Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 7 (1913)
- Issue
- 6 (7.2.1913)
- Date
- 1913-02-07
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 6 JÜDISCHE ZEITUNG Seite 5 VereinsnaAriAten. Wien. (Wiener Zionistische Vereinigung.) Die Vereinigung hat ihren Sitz in den IX. Bez., Garnisongasse Nr. 24, verlegt. Die Konvente finden allwöchentlich Dienstag um 8 Uhr statt. Wien. Sonntag, den 9. Februar, findet das Elite-Kränzchen des Tanz-Instituts Jacques Löw (II., Taborstraße 20a) im Hotel „Bayrischer Hof“ statt. Beginn V2IO Uhr, Ball- oder Soiree-Toilette. Wien. (Verein „Theodor Herzl“.) Samstag, den 8. d. M. Vortrag des Herrn cand. medi. O. Gersuny über „Zionistische Weltstudentenorganisation“. Dienstag, den 11. d. M.: Zionistisches Seminar. Mittwoch, den 12. d. M.: Statistisches Seminar. Wien. (Jüdischer Handlungsgehilfen-Verband, II-, Taborstraße 11 b.) Dienstag, den 11. d. Vortrag des Herrn David Nebenzahl: „Der Unsterblicfhkeitsglaube bei den Juden und bei anderen Völkern.“ Beginn 8 Uhr abends. Gäste willkommen. Wien. (Poale Zion.) Samstag, den 8. d., 8 Uhr abends, im Vereinslokal. II., Stefaniestraße 3, Vortrag des Gen. Mich. Kohn: „Unsere Erwartungen vom nächsten Zianistenkongreß.“ Gäste willkommen. Wien. („Jordania.“) Chargenwahlen für das XX. Semester: cand. ing. David Kräßl x, med. Salo Zw eck er xx, med. Fischei Siegel xxx. Bude: IX.. Porzellangasse 36, Kouleurcafe: Cafe Adler, Schottenring 12. Wien. (Vorlesung Ferd. Gregori.) Die Lese- und Redehalle iüd. Hochschüler in Wien veranstaltet am 12. Februar 1913, lAß Uhr abends, im großen Beethovensaal eine Vorlesung jüdischer Dichtungen. In den Dienst der schönen Sache hat sich in liebenswürdigster Weise der allbekannte große Meister Herr Prof. Ferdinand Gregori gestellt, der das Programm des Abends aussch'ießlich bestreiten wird. Karten ä 4, 3, 2. 1 K und 60 h im Lokale des Vereines, IX., Türkenstraße 9, in Gutmanns Konzertbureau. I., Oner und beim Portier des Beethovensaales, I., Strauchgasse 4. Wien. Die gesch'ossene Redoute der zionistischen Ver°i"inrung abso’vie-ter Handels- und Exnort-Akademiker ..N^ure Jehuda“ findet am Samstag, den 8. Februar 1913 im Hotel Continental statt. Wien. (RHisch'’ "rov”b“''-Mallc, Wien. XX. OTimargasse 46.) Vortr-ms-ProoTamm für die Zeit vom 8. bis 14. Februar 1913: Samstag, den 8.: Konzert. — Spontan-, den 0.: ,./tus dem 14. lah.rhnndert“; Oberlehrer Riese"fe!d. — Montatr. den 10.: Deu+scher Litel-afiirzvkl"s fFortsa*7un<r). — Dienstan-, den 11.: Ans der Geschichte Her luden im A^it+etalter; Peda^-tenr Moses Wa’dmann. — Mittwoch, den 12.: Vorlesung eigener DicVunnen: Sch-if+steUer W Kaufmann. — den 13 : .lieber die lernende-“ n rch'1hi’dpr.-n-free-'i TV. Iak. Ehrlich. — Freitag, den 14.: Bibelvortrag. * Wsen. /Zionistischer Verhand ehema1i"rer Hochschöler.l M'ttwoch, den 12. d. M., 8 Uhr abends, findet im Cafe Marienb'Tirke die II. orden+ije^e Ge"e''a,versatnTn,U"sr sta+t. Tanesordnung: 1. Rechenschaftsbericht. 2. Neuwahl des Ausschusses. 