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Jüdische Zeitung · 1917-03-23 · 12 (23.3.1917) · p. Seite 2

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
11 (1917)
Issue
12 (23.3.1917)
Date
1917-03-23
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Sette 2 JÜDISCHE ZEITUNG :Nt. 12 Religion schaffen, wenn es in keinem'organischen Verhältnis zu .Erde und Acker, zu Himmel und Wald und überhaupt zu den breiten Grundlagen der Arbeit und des Strebens steht, auf denen der ganze Organismus der Gesellschaft ruht? Gordon verneint das und formuliert seinen Stand-, punkt folgendermaßen: „Durch Arbeit sind wir schon zu Schaden gekommen (ich sage nicht, daß wir gesündigt haben, denn es war nicht unsere Schuld, daß es so kam);^ durch Arbeit müssen wir auch wieder neu genesen". Bei Buber heißt es mit der gleichen rücksichtslosen Selbsterkenntnis: „Go!us‘ Fesseln verwundeten und lähmten unsere Seelen. Wir wollen uns nicht selbst betrügen — wir sind sehr krank“. Die Weck- und .Mahnworte der Propheten, Volkszüchter und Volkserzieher haben etwas Nebelhaftes an sich, was aber die Ostjuden anbelangt, so muß auch der Kritischste fragen, öb es für sie einen anderen Weg in eine glückliche Zukunft gibt, a ls das Lauschen auf die warnten und eifrigen Stimmen, die das Evangelium der produktiven Arbeit verkünden. Ich kann nicht umhin, eine Aeusserung wiederzugeben, die in einem Automobil in Makow, einer der polnischen Städte, die fast ganz und gar jüdisch sind, getan \vurde. Wir hatten einen Schaden an der Maschine und standen eine Stunde lang im Sonnenschein auf der Straße der Stadt; was wir .um uns her sahen, war jenes Idyll, das Mendele mit stillem Humor geschildert hat Man entdeckte in der Tat mitten am reinsten Arbeitstag in. ganz Makow nicht eine Seele, die die geringste nützliche Beschäftigung, verrichtete; die Menschen sonnten sich, rauchten Zigaretten, gestikulierten, verkauften einander Limonade und liefen in eifrig sprechenden Gruppen hin und her. Der beklemmende Eindruck dieses Anblickes war hier weit draußen auf dem fruchtbaren, friedlichen, polnischen Lande fast noch größer als drinnen im Ghetto Warschaus, und schließlich 'stellte einer der Bemannung des Automobils die. mit einer gewissen wehmütigen Bitterkeit durchsetzte Ueberlegung an: „Es ist doch schrecklich, zu denken, wie hairt unsere Kinder in Zukunft arbeiten müSssen, um alle ihre Kinder zu versorgen — und in der nächsten Generation sind sie alle Bankiers, Makler, Schriftsteller und Universitätsprofessoren“. Eine solcäie Entwicklung muß auf allen Seiten Befürchtungen erwecken; der jüdische Nationalismus weiß allein ein Mittel dagegen. Man darf auch nicht übersehen, daß der jüdische Nationalismus als rein theoretische Bewegung durch den Weltkrieg gestärkt worden ist. Da es sich herausgestellt hat, daß es tatsächlich kein Europa gibt, das imabhängig von den nationalen Gegensätzen ist, müssen zweifellos die kosmopolitischen Ansichten, die in gewissen Gruppen der assimilierten Juden herrschen, an Kraft verlieren. In einem' interessanten Aufsatz von Hugo Bergmann, der in der Zeitschrift. „Der Jude“ veröffentlicht ist, spiegelt sich die Einwirkung des Krieges auf die hochgebildeten jüdischen Soldaten wieder, von denen der Verfasser des Artikels selbst einer ist „Der Soldat erlebt die Wirklichkeit in ihrer ganzen Größe und'Herbheit“, schreibt er; „die allzubilligen und äußerlichen „Ideen“, die Papierwelt der Pazifisten, treiben im Winde fort. Er fühlt, daß Volk und Staat die großen historischen Realitäten sind, daß der Einzelne nur als Glied des Ganzen leben kann“. Die große Frage ist für Bergmann, ob die jüdischen Massen, die so fürchterlich unter dem Elend des Krieges leiden, diese Zeit nicht nur passiv, sondern auch aktiv zu erleben vermögen, ob die jüdischen Flüchtlinge oder die jüdischen Soldaten der "Geschichte ihres Volkes den Stempel aufdrücken werden. — In der Tat haben die Hauptmassen der Juden rings um die Erde