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Jüdische Zeitung · 1917-08-24 · 34 (24.8.1917) · p. Seite 2

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
11 (1917)
Issue
34 (24.8.1917)
Date
1917-08-24
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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cieife 2 JÜDISCHE ZEITUNG^ „Zwei Fragen", entwickelt d0': y^fassfer, ,,%ind es da vor alten anderen,-,die *m‘ Mittelpunkt der Wünsche und Forderungen des JtäTetiöniiÖ stehen. Sie sind beide. ntir-:|ße 'Konsequenzen der jüdischen Grundforflerung/ als ^Nation anerkannt zu werden. Die erste sidf.|daräfe ergebende Folgerung betrifft die Gewährung nationaler Minoritatsrecfffe* ih‘ allen: -Lindem, in denen die Juden als ethnographische und kulturelle Einheiten leben, also In Rußland, Polen, Galizien und Rumänien. Die zweite jüdische Forderung — weltpolitisch noch bedeutsamer als diese erste — betrifft 'Palästina. In Palästina Soll das jüdische Volk tu vollem1 neuem* nationalen Leben Wiedererstehen und .dort die Möglichkeit haben, seine nationäfe 'Eigenart und Kultur ungehemmt zu entwickeln. Der Gedanke des Zionismus hat im Kriege innerhalb des Judentums eine ungeahnte Stärkung und Popularisierung erfahren, so daß man heute behaupten kann, daß die überwältigende Mehrheit - des jüdischen Volkes hinter ihm1 Steht, auch die großen jüdischen Finanzlcreise, die -'bisher Gegner des Zionismus waren.- haben -sich Zum großen-Teile ihm* angeschlossen; in. Iden letzten , Wochen sind Lord Rothschild in London1 uiidi Jakob Sdiiff in Newöork ihm ■ beigetreten. ' Die Forderung nach' national-kulturellen Rechten für die Judenheit des Ostens 'berührt, die Mittelmächte insofern Unmittelbar, als das ipofnisth'-jüdisdie Problem. die Frage-der; jüdisoi'eaf Lage in Littauen und' Kurland, sowie in GaRziedi davon betroffen .wird. Eine Prüfung aller in Betracht kommenden Momente zejgt, daß in diesem Punkte' "die Interessen der Mittelmächte keinesfalls eine Al£ leh'nung dieser gesamtjüdischen Forderung . erheischen sondern: inr Gegenteil ihre Erfüllung durchaus ermöglichen. In der Tat kommt ja die Verwaltung der okkupierten’ "Gebiete im’ Osten dieser jüdischen Forderung' faktisch sfchoh zum erheblichen Teil entgegen, indem'sowohl in Ober-OSt. wie ,in Polen "die Juden als besondere 'ethnische und •kuTturrelte Volksgruppe anerkannt und b eha n d e 11 werden. Dies zeigt sich am' deutlichsten in der Schulpolitik durch die MÖghthkeit, jüdische Schulen mit jüdischer Unterrichtssprache zu gründen. j Die größte politische Bedeutung köm'mt'.jedoch' jener Forderung zu, die in ihrem1 .gefühlsmäßigen Werte für die Judenheit heute auch' die wichtigste ist, der Pali.stin a-Forderüng. Ihre Bedeutung erhellt säum aüsjdem lebhaften Interesse, das-sie in allen Ländern erweckt,; in' den Entente-Ländern, daneben aber auch' in .den neutralen Staaten, wird , der " PaTästirta-Gedänke in der großen .Presse, .sjehr ^oft und ein’gehend besprochen, und es wäre, zweifefes' notwendig, daß sich .die deutsche Presseebenfö eingehend iimt diesem Problem .beschäftigt. Bekanntlich sucht die Entente ans diesem1 Gedanken nolitisches Kapital für sfi-ch' zu sch 1 age n_indem sie bei den Juden durch halbe Versprechungen und sympatische Stellungnaltmc .den Eindruck zu erwecken slufebtj, al s ob nur von lh'r die'; Erfüllung dieser Forderung zu er war ten se i. Die engr fische Presse besonders hat .schon oft.'