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Jüdische Zeitung · 1917-05-11 · 19 (11.5.1917) · p. Seite 4

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
11 (1917)
Issue
19 (11.5.1917)
Date
1917-05-11
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 JÜDISCHE ZEI i UJNU aufgetreten sein sollten. Aus London 'kommen uns nun, schreibt die „Haager Korrespondenz“, Nachrichten zu, die ein ganz anderes Lidht auf diese Sache werfen. Auf eine Anfrage des „Jcwish. Conjoint Comitee“, der offiziellen Vertretung des englischen Judentums, gerichtet, an .die 'Gemeinde in Petersburg, ergab sich, daß die Meldung der Times, unwahr ist. In Dorpat, das genannt war, gab es gar "keine besondere Miliz. Nach dem Ausbruch der Revolution organisierten alle Studenten, darunter auch die jüdischen, eine selbständige Miliz. Als die Behörden eine eigene bildeten, lösten sich die studentischen auf. Kein einziger Zwischenfall hat sich ereignet. Im Gegenteil hat General Korniloff, der Kommandant von Petrograd, den Studenten telegraphisch seinen' Dank bezeugt. Das „Jüdische Politische Komitee“, das mit den Dumaabgeordneten und allen jüdischen Parteien zusammenwirkt, hat an die neue Regierung und an den Rat der Soldaten und Arbeiter eine Botschaft gerichtet, worin gesagt ist, daß das jüdische Volk im 'Besitz von allen jRechteh, mit aller Kraft an dem1 Aufbau eines freien demokratischen Rußland mitwirken werde. Auch richtete er nochmals einen "Aufruf an alle Judeln, alle Kräfte der Verteidigung des Vaterlandes zu widmen. "Die Advokaten G r usenberg und W in a wer, die zu Senatoren ernannt wurden, haben die Würde abgelehnt,; damit nicht gesagt werden könne, „daß die Juden die ersteh helfen, die von der Revolution Gebrauch machten, um' überall die ersten Plätze einzunehmen“. Zahlreiche verbannte jüdische Politiker kehren zurück, um sich der Regierung zur Verfügung zu stellen. Unter ihnen befindet sich M. Groß m a i; n, der bekannte Redakteur der Kopenhagener „Tribüne“. Er ist einer der Führer des aktivistischen Flügels der Zionisten, die für die Eroberung Pa'ästinas eigene Legionen stellen wollten und ein kräftigeres Auftreten der zionistischen Organisation ■uünsdien. Er will nun versuchen, für seine Ideen eine Propaganda größeren Stils einzuleiten. Judenpogrom in Kischinzw. Der Pestcr Lloyd meldet aus Stockholm', daß in Kischinew Kosaken einen Pogrom veranstaltet hätten. Bankier Schiff an Miljukow- 'Zwischen dem Bankier Josef Schiff und dem russischen Minister des Aeußem Miljukow hat folgender Teigrammwechsel stattgefunden: Sdiiff telegraphierte: „Als ausgesprochener. Feind der absoluten Autokratie, die meine Glaubensgenossen so grausam1 verfolgte, erlaube ich mär, durch Ihre Vermittlung das russische Volk zu der'bewundernswerten Tat zu" beglückwünschen und Ihnen und Ihren Regierungskollegen einen vollständigen Erfolg in der großen patriotischen Aufgabe, Her Sie (sich gewi jme> Laben, (zu WÜnSchen.“ Mifjukows Antwort lautete: „Vereint in der Antipathie und dem Haß gegen die frühere, jetzt abgeschaffte Regierungsform, lassen Sie m; auch in der Verwirklichung der neuen Gleichheitsideen einig sein, in der Freiheit auch und in dem guten Willen zu internationalen Beziehungen, indem wir aktiv an dem Weltkampf gegen mittelalterliche Gewalten, Militarismus und Autokratie, teilnehmen. Herzlichsten Dank für Ihre Glückwünsche, die die große Veränderung in unseren Beziehungen zu Ihrem Vaterland charakterisieren, eine Veränderung, die als Fojge unseres" heilsamen Sieges eintrat.“ Eine neue jüdische ZeitungsJkorrespondenz erscheint seit Ende April in Berlin unter dem: Titel „Neue Jüdische Nachrichten“. Sie sieht ihre "Aufgabe darin, die breiteste jüdische Oeffentlichkeit aller Länder darauf hinzuweisen, daß sich „die Juden selbst völlig klar werden über ihre Lage, ihre Lebensnotwendigkeiten und die sich daraus ergebenden Ansprüche,“ und die niehtjüjdisdie Oeffentlichkeit zu unterrichten über „das Wesen der Judenfrage, über die Lage der Juden in Iden verschiedenen Ländern, über Art und Berechtigung der jüdischen Wünsche und Forderungen.