zum Weltkrieg "als einem politischen Ereignis von entscheidender Bedeutung für ihre Zukunft Stellung genommen. Die einzig offen und ehrlich zentralmachtfreundliche Presse in Amerika ist die jiddische gewesen; - die amerikanischen Juden haben dem Gedanken einer russischen Anleihe in Amerika erfolgreich entgegengearbeitet, und unterdessen hat sich der jüdische Nationalismus, auf der anderen Seite des Atlanten . mächtig.gestärkt. Nur einzelne,, vollständig assimilierte Westjuden vermochten für das. Rußland der Pogrome gegen Deutschland und Oesterreich Partei zu ergreifen; bei ihnen muß jeder Funki eines Mitgefühls mit den Stammesbrüdern erloschen sein.' Die Frage der Zukunft der Ostjuden kann nur im1 Zusammenhang mit der polnischen Frage behandelt werden, und alles hängt von den -siegreichen Waffen der "Zentralmächte ab. Politische Probleme werden nidit: von Kongressen und Vereinen gelöst, sondern Wie in früheren Zeiten durch Eisen und Blut. Deutschland hat-nicht die Befreiung der Ostjuden angestrebt, ebensowenig wie die der Polen,. Balten und Litauer; jetzt aber fallen den Mittelmächten die großen und verantwortungsvollen historischen Aufgaben zu, gesunde und entwicklungsfähige politische Verhältnisse in diesen Ostmarken zii schaffen, die dem' russischen Eroberer entrissen sind. .Der.Oang der Ereignisse hat eine gewisse innere Logik, denn die Ostjuden haben sich nie ganz von der deutschen Kulturgemeinschaft freigemacht und die meisten jüdischen Erneuerungsbestrebungen, nicht zum mindesten der Zionismus, sind auf deutschem und österreichischem Boden entstanden und haben vor allem da Unterstützung gefunden. Die Bundesgenossenschaft . mit der Türkei eröffnet außerdem für Deutschland neue Möglichkeiten, an einer jüdischen Kolonisierung Palästinas mitzuarbeiten. Wenn man auch-davon überzeugt ist, daß die nationale Entwicklung, für die Juden unumgänglich ist, kann man sich unmöglich eine Vorstellung davon machen, welche Wege eine solche Entwicklung nehmen wird. Gewinnt das Hebräische an Boden — in Palästina wird von den jungen Ansiedlern mit Begeisterimg hebräisch gesprochen — oder bleibt das Jiddische bestehen und entwickelt sich zur Kultursprache? Wird sich die Rückkehr ins gelohte Land nach dem Kriege (stärker auswachsen, kann man damit rechnen, daß die Juden Vings auf der Welt von Whitechapel und Newyork, von Polen,. Rußland und Bulgarien dorthin strömen werden? Es ist unmöglich, das!zu wissen; daß sich aber gewisse Kräfte fegen, ist zweifellos. Es gibt Leute, die glauben, daß die jüdische Nationalität bei den Ostjuden sich auflösen und verschwinden wird, wenn der, harte russische Druck beseitigt ist; sie sind der Ansicht, daß die Kultur des Ghetto nur ein betrübliches Ergebnis der Erniedrigung ist: EbenSo wie die Juden in dem befreiten Polen jetzt für die Abschaffung der nationalen Tracht, der Mütze und des Kaftans, agitierten, so würden sie Später; auch das Jiddische äblegen und sich entweder deutscher oder polnischer Kultur anschließen. Es. scheint mir, zweifelhaft, daß diese Verfechter ■ -den. Assimilation, recht - haben: Was mit wenigen,;.y.efhäl&iiSmä3ig' isplieffen Individuen geglückt jsf, kann sidi für die überaus^ schart durch die Rasse bestimmten Millionen/ um die es sich hier, handelt, als unmöglich erweisen. Schon bei der jetzigen Diskussion über die Unterrichtsreform' Zeigt es sich, daß einsichtsvolle jüdische Stimmen nicht eine Beseitigung der Chederschulen, sondern eine vemünftigeUm>- schöpfung derselben fordern. Dabei wira hervorgehoben, daß die jüdische Geschichte und Religion, sowie das. TalriiUdstudium die Grundlage für , alle jüdische Erziehung bilden müssen. Unter allen Fragen und Problemen verbirgt sich die große philosophische Hauptfrage, die den Hintergrund des Weltkrieges und aller seiner Verwicklungen ansmacht: Ist das. National-Begrenzte, das Volk als lebendige Zusammenfassung der geschichtlichen Wirklichkeit eine unüberwindliche und notwendige Kategorie, im System der Kultur? Kann es ausgeschaltet, Zurückgedrängt oder neutralisiert werden? Das zukünftige Schicksal der Juden hängt letzter Hand davon ab, .wie die Geschichte diese Fragen beantwortet. -r Sammelt für das Palästinahilfswerk für die Kolonien f 1 1 -- ■■ Verborgene Arbeit V Von Chajim.; / In Herzls „Altneuland“ ' brummt irgendwo Mr.