«die; Er- richtung eines. jüdischen Staates in .Palästina' srefordm, und .auch in Amerika mehren steh die Stimmen maßgebender DioTomateh, die. .sch'diese Forderung ' arteignen'. Inwiefern*. diese " Ver1^ 6prechungen aufrichtig gemeint sind, faßt sich' nicht genau Sagen, doch darf diese Aufrichtigkeit sehr bezweifelt, werden. Die bisherige. englische Politik in Vorderasien, die auf. die Gründung eines großen -arabischen Kalifats unter englischem Protektorate hinausfäuft,. ist keinesfalls! geeignet, den Glauben an die Ehrlichkeit der * Der Sperrdruck in dieser und den .folgenden Stellen entspricht dem OrigitlaT. . THe .Red. Die Juden in der Bukowina Unter dieser Ueberschrift schreibt - Hugo Ganz in der ^Frankfurter Zeitung": ,3eit-langer Zeit zum ersten Male wieder sind in Wien 'dje öffentlichen Gebäude und viele Privathäuser beflaggt :, Czernowjtz ist genommen fr Das - Wehen der Fahnen bedeutet wohl - mancherlei:. Besiegelung der russischen Niederlage, Wiedererober rung der letzten -vom Feinde besetzten Landeshauptstadt, Friedenshoffmmg;; aberdochauch' noch ein Besonderes, auf Czemowltzund die Bukowina Bezügliches. Wenn ’der Wiener von Tarnopol oder Stanislau hört., zuckt, er die Achseln: ostgalizische Städte ... Wenn, man Uzernowitz nennt, erhellt sich seine Miene, Czeitiör Witz, das ist etwas anderes,; das ist der östliche Vorposten Oesterreichs, das ist KTein-Wien, wie die Bukowina KleinuOesterreich ist, allerdings in stark östlicher Ausgabe. .Czernpwitz hat eine deutsche Universität, das CaföFtäbföurg in Czernowitz unterscheidet sich in nichts von irgend feinem Kaffeehaus am "Wiener; Donauquai, der Czemowitzer Intellektuelle ist in Wien so gut zuhause, wie in seiner Heimat, er gravitiert nach keinem anderen Zentrum als nachWien i . . Gründe genug für den deutschen Oesterreicher, an den Geschicken dieses örtlichen, noch? nicht seit 150 Jahren zur Monarchie-gehörigen JJ|ndchens teilzunehmen. 'Und es ist auch einggnz eigenes i>nd, friedlicher und freier aß Irgend ejn anderes’ der gemischt-sprachigen Kronländer Versprechungen •nicht recht eiriisieht, wie ■Elchen »jüdischen Stä‘at: mi^^feinc arabischen] Politik vereinen j^plft.ljperade,: aus diesem1 Grunde wäre es vM! Bcpeutung/ daß» iauchdie. Mittelmächte, uää§ vm,= allem die iPCakeKMÄ; PalästinaProblSa gebührende Aufmerkühjkeit schenlcen/Hi e r wä r e cs vo r altem 'notwendig, das Judentum davon!zu überzeugen, daß es auch auf Seiten der Mittelmächte, und vor allem bei der Türkei Verständnis und Sympathie für diese Forderung zu finden hoffen daTf. In der Tat steht sie ja in keinerlei Gegensatz zu Iden wahren Interessen' der Türkei und der Mittelmächte. Denn nicht einen autonomen Staat 'fördert das JudenttÄn in 'Palästina, smrfern" : lediglich die Möglichkeit, freier Kolonisation und Emigration und ungehemmter - 1PfIege -'• seiner Sonderart und Kultur. Zweifellös aber ist die Erfüllung dieser Forderung nicht nur tfeW türkischen Interesse nicht entgegengesetzt, Sondfertt müßte der Türkei nur nützlich Und heilbringend werden, da.Sie 'dem tüikiföheri Staat, der So sehr neuer Menschen bedarf, eia neues, sehr arbeitsames und fruchtbringendes BevölkVnmgisäemeni: * zuführen i'SifüiSk. .