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Jüdische Zeitung · 1917-05-04 · 18 (4.5.1917) · p. Seite 2

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
11 (1917)
Issue
18 (4.5.1917)
Date
1917-05-04
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 JÜDISCHE ZEITUNG Nr. 18 den Präsidenten aufzufordern, Amerika außerhalb des Krieges zu halten. Herzl sagte einmal zu einem Zionisten, der philantropische Pläne zur Verwirklichung des Zionismus empfahl: „Sie sind ein Baron Hirsch ohne Geld. Wern ich Wohltätigkeit nötig haben werde, werde ich zu einem Manne, der Geld.hat, gehen.“ Das National' Workingmen's Committee ähnelte auf der letzten Versammlung ein American Jewish Gonunittee ohne dessen Finanzen; es gab sich selbst ein testimonium paupertatis Die Führer begingen einen zweiten Irrtum: sie wünschten die Permanenz . des Kongresses zu erben und verursachten einen Eruch, indem1 sie den Zorn der wirklichen Arbeiterführer eregten. Jetzt werden Proteste gegen die, welche das jüdische Ung'ück zur Erweiterung des eigenen Einflusses ausnützen wollen, vernehmbar. Diese Proteste sind symptomatisch. Sie zeigen deutlich den tiefen Abgrund zwischen den Massen und den Führern, und .ferner, daß die Brücke, die die letzteren versucht haben hinüberzuschlagen, zuzittern anfängt. Die jüdiscshen sozia’istischen Organisationen, die die wirk'ichen Absichten des National Workingmen's Committee verstehen, haben beschlossen, eine eigene Versammlung einzuberufen und eine neue Aufklärungskampa'Tie unter den Massen zu vranstalten. um denselben die Gefahrren der von gewissen Gruppen geführten Po’itik einleuchtend zu martien. Man muß erwarten, daß amerikanische Judentum aut einengesunden Basis zusammenzufassn. und zwar ohne weitere Motive. Der national bewußten Elemente, die sich nicht enttäuschen und nicht irreführen lassen wollen, sind viele. Man muß feie bloß organisieren. Die Juden in Polen von Georg Gothein M. d. R. (Schluß.) Einen ähnlichen Stan'dfpunkt nehmen die Führer der jüdischen polnischen Sozialdemokratie ein. Bei--ihnen ist wohl die Befürchtung maßgebend. daß eine po’itische Organisation der Ju den der Organisation der gesamten Arbeiterschaft zum Zwecke dies Klassenkampfs hindernd im Wege stehen könnte. Die österreichischen -Sozialdemokraten haben seinerzeit al'erdings den entgegengesetzten Standmunkt vertreten und auch. für die. poetischen Wahlen die Matrikulierung. nach NaMona'itäten gefö-dert; frei’ich sind Selbst &i Ga’izien und der Bukowina die Juden nicht als Nationalität anerkannt fwordfen. Der' Entwurf des Landtags sah das für die Bukowinavor,- doch sind die entsprechenden Bestimmungen von der österreichischen Regierung gestrichen worden. Die große Masse der polnischen' luden will dagegen (auch rontisch als eigene Nationalität angesehen werden und in getrennter Kurie wählen. Wäre der Gedanke des vollständigen Aufgehens der iüdischen in der politischen Bevölkerung. die Assimilation, aussichtsreich so würde .dieser We” im Kulturinteresse vorzuziehen sein. - Die Assimilatoren meinen, daß dies lediglich durch den russischen Absolutismus verhindert wordien Bei. daß unter einer 'demokratischen Verfassung und allgemeine- G’eichberechtigung die Gegensätze rasfch verschwinden würde*’. — Man wird freilich nach den Erfahrungen in änderen Ländern und besonders-auch nach denender -ersten Dumawahlen solchen Hoffnungen sehr skeptisch gegenüber stehen. Wenn darauf verwiesen wird, daß in den früher oo’nischen I an- ((Jiesteilen Preußens, in Posen u"d Westpreußen, die luden noch in der ersten Hälfte des neunzehnten Tahrhu”derts auf demselben kuturellen Standpunkt und in gleicher nationaler Absoridferung r-cstanden und sich bei poetischer Gleichberechtigung und un+er freiheitlichen Verhältnissen Öen Deutschen durchaus assimiliert hätten, so übersieht man dabei, daß das auch von diesen früher n-esp-nchene Jiddisch ein deutscher Dialekt ist und der Uebergang Izur hochdeutschen Sprache im deutsch gewordenen Land