "der Saal des Vereins-' bisaufs letzte PEtzcHen gefüllt. Nach einer Begrülungsanbprache des Herrn Fär b m ann hielt unser veiijjenstvölleriGg: Herman En gib ergdifc. Ein- Iejtungsrede,in welcher er eine geistreiche Parallele zog« zwischen dem Propheten'Jeschekel und” Thedo» HefrtiHiefaüf hielt Herr Josef H öTliit der ausfyTäifttow'"'dief .eigentliche- Festrede, derdas PuBßkotir'mit-offensfchtnchem' begeistertenlnter- ^TfoIgtferTin 'Laufe'seines Vortrages kam Herr HC* aut die gegenwärtige Lage des Zionismus zaFSp'redrenrKemrer schloß mit einem begeisterten Nacfiriif' an' die Versammelten, der zionistischen Idecrtreu zu bleiben: Eine glanzende Rede desl Herrn'Schetrkernranu folgte;, in der-er das leben und Wirken Herzls-schilderte.- Er beleuchteft^ weiter'dieOrößedes Verlustes für das jüdiscäüe^Volk.ä Stürmischer Applaus - folgten seinen Wöften. Nach einer Pause, während weicher eine Sammlung» zugunsten des N. F. vorgenommen wurde, kam der 2. Teil des Abends zur Ausführung: Herr* Rot-wachsllasaus- Perez vör?»';—^ Beidieser GelegenhfeiF -danken wir aüdF£aüf--diesem-Wcge- Hm. Hermann i Englberg für^sfem*' aufopfernde Tätigkeit - zugunstender hfebri^Sdiiilejund des Vereines;* Zagreb:-Am-lä. Juli «veranstaltete diejüdi- sche^Jugend- - im Saale des kroatischen Konser- - vatoriums feine*gut gelüngene Herzlfei er. Es waren?.über300! Personen versammelt, .was für die - Agramert-Veihältnisse: als-’- Erfolg bezeichnetwer- - dajskamftiDidFestrede; winde: von/HernriL a v. SFcrnsgehaltenjder wieder einmal Gelegenheit hatte»;seinen^aufrichtigjüdischen.-, tiefen! Sinn. -für Nät jö/nTl^o'ncisa^^eT-t m*!de^siüidsfavischen Ländern«dürften sdhonrindenr nächsten- Tagen wesentHthe tVepmideningen -■ emtretem. Die Kräfte würden« wieder: gesammelt,: zn neuer. Arbeit -zu- : ssmmengefssist, danrit ider -ziönistische. Gedanke . -maturiere® Gegenden; belebtwerde,;Damit hängt aaichsixkwSEntsäilußr.zusammcn. ^n' iüdisches Org.ansink-rQTajtiscker Spräche unter, der Redaktion - derr/Herren ,'Lav. Stern und. Simon S pitztr erscheitien zu lassen. (Die Absicht; - ffe die in der kroatischen Sprache'heimischen ifjUden an -SteUeder-'-ZkiovskaSmotraeine neue . '-Zeitschrift;ins> Lebenzunifen, iä .außerordentlich! begrüßenswert.; Unsere« Leser würden sich Prinnenij dalß derselbe« Piam in Sarajevo besteht. Wir wünschen iip Interesse der Sache, daß eine Einigung zwischen Sarajevo uncLZagreb wird erfolgen können*, der, wie wir vernehmen; keine grundsätzlichen Bedenken gegenüberstehen; damit die kroatischen'Juden nicht mit einer Doppelgründung beglückt werden. D. Red.) Sportklub Hakoah Sitz: Wien, I., WerderthoigasSe 3, "Cafe „City“. Die „Hakoah“ trug vergangenen’Sonatag ihr 1. Meisterschaftsspiel gegen Wr, Bewegung aus. Die Mannschaft hatte einen recht„ I unglücklichen Tag und mußte sich mit dem un- 1 entschiedenen Ergebnis 1:1 zufrieden geben. Gut drei Viertel der Spielzeit lagen 'unsere Stürmer vor dem feindlichen Tore, ohne den siegbringenden Treffer erzielen zu können. Es wird sich notwendig erweisen, für die nächsten Spieße eine Umstellung der Mannschaft vorzunehmen, denn es nützt nichts, wenn man eine gute Verteidigung hat, jedoch eine Stürmerreihe, die keine Gelegenheit auszunützen