Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 11 (1917)
- Issue
- 31 (3.8.1917)
- Date
- 1917-08-03
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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■Hl. 31 JÜDISCHE ZE1TÜNQ Seite 5 spielt. Diese bedauerliche Erscheinung findet aber ihre Erklärung darin, daß die Jugend, der «während des alten Regimes.der Zutritt-zu den Hochschulen verwehrt blieb, sich naturgemäß der Opposition und den extremen Parteien anschloß. Jni- Vergleich, mit dgr jüdischen Gesamtheit ist Jedoch’ diesen extremen Elementen keinerlei Bedeutung beizumessen. Sie sind vollkommen isoliert, haben größtenteils ihre Religion abgelegt amd werden allgemein verachtet. Die jüdische Presse verfolgt diese Renegaten in t bitterem Haß. Wirklich ernst zu nehmen sind nur die drei großen jüdischen Parteien, die jüdische Arbeit erpartei, die einen stark sozialistischen Einschlag hat, die Zionisten, die eifrig für die Wiederherstellung Palästinas agitieren, und die Gruppe der jüdischen Nationalisten, die auf realem1 Boden stehen und nur aüf eine Verbesserung der Lage -der Juden in Rußland hinarbeiten. Was den Krieg anlangt, ist die Loyalität, der Juden: über allein Zweifel erhaben. Seit Beginn des' Krieges treten sie jvoll Jmd ganz für (die Sache der Entente «in. Die Armee zählt eine Unmenge jüdischer Kriegsfreiwilliger in ihren Reihen. Die junge rassische Intelligenz strömt den Militärakademien in, wo sie bisher verpönt war. Die rege'Beteili-» gung der Juden an den Kriegsanleihen und der jüngsten Freiheitsanleihe istallbekannt. Die enge Verbindung mit den großen westlichen De- Jnokratien läßt die Sympathien der jüdischen Massen für den Krieg erklärlich erscheinen.“ Aufrufe gegen die Juden* Der „Progres“ meldet aus Petersburg: Die Regierung habe in der Wohnung eines Anhängers L e n i ns Unmengen von Aufrufen gefunden ip denen gegen die Juden gehetzt wird, die die Regierung unterstützen Die Grenzsperre in Rußland wurde auf den Güterverkehr ausgedehnt. Heimkehrende Russen werden in den norwegischen Häfen festgehalten. Die Weiterreise ist nur noch Kriegsinvaliden- und Offizieren gestattet. Polen und Juden sind unbedingt ausgeschlossen. Zur rumänischen Judenfrage. Dem Russkoje Slowo“ vom’S. Juni.zufolge hat eine jüdische Deputation, unter d£r sich die jüd.schen Dumaabgeordneten befanden, bei dein früheren russischen Ministerpräsidenten Fürsten Lwow und beim Minister des Aeußem Terestschenk o verlangt, daß die provisorische Regierung bei der rumänischen Regierung dahin wirke, daß die unerhörten Bedrückungen der Juden im heutigen Rumänien endlich ein Ende finden. Die Deputation legte ein Memorial der rumänischen Juden vor. Die beiden Minister sagten ihre Hilfe jju. Dem Vernehmen nach soll noch am selben Tag Teresehtschenko mit dem rumänischen Gesandten konferiert haben. Die jüdischen nationalsozialistischen Parteien sollen ihrerseits beim Arbeiter-’ Und Soldatenrat eingekommen sein. Die „Russkoje Slowo“ brachte gleichzeitig einen Leitartikel über die rumänische Judenhetze — Einer Meldung der „Neuen Züricher Zeitung“ zufolge ■wurden in der rumänischen Kammer die Richtlinien für die durchzuführenden Reformen festgesetzt. In der Judenfrage besteht allgemein die Ansicht, daß diese unbedingt gelöst werden snüsse, da man sonst auf allerlei politische Schwierigkeiten im Auslande stoßen würde, namentlich seitdem die russische Regierung alle "Beschränkungen gegen die Juden abgeschafft hat. Nur bestehen hierin bedeutende Meinungsverschiedenheiten zwischen den einzelnen Politikern; während Jonescu auf die sofortige vollständige Lösung der Judenfrage drängt, vertreten die übrigen Minister mehr den Standpunkt, •daß die Judenfrage auf Grund gewisser Reglementierungen erst nach dem Friedenjschluß gelöst werden solle. Die unerhört schlechte Lage der rumänischen Juden beschäftigt die kaum freigeworden großherzige judenheit Rußlands aufs tiefste. In gärtz Rußland, wo sich nur irgendwelche größeren