3. Even+ualia. Die Mitglieder werden ersucht, zahlreich zu erscheinen. Die Verbandsleitung. Die österreichische Flagge. Während noch vor kurzem die fremdländischen Schiffe im Mittelmeere die größten waren, wurde nun durch den Bau des Aus+ro-Americana- Damnfers „Kaiser Franz Josef 1.“ allen der Rang abcelaufen. Dieses Schiff ist nicht nur das größ+e und schnellste aller regulären Schiffe im Mittelländischen Meere, es ist auch das hervorragendste, das in den Werften der Mit+p’-u"*“-- länder jemals 'gebaut wurde. T)er Ganzere Nayale Triestino in Monfalcono, auf dessen w«»-f+e das Schiff gebaut wurde, hat damit ein P—«chtwerk geliefert. Die GeseHschaftsränme e-:“nern an erstklassige Hotels, die Verdecke s'”d breit und luftig, die Kabinen benuem, sodaß **me Reise durch das Mittelländische Meer auf diesem Schiffe oder auf der ,,Mar‘ha Washington“ eine wirkliche Erho,i|-'r bedeutet. Gegenüber der Seebewegung dieser Meere sind di» Dampfer so widerstandsfähig daß sich der Reisende fast sicher ohne iedc Seekrankheit an die Fahrt gewöhnt. Auch für die lange Fahrt nach Newvork und Südamerika werden die Damnfer der Austro-Americana nicht nur von all°n Oes+er reichem, sondern m,eh von den Ausländern immer metir bevorzugt. * Herr Josef Boksenbaum, bisherige’- G"- nerala<ren+ der ,.V:e+ona“ zu Ber'in. ühc-eimm; mit ■) Fptiruar iqn Hen posfen eines Orgamsa*ionsch“fs für Gahrien in der k. k. nriv. Leb“csvers:ch°-ings - Gesellschaft Oesterrcichischer Phönix in Wien. PepsonalnaAriAfen. Der jüd.-akad. Verein „Bar Giora“ gibt bekannt, daß sein A. H. cand. med. Wilhelm Schmuckler zum Doktor der gesamten Heilkunde promoviert wurde. Jüdischer Sport. „Hakoah". Die Fußballsektion der Hakoah hat letzten Sonntag mit;dem Training begonnen. Die Spielfreudigkeit aller läßt für die kommende Saison das Beste erwarten. Die Meisterschaftsspiele beginnen am 2. März, vorher spielt die Hakoah mehrere Gesellschaftsspiele. Das erste findet am nächsten Sonntag (9. d. M.) auf der „Hohen -Warte“ gegen die erstklassige „Vienna“ statt. Man kann gespannt sein, wie sich die Unserigen gegen diese erstklassige Mannschaft halten werden. Das Wettspiel findet um halb 3 Uhr statt. Vorher spielen die beiderseitigen Reserve-Mannschaften. Der Sportplatz „Hohe Warte“ ist mit der Linie „37“ vom Schottentor zu erreichen. * Die „Hakoah“ veranstaltet am 26. d. M. ein großes Maskenfest im Beethovensaale. Es liegen bereits zahlreiche' Gruppenanmeldungen vor. Am Samstag den; 15. Februar d. J. findet ein Vorabend im Cafe Prückl statt. (Vorträge und Tanz). Auskünfte aller Art werden durch das Exekutiv-Komitee (Cafe Liechtenstein, IX., Liechtensteinstraße 27) erteilt. JüöifAe Bühne. Direktion M. Siegler. Hotel Stefanie, II., Taborstraße 12. Freitag, den 7., Samstag, den 8. und Sonntag, den 9. Feber 1913: ^„Der Schabes Goj“, Komische Operette, m 3 Aufzügen von Omer. — Sonntag, den 9. Feber, i/o4 Uhr nachmittags : „Die goldene Hochzeit“. — Montag, den 10. Feber: „Kol Nidre“, Operette in 4 Aufzügen von Scharkansky. — Dienstag, den 