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Jüdische Zeitung · 1916-02-18 · 7 (18.2.1916) · p. Seite 4

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
10 (1916)
Issue
7 (18.2.1916)
Date
1916-02-18
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 JÜDISCHE ZEITUNG Nr. 7 WINTER-ULSTER K 42. Winterrock K 48. Winteranzug K 36. Jacob Rothberger, k. u. k. Hoflieferant, Wien, I. Stephansplatz 9. kaiserl. und königl. Hoheit des Erzherzogs Karl Franz Josef. Die in Nr. 4 unseres Blattes gebrachte Meldung betreffs der Auszeichnung des Gg. Leo Blaustein, Fähnrich im LIR. , mit der goldenen Tapferkeitsmedaille beruht auf einem Irrtum. Derselbe (wurde mit der groben silbernen 1. Klasse dekoriert. £ MAB Nit MEINL Busweis. Schekel 5675: Innerösterreich, Wien : S. Picker 12.—, Hermine Feuerstein, Graz K 22.—, zus. K 34.—; bereits ausgewiesen S58.—, Gesamtsumme K 892.—. Galizien: S. Schon- („Makkabäa“ Lemberg) 12.—, (zus. K 87.60), Simche Jakob 9.60; zusj. K 21.60, ber. ausgew. 1051.40, Gesamtsumme K 1072.—. Böhmen: Rabbiner Dr. L. Hirsch, Krumau K 3.60. Mähren-Schlesien: Zlin 12.—', Holleschau 36.—, Freudental 43.—, Trebitsch 32.40, Eywanowitz 14.14, Ungar. Brod 48.—, „Emunah'4 12.—, Lundenburg 6.—, Iglau 90.—, Znaim 15.60. Bautsch 6.—, Hruschau 8.40, Misslitz 39.60, Jamnitz 15.60, Troppau 184.80, Neutitschein 32.40(, Friedek 26.40, Kremsier 36.—, Brünn 84.—, Göding 14.40, Kostei 3.60, Datsdiitz 2.40, zus. K 763.20, bereits ausgew. 1172.80, Gesamtsumme K 936.—. Bukowina: Berl Sigl, Kimpolung 7.20, Prof. O. Lande, Sereth 28.80, Dr. Reiner Czemowitz 12.—, Dr. Krämer, Czemowitz 10.80, zus. 58.80, ber. ausgew. K 176.20, Gesamtsumme K 235.—. Schekel 5676: Galizien: Dr. S. Feldblum, Krakau 60.40, Dr. Felix Hopfen 64.80, Verbg. „Judäa“ Lemberg 36.—, Isr. Sroka, Tamow 10.80, zus. K 152.—. Parteisteuer: 1916: Galizien: Verbg. „Judäa“ Lemberg 15,—, Isr. Sroka, Tarnow 4.50, zus. 19.50. Zionistisches Zentralbüro, Wien. Vom BDAerfisdi. „Jüdisches Archiv.“ Mitteilungen des Komitees „Jüdisches Kriegsarchiv“. Lieferung 4—5. Jänner 1916. Preis 1 Krone. Verlag R. Löwit, Wien. — Die Lieferung 4 und 5 des „Jüdischen Archivs“ hat die Freunde dieser Puoukation vielleicht etwas zu lange auf sich warten lassen. Dafür entschädigt das neue Heft durch seinen reichlichen und bemerkenswerten Inhalt. Die Listen der Gefallenen und Ausgezeichneten sind wieder mit der gewohnten Uebersichtlichkeit bearbeitet und finden Wir in einigen Beispielen von Heldentatgeschichten eine willkommene Ergänzung. Was diesmal von den russischen Kriegsgreueltaten an den eigenen und an den Juden der Invasionsgebiete berichtet Wird, bietet leider noch eine Steigerung dessen, was schon in den früheren Heften erwähnt war. Die reproduzierten Originalaufnahmen zerstörter jüdischer Städtchen in Russisch-Polen — zurückgekehrte Flüchtlinge vor den kümmerlichen Ruinen ihrer Häuser, — lassen uns das Elend ahnen, das der Krieg über diese armen Meistbetroffenen gebracht hat. Als das wichtigste und eigenartigste Stück des Heftes stellt sich aber wohl die Veröffentlichung von Originalberichten dar, die uns „die galizischen Juden als Befreier österreichisch-ungarischer und deutscher Soldaten aus russischer Gefangenschaft“ zeigt. Was man da erfährt, gewinnt wohl durch die außerordentlichen Umstände, unter denen sich die erzählten außerordentlichen Handlungen abspielten, einen starken Schimmer von Romantik. Umsomehr aber wirkt die Tatsächlichkeit des Geschilderten und, daß alle die große Treue, Opferwilligkeit und Waghalsigkeit nicht in vereinzelten, sondern in Massenerscheinungen zu Tage traten. Zwei Beigaben — das nicht nur „wohlgemeinte“, sondern echt volkstümlich empfundene Liedchen eines dankbaren reichsdeutschen Kriegsgefangenen und die Reproduktion eines Drohplakates des über die Gefangenen-Rettung höchlichst ungehaltenen russischen Vorstehers des Brodyer Bezirkes Jewrenow — verstärken den Eindruck. Eine besondere Erwähnung verdient noch der Bericht „Flüchtlingswaisen“, den wir in Nr. 3 unseres Blattes reproduzierten. Ein Artikel „Zun Tragödie der russischen Juden in Frankreich“ bietet einen Wertvollen Beitrag zum Sündenregister Frankreichs. — Der informative Wert des