Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 11 (1917)
- Issue
- 14 (6.4.1917)
- Date
- 1917-04-06
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2438141-2438623-2438637--5223-2445178- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Odesa 1× ep/1000834
OCR text
Sette 4 nur so verwickelt geworden, weil man es. auf der Rechten nicht verstanden hat, die Juden' zum Konservatismus heranzuziehen. Obwohl das Judentum seinem Wesen nach konservativ ist bis zur orthodoxen Halsstarrigkeit, schüttelte man es -auf der Rechten ab und trieb es so mit Gewalt dem Radikalismus jn die Arme. Hinterher aber wunderte man äch über die vielen radikalen Juden. Gewiß ist das Judentum heute politisch noch sehr unreif. Das jst garnicht anders möglich, wenn man bedenkt, wie lange es abseits vom Staat im Ghetto gelebt hat Aber es ist doch zweifellos der falscheste Weg, statt die Juden am konservativen Staatsgedanken teilnehmen zu lassen, sie in a'ter Manier künstlich gerade davon ferazuhalten. Auch von jüdischer Seite wird 'das neuerdings immer nachdrücklicher hervorgehoben.“ Aus der jüdischen Presse Der Warschauer Magistrat und die Juden. Die „Jüdische Rundschau“ schreibt: „Eine neue Gelegenheit, die antijüdische Politik des Warschauer Magistrats und seiner Beamten zu enthüllen, bot den jüdischen Ratmännern ■die letzte Sitzung des Stadtrates vom 28. Febniar, auf der das Budget für die ersten drei Monate-des laufenden Jahres behandelt wurde. Der erste jüdische Sprecher war der zionistische Ratmann Seide mann. Er zeigte, daß verschiedene Einrichtungen des Magistrates nicht sparsam genug organisiert sind und führte die billigen Küchen der Jüdischen Gemeinde, die 160.000 Menschen gespeist haben, als Vorbild für die Küchen des Magistrats an. In den jüdischen Küchen wurden 45<>'o der Unkosten von den Besuchern selbsf gedeckt, während in den Küchen -des Magistrates nur 8% des Preises gezahlt werden und 92% von der allgemeinen Kasse des Magistrats gedeckt werden müssen. Der Magistrat, 'der für die allgemeinen -Anstalten so freigebig ist, wird sehr sparsam und geizig, wenn es ach um 'die Interessen der jüdischen Bürger handelt Als charakteristisch bezeichnete der Redner die Forderung von 10X100 Rubel, die der Magistrat an die Jüdische Gemeinde für die Behandlung jüdischer Kranken in den städtischen Krankenhäusern stellte. Der Magistrat beruft sich dabei auf ein altes Gesetz von 1841, das den luden eine Reihe spezieller Steuern auferlegt hrttg. Dieses Gesetz wurde bereits im Jahre 1862 .durch' die Judenverordnung WjelopoIskiS völlig aufgehoben, was den ^Magistrat aber nicht stört, es jetzt von1 neuem auszugraben. Als die Juden eigene Schulen und einen jüdischen Schulrat verlangten, lehnte es der Magistrat auf Grund der Verordnung WjelooolskiS.ab. Wenn es aber gilt, den Juden neue Steuern aufzuerlegen, verschwindet diese Verordnung aus dem Gedächtnis des! Gesetzgebers. Einem Zigeuner, der ohne Gemeinde ist und keine allgemeinen Steuern zahlt, wird in den städtischen Krankenhäusern auf Staatskosten1 Hilfe erteilt. Ein jüdischer Bürger aber, der alle Lasten der Stadt trägt, kann diese Hilfe nicht in Anspruch n.ehmen. ohne eine besondere Steuer zu