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Jüdische Zeitung · 1915-02-26 · 8 (26.2.1915) · p. Seite 3

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
9 (1915)
Issue
8 (26.2.1915)
Date
1915-02-26
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 8 JÜDISCHE ZEITUNG Delle 3 Hedwig Sachs K 10.—, Bernhard DeutschK10—, Josef Eisenstädter K 10.—, Frau Salomon Fischer K 20.—, Frau Dr.: Maximilian Steiner K 6.—. T. S. K 10.—, Ludwig Reichl K 5.—, k. k. Komm.-Rat Julius Fischl K 20.—, Ignaz Oewitsch K 20.—, Hugo Eissler K 20.—, Dr. Heinrich Münch K 25.—, Arch. Dr. Alfred Teller K 200.—, Robert Outtriiann, Prag K 2.40, David Fanto K 100.—, Amalie Eissler K 20.—, Ludwig Wollheim K 100.—, Gustav Bach K 10.—, Großindustrieller Leopold von May, I. Johannesgasse K 2.—, Dr. Alfred Lederer K 500.—, Jakob Langer K 10.—, E. G. „Zum Geburtstage des lieben Onkels S. Sch. anstatt Blumen“ K 10.—, Th. Gelbhaus K 8.—, F. B., Wien K 5.—, Rudolf Kohn K 50.—, Eduard Schwarz K 50.—, Israelitische Allianz zu Wien K 500.—, „Anläßlich des 75. Geburtstages unserer verehrten Tante Jeanette“ K 20.—,1. G. „Anläßlich s. silbernen Hochzeit“ K 25.—, Josef Horn, aus Anlaß der Kriegsereignisse K 20.—, Theodor Ehrenstein K 10.—, August und Emil Lederer K 100.—, Weiss & Schwarz K 60.—, Pauline Hirsch K 50.—, Frau Dr. CemaCh K 20.—, Dr. F. G. K 5.-, Gustav Holzer K 20.—, kais. Rat I. Fehler K 100.—, S. Eissler K 20.—, Dr. Bruno Eissler K 20.—, durch das „Neue Wiener Tagblatt“ K 20.—, Valentine Baronin Springer K 400.—, Adolt Böhm K 10.—. _ Summe K 5.327.40 Hiezu der frühere Ausweis „ 15.583.— Zusammen K 20.910.40 VereinsnartiPiditen. Wien. Vortragsordnung der „Tovnbeehalle“, XX. Davidgasse 33. (Josephine Mendl-Wohlfahrtshaus.): 26. Feber (Freitag): BibeSvortrag Herr S. Rosner; 27. Feber (Samstag): Musikaufführung, veranstaltet von Frau Gesangsmeisterin Funk-Freund; 28. Feber (Sonntag): Kinderjause, Beginn um 4 Uhr; 1. März (Montag): „Der Krieg und die Bibel“, Vortrag von Rabbiner Dr. Max Bach; 2. März (Dienstag): „Wie entsteht eine Leitung“, Vortrag von Dr. Fr. Fischl; 3. März (Mittwoch): Musikaufiührung, Mitwirkende: Frl. Käthe Paschkus (Ges.), Herr S. Holzer (Geige); 4. März (Donnerstag): Vortrag, veranstaltet vom „Jugendbund“. Wien. (Jüd. Turnverein „Massada“, Wien, XVIII., Rötzerstraße 9—11.) Für das am Sonntag, den 28. ds. um halb 6 Uhr im Festsaale des Verbandsheim, VI., Königseggasse 10 stattfindenden „Turnfest mit musikalisch-deklamatorischen Vorträgen“ bekundet sich regstes Interesse. Karten im Vorverkauf a K 1.20, Tumerkarten a 80 h sind im Turnlokäl, bei den Vereinsmitgliedem, und im Zionistischen Büro, II., Zirkusgassse 33 bei Herrn Neubrunn zu haben. An der Abendkasse K 1.50. Da wir einen Teil des Reingewinnes unseren im Felde stehenden Turnbrüdern widmen, ersuchen wir alle Gg. und Turnbrüder sicher zu erscheinen. Wien. Zionistischer Mädchenverein „Moriah“. Dienstag, den 2. März um 8 Uhr tbends findet im Zionistischen Zentralbüro, II., Zirkusgasse 33 die erste öffentliche Sitzung statt. Fräulein Helene Mayer aus Palästina wird einen Vortrag über „Jüdische Arbeiterinnen in Palästina“ abhalten. Gäste, besonders Gesinnungsgenossinnen aus Galizien, herzlich willkommen. Wien. Der Herzl-Klub veranstaltet am Sonntag, den 28. Februar a. c. in den Prachtsälen des „Cafe Brückl“, I. Stubenring 24, anläßlich des Purimfestes eine Wohltätigkeitsakademie, zu der die Herren Beda und Regisseur Egon Brecher ihre freundliche Mitwirkung zugesagt haben. Das Reinerträgnis fließt der Pesachaktion für Flüchtlinge aus Galizien und der Bukowina zu. Karten ä 50 Heller sind im Zionistischen Zentralbüro, II. Zirkusgasse 33j bei Frl. Hayek und bei sämtlichen Mitgliedern des Herzl-Klub zu haben. Wien. Am 16. d. M. fand in den Räumen des zionist. Zentralbüros eine Obmännerkonferenz der nationaljüdischen und zionistischen Organisationen Wiens statt. Dr. Wilhelm Stein begrüßte die Erschienenen irii Aufträge des n.