bei deutscher Umgebung. und Schu'e sich leicht vollziehen konnte und mußte. Aber Jiddisch und Polnisch sind zwei 'grundverschiedene Sprachen. In Deutschland machen die lu^en zudem'eine verschwindende Minderheit (nodi nicht 1 %) aus in Polen dagegen einen sehr beacht'ichen u°d gerade in den Städten stark konzentrierten Pevöfkerungsteib Deshalb ist an ein -Aufgehe.n (der Juden In die polgische Bevö;kerung an ihre PohüsaHonnn irgend-, wie absehbarer Zeit nicht zu denken. Wird zudem — was auch dem Wunsch der Assimi'atoren entspricht — die PFege ihrer Kulturgüter den Juden du*ch den verfassungsmäßig zu sicherndien Obersten Kulturrat gewährleistet, so würde damit die rationale und sprachliche Absonderung der' Juden von der polnischen oHer sonstigen rie_ umgebenden slawischen Bevölkerung ohnehin" aufrecht erhaben werde”. Und im Ernst kann niemand daran denken-, den pofnisfchen Juden eine andere Sprache öder Bildung aufzud'rängen. Der Versuch würde ein Versruch mit untauglichen Mitte’n am untauglichen Objekt bleiben. Nu*- für d'en Fall, daß Po'en Deutschland einverie'fot würde, würden im Lauf der Jahrzehnte die dortigen luden dieselbe Entwicklung diirchmeclien wie ihre O’aubensgenössen in Posen und Westpreußen: in einem selbständigen Polen ist das wegen der Sprachverschiedenheit ausgeschlossen; sie sjnd dort tatsächlich eine besönfltere (Nationalität. Freilich besteht gegenüberjden anderen Nationalitäten der westrussischen Provinzen der Unterschied, daß sie in keinem Gouvernement die Mehrheit der Bevölkerung ausmachen, wie die Litauer in Suwalki, die Ukrainer in Cholm und Wolhynien, die Letten in Kurland usw. Schon die Tatsache, daß; ihnen verboten war, ländlichen GrunkUbesjtz 'zu erwerben, hat sie im' wesentlichen in die Städte zusammengedrängt. .Von einer etwaigen Ländferbildung würden sie daher einen Vorteil nicht haben. Eine unbedingte -Notwendigkeit, sie in politischer Hinsicht als Nationalität anzusprechen Unit eigenem nationalem Wahlkataster odjer Matrikel, -würde deshalb auch nicht vorliegen, sofern man für lalle Wahlen idas System 'der Verhältniswahl — sei es für das ganze' zu schaffende Staatswesen, sei es für weitumfassende Wahlbezirke' — einführte. Aber praktisch läuft die Sache auf dasselbe hinaus. Die große Masse der dortigen Juden, würde Sich iais 'jüdis’che Naticn natität fühlen und) ihre eigenen Wahllisten aufstellen. Im’ übrigen müsste auch bei nationalen Wahlkatastern das System der Verhältniswahl Platz greifen. Sieht miau Sich aber (schon der anderen Nationalitäten wegen dbch zur nationalen Wahlmatrikel genötigt, so ist nicht recht einzusehen, warumsie den Juden vorenthalten werden soll. Den Assimitatoren würde es sowieso frei stehen, sich in die nationälpolnische Matrikel einzutragen. Gerade die Erfahrungen inder Bukowina wie in Ostgalizien lassen es als nötig erscheinen, auch für die Juden eine Wahlkurie zu Schaffen. Mit der Regelung allein der politischen und kulturellen Rechte, der. Juden in Polen ist es freilich nicht getan. Auch Wirtsch af tliche und soziale Probleme schwerster Art gibt es hier zu lösen. Die polnischen Juden wurden gesetzlich von (der Landwirtschaft ausgeschlossen. Von der eigentlichen Indlustriearbeit hielt sie die Sabb.atheiligung fern. Die Arbeitsmaschine müß im kapitalintensiven, industriellen Großbetrieb voll ausgenutzt werdien. Der Arbeiter, der sie statt nn 6 tmtr an 4i/2 Tagen toeöftent. ist nicht zu brauchen; rieht einemül durcli (niedrigeren Lohn Würde dias -auszu gleichen sein. Infolgdessen ist der polnische Jude Im vvesent'ichen auf Handel. Heimarbeit und Handwerk beschränkt. Der Handel, besonders der Kleinhandel, ist fast völlig in seiner -Hand; aber es findet eine üngtsHmde 'Ueberfü'lüng Idarfn statt, die troPz Viefeicht höher VermitflungS- - gebühr im Einzejfäll «Jas durchsthnittliche Einkommen der' Handeltreibenden tief herabdrückt. Der Jude ist .ein , geschickter und' fleißiger JJarWhverker, insbesondere auch pünktlich in der . .versprochenen Lieferfrist. Aber ider Bedarf an' HäptiKverkserzeugnilsSen. fand Leistungen-Tste'n’ beschränkter; auch das' Hägdwerk ist'übersetzt. Bleibt die Heimarbeit — in allen' Ländern das techmalste Brot. Ueberall \yird'.es als'wirtschaftlicher und' sozia'er Fortschritt, empfunden, wenn eine Bevölkerung von ihr zur Fabriktätigkeit .