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Jüdische Zeitung · 1912-10-02 · 39 (2.10.1912) · p. Seite 6

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
6 (1912)
Issue
39 (2.10.1912)
Date
1912-10-02
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 JÜDISCHE ZEITUNG ', Nr. 39 S 4 Jacques Löw’s Tanz-Institut \ iür distinguierte Kreise II., Taborstraße Nr. 20 a. Die P. T. Studierenden sowie Korporationen p genießen Honorarbegünstigungen. * •imu «Är lilr-, Smill iQürislEi-' " .' «ä Ludwig Lazar Wien, IX., Kolingasse Nr. 13, Liechtensteinstraße 6 empfiehlt sein großes Lager in allen Fecht-, Tum-, Sport-, Tennis-, Fußball-, Hockey- Militär- und Beamten-Uniformsorten in billigster bis feinster Ausführung und gewährt allen Mitgliedern sämtlicher akad. Verbindungen, Turn- und Sportvereinen 10°/o Rabatt auf die auf jedem Stück ersichtlich gemachten Preise. ■* Kiste der Überläufer. Vom 15. bis 30. September. Schargel Peter, 1897, Crajowa (Rumänien), ledig, Realschüler, II., Taborstraße 18. — Margulies Eugenie, 1887, Lemberg, ledig, Kontoristin, II., Miesbachgasse 14, — Jelinek Hermann Emanuel, 1884, Stockerau, ledig, Hilfsbeamter, XVIII-, Wäliringerstraße 202. — Kaufmann Dr. Rudolf, 1871, Wien, ledig, Privatdozent, I., Franzensring 22. — Schwimmer Wally, 1884, Stuttgart, verheiratet, Jöurnalistengattin, L, Dominikanerbastei 5. — Schwimmer Karl, 1879, Neusatz (Ungarn), verheiratet, Journalist, I., Dominikanerbastei 5. — Fassei Otto, 1897, Triest, ledig, Handelsakademiker, I., Führichgasse 6. — Taussig Leonic, 1878, Wien, ledig, Kunstgewerbetreibender, V., Zeinlhofgasse 8. — Glässer Leopold, 1891, Baden, ledig, XII., Arndstraße 89. — Weiß Wilhelm, 1869, Wien, verheiratet,* Bankbeamter, VIII., Florianigasse 21. — Kleiner Karl, 1872, Parubitz, ledig, Privatbeamter, VIII., Schlösselgasse ll. — Fasal, geb. Lakner Berta, 1881, Lipto-Okoliczno (Ungarn), verheiratet, Beamtensgattin, VIII., Lerchenfelderstraße 54. — Fasal Julius, 1880, Karwin, verheiratet, Privatbeamter, VIII., Lerchenfelderstraße 54. — Skutecky Max, 1891, Wien, ledig, Geschäftsführer, VIII., Alserstraße 37. — Schweinburg Elise, 1888, Hodolein, ledig, Privatbeamter, IX., Kinderspitalgasse 4. — Weisz B£Ia, 1889, Neutra, ledig, II., Arntzhoferstraße ‘ 7. — Reison Wolf, 1891, Bialistock (Rußland), ledig, Violinvirtuose, I., Kai 39. — Kassowitz Franz Ernst, 1853, Prag, ledig, Privatbeamter, VI., Frankenberggasse 10. — Brendei Joseph, 1886, Wien, ledig, Schriftsteller, XX., Wasnergasse 15. — Bak Zeriine, 1882, Wien, ledig, Schauspielerin, III., Marokkanergasse 13 — Nelken David, 1880, Lemberg, ledig, Ingenieur, II., - Große Pfarrgasse 6. — Böhm Paul Erwin, 1886, Wien, ledig, Chemiker, VI., Maria- KilfersMBe" 97. — Mittler Alfred, 1887, Wieri, laut Zuschrift des Rabbinates Pest. — Lepsky TeWe«, 1888, Moskau, ledig, Buchhalter,' XX., Karajängasse 27. Akademischer Verein jüdischer Mediziner, Wien. AUFRUF! Komilitonen! Jüdisclie Mediziner! Dringend ist die Forderung, daß auf unserer medizinischen Fakultät, wo Gesinnung und Neigung der- Hörerschaft weit auseinandergehen, sich die Gleichgesinnten in einem Fachverein zusammenschließen, der sowohl ein