11. Feber: „Gott, Mensch und Teufe 1“, Drama in 4 Aufzügen von J. Gardin. — Mittwoch, den 12. Feber: „Held der Arme e“, Operette in 4 Aufzügen von S. Feinmann. — Donnerstag, den 13. Feber: „Sehir H a s c h i r e m“, Operette in 4. Aufzügen von M. Schorr. — In Vorbereitung: „Der Gett“. — In Studium: „Jakob und Esau“. — Das Lied „Sehir Haschirem“ mit Klavierauszug ist erschienen; zu verlangen bei den Billeteuren. Liste der üheriätfep. Gisela Finder, 1893, Wien, ledig. Kleidermacherin, XVIII., Ottakringerstraße 26. — Dr. Karl Bittiner, 1876, Czernowitz. vefh.. Privatbeamter, III., Rüdengasse 25. — Dr. Oskar Wittnsr, 1885, Czernowitz, ledig, Advnka+urskand . TU., Kegelgasse 30. — Gisela Scheue1-, 18S6 Korneubu-g, ledig, II., Bri^ittenauerlände 6. — Gisela Hermine Kraus, 1895,: Wien, ledig. Private, XIV., Mariahilferstraße 202: — Dr. Walter Wotf Friedmann, 1878, Balin, verh., Chemiker, IV., Sdhönburgstraße 3. — Alfred Alberii, 1888, Wien, ledig, Kaufmann, IV., Schleifmühlgasse la. — Frl. Feigel Engländer, 1896, Rudnik, ledig, II., Arnitzhoferstraße 10. — Jakcb Wechsler, 1873, Fokschani, ledig, Kaufmann, VI., Bürgerspitalgasse 5. — Hugo Kornitzer, 1893, Wien, ledig, Druckereiarbeiter, XX., Staudingergasse 14. — Marta Lederer, 1892, Wien, röm.-kath., Königgrätz. Wegen Raummangels mußte der Bericht über die anläßlich des Kad&nahjubiläums stattgefundenen Veanstaltungen zurückgestellt werden. Nr. 62/13. Konkurs-Kundmachung. wegen Besetzung der Stelle eines Rabbiners in der Stadt Czernowitz (Bukowina). In der .israeL Kultusgemeinde der Landeshauptstadt Czernowitz (Bukowina) ist die Stelle eines Rabbiners neu zu besetzen. Nach dem Gesetze vom 21. März 1890, R.-Q,-)Bi. Nr. 57, und nach dem für diese Kultusgemeinde geltenden Statute hat der Bewerber für eine derartige Rabbinerstelle einen den bestehenden gesetzlichen Vorschriften entsprechenden allgemeinen Bildungsgrad nachzuweisen, sowie bezüglich seiner rabbinisch-fachlichen Befähigung Zeugnisse von zwei als hervorragend anerkannten rabbinischen Autoritäten Galiziens orthodoxer Richtung beizubringen. Er muß österreichischer Staatsbürger, und sein sittlich-re’igiöser und staatsbürgerlicher Lebenswandel vorwurfsfrei sein. Der Anzustellende soll nicht über 40 Jahre alt sein. Der Jahresgehalt beträgt 3000 K (schreibe dreitausend Kronen), zahlbar in gleichen antizipativen Monatsraten. Die erste Anstellung erfolgt provisorisch gegen das jederzeit jedem Teil zustehende Recht einer sechsmonatlichen Kündigung. Wenn drei Jahre seiner Funktion abgelaufen sind, ohne daß von diesem Rechte der Kündigung Gebrauch gemacht worden ist, wird die Stellung des Rabbiners de jure eine dauernde, womit zugleich die Pensionsberechtigung verbunden ist. Der Wirkungskreis sowohl des hierortigen Oberrabbiners, als auch des anzustellenden Rabbiners ist in den mit Erlaß der k. k. Bukowinaer Landesregierung vom 5. November 1897, 2. 