Mannheim
Compact Memory

Jüdische Zeitung · 1910-08-19 · 33 (19.8.1910) · p. Seite 6

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Zeitung
Volume
4 (1910)
Issue
33 (19.8.1910)
Date
1910-08-19
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2438141-2438273-2438306--2030-2441668
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

6 entity mentions

Seite 6 JÜDISCHE ZEITUNG. jüdischer Organisationen durchzuführen gedenkt. Dem Entgegenkommen des Zentralkomitees'der galizischen Zionisten in Lemberg hat er es zu danken, daß er sich bereits im Besitze der maßgebenden Adressen befindet und am 6. August 1. J. seine Reise antreten kann. Heir Präger wird in den Monaten August und September folgende Städte besuchen: Boryslaw, Brody, Brzezany, Drohobycz, Jaslo, Jaroslau, Kolomea, Lemberg, Neu-Sandez, Przemysl, Rzeszow, Sambor, Sanok, Stanislau, Stryj, Tamopol, Tamow und Zloczöw.- Folgende fünf Abende, die nach einer kurzen literarisch-kritischen Einleitung durch geschickt gewählte Rezitationsproben ein gutes Bild von den jeweilig zu besprechenden Persönlichkeiten geben sollen, hat sich Herr Präger für diese Reise zusammengestellt: L Herzlabend (namentlich in jenen Städten, wo zum 19. Mai keine größere Feier stattgefunden hat). II. Lustiger Abend '(Beda!). III. Münchhausenabend. IV. Perczabend. V. Jungjüdischer Abend. An alle jüdischen Organisationen in genannten Städten ergeht nun die Bitte, das Arrangement eines solchen Abendes zu übernehmen und sich diesbezüglich direkt mit Herrn Präger in Verbindung zu setzen. (Adr.: „Studentische Agitationsreise“ B'oryslaw, Post restante.) Diese Vorträge sind gegen geringes Entree, für Studenten eventuell auch, frei zugänglich. Das gesamte Reinerträgnis fließt dem Nationalfonds, gegebenen Falles zur Hälfte einer lokalen zionistischen Institution zu. Der erste Abend fand in Przemysl Dienstag, den 9. d. M. als Herzlabend statt und brachte unter anderem auch Rezitationen aus Herzls Feuilletons, philosophischen Erzählungen und Dramen. Auch das Aktionsprogramm für das kommende Wintersemester verspricht reiche, fruchtbare Tätigkeit Für den 5. Oktober ist eine großzügige Abiturientenversammlung geplant, in der gegen die allmählich doch zu üppig werdende Lese- und Redehalle „deutscher“ Studenten Stellung genommen und das Bekenntnis der jüd. Nationalität bei der Inskription zur Pflicht gemacht werden soll. DasSeminar, das wieder unter der tüchtigen Leitung des Herrn Präger stehen wird, bringt eine ganze Reihe aktueller jud. Themen zur Behandlung, deren Aufeinanderfolge und Termine mit nächstens bekannt gegeben werden sollen. Auch auf der Universität sind einige große Vorträge geplant. Durchgreifende Reformen sollen im kommenden Wintersemester schließlich auch im Inneren der Halle segensreich wirken und kollegialeres Leben, engste Zusammengehörigkeit unter den Mitgliedern erstehen lassen. So ist zu hoffen, daß die Halle bald wieder ihr altes bewährtes Ansehen erlangen und wieder der Sammelpunkt der jüd. Studentenschaft werden wird, wie sie es war, ehe einseitige und kurzsichtige Neuerungen sie um ihr gutes Renommee brachten. Gwozdziec. Mittwoch den 27. Juli hielten wir in der großen Synagoge eine Herzl-Frauenandacht ab. Die Schüler und Schülerinnen der hebr. Schule und die Mitglieder des Zion-Vereines gingen korporativ, eine schwarze Fahne tragend, in einem andächtigen Zuge in die große Synagoge. Sämtliche Juden der Stadt schlossen sich dem Zuge an. Bei angezündeten Kerzen ergriff das Wort Gg. Dr. S. Rosenheck aus Kolomea. Derselbe schilderte das Streben und Wirken des unvergeßlichen Führers erläutert, te die Bedeutnng des „JNF“ und „Herzl- Waldes“ und richtete ein Appell an das anwesende Publikum, das Andenken des verewigten Dr. Herzl zu pflegen und alle zionistischen Institutionen tatkräftigst zu unterstützen. Die