“ Die Korrespondenz erscheint im Verlag von H. Itzkowski, der auch die „Jüdische Presse“ herausgibt, die Wochenschrift, die nach dem Tode Hirsch H i 1 d e rsh eimer s in die Hände der Zionisten Gustav Witkowski, Alfred Klees usw. überging Zionistische Bewegung Die Canadische Zionisten- Föderation teilt mit, daß ihre nächste Jahreskonferenz ,im' Juli in Winnipeg stattfifiden wird. Das Palästina-Bureau des Provisorischen Zionistischen Exekutiv-Komitees in Newyork bereitet eine Konferenz aller „Achusoth“ vor. — Die Ueberweisungs-Abteilung des Komitees teilt mit, daß die Ueberweisung von Geldern nach Palästina und den okkupierten Gebieten nach wie vor ohne Störungen vor sich geht. Im' Februar sind nach Palästina und den .okkupierten Gebieten in Europa über 1000 Dollars täglich gesandt worden. Insgesamt wurden im' Februar Dollars 33.132,62 überwiesen, und zwar Dollars 18.653 nach Palästina, Dollars 7300 nach Polen, Dollars 2342 nach der Türkei, Dollars 1876 nach Aegypten und Dollars 1878 nach Rußland. In der Zeit von Ende 'Oktober 1914 bis Ende Dezember 1916 überwies die Ueberweisungs-Abteilung des PEC insgesamt Dollars 867.350, von denen 62 Prozent nach Palästina gingen und 29 Prozent nach Polen. Die Zionistische Frauen-Organiatioir Amerikas „Hadassah“, an deren Spitze Fräulein Henrietta Szold, Mitglied des Provisorischen Exekutiv-Komitees, Isteht, hat während des Krieges eine intensive . palästinensische Tätigkeit entfaltet, nachdem sie sich früher besonders mit der theoretischen zionistischen, Ausbildung ihrer Mitglieder befaßt hatte. Tn Palästina hat sich während des Krieges die von Fräulein Dr. Kagan geleitete Poliklinik der .jiadassah“ sehr gut bewährt. Das Zentralkomitee der „Hadassah“ hat lauf Grund der ihr' zugegangenen Berichte der palästinensischen Fachleute sein ganzes Interesse dem' Zustandebringen der geplanten Aerzte-Expedition nach Palästina gewidmet. Obgleich bisher noch keine positive Entscheidung gefallen ist, arbeitet das Zentralkomitee an diesem' Plane weiter, und hat in allen Städten, wo Zweigvereine der „Hadassah“ "sind, eine rege Propaganda für diesen "Zweck begonnen. "Fräulein Henriette Szold hat Newyork verlassen, um; Zu Propaganda- Zwecken ^die Städte Reading, Philadelphia, Siracuse, Rochester, Toronto (Kanada), Detroit, , Youngstown und Cleveland zu besuchen. Ein anres Mitglied des Zentralkomitees, Fräulein Eva Leon, bereist die Küste des Stillen Ozeans, um Mittel für die Medizinische Expedition aufzubringen. Aus Philadelphia sind Dollars 1200 an das Zentralkomitee für die Medizinische Expedition der „Hadassah“ überwiesen worden. 'Zur Hilfe der palästinensischen Flüchtlinge in Alexandria hat die „HadasSah“ Ortsgruppe in Toronto 560 Dollars an das Zentralkomitee übersandt. Eine große zionistische Demonstration fand am 18. Marz in Liverpool anläßlich der russischen Revolution statt; das Zionistische Zeatral- Komitee hat eine Volksversammlung veranstaltet, bei der Herr Pr. Charles Dreyfuss den Vorsitz führte, und Herr Nahem Sokolow und andere führende Zionisten Ansprachen hielten. Der Vorsitzende verglich die russische Re- . volution mncl ihre Wirkung auf die Lage der Literarische Nachrichten Fragen des Ostens. Heft 5 des 14. Jg. der Süddeutschen Monatshefte. Februar 1917. M. 1.50. Die Süddeutschen Monatshefte haben durch die Ausgabe des „Ostjuden-Heftes“ der jüdischen Frage in der breiteren Oeffentlichkeit erst ein Relief gegeben, das sie durch Veröffentlichung einzelner Aufsätze selbst in bedeutenden Zeitschriften noch nicht erlangt hatte. Die Leiter des im! Kriege zu hervorragender Stellung gelangten Organs haben damit nicht nur uns einen großen Dienst erwiesen. Sie erwiesen ihn auch, wie die Einleitung zum1 Ostjuden-Heft bezeugt, der Kulturentwicklung überhaupt. In der .vorliegenden