- Kingscourt etwas von „mosaischer' Mosaik“. An-diesen Witz mußte ich (denken, als mir gelegentlich meines letzten Urlaubes in'. Gaya Handarbeiten. aus der Arbeitsschule für Frauen und Mädchen (der Kriegsflüchtlinge gezeigt -wurden. Die zionistische Arbeit ist ein solches Mosaik, das sich gegenwärtig-aus Sternchen mosaischer Ethik aufbaut Das Gesamtbild überrascht,' die. .eirizelr nen Komponenten, übersieht .man aber für gewöhnlich. Und doch,, wieviel Tausende betätigen sich in zionistischer Kleinarbeit, wieviel Hunderte ringen, tagtäglich mit Unverstand, schlechtem Willen, mit Unjüdischkeit, bis in. all den von diesen Untugenden, Besessenen ein Funke deir Erkenntnis von der Größe und Zukünftshoffnung des Judentumes entfacht wird.. Man sagt, wir Juden seien unbescheiden, aufdringlich, wir jagten mach äußeren Ehren, die Pflichterfüllung an sich sei uns unbekannt Viele Juden beten diese böswilligen Vorwürfe nach. — Zweifler! Gehe hin -und lerne von unseren Ameisen, daß wir nicht .so sind. Nach welchen Ehren könnten denn unsere Arbeiter, die ebenso beharrlich, wie bescheiden ihre zionistisch-jüdische Pflicht erfüllen/jagen? Meist werden ja gerade die nicht einmal Obmänner eines zionistischen Provinzvereines, da sie diese Ehrenstelle, in , der Hoffnung, dadurch mehr Mitglieder zu bekommen, irgend - einem Landkahalnik überlassen. Wer kennt sie überhaupt, diese Veilchen, die im Verborgenen blühen? Vielleicht letztens ein besonders aufmerksamer Leser der Nationalfondausweise, weil in dieser merkwürdigen, modernen jüdischen Chronik sich diese Namen öfter wiederholen, da sie meist auch fleißige Opferer sind. Opferer an Geld', an Zeit, an gesellschaftlichem Ansehen, nicht selten auch ihres Berufes! Sie seien darum geehrt, ihre Arbeit sei gesegnet! ,Da beobachte ich so einen emsigen Zionisten hübsch lange, seit ich eben Zionist bin. Seit Beginn des politischen Zionismus kämpfte er und kämpft noch gegen Bosheit, Kowedhascherei, provinziale Beschränktheit, selbst gesellschaftliche Aechtimg und hat es trotz allem So weit gebracht, daß 'die Jugend seines mährischen Städtchens, es sind schon erwachsene Männer .unter ihnen, durchwegs und ohne Ausnahme zu unseren Fahnen schwört. Und als die entsetzliche Zeit hereinbrach,' da Tausende und Abertausende unserer Brüder.und Schwestern subsistenzlos nach dem Westen flohen, da war Max Siebenschein (warum soll denn nicht einmal,ein Name jener Zahllosen genannt werden, wo wir täglich vop den; ^Wohltätern“ in der,Großstadt lesen!) wieder, da, nicht; um.Geldjrzu - verteilen, sondern;j (er-, hat-rja zionistische Schulung!) um sie produktiv zu organisieren.. Die von ihm . eröffhete Schusterei beschäftigte 1915' im Durchschnitte 22 Flüchtlinge, Es wird wohl imponieren, wenn ich die . für eine so kleine Stadt und ein einziges Unternehmen wohl gewaltige Ziffer von 640.000 K ' nenne, die seit Oktober 1914 umgesetzt worden sind. — Seit 2 Monaten leitet er auch die Arbeitsschule für Frauen und Mädchen, die schon im Dezember 1750 K für Filetarbeiten an die' Schülerinnen auszahlen konnte! Welch ein Segen, wenn all diese Frauen und Mädchen, die früher nichts getan haben, erst in geordnete Verhältnisse zurückkehren , werden! Da hat Max Siebenschein, den kein Mensch bei dieser Arbeit unterstützte, den manch Kriegswucherer ob seines Altruismus verlacht (ich zeuge für so eine empörende Szene!), manches Objekt dem Mädchenhandel entrissen. Als hätte er nicht genug in seinem Städtlein zu schaffen, fährt er noch in der Umgebung umher, selbst nach Ungarn hinein, um auch dort die Flüchtlingsarbeit zu organisieren. — Aehnlich arbeitet in