Kinderder hebr. Schule sangen hierauf „al moht-Herzl“ und deklamierten Herzl-Gedichte. Nach Verrichtung des zeremoniellen „El mole rachmim“ durch Herrn Sef Landmann wurde für den Herzlwald gesammelt Zawoja (bei Maköw, Gal.) In Zawoja, einem Kurorte Westgaliziens, hat ein Komitee bestehend aus Akademikern und Kaufleuten, die daselbst zur Sommerfrische weilen, eine Herzlfeier veranstaltet. Die Leitung des Komitee übernahm GG. H. Hermann Erteschick aus Frankfurt a. M. GG. H. Fischer stellte seinen Saal zur Verfügung, der herrlich dekoriert wurde. Am 28. v. M. fand die Feier statt. Cand. jur. H. Timberg aus Krakau begrüßte aufs herzlichste die zahlreich, erschienenen Gäste Gg. Himmelblau rezitierte-einige jüdische Gedichte, die mit großem Beifall aufgenommen wurden. Den Höhepunkt des weihevollen Abend bildete eine geistvolle Festrede, gehalten von Herrn Myfelew aus Rußland, der im Jargon sprach. — Hierauf folgte die Deklamation von Rosenfelds „Sturm“ in polnischer Uebersetzung durch FrL Goldblatt aus Krakau. Die Einnahmen verwendet man auf die Pflanzung von 5 Oelbäumen, der Rest floß dem Nationalfond zu. Zastawna. (Herzl-Trauerfeier.) Sonntag den 24. Juli 1910 fand in der Synagoge, eine vom ho. Zionsvereine „Theodor Herzl“ veranstaltete Trauerfeier statt. Bei selber wirkte der Oberkantor Chaim Lern er aus Slocozynelz, samt Chor mit. Nachdem dieser mit seinem Chor das„Orohurachmim“ Gebet voigetragen, begrüßte der Obmann des Vereines Kultusvorsteher Apoth. Schecht (AH. der „Hasmonäah“) die erschienenen Trauergäste unnd rezitierte einen selbstverfaßten Prolog. Nachdem Oberkantor Lerner mit Chor das „El mule rachmim“ Gebet, nach Dr. Herzl verrichtet hatte, ergriff Jurist Weißglas-Ohringer, das Wort. Der Redner schilderte den Werdegang Herzls. Nachdem ■ noch Vereinsmitglied Nathan Jagendorf, die „Menorah“ aus Herzls Schriften zum Vortrag gebracht, schloß mit dem Trauerliede nach Dr. Herzl die würdige und ernste Feier. Der Verein „Theodor Herzl“ Zastawna der erst vor-kurzer Zeit gegründet wurde, hat sich mit dieser Feier, des Namens den er trägt, würdig, im hiesigen Orte eingeführt. Esche Radäütz. (Chermoniä.) Die am Generalkonvente vom 2. Aug. 1. J. stattgehäbten Chargenwahlen ergaben-folgendes Resultat: cand. phil. Josef Gottfried, Präses (•*), cand. jur. Chaim Kupferberg, Vizepräses (xx), stud. med. Sami Herzberg Schriftführer (-*xx) Herzlfeier in Marienbad. Das „Fremdenblätt“ meldet aus Mariehbad: Vergangene Woche fand im Hotel Walhalla eine im großen Stile veranstaltete. Herzlfeier statt, bei der Reichsratsabgeordnete Adolf Stand die Festrede hielt. Ein distinguiertes Publikum folgte den sehr interessanten Ausführungen des Redners. Abgeordneter Stand würdigte die. markante Persönlichkeit Theodor Herzls und schilderte ihn. als Schriftsteller und Menschen. Das Publikum zollte dem Redner reichen Beifall. 'Abgeordneter "Stand' sollte auch Montag, den 1. August in Karlsbad bei einer Herzlfeier die Rede halten;- Leider mußte infolge des Ablebens Dr. Heinrich Gabels die Karlsbader Herzlfeier ver- ■ schoben werden. Witkowitz i. M. Hier ist vorige Woche .der gewesene Religionslehrer, derzeit Fachlehrer an'der öffentlichen Bürgerschule, Herr Jaques rekte Jakob Weiß fnit Frau und vierköpfiger Familie zum Christentum übergetreten. Herr Jakob Weiß besaß einst die Kühnheit, in unserem' Orte als jüdischer Religionslehrer und Vorbeter zu fungieren. Wir wollen hoffen, daß die Witkowitzer Juden sich nächstens ihre Religionslehrer.besser ansehen. Zaleszczyki. Der jüd-nat. Verein „Zion“ hatte für Sonntag, den 31. Juli eine Herzl-Trauerandacht bestimmt. Sonntag ^Nachmittags ist die traurige Nachricht vom plötzlichen Hinscheiden des Gesinnungsgenossen Abg.,Dr. Heinrich Gabel angelangt, welche.Nachricht''; von'den Zionisten durch Partezcltel der ganzen Bevölkerung mitgeteilt