Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 6 (1912)
- Issue
- 31 (2.8.1912)
- Date
- 1912-08-02
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6____JÜDISCHE ZEITUNG_ . Nr. äi Telefon 12429. Mi Telefon 12429. n. loorislen-Ausrüsti Ludwig Lazar Wien, IX., Kolingasse Nr. 13, Liechtensteinstraße 6 empfiehlt sein großes Lager in allen Fecht-, Turn-, Sport-, Tennis-, Fußball-, Hockey-, Militär- und Beamten-Uniformsorten in billigster bis feinster Ausführung und gewährt allen Mitgliedern sämtlicher akad. Verbindungen, Turn- und Sportvereinen 10"/« Rabatt auf die auf jedem Stück ersichtlich gemachten Preise. Soeben erschienen! Neu! * * A * * * * A Beeid Neue Satiren | Aus dem Inhalte: Die göttliche Selma, Pollak v. Parnegg, Der Stolz von Göding, Die Nase des Ladislaus u. a. Preis K 1.20, Porto 10 h. Nur gegen Voreinsendung oder Nachnahme [45 h mehr] durch die „Jüdische Zeitung“, Wien, 113, Stefaniestrasse 12 r Pi Pi Pi r K recht überdies von der Vollendung des 18. Lebensjahres, das passive von der .Vollendung des 20. Lebensjahres. § 10. Hiebei entsenden je 15— 25 Wähler 1 Delegierten, 26- 50 „ 2 51-100 „ 3 101-200 „ 4 u. s. f., wobei jedem angefangenen Hundert ein weiterer Delegierter entspricht. Vereine und Schäkelzahlergruppen, die weniger als 15 Wähler zählen, sind unter Rücksichtnahme auf die örtlichen Bedingungen mit anderen zu Wahlgruppen zusammenzuiegen. Diese Maßnahmen sind durch die Distriktsbehörden vorzunehmen, bedürfen aber der Genehmigung des Z. K. Außer diesen Fällen sind Zusammenlegungen von Vereinen zu Wahlzwecken unzulässig. § 11. Die Einberufung des Zionistentages durch das Z. K. hat mindestens sechs Wochen vor dem Termine der Tagung stattzufinden. Bei Einberufung eines außerordentlichen Z. T. kann das Z. K. diese Frist aus zwingenden Gründen bis auf vier Wochen abkürzen. § 12. Die Wahl der Delegierten ist geheim und direkt. Die Durchführung der Wahlen erfolgt nach den vom Z. K. zu erlassenden Weisungen durch die von diesem damit betrauten Organe. § 13. Am Zionistentag nehmen mit Sitz und Stimme teil: a) die Delegierten der Verbandsvereine (Schekelzahlergruppen); b) die Mitglieder des Z. K.; c) die westösterreichischen A. K. Mitglieder; d) die Mitglieder des E. A. K. § 14. Jeder Delegierte hat ohne Rücksicht aut die Zahl der auf ihn gefallenen Wahlen nur eine Stimme und kann nur ein Mandat ausüben. Das Mandat ist nicht übertragbar. Bis zum Beginn der Tagung können Ersatzwahlen vorgenommen werden. Das Eintreten von Ersatzdelegierten ist nur zulässig für Delegierte, die bereits vor Beginn der Tagung an der verhindert wurden, oder von mehreren auf sie gefallenen Mandaten sich bis zu diesem Zeitpunkte für ein bestimmtes entschieden haben. (Schluß folgt) VereinsnaMhten. Wien. (Herzl-Klub.) Diejenigen Damen und Herren, die Karten fürs SommerTest zum Verkaufe übernommen haben, werden ersucht, dieselben Samstag, den 3. August, zwischen 8 und ,9 Uhr abends in unserem Vereinslokale, späteistens aber am Festtage Herrn Simon Advokat' zu verrechnen. Sonntag, den 4. August kein Ausflug, da Sommerfest. Dienstag, den 6. August“, präzise 3/t8 Uhr abends, im Vereinslokale, II., Stefaniestraße 12, Vortrag des Herrn Josef Stein über („Ein vergessener jüdischer Dichter“ (Kompert). Gäste herzlichst willkommen! Wien. (Jüd.-akad. Verb. „Robur“.) Das Sommersemester wurde am 31. Juli geschlossen. Ferialleiter cand. chem. Armand Russo. Nikolsburg. Die Ferialverbindung „H e b r onia“ veranstaltete am 27. Juli im Garten des Cafe G 1 o g a u einen von durchschlagendem Erfolge begleiteten Vortragsabend, dessen Thema: „Die Strömungen im modernen Judentume“ dem Redner, Herrn Professor Dr. Alfred Spitzer nicht endenwollenden Beifall brachte. Nicht minder brillierte Herr J.U.C. Fritz Deutsch durch seine mit wahrhaft schauspielerischer Vervollkommnung rezitierten Dichtungen von Morris Rosenfeld und Gutzkow. Auch den Darbietungen der Herren Otto P i s k und J. U. C. Paul Knöpfmacher folgte von Seite des Publikums dankbare Anerkennung. Der zionistischen Idee wurde unter den Nikolsburgern mancher treue Anhänger geworben. Göding. Am 15. August feiert die jüdischakademische Ferialverbindung „Gamal a“ ihr 20semestriges Stiftungsfest . ln allen Kreisen der jüdischen Bevölkerung gibt sich für diese Feier ein reges Interesse kund, welches zur Hoffnung berechtigt, viele Freunde für unsere Bewegung zu gewinnen. Gesinnungsgenossen, die zu unserem Feste oder zu dem am vorangehenden Tage stattfindenden Studententag kommen wollen, mögen dies bis längstens 7. August der Verbindung zur Kenntnis bringen. Lundenburg. (Jüd.