Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 7 (1905)
- Issue
- 46 (17.11.1905)
- Date
- 1905-11-17
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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JNr. 46 Jüdisches Yolksblatt Seite 5 ' „Werft dctr Jutzen heraus!" 'Me Juve auch huausgewovstN"'UNd buchstäblich bcm Mob ausgelieftvt/'dev'ihn dann inschrecklicher» WjsK '.rlkibhMdelte..E - M sind 8W«.wM.gßMe-' zu bcftiali)d>cu Mvsti'mMiAung von X!ctdjcii Werden.' Ich will! fjier1 fester/jiuei ' Falle-- die!'i'MU , /t>ön..ekÄr ikötnstcioüten -Person, Frau Hornstein, hier , mitgcteiitj wurden,!sinjMven: .D^mi^H^rrr Ele Trachtenberg aus^LetzdiczCiHdstü ümcher geschästshalher! in. Eieto riir Hvkcll nDilt sind '.'am. 3, .Meschwcn. \ ^flüi'^aOfet Öer-Öa*!)eii;'‘i -’b^ehi'■ •>..er * , MMsseWM's" SMFW^eiff.WassMmgel,gge «mirmachte- und dann in fvöhllcher Üaune' -' in Ulpkh FlÄer nach dom Hptcl' fül)t^'schlWttz,die Abütende Mtenge von der DrofÄM.-hevcrb Und «'schlug ihn! mit Keulen. Letzierev/ fchrie^ -muf Hilf-ä 'Dü' ritt.' ci.it.' Kvsak -' gciade/. des "ZVeges und-sagte: '„Lasset' doch,.HM', Mühe/ seine Tagesind doch sowieso-nurWenigs" Üföitt Herr/ Karl.Freüdiger>.- Sch^hisgeusahn, des "Herrn Abvaham Hornstein, /KtMü/skM. seiner- Fdäu,. die -sich,-Mutterfiklstst - ßyM" Be- < suche feiii-er*. ^Me^röktem.:^VEv.Mrs^ü''siAs /zM'M Wn tyi it^ch'M!HlchtvtegWüicr' Wtzs'tzei'! HaMen Familie ist. der Laube utn, Gackey und! »stine i'Äarischasi 'von s80ÜÜ.'Au-beln>i lag.'. ÜÜ. der. brachen.«die«-Raubent undentwendetew -die 8000t MR'MüMÄ'iT^ÖO^mÄtrt 1cüte§j ^SchwiegetvaterK- .. Als -dMelhem sich mrs .deru! ..Oersteck-. herauKwagien,. . nahm., ev seine 8m«! unh-fuhr direkt .zum,. Konsul,., ohne,Hut und 3krö)«'Äer^ Herr- Konfüb- M > HM -3seniön -Hut} und lXeBersi^t)eV‘,vinij? fic.n hjxekt in Boglei-s tung des Herrn Konsuls.zurPahn,und von bcrf direkt nach - LmnKetg.!i-Da"! HsM Freudiger! österreichischer. UntMM ist,, so,Mudt Cr mit! H il,ft..) d Cs. Konsu ls,. se! n.P>. Scha denz urückz u bc-! lArmmM:' 'Bemerke noch, daß die-«Mördomtdenj 'gut organisiert 'waren//'.. Sie «gingen- .schartn-! .weife. / Me. gesümtb Zähl ' /belief - sich' 'stüfl -16-000; daaegen -liegen' in Kiew 100 000! Mann Milität' 2Ü00/Polizisten! Das, 'Militär und die Polizisten haben! den Greuel-? 'taten ruhig zugesehen und vielen von ihnen war; .hie/ick du BasftnlttzeschWrdM-e Wüte ein wW-i komnener Fang.. Die Mordbuben konnten! M. guter diesen Umständen bei ihren Greuelj raten ^dollstänÄg Rühe gönnen und hausten oft? fchndenlchm jN/eirwin Hause. ...Eben, ' als ich! diesen WMst.: mit' 'tränenden'' Augen schreibe, kommen» telegraphische Machrichten von schreckj licheN Mordtaten und Räubereien an. aus, Musilüwi ' Kovistischew- Jewankow- Chabna! üswi ' Unsere armen Briiderl verlassen ihr Hab' MdGut unp verstecken sich in den Höhlen. . llehcr die Stellung der ungarischen Orgie-! rung zur Jndenfrage äntzerte sich der ungari-, ß)e Kultusminister! Georg, Irl ka cs in seiner! 