Nagy- Szombat der Lehrer Reichenthal, den ich schon vor Jahren gelegentlich einer Agitationsreise als unermüdlichen Propagator unserer Sache kennen gelernt habe und den ich jetzt von fernstehender lizehok Leib Perez: Die goldene Kette* ' Das Drama einer chassidischen Familie! Eigentlich aber nicht einer chassidisdien, sondern einer zaddikischen und andererseits — sieht man enauer zu, des ganzen jüdischen Glaubensvoles. Die goldene Kette, das ist die Gesdilechtcjrreihe, die bis auf den Baalschem, aber Wenn man' will, viel, viel weiter bis auf die Erwählung Israels durch Gott zunückgeht Der Urgroßvater, Rabbi Salomo, und der Großvater, Rabbi Pinchas, sind ebenso zwei Kettenglieder derzzaddikischchassidischen Kette wie die ewig gegensätzlichen, aber auch ewig sich ergänzenden und bedingenden, auf einander angewiesenen I'rommjjdischen Typen des stolz „zu Gott äufsingenden“ und des gehorsam-strengen Sachwalters Gottes. Der Vater, Rabbi Mosche, ist ebenso vom Gesicntspunkt. der chassidischen wie von dem der allgemeinen jüdischen Geistesgesthichte der Typus cTes schwachen Mannes, der sicfl an- ’ strengt, noch so gut zu sein, wie seine Väter waren, immer mehr ins Wanken kommt und schließlich an der ihn überfallenden klaren Er¬ *)Das Drama einer jüdischen Familie. Aus dem Jüdischen von Siegfried Schnritz. R. Löwif Verlag, Berlin-Wien. 1917. Oktav. 64’S.- K 2.40. kenntnis seines Nichtmehrberufenseins zugrunde geht. Seine Tochter Leah bricht nicht nur die Hausgesetze ihrer zaddikischen Dynastie, sondern sprengt mit -ihren Losungsworten („Halt! Ihr Finstern, Dunkelümhüllten! Lasset den Weg frei den Kindern des. Lichts, die den eigenen Weg ziehen, dem Licht.entgegen!“) auch den Rahmen des Judentums:':Urid _„in der Klarheit erfroren, vertrocknet, erlöscht“, kehrt sie dann später, mit aufschreiender Hoffnung zugleich ins Vaterhaus und in die Vätergemeinschaft und zu Gott zurück. .(Nein! einer muß sein, der die Welten glüht! Ein Auge muß leuchten, Ein Herz muß schlagen, Ein Weltenherz, gleich unsrem, Ein Herz des Erbarmens!“). Ihr Dr. 'Bergmann hatte sie nicht nur dem zaddikischen "Hause "und seinem unheimlichen Gewissensgeheimnis, sondern mit “derselben neuen Lehre vom „Gesetz der Erde“ auch (fern groffen, vön Inneren Stürmen geschüttelten Judentum entfremdet und entführt. Und in ihrem Bruder, dem jungen Jonathan, der knapp vor dem letzten Aktschluß zum Rabbi ausgerufen wird, scheint sogar das Dranra der chassidischen Familie vollständig ausgeschaltet und Jiur das Drama des jüdischen Glaubensvolkes geblieben zu sein .... „Jonathan ist Rabbi“ — „brüllt“ das Volk am. Ende des Perez'schen Dramas und „Jonathan beugt demütig resigniert den Kopf vor dem 'Volke“ . . Man kann sich kaum etwas künstlerisch Großartigeres als diese Verkörperung des großen Zukunftsfrage eines Volkes denken. Und kaum’ ein besseres Zeugnis d/ifür, wie diese Frage für den Dichter persönlich die Frage aller Fragen war. Angesichts solcher Gewißheit wird natürlich die Sorge, öb wir in: der „Goldenen Kette“ ein -richtig gehendes Drama vor uns haben oder nicht, wahrlich zu einer Nebensächlichkeit, die nur Fachleute interessieren kann. : ' Der vorliegenden Uebersetzung von Schmitz ist nachzusagen, daß es ihr gelungen ist,;;dle wunderbare melodisdie Sprachmalerei des jiddischen Originales im Deutschen zu wiederholen: Kein 'kleiner 'Erfolg, wenn man bedenkt, daß; es hieß, in wirklichem’ guten Deutsch riachzudichten und doch der Sprache den ganz undeutschen, ur- und ’ostjüdischen Stimmungsgehalt eines von Perez geschauten zaddikischen Hauses zu verleihen. Dr. Nathan B i r ri h a u m'. Literarische Nachrichten Hebräisches Lehrbuch von Rath Tür. Kriegsgefangene. Der Verfasser des Hebräischcii Lehrbuches zum Selbstunterricht, Moses Rath, Wien, Rotenturmstraße 17/18, hat dem „Kopenhagener Büro der Zionistischen 'Organisation“ seine- Bereitwilligkeit erklärt,‘.'für.„Kriegsgefangene eine

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