-akad. Ferialverbindung „H a t i k w a“ £and. phil. Leo S p i t z X; J. U. C. Maximilian Altbach XX F X; Med. Hugo Marchfeld XXX. Notizen. Kinder nähr ung im Sommer, in allen Ländern, selbst da,' wo tadellose Milch erhältlich ist, wird die Ernährung der Kleinen mit frischer Kuhmilch zur Zeit der heißen Sommermonate sehrschwierig. Magen- und Darmstörungen treten dann häufig auf, und die Kinder, ohne sonst krank zu sein, leiden und schreien oft stundenlang. Da ist es dann das Nestlesche Kindermehl, welches die Uebelstände beseitigt und sowohl idem Kinde wie der Mutter die nötige RRuhe verschafft. Erhältlich in Apotheken und Droguerien. Wir warnen vor’ Nachahmungen. Richtigstellung. In dem Artikel „Die Agudas Jisroel am Scheidewege“ in der letzten Nummer hat sich ein sinnstörender Druckfehler eingeschlichen. Auf Seite 2, 3. Spalte, 27 Zeile von unten soll es richtig heißen: „. . . in der nationalen Idee die feste Grundlage gefunden zu haben . . .“, statt „in der internationalen . . .“ Personalnarfirirfifen. Unser Gesinnungsgenosse, Herr Ingenieur! Robert St e r n, Fabriksdirektor in - Par is, hat l sich mit Baronesse Anne Bloch de Bl'ottn i t z verlobt. Tjeplitz. Die jüdisch-nationale Verbindung ■ „Barissia“ teilt die - Promotion ihrer Mitglieder; J. U. C. Herbert Birnbaum und J.U. C. Emil ISeligmann mit. Oiste der Überläufer. Vom 24. Juli bis 30. Juli 1912. Blum Israel Sanaiel, 1879, Lemberg, ver-; heiratet, k. k. Rechnungsassistent, XVI., Lorenz; Mandlgasse 57. — Blum geb. Meisinger Bertha,; 1881, Wien, verheiratet, Private. — Fischer : Malvine, 1855, Zablga (Ung.), ledig, Verkäuferin, I XVI., Hubergasse 14. — Gottlober Salomon, 1886, Rostow am Dön (Rußland), ledig, Sollizi- . tator1, VI., Stiegengasse 16/18. — Liebermann , Sofie (Sonja Abramowa), 1882, Odessa, geschieden, Private, VI., Stiegengasse 16. — Hildegard Edle v. Klarwill geb. Goldschmidt, 1887, Bres- , lau, verheiratet, Eabrikantensgattin, I. Barten- ■ steingasse 4. — Georg Ludwig Ritt. v. Klar- ' will, 1876, Wien, verheiratet, Fabriksbesitzer, Ij, Bartensteingasse 4. — Altschul Henriette, 1870, Tirgu-Jin (Rumänien), ledig, Lehrerin, V., Stollberggasse 20. — Fischer Fanny, 1881, Szabbya (Ungarn), ledig, Verkäuferin, XVII., Geblergasse 41. — Auer Leo, 1878, Pilsen, Beamter, II., Praterstraße 25. — Holländer geb. Harti Romana, 1882, Wien, verheiratet, Bankbeamtensgattin, XIX., Heiligenstädterstraße 9. — Adler ijMoriz, 1884, Wien, ledig, III., Sofienbrückengasse 3. — Oehlbaum Adalbert, 188S, Komadi (Ungarn)!, Redakteur, derz. Korporal im Inf.- ’ Reg. Nr. 37,, X., Trostgasse, Inf.-Kaserne. — Kömer Anna, 1877, Wien, ledig, Bedienerin, XX., Klosterneuburgerstraße 51. — Sommer Klara, 1889, Welka,- laut Zuschrift des isr. Matrikelamt Jägerndorf. — Sommer Margit, 1909, Wien, laut Zuschrift der k. k. Bezirkshauptmann- , Schaft Jägerndorf. Bilderrahmen für die Palästinabilder! liefert geschmackvoll, coulant und billigst Samuel Morgenstern Rahmenerzeugung ■Wien, IX., &iedifensteinstrahe 4. » Telefon 15066. kkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkkk BETHAUS- KOMITE im Jüdischen Volksheim nyn'm Wien, II., Stefaniestraße 12. An den hohen Feiertagen *yim dti rwn pm wird im „JÜDISCHEN VOLKSHEIM“ II., Stefaniestraße 12 ein Gottesdienst abgehalten. Sitzkarten ■ zu 10, 6 und,4 Kronen gelangen täglich mit Ausnahme des Samstages zwischen 6—8 Uhr abends zum Verkauf. r . 1 Da die Anzahl der Bethaus-Sitzplätze eine Beschränkte ist, werden die p. t. Gesinnungsgenossen ersucht sich wegen Sitzkarten sofort vormerken zu lassen. Das Bethaus-Comit£ im „Jüdischen Volksheim“ II., Stefaniestraße 12. - Ch. Teitelbaum Juwelier und Goldschmied Wien, II., Schreigasse 16. Hb 12. Hugusf: II., TaborMe 17a (Hirschenhaus.) Uebernahme sämtlicher in das Fach einschlagenden Arbeiten. ■