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Jüdische Zeitung · 1914-04-03 · 14 (3.4.1914) · p. Seite 7

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
8 (1914)
Issue
14 (3.4.1914)
Date
1914-04-03
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 14. JÜDISCHE ZEITUNG Seite 7 Turnen uitö Sport. Hakoah schlägt Sturm 6:1, Ob.-St.-Veit 3:2, Wiener Bewegungsspieler 8:0. Drei sichere Siege der Hakoah in der Meisterschaft. Interessant ist, daß die Unserigen in der Herbstsaison gegen diese drei Mannschaften nur unentschieden spielen kannten. Während die Hakoahner in dem Spiele gegen Sturm und Bewegung gewannen, wie sie wollten, gab es in Ob.-St.-Veit einen harten, aufregenden Kampf. Von den siebzehn Toren "erzielten Gragrünfünf, Siegfried Kolisch und Scheuer je drei, Horwitz zwei, Schönfeld, Arthur Kolisch, Glasl und Gansl je eines. — Auch die zweite Mannschaft hatte in den letzten drei Spielen große Erfolge aufzuweisen. Sie erzielte vierzehn Tore, denen die Gegner kein einziges entgegenstellen konnten. (Sturm 6:0, Ob.-St.-Veit 2:0, Bewegung 6:0). Im letzten Spiel debütierte der ehemalige Vienna-Mann, L. Kohn mit gutem Erfolg. Er dürfte für die erste Mannschaft eine Verstär-, kung bedeuten. Programm der nächsten Spiele: 5. April: Vienna (Hohe Warte). Vorher großes leichtathletisches Meeting der Hakoah. 12. und 13. Opril: Osterpokal (Favoriten): Rudolfshügel, Simmering, Wacker und Hakoah. 19. April: Sportfreunde Meisterschaft). 26. April: Red Star (Meisterschaft). Hockey. Die .Hockeysektion des Hakoah würde in der vor Kurzem stattgefunden Generalversammlung des Hockeyverbandes in die erste Klasse eingereiht. Die letzten Spiele unserer jungen Mannschaft haben es zur Genüge bewiesen, daß sie die Erstklassigkeit verdient hat. Waren ihr auch keine Siege beschieden, so hat sie sich doch gegen die stärksten Mannschaften ehrenvoll geschlagen. Es herrscht ein guter Geist in dieser Sektion, der baldige große Erfolge verbürgt. Leichtathletik. Die Leichtathletiksektion des Sportklubs Hakoah veranstaltet am 5. April a. c. auf dem Sportplätze „Hohe Warte“, y»12 Uhr nachmittags ihr erstes leichtathletisches Meeting. Dieses Meeting ist für alle Leichtathleten, die Mitglieder des Oe. L. V. sind und ihren Wohnsitz in Niederösterreich haben, offen und es besteht durchwegs aus Neulings- und Juniorenkonkurrenzen. Die Konkurrenzen sind nun folgende: Laufen über 100 Meter und über 800 m für Junioren, Laufen über 1500 m für Neulinge, Stafette über 4100 m für Junioren, Weitsprung mit Anlauf für Junioren, Stabhochsprung für Junioren, Speerwerfen für Junioren Kugelstoßen für Neulinge, Diskuswerfen für Neu linge. Die Leichtathletiksektion hat speziell in dei letzten Monaten viele neue, entwicklungsfähig Mitglieder bekommen und wird hoffentlich spe zielt in diesem Meeting mit viel Erfolg abschnei den, um dann bei großen internationalen Veran staltungen so manchen Sieg an die blau-weißei Farben zu heften. Original tenglifdieF Gummimantel K 16.50 DER ANKER Gesellschalt lür Lebens» und Rentenversicherung Gegr. 1858. Aktienkapital 2,000.000 K. Stand Ende 1912: Aktiva.zirka K 204,000.000 An Versicherte ausgezahlt . , „ 453,000.000 Versichertes Kapital - . . . „ * 600,000.000 Vorteile einer Anker-Versicherung ohne ärztliche Untersuchung gegen monatliche Prämien von K 1.— aufwärts. Niedrige Prämien — hohe Versicherungssummen. Unverfallbarkeit. Eine wegen Nichtbezahlung der Prämien außer Kraft gesttUe Versicherung kann ohne Rücksicht auf die Dauer ihres Bestandes jederzeit gegen Nachzahlung der rückständigen Prämien eventuell nach Ablauf des ursprünglich festgesetzten Endtermines wieder in Kraft gesetzt werden, sofern der Versicherte lebt und gesund ist. Unanfechtbarkeit nach einjnh-igetn Bestände. Hohe Darlehens- und Rückkau swerte. ' Hohe Gewinnanteile, bisher stets mindestens 20 Prozent einer Jahresprämie. Kein Abzug der b.