jhnstande ist. Sonntag, den 26. d., Meisterschaftsspiel gegen „Rot Stern“; näheres die Abendblätter. Die. Hakoaner werden sicher alles daran se'tzen, um ihren Gegner zu besiegen. — Auf eine 'Anfrage der „Hakoah“ zwecks Austragung eines Wettspielesin Krakau, antwortete der Krakauer Sportverein „Krakovia“, daß er gegen die Unseren aus nationalen Grünn den (!) nicht antreten könne. ^Wlr fordern unsere Krakauer Gg. auf; äfjt die Gründung bezw. Reaktivierung eines jüdischen Sportvereines zu schreiten. Die Angst der „Krakovia“ soll nicht unbegründet sein. TDie „Hakoah“ ist bereit; mit Rat und Tat behilflich zu sein. F. Ausweis des Wiener zionistischen " Büros Schekel 5677 inklusive Parteisteuer. Inner Österreich: Alfred Weishut K 7.20; Fhr. E. Sternbach im Felde K 59.40; Jizchak Abirnun, Sziklos. K 54.—; diverse K‘ 5.40; zus. Scheke| | K 84.—;.Parteisteuer K 42.—; bisheriges Ergebnis Schekel K 732.—; Parteisteuer K 420.40, Galizien: S. A. Häusler, .Knittelfeld, K 10.80; Mi Spielmann Biecz, K 12.—; Dr. Samuel Wahrhaftig, Krakau K 74.40; M. Silberschatz, Jaworzno R 34.—; A. Lieber, Kolbuszowa, K 33.—; S. Müller, Zabloce K 18.—t; B. Schlager, Grodek- Jagiellonski K 60.70; S. Mehter-Orlean K 15.30; Jehuda Faden Frankstadt K 17.—.; Dr. Rottenstreich; Samlbor, K 85.—; Abraham Zahler, Kolomea K 10.80^-zus. Schekel K 276.70; Parteisteuer K 94.30 bisheriges Ergebnis Schekel K 2.657.60. Parteisteuer K 733.90. Polen: P. Fogelmann,. Radom, K 153. M. Kasmirski, Bush, K 136.—i; Moses Lewkop wicz. Nowo-Radomsk, K 170.—!; M. Freitag! Beb chatow. K 140.—; „Jugend“, Stopnica, K 51.—; Chiel öfücksstein. Zarnowiec, K 60.—; Josef Körner, Ölkusz, K 8.—; zus. Schekel K 442.—; Parteisteuer K 276.—; (bisheriges Ergebnis Schekel K 1.244.80. Parteisteuer K 2®J.40 Zentralfond». 1917. Bukowinaer Zionistisches- Landeskomitee: Dr. L. Eckstein K50.—;;-Df. HvGlaser, Dr. Tm Weisir selberger je K 10.—; Prof. Katz K 4.—; Dr. M; KinSbrunher K 2.—. zusammen K 76.—. Briefkasten. Brüh; Die Redaktion dankt für Ihre freandl.; Mitteifungrund ersucht Sie um Angabe der Dahims der Zusammenkunft, der Zahl; Namen und Adressat der Teitaehmer, soweit sie Ihnen bekannt sind. — Kapner. In Bayern wohl, in Preußen nicht. Unentgeltliche ärztliche Be- bandlung von. mittellosen: * Kriegsflüchtlingea ohaeUiK S. tersdiled der Nationalität « oder Konfessldkt ■ Ordination täglich S I Sonn- und Feiertage ausge- S 5 nonunen. ff wv Cafd nMarienbrücketf :•» L» Rotentnrmstmße 31^ RENDEZVOUS DER ZIONISTEN Mosas Rath*» feehrbBchar Hebräischen Sprache? Neue vielfach verbesserte und vermehrte Anflage des mr rm a) Lehrbuch. det hebriUschen. 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VU-, Mariahilferstr. 84, VHI„ Josef «Idterstr.T0% IXij Pörzellangasse 9, X^Fävoritenstr. 95?' XIL- MdÜlinger Hauptstr. 15^- XX1„ Am«Spfe 15.: "Bnaorgung atter' Bank- und Mrsmtraraalctlannifc- EINLAGEN a V Zentrale ln Prag, gegründet 1868. F«Wem Brünn. Budweis. Fe Karlsbad, fOattau, KSidggsibbl berg, Melnlc, Olmütau Mah, .. Pardubitz, Pilsen, Piadc, PiQffpjfo Hdchenherg, Tabor,, Triest^. Abonnement von K 7.— ticrausg, Alexander Geller, versntwortL Red. David Nebenzahl.— ÄAdria“ Druckimd VeriagsgeseUschift m.b.H. (vepntw. Karl Karner),