jüdischen Gemeinden finden, wurden gr<J8e Protestversammlungen abgehalten, deren Teilnehmer nach Tausenden zählten. In Jekaterinoslav zerschlug eine von einer Protestversammlung zurückkehrende Menge die Fensterscheiben des rumänischen Konsuls, der durch sein übles Verhalten zu den rumänisch-jüdischen Flüchtlingen bekannt;st. Diese haben eine Deputation zum russischen Minister des Aeußem und zum rumänischen Botschafter in Petersburg geschickt, die die rumänische Regierung veranlassen sollen, dem 'Judenelend ein Ende zu machen. Der Pogrom in Leeds. Dem Jüdischen Korrespondenzbureau im Haag wird aus London berichtet, daß der Minister des Innern durch j. King befragt wurde, ob er einen vollständigen Bericht über die antisemitischen Ausschreitungen in Leeds empfangen habe und eine Erklärung abgeben werde, wer an den Unruhen schuldig, wie groß der Schaden und die Zahl der Verwundeten war. Sir George Cave erwiderte, daß er einen Bericht mit allen verlangten Einzelheiten erhalten habe. Er erachte es Indes für unnötig, ihnzu publizieren öde: eine Erklärung abzugeben. Die Unruhen seien durch die Polizei unterdrückt worden und der Polizeichef erwarte nicht, daß sie wiederholt würden. Ein jüdisches Regiment "in England. Nach einer Reuter-Meldung teilt das Kriegsamt mit, daß demnächst ein jüdisches Infanterieregiment gebildet werden wird. Die Offiziere müssen jüdisch oder russisch sprechen. Die Regimentsiahne soll das Wappen König Davids zeigen. Ein bedeutsamer Beschluß des Board of Deputies* Das Köpenhagener Büro der Zionistischen Organisation erhielt folgendes Telegram . aus London: „Der Board of Deputies wählte zum Vorsitzenden Sir Stewart Samuel, zu Vizepräsidenten Lord Rothschild und Sir Philipp Magnus, zum Schatzmeister Nathan Laski. Ferner beschloß der Board of Deputies, die weitere Tätigkeit des Conjopit Comittee einzustellen. Es handelt sich also um einen vöWstäiidigen Sieg der Majorität gegen - die Unterzeichner des antiziönistischen Manifestes des Conjoint Committee“. Die Schulen der Alliance. Wir veröffentlichten vor kurzem die dem „American Jewish Chronicle“ entnommene Nachricht, daß die Schulen der Alliance Israelite in den Besitz der französischen Regierung übergegangen seien. Ein amerikanisches Mitglied des Zentralkomitees der Alliance, Herr B. H. Hartogensis in Baltimore, wandte sich) um Auskunft nach Paris und erhielt von dort folgende Antwort: „Wir haben von dem Artikel int „American Jewish Chronicle“ vom 24. März Kenntnis genommen und antworten darauf folgendes: Alle darin enthaltenen Behauptungen bezüglich1 der Alliance-Schulen sind vollständig erfunden, nichts hat sich während des Krieges hinsichtlich der Kontrolle über die Alliance-Schulen geändert. Sic bestehen alle weiter wie früher und werden mit einer einzigen Ausnahme weiter aufrechterhalten unter der direkten Leitung der Alliance. Es war niemals davon die Rede, irgend eine unserer. Schulen irgend .einer Regierung zu übergeben. Das Programm, die Lehrpläne und die Leitung der Schulen sind genau so, wie sie während der letzten zehn Jahre waren, und wir haben weder einen ""Grund, noch "die Absicht, hierin irgend etwas zu ändern. Bitte, treten" Sie den Behauptungen des „American Jewish Chronicle“ mit aller Bestimmtheit entgegen.“ Hiezu schreibt der „American "Jewish Chronicle“ vom 25. Maj an leitender Stelle, daß er selnje Behauptungen in vollem Umfange aufrechterhalte. Er erklärt, daß am 5. Oktober 1915 ein Abkommen zwischen den Vertretern der Alliance und der französischen Regierung von Marokko getroffen worden sei, wonach innerhalb von fünf Jahren die zweiundzwanzig Alliance-Schulen in Marokko in den Besitz der französischen Protektoratsregierung übergehen sollen. Danach sei die französische Regierung tatsächlich die Besitzerin der Schulen, wenn auch der Name der Alliance noch aufrechterhalten, ‘wfrd. 11 des Abkommens bestimmt, daß alle Lehrer der Alliance-Schulen in Marokko französische Bürger sein müssen. Eine andere Bestimmung