zahlen. Nicht um 'die Geld-- summe geht es hier, die nicht sehr groß ist, sondern um die Beleidigung, ln wessen Interesse liegt es. Beleidigungen zuzuffigen und' Haß zwischen beiden Bevölkerungslpilen zu säen? Der Bürgermeister C h m e 1 j e w s k i antwortete auf die Kritik des indischen RatSmanns. Er versicherte, daß es in Zukunft in Polen keine Judenfrage mehr geben wird. Vorläufig müsse man sich aber an die bestehenden Gesetze halten. Mit Recht erwiderte ihm' der iüdisthe Ratmann Bereu sohn, daß der Magistrat bereits eine Anzahl ia'fer Verordnungen iaufgehoben habe, ohne die Errichtung des polnischen" Staates' abzuwarten. Eine Reihe Tatsachen zur Charakterisierung der antiiüdisdien Politik der Stadtverwaltung brachte der iüdische Ratm'ann N. P r i I u t z k i vor. Er beschuldigte den Magistrat, daß er in Verfolgung eines konsequenten Systems ein Judenghetto in Warschau schaffe. Den indischen Händlern, die ihre Verkaufsstellen seit langem1 auf den Hauptstraßen hatten, wurde vor kurzem' plötzlich das Handelsrecht entzogen. Die jüdischen Handlet*, die in diesen Straßen eine dauernde Kundschaft hatten und durch diese Maßregel völlig ruiniert werden, stürzten zu den Behörden. wo sie nach langem Bemühen erfuhren, tfaß der Magistrat £ine offizielle Verordnung' erlassen hat. wonach die vornehmen Straßen der Stadt vom ludcnhandel zu säubern sind. Heißt dies die Juden'als gleichberechtigte Bürger behandeln oder heißt es nicht vielmehr für die Warschauer Juden ein Ghetto aufrichten? Und dies geschah, nachdem' hier wiederholt, im' Namen des .Magistrates feierlich versichert worden war, daß er auf dem' Standpunkt der Gleichberechtigung aller Bürger stehe. Der Redner erzählte von einem jüdischen Händler, den d.e Milizianten aus den vornehmen Straßen veriagt haben, weil er einen langen "Bart trug. „Nach Nalewki ziehe“ hieß es. „auf diesen Straßen sollst Du Dich nicht mehr sehen lassen“. Mjtt Recht fragte der Jude: „Gibtes denn ein Gesetz. das dem 'Juden-, der einen Bart trägt, den- Handel auf den Hauptstraßen verbietet?“ Die Religion verbietet ihm. den Bart zu rasieren. Hat denn dfcr Jude in Polen kein 'Recht mehr, die Vorschriften seiner Religion zu halten? Mit solchen Taten, schloß der Redner, geht man nicht ans Wark, wenn man die Gleichberechtigung durchführen will,“ jüdische zeituno Aus der jüdischen Welt Den Aeußerungen des antisemitischen Abgeordneten Bruhn ’ erwiderte in der Sitzung vom 26. März des Deutschen Reichstages der sozialistische Abgeordnete Landsberg: ,,. .. Es gehört wirklich ein ganz besonderes Feingefühl zu dieser Rede, die man, wenn man parlamerthrisch bleiben will — und Bruhn ist mir keinen Ordnungsruf Wert — nicht kennzeichnen kann und die gehalten worden ist In einer Zeit, in der die Deutschen aller Konfessionen ihr Blut auf den Schlachtfeldern vergießen, um Deutschland zu verteidigen. (Sehr wahr! links.) Ich bin neugierig, was der Fraktionskollege Bruhns, Dr. Arendt, zu dieser Rede sagen wird. (Lebhafte Heiterkeit.) Bruhn hrt den Deutschen Reichstag mit der Redaktionsstube der „Wahrheit“ verwechselt, und im Interesse des Deutschen Reiches lege ich dagegen auf das entschiedenste Verwahrung ein. Wenn er gemeint hat, es' sei immer wieder eine gewisse' Spezies, auf die man si;äßt, wo Wucher anzutreffen sei, so kann ich ihm nur den Kehrreim* einer alten Berliner Posse Vorhalten : „Ob Christian oder Itzig, 's G'schäft bringt's mal so mit sich!