'jüüglsten Kavdidateirrede Wie.folgt: „Die Js-! ra eli r e.m welche seit ihrer bürgerlichen und! politischen Gleichstellung auch auf -Wirtschaft-- lichmN und kulturellem.Gebiete / eine anerkeir-? nenswerte Tätigkeit entfalten, müssen heute, da! auch die staatsrechtliche Rezeption ihrer Korr- .spssio.n erfolgt, ist, natürlich, der Unterstützung! Von festen des Staates -ebenso teilhaftig jverden,! wie die übrigen 'EreztPtchden>Wn>fössivnen-. Der! Paragraph 2 des G.-A. 20/ 1848, welcheri„ für olle in diesem Vaterlande gesetzlich rezipierj ten Konfessionen Mre- }\wfevfc&icb die vollkom-! ^pene Gleichheit und Gegenseitigkeit" foststellt, wfe mich Paragraph 3 dies^ Gesetzes, welcher: „die Bedeckung .der kirchlichen rmd Schulerfordernisse aller rezipieriten Konfessiolten im Wege W. staatliches 'Kostep" ßusMicht, sind auchäuf ore 'Mweliren aitzriwendeit. Natürlich ist? auch "da von der finanAiellen- Möglichkeit jenes! Maß abhängig-' in welchem das Prinzip von: SHM D.! Muse yexwiMcht werden kann, j ÄlißCrdem oxachte ich c| im Geiste des zitierten! KWs. pym_Jg,hpp 18D für wünschenswert,! dW die Ispqchtm Ar hie weltliche Beziehungen? besitzenden. Uu>gcl^gcMeiten ihres kirchlichen Le-. m&iw. dw ^llgiMUMiOen umschließende! höhere Automönie ins Leben rufen. Ihre Be- - strpbungen aüf hieW Gebiete will ich nicht nur j I! CI fi'j!];''j!f■. i(Hilf , i!r»!f r.injlit!o Aut l WopiNativüßfragki itr ^der Wlikütvina -n«imtnt 'die- ^„Bnköw.s Post"!>4tjE -^iiteb''' ihrer ''jüngsten MüiNWettt - -'"GtCllutig.''' 'Sie fch'tdibt. ul. 'WHerscheint 'giebvwn, 'fMC Bethälttüjfe 1 zü.WttWwi 'Es fei dürtlNb klipp^und'. öffMMsWt: Wie 'PrVptnätivn'Astütj^ u 'ist1 eiWC 'Jtidenfmge.; '■ Was'' gehbüit! ttls filtte1 WüMM Mb ncheitt.' 'HeMN^ 'glitn-Ükt!-''deN' Gotzbttftaüd ' bettMiliche'e? <§ tö rtcruN'gen' b 'lldbt/ > fichs Ws'-dkDn - -bdÄr' '-jenöN'Nückffchkeii« - schM,/ - .nackt ^' die 'MffeMchkell'' Kr? 'treten/ dürfl' dirswal'' uWe- Wnt zür-Tat werdient die Mi-Winst 'Worüber. ''deMl'WdcNu "Und wke/sie'äuft'riM/ Mie stellt ^«sich als lSchützeM dbr ÄandeÄUter- 'bssenchM''uW/tstl dadurch MW-' jeden -ANMsf "gefeit?1 UebCb 'ycch'.'.waW 'Wesen.-' Äeft? Aktion^ - 'dävs' iftöiV sich; nicht?: tciuschenl iüssett;' die \$kkij Fltegpn ■mit eiNdm- Schkagb freffC'ft! will,, Gs Jrftj 'WahLh. öetir LaNdCsfiNaüzM wMgHÜlfen/seinei RÄhb« Kerechtigt^' Fordaruhgitt.-," mW'/orslsÜt! WMeN/ttNd seift''köMNt dib/,Aw'ejtC"!Fkiegs! ^-'üttgesichts' Mfer PMietlei'ikMutön'M' Marr? lhünd/rtC! betn-tcht'eteU 'Exi-stebtzett/. -Uicht - weitÄ.m? «BdtrÄchtt-''' Gs sind ja.!lHup/'JüdenNW ■ NUN-‘ drein verhaßte Propinatoren.''' ''Gerade; 1 bis-! selben) Pbovinaitmendie W der' -letzten'Mahl! lln denM-eichsrat /bewiesen, -daß'sie eine! Macht! rMäsentioren.«^. .., lUnid dann -weitörr' -/Nicht die! /Propmationen vsMdigÄ wir das«Hegt! lmns ganziferne.!! '.-D!-e "NrnieN >'!PropincttöreiN,! .diese'hunderte Schenker) wecken unser 'Mitlied/ die man- .samt Ihren Familien mit einem Rück auf /die 'Straße setzt,-'denen-'Mani- ÄMu 'groWn? "Teil!ihres Vermögens--welches iw JnoestMöntzn! für! diese Propmationen besteht,«" ktrrzerhand- ^konfisziert." .'v! lyn-.V) -fif. r* Ti svelchssn Nicht sinr tmseren SttMt.'n>gen) .sondcxn auch Einwanderern aus anderen Ländern, über die Schwierigkeiten "des Arbeitsuchens. httl- /WrgHolfen wechen soll." «. ,-i ' - Auf die-^rage unsercs Kodrespondentenob "dtzr/Verband 'üuch .aüf die Unterstützung . der ..jüdischen.Meise/in G.aliz.cn 'niD.der' Btt^wstfa rechne)'antwortete Herr 'Pfeffer^.'