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Jüdische Zeitung · 1916-02-04 · 5 (4.2.1916) · p. Seite 4

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Zeitung
Volume
10 (1916)
Issue
5 (4.2.1916)
Date
1916-02-04
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Nr. 5 Seite 4 JÜDISCHE ZEITUNG WINTER'ULSTER K 42. Winterrock K 48. Winteranzug K 36. Jacob Rothberger, k. u. k. Hoflieferant, Wien, I. Stephansplatz 9. mit der Verbreitung jüdisch - wissenschaftlicher Literatur und Geschichte unter der Studentenschaft befassen soll An dieser Arbeit beteiligt sich eifrig die zionistische Studentenorganisation „H echawer“. In vielen Städten wurden jüdisch-wissenschaftliche Kurse errichtet Der bekannte hebräische Schriftsteller Dr. Josef KI ausner, Odessa, wird in allernächster Zeit die größeren Städte Rußlands bereisen, wo er Vorträge halten wird. Dr. Klausner verpflichtete sich zu einer sechsmonatigen Vortragstoumee. m Vor einiger Zeit wurde in Lodz ein Zionistischer Frauen-Verein gegründet, unter dem Namen i,,Benoth Zion“. Die konstituierende Versammlung iwurde von über 200 Damen besucht * In dem unlängst stattgefundenen Landeskongreß der rumänischen Juden wurde, nach einer Bukarester Meldung, die derzeitige unerträgliche Lage der rumänischen Juden besprochen und eine Resolution beschlossen, in der die Regierung ersucht wird, die Juden der staatsbürgerlichen Rechte teilhaftig (werden zu lassen, da sie!so wie alle anderen «Bürger die Pflichten gegen das Vaterland erfüllen. * Der frühere Dozent an der Berliner Lehranstalt für die Wissenschaft des Judentums, Dr. A. S. Yahuda, ist zum Professor für jüdische Literatur an der Universität Madrid ernannt Worden. Ein bedeutsames Ereignis für Spanien, wo sieit 1492 die Juden überhaupt keine öffentliche Rolle mehr spielen. Hnzeigen nnö Mitteilungen. Komitee zur Aufklärung über ostjüdische Fragen. Am 12. v. M. hielt im Festsaal des Ingenieur- und Architektenvereines Herr A. Sonne den angekündigten Vortrag über: „Die Entwicklung des Hebräischen bei den Ostjude n“. Nachdem der vorausgehende Vortrag das Jüdische, die Volkssprache der Ostjuden, behandelt hatte; bildete die Erörterung über das Hebräische als lebendige Sprache weiter ostjüdischer Kreise eine willkommene Ergänzung. Die Ausführungen erhielten einen besonderen Reiz dadurch, daß der Vortragende selbst junghebräischer Dichter ist Der Saal war, wie bei den früheren Veranstaltungen des_Komitees, dicht besetzt Am 7. Februar spricht Herr Dr. S. R a p o p o r t aus Lemberg über „Das religiöse Leben derOstjuden“, am 24. Februar: Herr Rabbiner Dr. Grunwald über den Dichter „J. L. Perez als Schilderer des ostjüdisch en Volkslebens“. ■* Jüdisch-Literarischer Klub, IX. Liechtensteinstraße Nr. 2 (Eingang v. Gasthaus). Samstag, den 12. Februar, um ife8 Uhr abends, wird Herr Dr. Z. F. Finkeistein aus seinen eigenen Schriften vorlesen. * Stanislau. Am 21. Jänner d. J. verschied hier im jugendlichen Alter unsere wackere Gesinnungsgenossin Frau Taube Landau. Die Verstorbene war in jeder Hinsicht das Muster einer wahrhaft jüdischen Tochter. Außer der jüdischen Fröbelschule, die jn den letzten Jahren ausschließlich ihr die Existenz verdankte, wirkte sie noch in anderen jüdischen sozialen sowie humanitären Institutionen und betätigte sich mit; besonderer Hingabe auf den Gebieten des Zionis-! mus und dessen