bewährter Vertreter ihrer Interessen als auph die Stätte ernster gemeinsamer Arbeit ist. Diesem Ziele nahe zii kommen,1 ist ‘der „Akäd. Verein jüdischer Mediziner“, der gegenwärtig sein 111. Semester beginnt, eifrig bemüht. Trotz der vielen Schwierigkeiten, welche der Tätigkeit des Vereines gegenüberstanden, ist. es ihm gelungen, sich er- ' folgreich durchzusetzen und seine Ziele zu erreichen. Der Verein besitzt ein eigenes Studierlokal, in welchem . Fachzeitschriften aufliegen, eine wenn auch bescheidene Bibliothek, Benefizien beim Einkauf von Büchern,'Instrumenten und Utensilien, beim Besuch von Bädern, Theatern, Konzerten und Vorträgen. "Eigene Vorträge, Kurse und Diskussionsabende werden gehalten. "Daß auch der Verein stets auf die arg gefährdeten Interessen der jüdischen Mediziner bedacht ist, hatte er im' ersten Jahre seiner Tätigkeit mehrmals zu beweisen Gelegenheit. Jedes volksbewußten jüdischen Mediziners Pflicht ist es, als Mitarbeiter an unsere Seite zu treten und unser Programm durch rege Mitarbeit durchführen zu helfen. Einschreibungen und Auskünfte in Vereins¬ und Studienangelegenheiten an Wochentagen täglich von. 1 bis 12 und 3 bis 4 Uhr im Vereinslokal, IX., Müllnergasse 25. Jahresbeitrag 2 K, Bibliotheksbeitrag 1 K. Mit treu-jüdischem Gruß Der Ausschuß *'>%. des „Akad. Vereines jüdischer Mediziner“ in Wien. .Kundmachung. Der Elternverein „Pestalozzi“ wird auch heuer täglich 100 Paar Würstel an bedürftige jüdische Schulkinder zur Verteilung bringen. Anmeldungen werden Sonntag, 29. September, 3 Uhr nachmittags im Lokal der Sektion Verköstigung, II., Gr. Schiffgasse 21," Tür 11, entgegengenommen. j Elternverein „Pestalozzi“, Wien, I., Eßlinggasse 15. Preisausschreiben. Das Direktorium des jüdischen Nationalfonds beabsichtigt die Herausgabe einer neuen Marke und ladet hierdurch alle Künstler ein, sich am Wettbewerb um die Anfertigung eines passenden Entwurfes zu beteiligen. Bedingungen: 1. Die Marke soll die Tätigkeit des jüdischen Nationalfonds in ■'klarer, allgemein verständlicher Weise zum Ausdruck bringen. 2. Sie soll die Aufschrift „Karen Kajemeth Le Jisroel“ in hebräischer Quadratschrift tragen. 3. Das Format der ausgeführten Marke wird zirka 2>./s X3 Zentimeter betragen. Es steht den konkurrierenden . Künstlern frei, Hoch- oder Querformat zu wählen. Auch können die Entwürfe in größerem Maßstabe angefertigt werden; es ist dann jedoch in der Zeichnung die spätere starke Verkleinerung zu berücksichtigen, damit die Wirkung bei der verkleinerten Ausführung nicht beeinträchtigt wird. 4. Die Entwürfe sind in. ein er Farbe auszuführen. 5. Der jüdische-Nationalfonds erwirbt durch. die Auszahlung. 'deijsPceis^ •das.-EigentiHns- .und Reproduktionsrechr' der /preisgekrönten Entwürfe. 6. Der erste. Preis beträgt Mk. 300.—, der zweite Preis beträgt Mk. 150.—. Wir behalten uns das Recht' vor, weitere Entwürfe zum Preise von Mk. 100.— zur Ausführung zu erwerben. 7. Die Entwürfe sind vor dem 1. Jänner 1913 dem Hauntbüro des lüdischen Nationalfonds, Köln a. Rh. (Deutschland), Neumarkt 33, portofrei einzusenden, das auch gerne weitere Auskunft erteilt. 