18.908 ex 1897, genehmigten Kultusgemeindestatute genau umschrieben; die bezüglichen statutarischen Bestimmungen, sowie jene des obzitierten Reichsgesetzes vom 21. März 1890 bilden zugleich einen integrierenden Bestandteil der Anstellungsbedingungen und enthalten auch das bei der Anstellung einzuhaltende Verfahren. Die Amts- und Geschäftssprache innerhalb dieser Kultusgemeinde ist die deutsche. Bewerber um die anmit ausgeschriebene Rabbinerstelle haben ihre mit den gehörigen Nachweisen über die erforderlichen edingungen und Qualifikationen, sowie des Alters, des Familienstandes und der gemessenen Studien versehenen Gesuche, welchen eine Darstellung über das bisherige rabbinische Wirken, resp. mit einem curriculum vitae anzuschließen ist, sind bis spätestens den 15. März 1913 an den Vorstand der Unterzeichneten Kultusgemeinde zu überreichen. Der Kultusvorstand behält sich das Recht vor, den einen und den anderen Bewerber zur Abhaltung von Probevorträgen nach Czernowitz einzuladen; die Reise- und Aufenthaltskosten werden jedoch nur dem akzeptierten Bewerber aus Mitteln der Kultusgemeinde vergütet werden. Vom Vorstande der israel. Kultusgemeinde. Czernowitz, den 14. Jänner 1913. Hochschüler erteilt hebräischen Unterricht. Briefe unter „Ephraim“ II., Tandelmarktgasse 19/15. Absolvent des Jerusalemer Lehrerseminars empfiehlt sich als Lehrer der hebr Sprache wie auch der alten und neuen Literatur in der modernen Unterrichtsmethode „iwrith b’iwri h“. Gef. Zuschriften an J. Hurwitz, per „Jüdische Zeitung“ IL, Karmeliterplat' 1. Ein ina?3iiJn? der in einer hebräischen Schule bereits längere Zeit unterrich'ete, erteilt hebräischen Unterricht für mäßiges Honorar. Airesse: II.. Vereinsgasse Nr. 1313, .D Vogel. Ich habe meine Advokaturskanzlei in das Haus Wien, I., Graben 29a (Tra tnerhef) verlegt. Telephon 37374. Dr. Leopold Meisel. « Jüdisiup ttanölangsaeh toVarbsaJ » Wien, IL, Taborstraße 11 b. VORANZEIGE! Samstag, den 15. Februar 1913, Im Festsaal des Hotel Continental IV. Gründungsfest Aka“anz Mitwirkende: Die Damen: Kammersängerin Olga v Türk-Rhon, Betty Fischer, Mitglied des Raimund-Theaters. Die Herren: Hugo Gottesmann, Violinvirtuose, Julius Heller, Komponist, Homunculus (Dr. Robert Weil), Benno Lie (Kabarett Simplizissimus). Tanzarrangement: Tanzmeister Jacques L5w. Musik einer beliebten Salon-Kapelle. Beginn präzise 9V, Ubr abends. Eintrittskarten ä K 2.— Farailienkarten ä K 6.— (Für 4 Personen) sind im Vorverkauf zu haben im Vereinslokal II., Taborstr. 11 b (von 8—9 Uhr ab), Tanzschule Löw, 11., Taborstr. 20a, Calö Bramer, IX., Llechtensteinstr. 1. Jüdische Zeitung, IL, Karmeliterplatz 1._ Verein pifAer HoAfAQter „C&erattT Allgemeiner jüdischer Arbeiterverein „Poale Zion“ Freitag, den 21. Feber 1913 8 Uhr abends, im „Hotel Continental“, II., Taborstraße 4 PEREZ-ABEÜD. Mitwirkende: J. L. Perez (Warsc au), Dr N. Birnbaum (M thias Acher) i Berlin), Professor Ferd. Gregori. Karten ä K 5. 4. 3. 2. t, bei Kehlendnrfer, I.. Krueerstr 4; Admi istr. tion der „jüdi>ctien Zeitung“, li, Karmi literplutz 1; Caf6 Herz, i-, Roienturmstr. 31 und im Vereinslokal, IL, Ste- faniestr 3.