= Würde die Judenheit wissen, daß die Türkei dies einsieht iindi gewillt :ist;. der ’frjedlichea jüdiSchen Ko? Ionifeatiön:: in Palästina, kerne:.; Schwierigkeiten!;in den: Weg-Zu-legen; sonderrt.-Xie« fögar.äfs im* eigenen Interesse : .'gelegen ...zu .föfftßi,iuäd:.zu unterstützen,: So wäre damit den/englischen. Re? Strebungen um diei jErringung .der- Sympathien . der gesamten: Judenheit., ider Boden ■ ^nlzögeit -ünd damit für die Türkei und . did Mittelmäichte: überhaupt ein nicht zu ünier.s.cjh.ät'zeii'der politischer Gerwin n erzielt. '/ Auf jeden Fall aber zeigt die Tnftn'er ■ Wachsende Bedeutung, die tnan ln der'. Entenfepresse ,;iui'd,. in den neutralen Ländern dem jüdischen Problem in letzter Zeifbeimißt. daß es Aufgabe der1 deutschen1 politisch enÖeffCTllichk'eit'SeinmUß, auch ihrerseits diesem ’• ProbTehi- -nähemitfefen, rum-nicht hier, wie so oft schon in dieser Hinsicht, drer Entente;einen ' Vorsprun glzu 1 a s se n;,derrangesichtS, der großenr. finanziellen: und politischen; Bedeutung des internationalen! Judentums-, in diesem Falle voitn' -’ Standpunkt der - Mittelmächte recht beklagenswert wäre." : , Die Zeichen mehren sich hüben, tmdcffSb'en, ,daß. die Zionistischen 3 Pläne weTtpolitfi'che" Be- ..deufung «erlangt' haben. Dep 'Judeif 'Palästina} dem Lande Palästina ' die Juden 'ZU gewähren; . wird, nicht ^allein jmehr/Hte nationale/-SehnsJKhjj: ejes jüdisdien; .Vöflcfe' ghtfen, - es wird die;Lösimg politischer Körtflikte ^b^Jcuten. Nöch'Sfhdres: 'CTsf die Stiriimön.def .Pfesfee,1 die wir in uhslenhi Lager vernehrnen. 'Möfcbfoi baTcf die Regiferun’gen ,'der; Zenfrätmä chte; fetkwn M, daB fes iriüri auch' für •fie än def Zeit 's'ei, ihr W6rt Zu 'spredhen.'"W-g.! -Flüichi und Heimkehr fitdeii letztem Tagenging - folgende' Kund: madtüngf dUtCh dier Zeitungen: „Freigabe1 galirisch« Bejkke: für' dfe FWcht- : Imge.’ PoRzeiPräsident Gayer bät? im ^Auftrag -deS MinisteriümS des Inhem Zwei Kundmächungeh;erlassen,i -inf denen' die- Freigabe einer AnZaht galizisiher .Bezirke und -Gcmeinden verliautbart wird. * -. DaS- - Ministerium: -desInherif;. bat -nach5stehende - hm weiteren Kriegsg^biet stfehendei.-Ber ziike, beziehungsweise Gemeinden Galiziens für r.dte- Rückkeh'r der FJfiThtlinge’ allgemein freigepe- -ben.die.-ganZenpofitisdhfen.ivBezirke ■ Grodek, Jagiefronski, P.f/Z:em vsl und Mos.ci sk a; vont Bezirk. G o r 1 jee die bisher nicht' allgeinein drcieegebeneh - Gemeinden; .den;po!iHs!eh'eif;«Bezirk LiSko «mit . Ausnahme :der Getnefaden - Baligrod, Lüföwiaca,, -UstzykiSifDolfie; isdwi Bpirkc;?L’e m-pi rM^Umge®öig:pSq!''T u r- ^k ^nit fXusHälnne der Smdt Turka: cfife 'ganzen poliHsdhen Bfenrke 'äE-pTRJ.Few i^fd R^rarus- \k a; voiig pi^ltischeri^BeZlric So^gal^^ west-;Iich-::- des^:B«ä|^lusseS^'-li^g?hden — Fi^c ®t tj n ge.