“ (Große Heiterkeit.) Wir wissen 'alle, daß der Wucher -keine konfessionelle Erscheinung ist. Wenn der Abg. Briihn das nicht weiß, tut er mir leid, und wenn er weiß, es aber -nicht gesägt hrt. dann gehört er zu den Leuten, änit denen Ich nicht polemisiere, weil ich nur mit solchen Leuten polemisiere, bei denen ich den Willen zur Wahrheit voraussetze. (Beifall.) Wir setzen natürlich voraus, daß jedes Mitglied dieses Hauses den Willen zur Wahrheit hat. Wucher ist in der jetzigen Zeit besonders schimpflich und grenzt an Landesverrat.“ Das Israelitische Hilfskomitee für Kriegs-) gefangene in Deutschland und Oesterreich“ in der Schweiz versendet jetzt seinen offiziellen Bericht über die Tätigkeit vom 15. Mai 1916 bis 31. Dezember 1916. Die Einnahmen des Komitees, die sich aus monatlichen Spenden und größeren Einzelspenden zusammensetzen, betrugen für die verflossenen 7 Monate Frs. 33.942 53. Diese sind in der Hauptsache für Lebensmittelpakete an die Kriegsgefangenen ' ausgegeben worden. Die jüdischen Recht'änwälte Winawer und Grusenfcerg wurden in den russischen Sena^ berufen. Das hebräische Lehrersemuar in Odessa. Am 22. Jänner haben die Aufnahmsprüfungen in die von der Gesellschaft der Freunde derf hebräischen Sprache“ gegründeten hebrqischen Lehrerkurse in-Odessa stattgefunden. Der Prüfung unterzogen sich 59 Kandidaten, darunter 23 Freuen. D:e Prüfungen wurden in hebräischer Sprache abge- halten. ■ Den schriftlichen Prüfungen War das Thema: „Die Bibel und ihre Einflüsse auf die iüdische Erziehung“ zugrunde gelegt ln der Prüfungskommission waren außer dem Direktor, Herrn Dr. Mohilewer, die Herren Ch. N. B i a- I i k, Dr. Klausner und M. M. U s s i s c h k i n. Den Prüfungen wohnte auch der Vertreter des ..(Hebräischen Sprarhvereines“ in Moskau. Herr Peretz, bei. In den ersten Kursus wurden 18 Hörer und Hörerinnen aufgenommen. Unter den befindet sich eine Anzahl von Personen, die sich pädagogisch an hebräischen Schulen" bereits betätigt hähen. Der ' Lehrkursus am' 'Seminar ist ein dreijähriger. Das Lehrprogramm* umfaßt unter anderem folgende Fächer: Bibel Und Talmud (Dr. Hufrw'ifz). 'die alt-hebräische Literatur (Ch. N. ‘Bialifc-). iüdjsche Geschichte,dDr. Klausner), Palästinakunde (M. M. USsischkinL Mathematik fPrivatdozent S c h a tu n o w s k i) russisch fPoznanskil, Naturkunde (B erko: ’ w i t z), Psvcholbo-ie und Log;k (Dr. M o h il ewer), Botanik ^Agronom A. Suss'm’ann), Gesang und Musik IKanfor Minkowski). Mit Ausnahme der Fächer, für die daS russische als Unterrichtssprache obligatorisch i=f. wird der Unterricht in hebräischer Sprache erteilt. Der Orden der ..Arrient Mcdcabears“ und die Fnulische Zinkten föderalen-. Dem' neuen Präsidenten der Englischen Zionisten-Föderation, Prof. Dr. Weizmann, haben verschiedene Ab- - feiluntren des Ordens der „Ancient Mac'rabeans“ ihre Glückwünsche anläßlich seiner Wahl geschickt. und bei dieser Gelegenheit den Wunsch nach einem freundschaftlichen Zusammenarbeiten -zwischen