8. Dem 'nur mit einem Kennwort bezeichneten Entwurf ist "ein verschlossenes Kuvert beizufügen, welches "das Kennwort und den Namen des Künstlers enthält. Nach der Preisvertei’ung wird das Kuvert eröffnet und der Name des preisgekrönten Künstlers veröffentlicht. 2. Das Preisrichteramt haben in liebenswürdiger Weise übernommen: Die Kunstmaler E .M. Lilien und Lesser Urv, beide in Berlin, als Kunstsachverständio-o, Rechtsanwalt ■ Dr. M. I. B od e nh e im e r-Köln als Vertreter des jüdischen Nationalfonds. 10. Die Entscheidung über dt“ An-fiihrung bleibt dem Direktorium des Jüdischen Nationalfonds Vorbehalten. 11. Spätestens anfangs Februar 1913 erfolgt die Bekanntmachung der Entscheidung. 12. Die nicht preisgekrönten und nicht erworbenen Entwürfe sind von d°n Urhebern nqch Bekanntmachung ,der Entscheidung znrü~kzi'- fordern. Für Entwürfe, die bis zum 1. Aoril 1913 nirht ziirückgeford°rt sind, wüd keine Verantwortlichkeit übernommen. Talmud-Unterricht Student, gründlicher Talmudist. sucht Unterrichtsstunden. Derselbe ist bereit, bei älteren Herren jJie Stelle eines Vorlesers zu übernehmen. -Gefällige Anträge an S. R. II., Odeongasse 7, Tür 10. Verlagsunö Gager.-Kalalog des Jüdischen Verlages ist soeben erschienen. Enthält folgende sechs Sonderverzeichnisse: I. Eigene Publikationen des Jüdischen Verlages. II. 1. Belletristik. 2. Jugendliteratur. 3. Sprachen und Literatur. III. Geschenkwerke. IV. 1. Geschichte. 2. Biographien, Memoiren und Briefwechsel. V. 1. Zionismus. 2. Palästinakunde. 3. Broschüren. VI. 1. Nationalismus, Volkskunde, Statistik u. a. 2. Antisemitismus u. a. 3. Religionsphilosophie, Theologie u. a. 4. Bibeln, Gebetbücher, Kochbücher usw’. Die Verzeichnisse w'erden auch einzeln abgegeben. Zusendung kostenfrei durch die „Jüdische Zeitung“ Wien, II./3, Stefaniestraße 12. Telephon 22.075. Eür ßalbtage (9-4 Uhr) sucht intelligenter, repräsentationsfähiger Mann Beschäftigung als Korrespondent, Sekretär etc. Gefl. Zuschriften erbeten unter; „Vertrauenswürdig“ an die Adm. d. Bl. Spediteur ALBERT HAAS, Oderberg Bahnhof Gegründet 1887. :: Telefon Nr. 7. Comptoir, Lagerhaus im eig. Hause vis-ä-vis dem Bahnhofgebäude. Uebemimmt Verzollungen nach Deutschland, Oesterr.-Ungam, auch franko Fracht zu coulanten Bedingungen. Uebersiedlungen in patentierten gepolsterten Möbelwagen^-TY, Tarif-Büro. ‘ . Zollauskünfte" gratis. The Blaift Kniglh: The flrisfocräfs The Ring: (14 Karat Gold) anerkannt beste Füllfedern Drei Preise: K 4.—, 6.— und 12.—. Fabrikanten: Henry Stark Son & Hamilton Ltd. London. Generalvertreter fflr Oest.:Ungarn: S. Inslitfit Wien, 11/3, Sfefanieifraße Nr. 3. Vertreter u. Wiederverkäufer überall gesucht. Der in Bielitz, M.-Ostrau, Brünn u. Baden b. Wien in kurzer Zeit berühmt und beliebt gewordene SctiotfolDden-Siieziolisf ROSSBHCH eröffnet seine Zentrale : Wien, VII., Neubaugasse Nr. 18 welche vom ersten Augenblicke ab allgemeines Aufsehen erregt und sich des lebhaften Zuspruches erfreut. Haben Sie Interesse für die Börse? Verlangen Sie von dem Verlage in Gleisdorf bei Graz kostenlose Ansichtssendung des soeben erschienenen Jahrbuches Kursatlas der Wiener Börse 350 Seiten stark, Preis 6 K. 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