- daß. dßt'M- /tintg dbs Einwandererheims-mit-, düv Leitung -'der heiwatlichett.lüöjschen^^WohllätiM-.Würgani- ''^tiöüMiftet/iFühswigi/pustWchWstn! - damit!die- Auswmtdemng nicht' kopflos, erfolge ü.Nd -die"Auswandereb n!M übe.rfl'üs'sigCn' Un- ^VstMoWgCM feien, - ■; Men)'; (^ ö'tze s i a I I.) ’ Um 1Ü M Mts ttz PÄ.d e.n' M. Men Fjäu 'Herchtne,' R.ö fs'n - .D Nch,,tzeöpr-e'ne' S.te r 'tt,..die- SllWester des PÄ- )ISrnttü/-r'r;iMisE/KüttUr'^'MsniSH,'.'D-t.' Ä-W- , S t tn/, ' Litte' Mtch-'-MohltkÜinttiissiitw. üNNe- ' zCichnÄe 'Dame, itn 78.' LÄenMhre.',^/'//. ,...Men.. Mo 1,l>.ene Ho.chz-e-itzj Am 18."ö. .Mrt,H-ert Adolf S'teMschrie'lder! tpit seiner. Frau ^Marlvtte Steinschneider'in Wien die seltene Fel,er '.'-W gochenen. .Hochzeit.' Beide EtzeMtten! begehen .. dlese'. Feiet ln vollster körperlicher ,-üNgeisttMr ' Mmtigkelt.- Unseren Lesern ist Herr Adels Mein-- '' sttchoider auch dütch seine MülMpns, ^öeren' St'yff ^zumeist aus dein alten jüdischen Leben geschöpft ».istj!!Mkttnnt.'-'''"DtmüÄ'chst"-sollwieder eineseiner - -Arbeiten ö-ei uns .erscheiüen. " Wir gratulieren dem "Auibslpüqre und" chünschen, daßwir die's aüch"ju - - ttzrem- 'ö-iaMan-te.nen Ebejnbilüum tunkönnen. ,?;/ Wien.' (Pe rst o bü n ch). Am 16/. hs. fanddie Verlobung des Herrn Josef G u t h , ' Sohnes des bekannten Hoteliers und Restaurateurs" 'M. Guth- ' mit Fräuleim-Henriette EinwendererhemHex österreichischen Iude« ia i>r, ■;M.i -Me,uns ui MltW-lt,, hat ..'dMI?MeUltipkomst.ee desxj. ,-Per-. , band e^ -. gglizislher, - und - WLchvinflvx - Jtthen«.; -kt; Uchertka", jn semhp - jüngst in, .New / NÄk stajjgehabtM Sitzüng die Errichtung , eineD^Em-' )vanderechhaüses? .für;■ aus - Galizien- Dtch-.-^r Bukowina einwandernde -JMen beschlossen. )t, 1.> Kas lJmmigrantenheim,- - das - im .Eost; End -errichtet:. /werden . soll,>«ist als Monumentalbaiu zur Erinnerung an die. LbOjährige-- Gedenkfeier .der.Unsiedlnng der Juden in Amerika,,gchacht. ■ :. GleichZeitig beschloß,das - ExekutivkoMche des Verbandes am 30'. November d. :J >-. a-n welAemdas bedeutungsvolle Jubiläum ' i" ganz, Amerika gefeiert Werden -soll, ’ eine Monsterfestvcrsammlung dcx aus Galizien und : her Bukowina stammenden/ Juden in Amerika nchh! New Uork,>eMuberufen/- - /! //.-/ '// ' '.- Der Präsident . des Verbandes ' Herr ■ I. i Pfef f e r äußerte sich den ihn befragenden Journalisten gegenüber folgendermaßen über! die Bedeutung des oben erwähnten Beschlusses: „Das votz uns zu gründende- Einwanderer-: heim soll nicht irgend-einer bestehenden ähnlichen Anstalt Koirklirrenz bieten, sondern bloß einen Teil der großen Arbeit auf sich nehmen,' welche in der Unterstützung der neu ankommenden Einwanderev aus unserer -alten Heimat bestleht. Das Einivandererheim. wurde wohl von unserem Verband angeregt undsyll auch zunächst der Beb>erbergun!gaus. Galiziim- und der Bukowina/ hi ev ankommend