dem Orden und d$r Föderation zum Ausdruck gebrächt. Makkabäerfeier. in Madrid. Nach mehr als 400 Jahren konnten die Madrider Juden, deren Zahl 'durch eine große Reihe von Flüchtlingen » sehr vermehrt worden ist. zürn* ersten Male wieder eine würdige Makkabäerfeier abhalten. Als die Menorah angezündet worden war, richtete Professor Dr. Yahuda einige Worte an die Versammelten, forderte sie' auf, die alten jüdschen Feste zu neuem* Leben zu erwecken, und sprach im besonderen über die hohe moralische Bedeutung des „Festes der Lichter“ und das Symbol der Menorah'. Er schloß mit einer Aufforderung an die versammelten Juden, daß sie nun energisch und voller Hingabe s';ch der Neu- Konstituierung der alten.Madrider Tudengemeinde zuwenden sol'ten. Darauf ergriff Herr Dr, "Max Nord au das Wort zu einer Ansprache über dje Bedeutung des Makkäbäerfestes." Er sprach über die Makkabäerherden von efnH und jetzt und riß die große Zuhörerschaft völlig mit. sich, ganz besonders als er von der Lösung der Judennot dem Zionismus, sprach. Herr Isaak A1 c h e c h dankte den Herren Dr. Nordau und Dr. Yahuda in warmen Worten und sprach die Hoffnung aus, Dr. Nordau bald von seiner heimirt sehen .Tribüne, der Tribüne der Zionistischen Kongresse, sprechen zu hören. Die Arbeit zur Reorganisierung der Jüdischen Madrider Gemeinde wirdu: nter Leitung Dr. Yahudas und unter Mitarbeit der Herren Melamed, Salzedo, J. Farache, A. Kraus, A, Montias sofort in Angriff genommen werden. 1 Das Amerikanisch-Jüdische Hilfskomitee hat Herrn Dr. Yahuda zum "Besten der jüdischen Flücht'inge einen Betrag überwiesen. den Dr. Yahuda-in den Barcelonaer Flüchtlingslägern verteilte, wo er ebenfalls eine Makkabäerfejcr veranstaltete. Als erster jüdischer Student an der Universität Madrid ist der Sohn 'des bekannten* hebräischen Schriftstellers Yehuda Steinberg an der medizinischen Fakultät immatrikuliert worden, nachdem er seine Schulbildung am- Hebräischen Gymnasium in Jaffa erhalten hatte. Amerikanische Spekulation und1 jüdische Vitalität. Der amerikanische Spekulationsgeist, der unermüdlich ist in ]der Erfindung neuer Geschäft stricks, hat auch die armen Juden Jerusalems zur Basis seiner Spekulationen gemacht.. Amerikani- .sche LebensVersicheruagsgesells'cbaften haben durch ihre rührigen Agenten viele Juden auf der Grundlage versichei t. ' daß sie eine Reihe von Jahren bestimmte Beiträge zahlen und dafür vom 60. Lebensjahre ab bis 'an ihr Lebensende von der Versicherungsgesellschaft eine den Anzahlungen entsprechende Jahresrente erhalten und dazu noch die Beerdigungskosten. Nach diesem Svstem sind in Jerusalem viele Juden versichert. Die Versicherungsgesellschaften glaubten, daß diese armen, schlecht genährten Leute früh sterben und sie dabei ein besonders gutes Geschäft machen würden. Aber sie vergaßen dabei, die merkwürdige jüdidisehe Vitalitätdes Ostens in die Kalkulation zu ziehen. Nach dem Bericht des* ameri- kanischen Konsulats in Jerusalem1. leben gegenwärtig in der heiligen Stadt nicht weniger als 1300 Juden, die ihre Jahresrente von den Lebensversicherungsgesellschaften 'beziehen, und die amerikanische Spekulation erweist sich als verfehlt. Ja, 'in diesen Juden steckt eine