übergeführt, werdien, kann. ■ Das ist für den gesetzesfreuen proletarischen Juden jetzt ausgeschlossen. Und .gesetzestreu sind fast alle; auch' wer es im Herzen , nicht ist, muß es unter dem Zwang seiner Glaubens- und Stammergehossen sein, die Duldsamkeit in dieser Hinsicht nicht kennen. Je mehr die Maschinenarbeit sich in Polen .ausidthnt. ein um1 so" geringeres Arbeitsquantum bleibt für die .Heimarbeit. Gewiß hat mancherorts die elektrische Kraftübertragung eine Mittelstufe Zwischen Kleinirldustrie' und Heimarbeit geschaffen, {wo zahlreiche Juden Beschäftigung finden, narijentlich-in , der Weberei. Doch wäre es ein Irrtum, anzunehmen, daß damit die Heimarbeitsfrage gelöst werden könnte. Tatsächlich hat — auch schön vor dem Kriege — die 'Verarrhtmg und Proletarisierung der polnischen Juden in ' erschreckendem; Maße zuge-. 'nommen. Es erweist sich als unerläßlich, anderweit Arbeitsgelegenheit für sie zu schaffen. Die jüdischen Heimarbeiter zu Fabrikarbeitern zu machen, würde dann möglich sein, wenn " den jüdischen Fabriken die Sonntagsarbeit gestattet Würde, sofern sie’ am Sabbat feiern, ln . Deutschland -kann eine solche Forderung bei den , wenigen dafür in Betracht kommenden Personen picht erhoben werden. In Polen ist ihre Gewährung nicht zu entbehren. ES Soll nicht verkannt werden, daß' für die so arbeitenden Fabriken noch genug Schwierigkeiten übrigbleiben, so namentlich bezüglich der ankomme'nden und abgehenden Ladungen. Aber die sind hei gutem, Willen schließlich :zu überwinden. Eine - gerirge Minderung seines "Arbeitsverdienstes kann der jüdische Arbeiter auch in Kauf nehmen, braucht er doch’ vjfel weniger für geistige Getränke als der slawische Arbeiter. Des weiteren erweist sich eine ■ umfassende. 1 a n d w i r t s c h a f 11 ic h e i n n e r e K o I o n i s ation der Juden als notwendig. Eine Sache. - die freilich nur sehr vorsichtig und nicht-von.-, heut auf mOrgen zu machen ist: Die seit Jahrhunderten von der landwirtschaftlichen Arbeit fern-, gehaltene jüdische Bevölkerung kann rieht im Handumdrehen ineine ackerbautreibende umgep; wandelt werden. Es war deshalb auch, -ein,. unglücklicher Gedanke, den -polnischen Bauern vertriebene jüdische Hägdler, Handwerker und Heimarbeiter als Arbeiter zu überweisen mit der Verpflichtung, für ihre Wohnung und Unterhaltzu Sorgen. Die ersteren konnten den letzterennichts leisten, diese behandelten jene Schlecht und ließen sie hungern. Soll hier ersprießliche- Arbeit geleistet werden, So muß eine systematische Erziehung' der Anzusiedelnden — und zwar auch der weiblidhen Familienmitglieder — vorange- -,hen . . Man wj!rd gut tun, die. so Aüsgebildeten in geschossenen jüdischen Kolonien anzusiede’n, nicht aber hier und da einen jüdischen Ansiedler unter polnische, litauische, lettische oder weißrussische Bauern zu setzen. Tüchtige jüdische Ansiedler vermöchten dann wieder Ansiedlungslüstijge praktisch auszubilden. Daneben her müßte die Unterweisung in landwirtschaftliche Schulen gehen. Bei ordentlicher Vorbildung haben sich die Juden überall als tüchtige Landwirte erwiesen. Besonders in der Umgebung der größeren Städte und Industriezentren Polens ist die Schaffung von Gemüse- -und’ ,Obstgä!rtnereien sowie' von Milchwirtschaften ein dringendes "Bedürfnis. Auch hierfürdürften zah’reiche Juden bei geeigneter .Ausbildung sehr wohl zu brauchen sein. Das , um'. so eher, als diese Tätigkeit mit der des Handelns in den gewonnenen .Erzeugnissen verknüpft ist. Auch der Zionismus Izählt lunter 'den 'Juden Polens begreiflicherweise zahlreiche Vertreter; sie fordern ebenfalls die jüdische Wahlkurie. Die von ihnen erstrebte" Auswanderung nach -'Palästina ist