des Abkommens besagt, daß die Alliance kein Recht hat, Lehrer anzustellen, während die Regierung das Recht besitzt, ohne die Alliance zu benachrichtigen.. Lehrer anzustellen und zu entlassen. Außerdem bestimmen die französischen Behörden alle Einzelheiten des Unterrichtes. Der „American Jewish Chronicle“ empfiehlt Herrn Hartogensis, von dem Pariser Zentralkomitee der Alliance eine Kopie des Abkommens zu fordern, welches mit den Worten beginnt: Wegen Mangel an Mitteln bewilligt die französische Protektoratsregierüng in Marokko hiedurch der Allianice eine jährliche Subvention iiswf“ Der „American Jewish Chronicle“ bemerkt dazu noch, die amerikanischen Mitglieder der Alliance sollten keine Gelder in Amerika für die Alliance sammeln, nachdem die Alliance ihre Schulen in Marokko der französischen Regierung übergeben habe und während des Krieges nicht in der Lage sei, ihre Schulen in Persien, Aegypten und der Türkei aufrechtzuerhalten. Der bekannte Sozialist Raffaele Ottolenghi, der bei Christen und Juden im hohen Ansehen stand, starb in Acqui in Unterlaßen. Als Schriftsteller beschäftigte er sich auch mit der Wissenschaft des Judentums; bekannt sind seine „Stimmen aus dem Orient“, die reiches Material enthalten. Ottolenghi vermachte große Summen wohltätigen Zwecken, darunter auch dem rabbinischen Seminar in Florenz 30.000 Lire. Außerdem sollen 20.000 Lire dem Rabbiner, Professor Dr. Margulies zur Verfügung gestellt werden, damit sie dieser nach seinem’ Gutdünken einer nationalen oder internationalen jüdischen Organisation, die sich mit der Wiederbelebung der jüdischen Ideale befaßt, zuwende. Berichte und Korrespondenzen Ohnütz* Am 10. d. M. fand im Heime des „Blau-Weiß“ anläßlich des 13. Todestages Dr. Th. Herzls eine Gedenkfeier statt, die eineifl äußerst würdigen Verlauf nahm. Die geräumigen Säle ries Heimes wareiTdicht gefüllt. Der Herzl- Fejer wohnte außer einer beträchtlichen Anzahl jüdischer Offiziere auch S E. Feldrabb. Dr. Tempel bei. Ing. Brunner begrüßte die Erschienenen. Ein hebräisches Gedicht wurde rezitiert und der ZuckermämüsrEhe Prolog vorgetragen. worauf k: k. Bezirksrichter Meißner in schlichten eindrucksvollen Worten ries verblichenen Führers gedachte. Die Feier erreichte ihren Höhepunkt, als der dortige Hebräischlehrer, Herr Haendei, das Wort ergriff. In gedankeryt tiefer und formvollendeter Rede beleuchtete er Herzls grandiose Persönlichkeit, kennzeichnete den Zionismus als die Abkehr von der Passivität und vom Leidenshefdentume und als den Uebtrgang zur Aktivität und Selbstbetreiuigj, stellte ein minimales und maximales zionistisches Programm fest und bezeichnete HerzI als MaximaT-Zjonisten und genialsten Willensjuden der Diaspora. Tn hinreißender Beredsamkeit wies er auf die schicksalsvolle Stunde, die das jüdische lVolk jetzt durchlebt und forderte mit Wärme den Einsätz und das Aufgebot all unseres* Kö«m nens aut, damit die Herzlsche Dichtung in Bälde zur Wahrheit und Wirklichkeit würde. Seine Ausführungen lösten große Begeisterung aüs und ernteten reichen Applaus. Darauf wurde von den Wanderinnen ein hebräisches Lied gesungen, einiges aus Herzls Biographie erzählt. Mit dem Absingen der },Hatikwah“ schloß die Feier. Es ist mir, einem feldgrauen Zionisten, ei i tiefempfundenes Bedürfnis, dein Olmützer „Blau- Weißen“ _ und deren Führer auf diesem: Wege ein kräftiges Hedad für die würdig veranstaltete Herzl-Feier auszusprechen. Baal milchomo, Kreffisier. Am 10. Juli 1917 veranstaltete die Vereinigung Z. M. V. „Ossid“ eine Gedenkfeier für Theodor Herzl. Um S Uhr abends v ". de ein feierlicher Trauergottesdienst im Tempel unter Leitung des Herrn Oberkantors A. Reichardt abgehalten. Darauf begab sich die zahlreich erschienene Trauerversammlung in den Sitzungssaal des jüdischen Gemeindehauses, uro Herr Feldrabbiner Dr. A. Schweiger und Herr Leutnant J. Brand ""«lern teuren Verblichenen einen schönen uria ergreifenden Nachruf hielten. Krems a. D. Am Sonntag, den 15. d. Mts., fand