gewaltige Lebenskraft, und sie erreichen trotz aller Not häufig ein sehr hohes1 Lebensalter. Das Hilfswerk der amerikan'S'’hen Juden. In einer Sitzung des Amerikanisch-iüdjschen Hilfskomitees, die am 9. Februar stattfand, wurde beschlossen, das Joint Distribution Comittee zu autorisieren. afle vorhandenen (Hilfsgelder,-die sich auf eine Million Do’lar be'iefeti, sofort-zu überweisen. Die ietzt überwiesenen Gelder w'erden wie folgt verteilt: DoHars 225.000 nach Oesterreich-Ungarn und Galizien, 75.000 nach der Türkei, 70.000 für Palästina, einschließlich der Drevfus- und Nathan StrausTVoIksküchen und des jüdischen Gesundheitsamtes in Jerusalem1. 5000 für Bulgarien, 5000 für Serbien und Griechenland, 6000 für die Fliichtönge von Palästina in Alexandrien. 25.000 für die okkupierten Gebiete von Rumänien. 100.000 für Rußland. 450.000 Dollars wurden für die notleidenden Juden in Polen und- Litauen bewüßigt: dieser Betrag, soll überwiesen werden, sobald die-Zustimmung des State-Deparfement vorliegt. Die erste HebräisChe „Convention“ in Amerika fand unter den. Auspizien der „Histadruth Ivrith“ am1 11. und 12.* Februar in. Ne\yyork statt, zu der 112 Delegierte aus1 allen Teilen der Vereinigten Staaten erschienen waren. Die Hauptfragen, die in vier Sitzungen behandelt wurden, waren die Frage der Einführung des Hebräischen als Fremdsprache in öffent'ichen Schufen, in denen die indischen Schüler die Mehrzahl bilden; die Verbreitung von* hebräischer Literatur in' Amerika und die Schaffung eines 100.000 Dollar-Fond als Grundkapital eines hebräischen Verlages. Auf der ersten Sitzung begrüßte Dr. Schmarja L e vi n die Versammlung im Namen des'Engeren Aktions- Komitees der Zionistischen Organisation und im Namen des Provisional Zionist Exekutiv-Komitee. Dr. Levin sprach über die wachsende Bedeutung, die die Zionisten aller Länder dem' Studium der hebräischen Sprache beimeSsen, wies in diesem' Zusammenhänge, auch auf die Beschlüsse hin, die der außerordentliche Delegiertentag der deutschen Zionisten gefaßt hat, und erwähnte auch die Bewegung in Rußland „die zurück zum hebräisChen1 Buche“ strebt. Rabbi Mever Berlin 'begrüßte die Konvention im'Namen1 des-Misirachi und' der Zeitschrift „Haibri“. Herr S ch e i n kin > brachte der 'Tagung die Grüße des Palästinensischen Jis'chuhs,' und Herr Nissim Behalr. ein1 alter Hehraist aus Jerusalem1 und amerikanischer Repräsentant der Alliance IsräeJife Universelle drückte seine besten Wünsche für eine glückliche Arbeit' aus*. In der zweiten Sitzung hielt Herr Mi L i p s o n ein Referat über „Die Histadruth' und der Indische Kongress“. Herr Reüben Bräinin sprach über .jDie - hebräische Literatur und' die hebräische Bewcning“ und Herr 7eri S ch a r fste iri. .behandelte (das Thema „Die Verbreitung von Hebräischer Literatur in* Amerika“. In der dritten Sitzung rief jder Vortrag von-|HeTrn' J. W Frishb e r g über „Hebräische Erziehung als ein nationales und sözia'es Proh'em“ eine erregte Diskussion hervor. Herr Frishberg erklärte, die Histadruth Ivrith sei verpflichtet, auch ihrerseits der Erziehungsfrage als einer der wichtigsten jüdischen Fragen überhaupt aftives Interesse zuzuwenden. Rabbi Meyer Berlin widersprach'