-,¥ vor.jäRrief|fcisbrudi itirfeinem;-, dieferr Tifeigegebehen a Bezi tue, bez ick hüp^weise Gemeinden ihre« ständigem^ohhsitz hat^n und nicht arbeitsunfährgC^||ind gleichzeitig erwerbs-undsubsisTefizlos sind, werden aufgefordert, dahin zurückzukehren. In der zweiteii.Kundraachung wiro bekannt gegeben, daß das Ministerium des Innern nachstehend angeführte, im engeren KrjegSgebiet gelegenen 'Bezirke Galiziens für die Rückkehr der Flüchtlinge allgemein -freigegeben hat; den ganzen politischen Bezirk Doli na und den' den ganzen! politischen Bezirk Skole. Auch' dahin werden die Flüchtlinge unter gleichen Bedingungen zur Rffckkehraufgefordert. Die Flüchtlinge erhalten, wenn kein Hindernis^ bezüglich ihrer Perfön vor- ,- liegt, auf ihren Antrag von der Wiener: PöRZeidirektion den für d|e HeimreiSe In" den freigegebe* nen"Bezirk oder in die Gemeinde erforderlichen Reisepaß/' ' ES; Stefit' r»»bIi‘i^|jer^ raIf'^*r-ZSvejfer, daß die Juden der östlichen TrovinZen nicht freiwillig -ihreWdfinSitze ‘vferTcfSScmbäben.Sö^t «stauch bb- -gffiflich,;Öaß »viele,; von-ihnen den .'Augenblick', der" sie; in"fbre’ H ejmZt 'zurikiKb'ffns'eh' soil^ SäEhn- ‘ BchSt befbeiwühs'chen; :ünd >; wieftüKer'vwira I -aitch dieses Mal die Mehrzahl mit Freuden^bernf- Sein, dorthin .zurüdezukehren, wö sie‘öfRfi'äTS nttr zerstörte'Btäften'finden wird.Männteanrt*ieine im' Interesse 'der .Landeskinder angeordnete Evakuierung aus militärischen Gründen, vefsfehen, "aber' ^die- Meifsdilichkeit verlangt, "■ daß;'nfari?;laufv'die Flüchtlinge keinen wie .nnmer gearteten..Druck ausübe, sich jetzt schon In das ^effgertTfriegS-; Reblet" fru ibtgeben; DeüÄi:,fö Sehr lw&rjwiSSä»?li*i3; überzeugt: sind, •jdafr unser glorreiches Heep-jgHen Anstürmen .'der Feinde gewaThSen lst, sagfeif'döch ■die1 Eff äh rinigen rines:' dtfljäKiigBn^Kflfcges; i^daß der Kampf .noch immer; inr bestimmten rnäumlichen Grenzen hin-, und Serwögen kann.1 Deshalb darf niemand wider sSeinen"Willöfroef*Mög- Jichkeit »einer -neuerlichen Flucht .apsgesiefzt '.werden. Abgesehen davon, daß es auch eme stäafsgnmdsetzlich gewährte Freizügigkeif «gibt. (Mögen* d|e. „Ostdeutsche Rundschau" und ihr altdeutsch-antisemitischer Igühgel hoch so 'sehr? hetzen, "die“ Rt^iemrig ■ ’solTfeS es1-» i^ch doch wohl -überlegen, -sich - durch,ganZ unbegrfihdete Enyägungeri zu MäßnaHmeh . 'verTeijen'TU läs’sen,- die' ihref Obfektivitäf ih‘?*:ZüfSWJ*sielIen. Wenn': die. .Gemeinden des;- Berirks. FreiwaMau —. so .zu leisen in. der fetzten SÖnrifagSfrtnhjjjtcr der" „Östdeiifs öiehs Ktinds’chau" mäiden/^aß die .wirtschaftliche> Not: imt;;dem;--\Vegzugfe,-.der .jüdischen Flüchtlinge Schwinden weide. 'fö wird :diese'Ah,nälime'a'lteih''cfufch'!,d{e,vVeifhä!(itrsfö! In jenen;. Teilen- -der Monarchie widerlegt,--dternie der Fuß eines jüdischen Flüchtlings betmen' bat. ' ilNif-W.! "Derzlönfatteelte Phtg* ' Am 5. August fand in .Prag eitj außerordentlicher zionistischer * Distriktstäg Sfaft/ Däsi'-feee Interesse fiir diese Tagung «zeigtesich ,darin, daß , trotz der für solche Zusammenkünfte' nicht günstigen; Jähreszeitzähtreiche''Vfe>eiheyveffr'eten’ 'warfcnirJIathderiBegrj&sMngjdef.ErsfWencmeirdhtrth den Obmann des? Pistfjktskpmitees, Herrn Ob - Ing.' Sion! tZ, - übe^hähm-^Herr: Lebfetihdr i rden Vofsitz; Aus. dem von Herrn-Ob.;-lng, Sipnitz . erstatteten Rech'enSchaftföerichfe ist efsichlichj ‘daß das De K: In der - äbgeläüfehen' -AmtSpwiöde -föin . . * Wir .sind, da vom D. K. für." Böhmen'ifein BfeVieht 'biEi" uns'5iHnfmgte^iruf detf'BSfUif1 ^"der H^Selbstvfebr"«- angewiesen. lOesterreichs.0 Kbniint; 'man von Rümähien^-her, 'etwa von* Jassy,- fö dälft "einem!