hier eine gut 'besuchte Herzt-Gedenkfeier statt, die einen sehr würdigen Verlauf nahm. Nachdem Herr Oberkantor Neubauer die gottesdienstlichen Funktionen in ergreifender künstlerischer Weise absolviert hatteeröffnete S. E. Herr Rabbiner Dr. M. G. Mehrer die eigentliche Gedenkfeier JJerr Professor Dr. Wilhelm Stein aus Wien referierte über "das Thema ,',20 Jahre Zionismus“. In sachlicher und doch verständlicher Art entwickelte Herr Dr. Stein den Werdegang der zionistischen Bewegung, das Werk Theodor Herzls. Seine interessamen Ausführungen wurden von den Zuhörern aufmerksam verfolgt und werden, gewiß dazu beitragen, den Bemühungen des hiesigen Vereins zu 'Erfolgen zu verhelfen. Die Z. M. V. „Makkabäer“ leitete eine Sammlung für den Herzlwald ein und erzielte damit einen schönen Erfolg. Brünn. Ain 9. d. M. wurde im hiesigen großen Tempel eine Trauerandacht für Dr. Theodor Herzl abgehalten. Die Kultusgemeinde hatte den schwarz-dekorierten Tempel, Chor und Orgelspieler beigestellt, Herr Kantor Goldmann stellte sich bereitwillig für den Gottesdienst zur Verfügung. Die Ansprache hielt Herr Rabbiner Dr. G r ü n f e 1 d in vorzüglicher Weise und mit seltener, zu Herzen gehender Wärme, so "daß die zahlreichen Anwesenden durch seine Worte tief ergriffen waren. Der Volksrat hat in Anerkennung für Dr. Grünfeld auf dessen Namen einen Dunam gespendet. — Alle hiesigen Vereine veranstalteten in ihrem Rahmen Herzlfeiem, von denen die des Z. M. B. „Mirjam“ und des jüdischen Turnvereines hervorzuheben sind. Der Turnverein veranstaltete ein überaus gelungenes Wetturnen. Vor "der Verteilung der zahlreichen, schönen Preise hielt Gg. Schüller eine Ansprache, in welcher er die Bedeutung Herzls für die jüdische Jugend hervorhob. PrzemysL Dank dem Eifer der hiesigen'jüdischen Jugend ist es unter den schwierigsten Verhältnissen gelungen, das Andenken Herzls heuer in würdiger Weise zu feiern. Samstag, den 7. Juli fand eine Trauerariclacht im städtischen Tempel statt. Dienstag, .den 10. Juli fand eine imposante Trauerandacht im Bethause des „Kaufmännischen Vereines“, bei der viele angesehene Bürger, an ihrer Spitze Sr. "Hochwürden H. Rabb. Sch melk es, teilnähmen, statt. Hauptsächlich waren es aber jüdische Offiziere "und Soldaten, die fern von ihrer Heimat, ihre Liebe zum verewigten Meister auf diese Weise bekundeten. Die kantcialen Funktionen übernahm H. Oberkantor Singer. Gg. S t a d 1 a n hielt eine hebräische Trauerrede, in welcher er in kurzen, markanten Worten die Bedeutung Herzls hervorhob. Mit den Absingen des „Al mot Herzl“ und der „Hatiku ah“ durch den Schomrim - Chor schloß diese schlichte, aber eindrucksvolle Kundgebung. — Die hiesigen „Schomroth“ und Schomrim veranstalteten interne "Feiern, die ersteren am 8. Juli im freiem Felde, die letzteren am U.Jüi h» Organisationslokale. Nach dem Vortrage des Gg. Aberdam sang man viele hebräische Lieder. — Der hiesige Jugendverband „Hatchia“ veranstaltete am 15. Juli ein Herzlfeier. — Seitens der N. F. K. wurde ein Fähnchentag und Sammlungen für den J. N. F„ deren Ergebnis voraussichtlich zusammen 1500 K betragen wird, veranstaltet. Zionisten im Felde Lt. Paul M ä r z A. B. der jüd. akademischen Verbindung „Ivtria“ Wien erhielt , als 2. Kriegsauszeichnung das Signum laudis mit den Schwertern. — Gg. R. U. O. Jakob Hauptmann, der seit Kriegsausbruch urr int erbrochen im Felde steht, wurde zum 3. Male ausgezeichnet. Er besitzt die silb. Tapferkeitsmedaille II. Kl., das silb. Verdienstkreuz am Bande der Tapferkcitsmedaille und die bronz. Tnpferkeitsmedaille. — Von der Z. M. V. „Jungjuda“ wurden ausgezeichnet: der i. u. B. Paul Brosch (Blondei) Einj. Fr. Zugsf. imk. k. Sch. R. 24 mit der bronz. Tapferkeitsmedaille und dem Karl-Truppenkreuz, der A. H. Adolf Wachsmann (Schigger!) mit der bronz. Tapferkeitsmedaille und zum Leutnant d. Res. beim I. R. 22 M. G. A. befördert, der >. a. B. Einj.Fr. Felix Herr mann mit der bronz. Tapferkeitsmedaille und dem Karl-Truppenkreuz. —