Nummer sind wiederum dem jüdischen Problem mehrere Beiträge gewidmet. Adolf Friedemann erzählt in seiner „Reise nach Warschau“ Uneingeweihten sicher viel Neues Prof. Moritz Sobernh eim berichtet vom' „Jüdischen Volkss’ch uhvesen in Warschau“ unter möglichster Vermeidung, Werburteile zu fällen. Deshalb ist seine Darstellung sehr geeignet,- der hin- und herwogenden Diskussion in der Schulfrage für diejenigen, welche sich nur aus der Presse orientieren können, einen Boden für die Beurteilung des Gegenstandes zu bieten. „Vom Juden1 und seinem1 Baron“ erzählt Paul Graf Keyserling k. Seine Schilderung ist so lebendig, daß wir nur Scham empfinden können über das würdelose Verhältnis, das in Kurland zwis'chen Juden und Gutsherren herrschte. Wladimir MedeiJ informiert über die Lage des jüdischen Arbeiters in Polen. Hans Heinrich Ehr ler publiziert einen'Brief an einen jüdisc^gn Freund, (mit dessen Tenor ein bewußter Jude niemals einverstanden sein kann, wenn wir auch die Herkunft seines Standpunktes begreifen können. Perez' Skizze „Der Emigrant“ zeichnet -das jüdische Elend besser als viele Wissenschaftliche Untersuchungen. Ein “Bücherverzeichnis zur Wissenschaft des Judentums“ steuert Kaplun-Kagan bei, das unserer lern- Befiissenen Jugend als Wegweiser dienen kann. Sonst finden sich in dem Hefte noch etliche ‘kleinere Stücke wie Anekdoten, Rätsel usw., die von Alexander E1 i a s"b e rg, der sich wohl um' das Zustandekommen der beiden Hefte gleich eifrig bemüht hat, stammen mögen. Wir empfehlen jedes unseren Lesern aufs wärmste. nw. * Das neue ‘Halbjahr beginnende Heft 7 der Monatsschrift in polnischer Sprache ,,'M o r i a h“ enthält folgende Aufsätze: W. B., „Morgendämmerung in .Rußland“; B. R a p p a p o r t, „Die .zionistische Pflicht“; Apollinar Hartglas „Das polnische Judentum am Scheidewege“; „Aus der Agadah und Midrasch“ (Schawiioth-Fragmerite). „Satzungen der Schomrim“; J. RotterSmann, „Ueber die Jugendbewegung in Deutschland“; H. Löwe, „Dialekt oder Sprache;, W. Berkelhammer, „Ludwig Franz Meyer“; Cädlie Kuhmerker-Sirkos, „Auf ’derWacht“. (Novelle); Rundschau: Ben Josef: „Das gegenwärtige hebräisfche Schrifttum“ (3.). „Aus jüdischen und nichtjüdischen Zeitschriften“. Bibliographie und Neue Bücher. Zu beziehen durch "sämtliche Buchhandlungen oder direkt vom Verlag „Moriah“, Wien, L, Ebendorferstraße 3/13. Kunstnachrichten W— St. Die am 7« Mai eröffnete Ausstellung des „Oesterreichisehen Künstlerbundes“ im Kunst- Salon Wawra enthält einige wenige Gemälde jü¬ Juden mit der Französischen Revolution, und sagte.: „Möge das Beispiel, das Rußland gegeben hat, überall da befolgt werden, wo "die Juden ihrer Rechte beraubt sind und möge die Russische Revolution wirklich die neue Aera des Judentums einleiten“. Man solle nicht glauben,, daß durch die Emanzipation der russischen Juden das zionistische Programm gelöst sei: der Zionismus ist-nicht erfüllt, so lange die Forderung des ßasler Programmes, die Heimstätte in Palästina, unerfüllt sei. Nachdem Rabbiner S. J. Rabiflowitz uamiyis des Lokal-Komites den Vorsitzenden und herm Sokolow begrüßt hatte, wurde folgende Resolution von Reverend I. Raffalowich vorgesChlagen, unter großer Begei—- geisterung einstimmig angenommen: „Daß diese Volksversammlung sich verpflichtet, jegliche Anstrengung für die Schaffung, einer rechtlich' gesicherten und öffentlichen anerkannten Heimstätte in Palästina für das Jüdische Volk, zu unterstützen.