wurde. Abends versammeltenasichj im großen „Bethaus hamidrasch“" alle jüdisch fühlenden. Bürger. Unser beliebter Gg." Herr Ä. L. Lägstein hielt, nachdem er die große Bedeutung- Herzig iti einem wunderbaren Vortrag erläutert hatte, dem sei. Dr. Gabel, unter stetem Schluchzen, einen wohlverdienten warmen Nachruf. Kantor H. Tascljlicki trug hierauf für die beiden großen Männer das ' El mule Rachmim“ Gebet vor. Alle Zuhörer gingen tiefgerührt und schmerzerfüllt nach Hause. Fiume. Den Bemühungen einiger; eifrigen Gesinnungsgenossen ist es gelungen, auch. In unserer von Assimilation'' durchsetzten Stadt ' 'der zionistischen Idee Eingang zu verschaffen. Dib* Schwierigkeiten, die sich , unseren Bestrebungen, ventgegenstellten, waren umso größer, als sjch die'jüdische Bevölkerung Fiumes in nicht weniger als'5 fremde Lager teilt. -nA Gleichwohl gelang es, eine zionistische Vereinigung ins Leben zu rufen. Die offizielle Tätigkeit inaugurierte dieselbe mit der VeranstaltungJ einer Herzl-Gedenkfeier, welche am 26. d.TM. im Hotel Susak stattfand und einen zahlreichen Besuch aufwies. , . . . „0- Nach "kurzer Begrüssungsansprache seitens des Gg. Herrn Reis,' feierte Herr Gg. Taussig^in begeisterten' Worten das segensreiche Wirken unseres unvergeßlichen Führers und appellierte zum' Schluß an die Anwesenden im Sinne unseres toten Führers weiterzuwirken. Nachdem Herr Kantor Landau das „EI mule Rachmln“' ergreifend vorge-j tragen hatte, schilderte Gg. Herr W e i n 1 ö s Herzli als Literaten..und las Herzls „Däumerle und Bäu-j merle“ vor. Nach, einer hebräischen Rezitation, deq Trauerrede "Sokolo ws seitens des Herrn Lan-j dau folgte der interessante Punkt des Abends. Den Vetter Herzls, Herr L-öbl, ein bekannter Pionier! des vorherzlischen Zionismus, erzählte einige äußerst; interessante Episoden aus Herzls Leben. i Traufenau. Der hiesige zionistische Volksverein „Theodor Herzl“ veranstaltete wie alljährlich: am 3. August l. J. eine Herzlfeier in Johan-i n i s b a d im Riesengebirge. Der Besuch war ein stattlicher und muß die diesmalige rege Beteiligung' seitens der Trautenauer Zionisten besonders hervorgehoben werden. - Herr Paul S o.m m e r n i t z begrüßte, die Anwesenden mit einer stilvollen Ansprache und erteilte das Wort dem Festredner Herrn Ing. Herrn. Poläcsek, der in meisterhafter Form über das Thema „Herzls Judentum“ sprach. Von dem Vergleiche, Herzli und Moses ausgehend, wies er in klaren Worten auf das etisphe M.oment im Herzls Ideengange hin, der die Hebung seines Volkes und seiner Glieder im Auge hatte, um 'die. Juden derart vorbereitet, für die Durchführung der- ' Ideale, die er ihm durch den Zionismus gegeben, fähig zu machen. Nach dem reichen Beifall, den der Festredner für seine ausgezeichneten Ausführungen: geerntet, erhielt Herr jur. cand.' Angelo Gold-: j s t e i n, Obmann des Vereines „Theodor Herzl“,; j spol. zid. akad. in Prag das Wort zu seiner Tendenz-! i rede über Herzls Werk. Nicht der Zionismus allein,; J so führte der Redner aus, sei Herzls Werk, sondern! die Schaffung einer jüdischnationalen Gemeinschaft,! , welche nach einer ruhmreichen Vergangenheit und; , einer qualvollen Gegenwart, durch ihn eine Z -u-! k.unft bekam.' Nachdem er noch, sich an die j Theorie Martin Bubers äntehnend, von den Mög-; Iichkeiten und Kräften, die für die Menschheit im Judentum zu holen sind, gesprochen hatte, konnte Nr. 33 man hach dem stürmischen Beifalle, der seinen Worten folgte, schließen, daß für den Zionismus in dieser Gesellschaft viele neue Freunde gewonnen wurden. Zum Schlüsse rezitierte mit Kunst und Verständnis Herr H. W i n t e r n i t z,- Rosenfelds „die Landstreicher“ und „Sturm*. Ein namhafter Betrag wurde für die Oelbaumspende gesammelt. Eintragung Dr. Gabels in’s Goldene Buch. :Die Sammelstelle des Jüdischen Nationälfonds für Oesterreich