-ö. D.-K. und versuchte in kurzen Worten als Aufgabe der Konferenz eine Aussprache über die Schekelpropaganda und die Möglichkeit einer zionistischen Arbeit einzuleiten. Uebereinstimmenu sprachen sich alle Redner für die Notwendigkeit intensiver Tätigkeit aus und verlangten die Durchführung eines Vortragszyklus in größerem Stil unter Heranziehung der breitesten jüdischen Oeffentlichkeit, sowie die Schaffung eines zionistischen und eines geschichtlichen Kurses für Ggs. Als besonders erwünscht wurde die Mitarbeit der Ggs. aus Galizien und der Bukowina hingestellt. Ferner wurde die Anregung gegeben, in möglichst kurzen Abständen Obmännerkonferenzen einzuberufen, um aut diese Weise einen innigen Kontakt mit dem D.-K. zu schaffen. Für die Schekelpropaganda wurde die regste Mittätigkeit zugesagt. Bielitz. (Wanderbund „Blau-Weiß“, Bielitz- Biala.) In der Einsicht, daß während der Kriegszeit das Hauptaugenmerk der zionistischen Arbeit auf die Tätigkeit der jüdischen Jugend zu richten sei, giegen wir hier daran, den bereits bestehenden Wanderbund mit allen Mitteln zu fördern. Es wurde sofort ein „H e i m“ gegründet, das sich bald als eine unbedingte Notwendigkeit für eine ersprieß'iche Arbeit erwies. Hier wurde nun ohne Unterbrechung mit Erfolg eine wichtige Tätigkeit entfaltet. In kurzer Zeit wuchs die Zahl der Wanderer und Wanderinnen aut mehr als 150, eine Anzahl, bei der Halt gemacht werden mußte, damit die Führer und Führerinnen ihrer Herr werden könnten. Es wur- ' den vier Burschen- und vier Mädchenkurse eingerichtet, die je zweimal wöchentlich ihre Kursstunden haben. In diesen lernen die Teilnehmer hauptsächlich „Jüdische Geschichte“, „Wanderj technisches“ und, was dazu gehört „Erste Hilfe“. \ Nebenbei werden hebräische und jüdische Volks- ‘ una Wanderlieder einstudiert. Für die Führer und Führerinnen ihrerseits wurden des einheitlichen und zweckmäßigen Vorgehens Führerkurse eingeführt, die von älteren erfahrenen Gesinnungsgenossen geleitet werden; außerdem hält Herr Dr. Feldstein Samariterkurse ab. Una so konnten wir schon zu Chanukah den ersten jüdischen „Heim-Abend“ veranstalten, dem wir zu Purim den zweiten folgen lassen. Wer die jüdischen Kinder bei einem solchen Heimabende sieht, der erkennt sofort den jüdischen Geist, in dem sie erzogen werden und versteht, mit welchem Gefühl und Verständnisse alles „Jüdische“ vorgetragen oder gesungen wird. Dies war die interne Arbeit und dem steht die eigentlich ursprüngliche in keiner Weise nach. An nicht schönen — um mit diesen zu beginnen — Sonniag-Nachmittagen kommen die Wanderer und Wanderinnen ins Heim und haben Bibliotheks¬ und Lesestunden und steht ihnen eine reich- , haltige jüdische Bibliothek zur Verfügung. An schönen freien Tagen aber werden im Sommer wie auch im Winter Spaziergänge, kleinere und größere Ausflüge unternommen, die technisch | glänzend durchgeführt, zu einer steten Einrich-; tung wurden und an derten auch ältere Gesinj nungsgenossen teilnehmen. Es erübrigt mir noch, zu diesem Berichte die Namen derer anzuführen, die sich aufopfernd für diese Arbeit bemüht haben und zwar: die; Damen: Martha Schnabel und Hilde Langer,; die Herren: Dr. Aschermann, Färber, jur. Traubner, der Oberführer Rosner und Führer Adolf Grubner. Zugleich soll dieser Bericht als An-; regung für eine zionistische Gegenwartsarbeit ' gelten. lUIIDiliBtHBIHailllHBm ■ ■ ■ RESTAURATION; ■ „2sp rumanildien ne" ■ ■ Ch. Weiß vorm. Korn ■ jjj Wien, II., Hammerpurgstallg. 3. * g| Anerkannt vorzügliche polnische u rumänische Küche, g flaiflnilROHIlBOBIIIllllll “im Priuaf; Restauration tm Jacques BenvenistFs Wien, II. Weintraubengasse Nr. 7 Türkische Speisenspezialitäten. Abonnement in und außer dem Hause. 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