schon mit Rücksicht auf die dort nur sehr beschränkt vorhandene F’äche .fruchtbaren "Bodens und da lebensfähige Ansiedlungen "bloß von Sorgfältig dafür vorgebildeten, ausgesuchten Personen geschaffen werden können nur für eine geringe Zahl zu ermöglichen. Weit eher kommt die Auswanderung nach den Vereinigten "Staaten* von Amerika in Betracht. Freilich ist nicht zu verkennen. Maß in Neuvork bereits e'in sehr Zahlreiches jüdisches Proletariat*) vorhanden-ist, das ganz vorwiegend aus, aus^ewanderten russischen Juden besteht, die-das Jiddisch als Muttersprache beibehälten haben. Dort erscheinen die verbreitetsten jiddischen. 'Zeitungen. Wenn auch ihre sozialen Verhältnisse dort besser sind als in Polen, sq lassen sie doch ebenfalls viel zu wünschen üb-rijg und würden durch eine MaSsenzuwanderung sicher sehr : herabgedrückt werden. Schließlich ist eS auch dort, nur ein verhältnismäßig kleiner Teil besonders intelligenter Juden, der sich in bessere Lebensstellungen aufschwingt. Ihr "übrigen muß das Ost-Judenproblem' soweit irgend möglich'inr Lande se'brt und nicht durch Auswanderung gelöst werden. . Die Tempelvereine in Wien Ihre Tätigkeit und Ihre Ziele. Wie alljährlich hielten die. Wiener Tem'pefvereine "in* den Monaten . Januar, uni Februar die GeneralversairiWluugenjpJi un’d.,eretattefen hei’, dieser Gelegenheit- Bericht üben ihre Tätigkeit^ während des abge'.aufenen zweiten . Kriegsjahres, aus? welchen ausnahmslos hervorgeht. daß. sie äußer .ihrem1.angestrebten-Ziele: Ausgestaltung des"Got-" tesdiensteSv in einer Form.' welche geeignet ist, . auch..die Indifferenten "'Kreise unseres Stammes zum' Besuche des .Gottesdienstes zu veranlassen." auch den Geboten der Nächstenliebe und der . Unterweisung der'Jugend in der Gotteslehre in zweckentsprechender Weisfe nachkommeo. Die humanitären Aufgaben wurden durch Gründung und Förderung von Frauen-Wohltätig- •keitsvereinen und sonstigen humanitären Anstalten in' den einzelnen .Bezirken, in zufriedenstellender Weise erreicht': der 'Unterr i C h t der ' J u g e n d wurde in den Bibelschulen zweckentsnrechend ergänzt^ daß esmöglich wurde, die Kinder: in die Ursprache unserer heiligen Gottes- Jehre eindringen zu lassen "und s'ie Hie Gebete und Gebote nicht nur richtig rezitieren, sondern deren Inhalt auch -wirklich' verstehen zu lehren.' Auch dem jugend-Gö 11 e s d i e nä t e in den Verenstempeln wurde, insbesondere in letzterer Zeit, besondere Aufmerksamkeit gewidmet; er wurde der Aufsicht von: Vorstandsmitgliedern unterstellt. ( ' Das Bestreben der Tempelvereine geht dahin. "den Gottesdienst durch sorgfältige Wahl musika'isCh gebildeter. sHmmbe-abter Kantoren und Chorsänger, und insbesondere durch Bestellung hervorragender KanZelredner ats Rabbiner, würdig und anregend zu gestalten und so, insbesondere auch die Frauen Izum' regelmäßigen Besuche wenigstens des Freitags- und Festtags- Gottesdienstes zu veranlassen, ein Ziel, welches fast in a’len Tempe'n erreicht \v'ur.dtet * . Die nidht .unbedeutenden Mittel, welche für die Erhaltung der Tempel und ihrer Institutionen nötig sind, werden je nach der Mjtglfederzahl der einzelnen Tempelvereine. die wieder von der Bevölkerungsdichte der betreffenden Bezirke und dpren "finanzieller Leistungsfähigkeit und Willigkeit abhängt, mehr 'oder weniger vollständig aufgebracht; der zum Jahreserfiprdernisse fehlende Betrat wird inder Regel von der Kultus g e m e i n d e in Form' von Subventionen geleistet welcher bekanntlich für die von ihr eingehobene Kultussteuerdie Pfli'cht der Erhaltung des regelmäßigen Gottesdienstes?*in allen 'Bezirkein .obliegt, eine Verpflichtung, die ihr durch die *) In Neuvork leben 1,200.000 Juden, von denen zirka 90 Prozent aus"'Rußland stam'm'en; auch. .dort haben sie ’ das fiddis'ch als Muttersprache beibehälten, haben ’jiddisiche Zeitungen, von denen'einzelne : über 100,000. Abonnentenhaben; es bestehen dort mehrere jiddische Theater usw. v "

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