er, rntterku nftsloser Inden' dtznien, doch ist es> als Schuhstätte für Juden ans Oesterreich im allgemeinen geplant, und haben die verschiedensten hier existierenden Vereine österveichischer Juden ihre Mithilfe bereits zugofaat. Diese ZusageNl, wie der Enthusiasmus und« die Ovferwilligkeit unserer hier lebmden Landsleute lassen keinen Zweifel darüber aufkommen-, daß unser Plan in ganz ^kurzer Zeit wird zur! Durchführnng gelangen kömmt. Wir werden auch alles daran setzen, dqß uns eine. Vertretung auf Ellis Island zugestan- -den werde, die unseren Landsleuten beider ^Ka'ndunig' bchilflich sein 'soll. , Aber nicht nur Unterkunft soll das Einwcmderexheim den bei ihm Schutz Suchenden Meten, soadem wir wollen such Mn MdMen Arbeitsnachweis organisieren, durch n is.-!,-"iWikjN.'- (Toches fall.) z Am>: 7. ds. ist ' hier/der gewesene Pr'imaratzt des: israelitischien /Mrhäufts in 'Karlsbad Herr Dr.! Aenjannn f,mHi-stersm'70! Lebensjahre gestorben. -/U:"Prag//(Todessa hl.) Am st, ds. stajb hstr/Frau. FraWiska E/h tm a nn,' geborene ■M.a dyä,. imchohen Alter' von 89 Jahren. ^, Die Verstorbene, da wegen ihrer besonderen Herzensgüte sich zeitlebens, allgemeiner Hochachtung erfreute,!.!/'zwar-die Mutter .! des Vörstehers der Wtener Miultusgemeinde Professor Dr. S. E h r m a n n. Pirnitz. (T o d e s f a l l.) Am 9. ds.-ver- ^schied Frau Anna Bretfch Neid et, die fromme - Gattin des Herrn ' Salvmvn Bret- ' fchneider, Grostökdnomiebesitzcrs, ' - Gememderates, Kultusvorstandsmitgliedes, nach - langem, ' schwerem Leiden!. Jedem Armen reichte sie ihre hilfreiche Hand unw war ^!deshalb durch "ihre besondere Mildtätigkeit nicht nur bei der jüdischen, sondern auch bei der christlichen Bevölkerung allgemein beliebt und geachtet. Dies zeigte iich-" am besten, -bei dem imposanten Leichenbegängnisse,; an welchem! sich-' die Ge- "Meind-evertrctung unter Führungdes Bürgermeisters,! scrner! die fürstlich - Kollaltsche Beamtenschaft, das Äehrpersonal-- Gendarmerie und"! eine -unabsehbare Menschenmenge: beteiligte. ' Möge dies den Hinterbliebenen zum Tröste gereichen! . , : Olmütz. Der Kaiser hat dein GroßiMustriellen Ignatz Brietz in Olmütz das Ritterkreuz des Franz Josefs-Ordens verliehen. Hefr Jgn. Bvi-etz ist ein 'Selfmademann, der durch -eigene Kraft und Tätigkeit emporgekommen ist, . ein M-aun, der dllrch Fleiß und Geschick einer der Ersten der MUlzindnstrie in unserer engeren Hetnsat geiv-orden ist. Er ist ein treuer Anhänger unseres Glaubens und nimmt regen Anteil'W dem Wachsen und Blühen unserer Kultns-- gemeinde, die er. bereits mit mehreren Wobltätigkeitsakten bedacht hat. Möge es ihm vergönnt! sein, noch lange in Geistes- und Körper frische' im Kreise seiner Familie sich der - allerhöchsten Auszeichnung wie der allgemeinen Wertschätzung feiner ' Glaubensgenossen und Mitbürger z!u erfreuen. Verein znr Hebung der Gewerbe. Montag den 86. November d. I., 8 Uihr abends, findet in Kuhners Restaurant, 1. Bez., Adlergaye 6, eine Plenarversammlung statt, Tagesordnung:1. Bericht des Präsidenten^ 2. Neuerliche . Stelluntz- 'llprsntlsfttzÄpcheliW' feinstös^-' frjsclwsn^ KoJKQsnQe^n. «j «i.