Heftes ist, wie man sieht, kein geringer. * Dr. F. Siebert: Der völkische Gedanke und die Verwirklichung des Zionismus. J. F. Lehmanns Verlag, München. . Der Verfasser versucht ■ nachzuweisen, daß die Deutschen einen völkisch reinen Staat zu bilden vermögen und fordert die Unduldsamkeit gegen die Fremden. Er beschäftigt sich auch kurz mit der Judenfrage und was er darüber sagt, verrät seine alldeutsch-antisemitische Gesinnung. Die Lösung des judenstaatlichen Problems auf zionistischer Basis sieht der Verfasser nicht in Palästina, sondern in Galizien. Im' großen und ganzen: viel Antisemitismus und noch mehr Dilettantismus. Bei der Verlagsbuchhandlung Louis Lamm, Berlin, erscheint nächstens eine jüdisch-literarische Sammelschrift unter dem1 Titel „Der Osten“, die Beiträge von Dr. Julius Becker, Dr. Bogumii Zeppler, Herrn. Struck, Abr. Reisen, H. D. Nomberg, J. Jaffe, Sal. Dembitzer u. v. a. enthalten wird. KUNDMACHUNG. Die einundfünfzigste ordentliche Generalversammlung der Aktionäre der k. k. priv. allgemeinen Verkehrsbank findet Donnerstag, den 16. März 1916, vormittags 10 Uhr, im Sitzungssaale des Anstaltsgebäudes, Wien, I. Wipplingerstraße Nr. 28, statt. Gegenstände der Verhandlung sind: l. Vortrag des Rechenschaftsberichtes. 2. Berichterstattung des Revisionsausschusss. 3. Beschlußfassung über die Bilanz pro 1915 sowie über die Verwndung. des Reingewinnes. 4. Antrag auf Abänderung der Statuten (§§ 6- und 7) Kapitalserhöhung. 5. Wahl von Verwaltungsräten. 6. Wahl des Revisions-Ausschusses zur Prüfung der Bilanz für das Geschäftsjahr 1915. Jene Herren Aktionär, welche an der Generalversammlung teilzunehmn beabsichtigen, werden hiemit eingladen, ihre Aktien samt Kupons, in Gemäßheit der §§ 45, 46 und 47 der Statuten, bei der Hauptkasse dr Gesellschaft, Wien, I„ Wipplingerstraße Nk. 28, spätestns ami 2. März 1. J., als' dem statutenmäßigen Endtermine, zu erlegen. Das Eigntum von je 25 Aktien gibt das Recht auf eine Stimm. Kein Aktionär, ohne Unterschied, ob im eignen oder Vollmachtsnamen, und kein Bevollmächtigter eines oder mehrerr Aktionäre kann mehr als 50i Stimmen führen. Das Stimmrecht in der Generalvrsammlungt kann durch Bevollmächtigung eines andern stimmberechtigten Aktionärs ausgeübt Wrden, doch sind Vollmachtsurkunden spätestens einen Tag vor der Generalversammlung dr Direktion vorzulegen. Wien, am 13. Februar 1916. K. ft. priu. allgemeine Uerftehrsbanft. Cafe „Marienbrücke“ .11, I., Rotenturrastraße 31. RENDEZVOUS DER ZIONISTEN. ■■■IBIRIBIBHIRIIHIIHIIIH! ■; RESTAURATION; ■ „zur rumänUdien Küche“ ■ ■ Ch. Weiß vorm. Korn §; Wien, II., Hammerpurgstallg. 3. ■ j Anerkannt vorzügliche polnische u. rumänische Küche, g ■■RBHKBBBBBBflnflBBBDBBflBB Cafe Jägerhof (Weiss) ■ IX., Porzellangasse 22. J Vornehmes Familien-Cafe ■ modernst eingerichtet ■' gut ventilierte Spielsäle. ■ Zentral-Lokal der Zion. Ferialverbindungen. ■ Sämtliche in- und ausländischen Zeitungen ■ sowie alle Zion. Blätter liegen auf. 5 BartapMt. ImmA La|aa-ntoa IS. Untersuchung der Augen und Vorordnung passender Augengläser täglich von 9 Uhr bis 7 Uhr abends kostenlos'unter Leitung d. Augenarztes Hrn. Dr. Poborski. Brillen und Zwicker von K 3.— Telephon Nr. 8636. ZIVNOSTENSKA Wechselstuben in Wien: I., Graben 15, I., Herreng. 12, II., Praterstr. 24, III., Landstraße Hauptstr. 88, IV., Favoritenstr. 4, V., Margaretenstr. 71, VI., Gumpendorferstr. 100, VIL, Mariahilferstr. 84, VIII., Josefstädterstr. 103, IX., Porzellangasse 9, X., Favoritenstr. 95, XH. Meidlinger Hauptstr. 15, XXL, Am Spitz 15. Kulante Besorgung aller Bank« und Börsentransaktionen. BANKA FILIALE WIEN I.. Herrengasse 12 Aktienkapital u. Reserven: über K 103 Millionen. EINLAGEN auf Büchel I# “ 1° Zentrale in Prag, gegründet 1868. Filialen: Brünn, Budweis, Friedek-Mistek, Iglau, Karlsbad, Ktattau, Königgrätz, Krakau, Lern berg, Melnik, Olmütz, Mährisch-Ostrau, Pardubitz, Pilsen, Pisek, Prossnitz, Reichenberg, Tabor, Triest. Stahlkammer mit vermietbaren Safes- Abonnement von K 7.— an. Herausg. Alexander Geller, verantwortl. Red. David Nebenzahl — Druckerei „Adria“, G.m. b. H. (verantwortl. Otto Schneeweiß), Wien, II. Taborstr. 52

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