versendet einen Aufruf zur Eintragung des verstorbenen Gg. Dr. Heinrich Gabel ins goldene Buch des jüdischen Nationalfonds. . Eine.. G.esam t.ei.n.tragung des Dr. Heinrich Gab.el ins goldene Buch des jüdisch.en Nationalfonds soll den Beweis seiner Popularität liefern. .Drei Monate hindurch .wird, das Konto geführt werden. Die bis Anfang Oktober für. diesen Zweck gesammelten Spenden werden der Gradmesser der Dankbarkeit des jüdischen Volkes sein. Im Monate Oktober wird das Diplom ausgestellt werden. Jeder Spender, der K 120 oder mehr lieferte, erhält eine Abschrift dieses Diplomes. Liste der Ueberläufer. (Vom 3. bis 10. August 1910.) Albin Reichner, 1882, Lomnitz (Mähren), ledig, XVI. Grundsteingasse 15. Leo Rothziegel,' 1892, Wien, ledig, Buchdruckereiarbeiter, II. Blumauergasse 18. Paul Epstein, 1880, Karlsbad (Böhmen), ledig, Sekretär der Neuen Wiener Handelsakademie, XVII. Kulmgasse 38. Ernst Bäräny, 1891,-ledig, XVII. Pointengasse 38. Alois Koritschoner, 1873, Wien, ledig, Straßenbahnbediensteter, XIX. Iglaseegasse 14. Rudolf Hacker, 1869, Wien, X. Eugengasse 41. Egon Wollner, 1886, Prag (Böhmen), ledig, Ledergalanteriearbi'iter, IX. Pranrergasse 13. Adolf Defris, 1873, Jäger ndorf. (Schlesien), ledig, Privat, VII. Hermanngasse 33. , Dionis Rauch, 1887, Warschau, ledig, Student, VII. Kirchengasse 41. " * Otto Kohn, 1895, Wien; ledig, Schüler, IV. Schaumburgergasse 32. Elza Schultheisz, 1888, Wien, Budapest. Eingesendet. Wir erhalten folgende Zlrschrift: ln der Nummer 30 Ihres geschätzten Blattes ist ein interessanter Artikel der Frankfurter Zeitung, die Gründung eines jüdischen Museums in Prag betreffend, reproduziert. Gestatten Sie mir hierzu einige Bemerkungen: Wenige . Wochen sind vergangen'.seitdem der Begründer des jüdischen Museums in Wien, Baurat Wilhelm Stiassnyzur letzten "Ruhestätte getragen wurde und, als hätte man heute eine Abwehr nicht mehr zu ' besorgen, wird die Tat dieses Mannes ignoriert, sein Verdienst, als erster an die Sammlung und Konservierung von. Kunst- und .historischen Denkmälern’ des Judentums geschritten zu sein, geschmälert. Im Jahre 1894 gründete Baurät Stiassny, nach jahrelangen Vorarbeiten,; eine Gesellschaft und begann sofort mit der Aufstellung der ersten Sammelobjekte. Rasch wuchs die Zahl an wertvollen Silbergegenständen, Schüsseln aus Fayence, Medaillen, Münzen, Büchern etc. und hat heute, nach löjährigem Bestände 3000 Nummern;aufzuweisen. Die Versuche des Prager Museums, die Priorität in Anspruch zu nehmen, sind umso mehr deplaziert, als bereits eine ganze Anzahl von jüdischen Museen (England, Frankreich usw.) besteht. Die Errichtung einer größeren Zahl von Museen ■mit dem gleichen Programm ist überdies keineswegs als Konkurrenz, vielmehr im Sinne einer Arbeitsteilung in der Propaganda des Interesses für Konservierung von Gegenständen aufzufassen, welche ‘durch ihren künstlerischen oder historischen Wert zur Kulturgeschichte des Judentums beitragen. ’■ '; ' . Dr. S. S. ,, An die Markensammler! , Wir lenken die Aufmerksamkeit auf die am 18. d. erscheinenden neuen Portomarken. Sie-ünterscheiden ‘"sich nur wenig von den alten und erscheinen in beschränkter. Anzahl., Wir brauchen schon für.die nächsten Tage eine größere Anzahl dieser Marken in allen Preislagen. Daher ergeht an alle Gg. Gg. die .Aufforderung, eifrig zu sammeln und' unverzüglich die Ergebnisse uns einzusqnden. Vom 18. angefangen mögen unsere Freunde für die Korrespondenz untereinander, besonders aber mit unserer Sämmelstelle, ausnahmslos der Erinnerungsmarken sich bedienen. Man vergesse nicht, die Marken im Werte von 1, 2 und 3 Heller zu benützen. Gesucht werden die hochwertigen Marken. \ Mit Zionsgrtiß ' die Philatelieabteilung der Landessammelstelle des J. N. F., Wien, IX. Türkenstraße 9,

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.