Institutionen. Bei Kriegsausbruch i stellte sie sich ganz in den Dienst der armen jüdischen Bevölkerung und leitete unter übermenschlicher Anstrengung während der ganzen Russeninvasion und auch nachher die jüdische Volksküche, bis sie endlich physisch zusammenebrochen und einem Flecktyphus erlegen ist. hre ihrem Andenken. Jtpfelmarmelade aus feinsten Äpfeln und reinem Raffinadezucker hergestellt, ist infolge ihrer außerordentlichen Zuträglichkeit u. Billigkeit als Brotaufstrich der beste Ersatz für Butter 'l Glas . . . K—.90 1 Doppelglas . „ 1,70 1 Kistchen zirka 10 kg . „ 14.— 1 Blechdose zirka 10.3 kg."’„ 15.— Julius Meinl Zionisten im Eelüe. Gg. Gustav K o h n, A. H. der „Hesiana“ in Mährisch-Ostrau, erhielt die silberne Tapferkeitsmedaille 1. Klasse. Er befindet sich jetzt krankheitshalber in Teplitz-Schönau, Kaiserbad. Leutnant Richard S t a n g l wurde nach dem Tode mit der großen.1 silbernen Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet. Fähnrich Max Schnabl (Präses der jüd.- akad. Verbindung „Hebronia“, Nikolsburg-Pohr- Iitz; und Einj.-Freiw. Korporal Emil Lustig erhielten die silberne Tapferkeitsmedaille 2. Klasse. Zugsführer Emst Bauer, Beamter der Vereinigten Carborundum- und Elektr.-Werke, ein Neffe unseres Gg. Reichsratsrevisors Rudolf Taussig, Wurde für umsichtiges und tapferes Verhalten anläßlich eines feindlichen Ueberfalles auf d em südöstlichen Kriegsschauplätze mit der silbernen Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet. Hotel Continental Praterstraße 7 Neu renovierte Speisesäle und Klublokal Jeden Dienstag, Donnerstag, Sonn- und Feiertag KONZERT W. DRESCHER Eintritt frei Direktion Franz Nowak Cafe „Marienbrücke“ ■■ I., Rotenturmstraße 31. RENDEZVOUS D ER ZI O NISTEN. ■ ■■!■■■■■ Bll DDQBBIH SU ■■■ ■ t; 5 -RESTAURATION- ■ „zur rumänildien Küthe“ ■ ■ Ch. Weiß vorm. Korn ■ ■ Wien, II., Hammerpurgstallg. 3. ■ _ Anerkannt vorzügliche polnische u. rumänische Küche. 5 : Cafe Jägerhof (Weissj ■ Z IX., Porzellangasse 22.; ■ Vornehmes Familien-Cafe | 2 modernst eingerichtet J ■ gut ventilierte Spielsäle. ■ ■ Zentral-Lokal der Zion. Ferialverbindungen. ■ ■ Sämtliche in- und ausländischen Zeitungen ■ 2 sowie alle Zion. Blätter liegen auf. 5 Jeder Jude abonniere das Eemberger „THGBLRTT“ die verbreitetst-, und in Oesterreich-Ungarn und Deutschland beliebteste, in jüdischer Sprache seit 13 Jahren erscheinende Tageszeitung hat nach den Kriegsschauplätzen eigene Berichterstatter entsendet und enthält wertvolle Kriegsberichte und Telegramme. Wer genaue Berichte über das jüdische Leben in Galizien und anderer Zentren haben Will, lese das jüdische Lemberger „Tagblatt“. — Für Geschäftsverbindungen mit Oesterreich-Ungarn und Deutschland empfiehlt sich das Lemberger „Tagblatt“ als wertvolles Insertionsorgan. — Abonnement jährlich K 16.—, halbjährig K 8.50, vierteljährlich K 4.50, monatlich K 1.50. Verschleißer werden gesucht und erhalten hohen Rabatt. — Abonnement und Inseratenaufträge nimmt die Expositur der Lemberger Tageszeitung*. „Tagblatt“, Wien, II. Große Sperlgasse 6 entgegen. — Oesterr. Postsparkassen - Konto Nr. 6254. 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Alexander Geller, verantwortl. Red. David Nebenzahl — Druck v. Josef Seywald, G.m.b.H. (verantwortl. Otto Schneeweiß),Wien, II. Taborstr. 52 B

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