-i Ableben auf die Jahresprämie noch aushaftenden Raten. K eine Nachschußverblndiichkeit. Keine Stempel — keine Polizengebühren. Berufswechsel, Reisen oder Aufenthalt auf der ganzen Erde vom Beginne der Versicherung ab gestattet. Kriegsversicherung ohne Zuschlag unter günstigen Beüinmit ärztlicher Untersuchung Niedrige Prämien — hohe Versicherungssummen. Unverfallbarkeit ebenso wie bei Versicherung ohne ärztliche Untersuchung. Sind aber drei Jahresprämien bezahlt, so bHbt d'e Versicherung ohne weiterer Prämienzahlung in voller HShe ln Kraft, so lange die anrechenbare Prtmienreserve ausreicht. m t dem Anrechte auf die J ihrl. steigende Dividende. Unanfechtbarkeit nach zweijährigem Bestände, auch bei Selbstmord. Hohe Darlehens- und Rückhaufswerte. Hohe Gewinnanteile, steigende Dividenden, 70 Prozent der Dividendensumme nach Plan C garantiert. Kein Abzug der bei Ableben auf die Jahresprämie noch aushaftenden Prämienraten. Keine Nachschnßverbindlichkelt. Invallditätmitversichernng eventuell auch 10 Prozent Invaliditätsrente. Berufswechsel, Reisen oder Aufenthalt auf der ganzen Erde vom Versichernngsbeginne ab gesttattet. _ Krlegsverslchernog unter günstigen Bedingungen eingegungen eingeschlossen. schlossen. Diese Bedingungen machen erst die Versichernng vollwertig, denn sie sichern die Auszahlung des versicherten Geldes unter allen Umständen und ein Verlust der eingezahlten Prämien wird nicht eintreten. B Auf Grund des vom »Anker“ mit dem jüdischen Zentralkomitee geschlossenen Ver- B B träges fließen bei Abschluß von Versicherungen nnter Berufung auf diese namhafte ■ B Begünstigungen den Versicherten und der zionistischen Organisation zu. ■ Gencpategenlup des „Hnftep“, Wien, II. Stefaniesfp. 9. üeifep: Alexander Geller. „BLUMENSCHNEE" die neuartige,wissenschaftlich gearbeitete HAND-u.GESICHTSCREME. Das hygienisch beste To/iettemittei Tubem. r^er ^e;S;LI DoseK160. ■ - Überall erhältlich! -- Itr-Mni-Mm Spezialist Samuel Morgenstern lien, IX., fiicAfensteinstr. 3 u. i. Telephon 15066. Lieferant des jüdischen Nationalfonds. Schauturnen. Aip 24. März 1914 fand in. den Sofiensälen das diesjährige Schauturnen des Ersten Wiener jüdischen Turnvereines statt, das einen überaus glänzenden Verlauf nahm. Der Saal, den eine nahezu zweitausendköpfige Besucherzahl füllte, jbot, als die große Zahl strammer Turner, Turnerinnen und Zöglinge zur Vorführung ihrer Uebungen unter den Klängen der Militärmusik in den Saal einzog, ein überaus mächtiges und imposantes Biid. Das Riegentumen der Herren- und Damenabteilung, die . Mustervorführungen am hohen Reck, von denen ganz besonders die komplizierten Pyramiden zu erwähnen sind, die Zöglingsabteilung, die u. a. hervorragende Leistungen am Tisch und Reck- Barren zeigte und nicht zuletzt die tadellos! exakt und rythmisch ausgeführten Freiübungen der Herren-, Damen- und Zöglingsabteilung bewiesen, daß der Verein bereits jene Stufe erreicht hat, die es ihm gestattet, würdig vor die Oeffentlichkeit zu treten. Nach Schluß der turnerischen Vorführungen, um1 deren Gelingen sich der Platzleiter des Vereines, Herr Emil Popper, ganz besondere Verdienste erworben hat, trat der Tanz in seine Rechte, der die animierte Gesellschaft bis zum frühen Morgen in fröhlicher Stimmung zusammenhielt. Das Schau- - turnen ist — neben der großen Makkabäer- .feier — das große Wiener jüdische Repräsentationsfest. Nicht nur die hervorragenden turnerischen Leistungen machen es dazu, sondern auch der jüdisch-nationale Geist, der ..im Jüdischen Turnverein herrscht und dem Vizepräsident Dr. Walter Werner in seiner zündenden Ansprache an die Turner in beredten -Worten Ausdruck gab. OIE EINZIGE NIEDERLAGE =, .dir Firma Paris . Tur Hygienische Schutzmittel«™«™* WiblLKähhtnerstrasse Ni *6 Eckt Krugerstrasse ns 2L KATALOGE GRATS. PARIS."H-ROE MAflTEL. MmONjB natürlicher ALKALISCHER SAUERBRUNN Saatspreis Silb. Medaille M. Bittner & Sohn Win. L öntuniiEa ft übsh ftsiaissi 1 Bidaprat, U—juITi Lajaa-otoa IS. 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