* zünäch'sf 'eines äufrdie Juden‘graben-sich ganz anders'alsim Bojärenlande. wo.'pie scheu' ünd gedfückt'-das „Auge desv Herrn" rvenh'eioen.; Auf-dem'-Perron Vjdes ‘BailihhofS wähdeln1 sie~ in' etfrigefflf:Gespräch, dfattjiche* Gestatten -in . atifrebHer‘ Halfuhg/' Der Büfgergraßt Sie,' si t gÄßen'de'n'v^ü'rger; Au ch .ni'cfim voif der _gesch|fÖgen Unterwüffigk'rit, wie;gie JunS'm Lemberg." ins' Äügef7 fällt. . DasT ist wedeF der .-TeriitlPse' Paria 'des- RtHrfänfen;- -noch . 'der' 'betriebsame 'Faktor des ' Schlächzizen/' Das Jst V.ein Mensch' - eigepen ': Rechtes - lind. eigner . Würde. Befaßt“hfan sich'" ehvas■■ mit'der'cpöllti- ‘ scften; und sot^älen (Geschi<hte.: des ‘fjan'des, so kdiUmtrmän 'auch'.duf dje Löjaxng1 des Rätsels.; Die.'Juden *;der Bükowiha" sind gewiSsefmSßen Autodithone. so fengefm \jaihde fast; *^wie die HuZülen-und Rumänen; :ßi^er jedenfalfe'aTs die harfigesiedelten DMitschen'. und sie warerf wie diese Atkefbäuer; .Handwerker." Jetzt-bilden: sie auch eine eigme■ „Nation" 'neben "den Rüniänien. Rutbencn . und' Deütföhen. Sie sind : deutschsprachig, wie-denri'überhaupt' die Amtssprache in vder: Biiköwina aiidf dank 'den'Juden deutsch ist, aber sie habeii* ihren eigenen'jüdischen landtagsklub und betonen, obgleich den Deutschen politisdi' zugezählt, stark ihre eigene, jüdische Nationalität; Sie Ttaben ihren, "/Ausgleich“ :*mit-: diesenflfätibnalitlLten zusfende' gÄrachtj der ihnen ihre eigene »politische Vertretung sichert und“natjonale Kämpfe verhütet: ein Vorbild für Gesamt- Oesterreich*. Und sie ' hahen *ihren ’Stolz. 'Nie wird ein: Bukowinaer Jude seine;Heimat..«yerreügnen. wie nian, es ßej dem gäTiri'sAeh.1 tt*enn -eferst? dje J!.aridestf*cht:’abgelegt hat, Rieben : kann. AVer über alf -'das, und nocliv einiges^ pi^r, ^ch införffiieren will,"' mögef daS jetzt' jrrf' Ver- : lage-vön Tki-Zißwltt efschrfeaeneFBfichktn p^Oie Juden. in der Bukowina" yon Pr,. iSalomön JCaBner lesen. Er’,wircI'diC"Stiiffde/'diet''et,''äuf 'dje JL^ktSre^ ®ß'e?> «itgfaltig'igeschnebenen; «.auf gründlichen Studien-, beeuhendm JBuches. >.vetw.endeh'ntiiB.' niäit Kröten." Er Vitird dänn^das hfteressante Lahd.’ das'nunhoffentlich-'inidgüTtig* -von den „Moskalen". .befreit Jst, er. wird auch die Träger der wesiHchetr Kdltur ’ Im Osten, die!‘fösfen.5 seHfstbevhißtenJuden der'Bukowina bfsfeer jverstehen und ihnen weitere .gtüdcliche Zeiten .der stolzen S'effisflml&iyteins'-'waiBch'en." Lit^rarischeNacliricht Der4 Vertag R*. LÖwit hat'feben jeine'nRsehr . förnehnt lind ‘praktisch ausgestäfteteil ibtichlmhdlerischen';Katalog 'die „J uden li teTätu r-l m Weltkrieg" von 1914—16 umfassend, herausgegeben. Er ist nach Materien reich gegliedert, enthält alle- Veröffentlichungen; die i. Z,taidie. fschaffen" sind ühcTj’CTWeistfsiw iur Orjentiftung 'über' die etescMägige Literätor 'sehr bran^bar.

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