“ Darauf ergriff Herr Nahüm1 S okolow das Wort und Sagte, daß er esäls seine Pflicht erachte, der neuen russischen; Regierung die Sympathie der Versammlung und, ihre besten Wünsche zum1 Ausdruck zu bringen. Er hoffe, daß für die russischen Juden jetzt eine neue Zeit heranbreche, eine Zeit humaner uni gerechter Behandlung, begründet auf der Basis der Gleichheit. Die russischen Befreier sollten flicht auf die Grundsätze von 1789 .zurückgreifen, wo nur die Menschenrechte proklamiert Wurden, und die Jiidenfrage ebenso wenig durch die Verkündung der Menschenrechte gelöst werden konnte, wie irgend eine andere nationale Frage. Zionisten ebenso wie alle anderen Juden verlangten heute die Verkündigung der nationalen Rechte. Sie verlangen zwar die Abschaffung aller Ungerechtigkeiten, g’eichzeitig beanspruchen sie das gleiche Recht, die gleiche Gerechtigkeit, die in der ganzen Welt von Gruppen von Menschen verlangt Werden, die nationale Traditionen und historische Ideale besitzen. Emanzipation heißt nicht nur Befreiung des Einzelnen, sondern auch Befreiung der Nationalitäten. Das Zentrum, wonach die Zionistein strebten, kann ebenso wenig iml freien Rußland wie im1'freien‘ Am'erika er-, stehen; es Ist mit dem1 Boden Palästinas verknüpft. Jetzt müsse alles getan werden, um diese neue Aera für dieses Ideal' fruchtbar zu mivlicn: die Assimvanten und Nichtinteressierten mögen jetzt die Ziofiisten arbeiten lassen, denn die Massen des Jüdischen Volkes sind mit Herz und Seele Zionisten. Das sei .durch keine Diskussionen zu beweisen; nur dadurch, daß sich eine Starkejüdische öffentliche Meinung organisiere, die dann äuS sich (heraus ihre Auffassung verkünden - (wird. Das ist es, waS die Zionisten aller Länder vörbereiten helfen sollten.“ Die französische Zionisten-Föderation hat in dem' alten, bewährten Chövvewe Zionisten' Dr. Haff'kine einen eifrigen und erprobten Mitarbeitergefunden. Dr. Haffkine zentralisiert mit gutem' Erfolge die zerstreuten zionistischen Vereine Frankreichs ,und' berichtet, daß besonders die jüdische Jugend' Frankreichs den Gedanken des Zionismus immer näher, kommt und daß ■ nationales Bewußtsein sich auch in Kreisen1 verbreitet, die vor dem- Kriege der -nationalen Bewegung feindlich gegenüber gestanden haben. Saloniki. Jm -Jahre 1916 sind in Saloniki- 1081 Schekel gesammelt worden. Die . Eingänge für den Jüdischen Nationalfonds betrugen 5500 Drachmen. Das zionistische Stadtkomitee, das sich :aus sämtlichen in Saloniki tätigem zionistischen Vereinen zusammensetzt, will jetzt eine neue Palästina-Hilfsaktion tigileiten. Rechtsanwalt Isidor JaSsinowSki. Am1 1. Aprili verschied in Warschau nach einer langen, schweren Krankheit im: Alter von 76 Jahren discher Stoffwahl: das kleine Bild eines polnischen Judeln von Hofmüller,, das im' Technischen wohlgelumigen, im Ausdruck des Gesichtes etwas qualvoll Ungelöstes birgt, eine Flüchtlingsszene von Bruno Beran, die, obwohl viel gefälliger gemalt altähnliche Bilder, doch im Anekdotischen [stecken bleibt. Ein zweites, größeres Bild des jungen Brunner Malers ist jedoch geeignet, unsere Aufmerksamkeit aufs lebhafteste zu erregen. Et ist „Die Przemysler“ benannt; dem1 Stoffe nach also ebenfalls dem1 Flüchtlingsmilieu entnommen. Doch strebt es weit über das Genrehafte des ersten 'Bildes hinaus; der ganze Gefühlsgehalt des Flüditlingselends hat sich1 in der Gestalt und im 'Antlitz-der Vordergrundsfigur zu stärkstem Leben verdichtet. •Dum1pfen Schmerz, mutlose Bedrüdkheit, weinerlichen Jammer habeil Wir. in allen Flächtlingsbi‘1- •dem gesehdn. In, dem1 wunderbar beseelten Antlitz des dem Bes'chauer voll zugekehrten Mannes aber zittert etwas, was das Werk über alle anderen erhebt: Die Frage des Hiob „wie geht es zu, daß der Gerechte leidet?“ Während so "der Künstler geistvoll alles Leben in diese Gestalt konzentriert, .hat er die übrigen vier Figuren. als bloße Folie für sie gedacht. Sie Sind als die'Zuhörenden. . als die Wiederholenden notwendig; technisch sind sie als reine HintergrumJsfigunen gewertet, mehr angedeutet als äüSgearbeitet und in ‘weiterer Distanz als die Hauptfigur gehalten. Wir dürfen in Beran einen Künstler be-, grüßen, Sem es vielleicht einmal gegeben 'sein wird, "jüdisches. Leben im' tiefsten zu erfassen : und wahrhaft künstlerisch zu gestalten. (Wie wir vernehmen, sollen ,,Die Przemysler“ im< nächsten „Nationalkalender“ reproduziert werden.)

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