Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 7 (1905)
- Issue
- 45 (10.11.1905)
- Date
- 1905-11-10
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 45 Jüdisches Volkcblatt Seite L nachfolgenden Kämpfe und Bestrebungen Überaus fühlbar gemacht und die sich als dringend ausfüllunasbedürstig erwiesen habe. Gr sage, der der Emanzipation, nachfolgenden Kümpfe und Bestrebungen, denn der I nt dene tu auzipation s e i c tt A bweh rkä mpse der deutschen Juöeu- He it in ne n ne n sw* r t c m U mfange kaum v o r he r g eg a n g e n. Deutschland sei zur Judeneman'zipation durch die geistigen Strömungen und die Auffassung non den Menschenrechten gedrängt worden, welche die große französische Revolution ausgelöst habe. Er wolle den Verdiensten der jüdischen Einzelkämpfer, jüdischen Gemeinden und Verbände, die für die Gleichberechtigung der Juden eingetreten seien und gerungen haben, nicht zu nahe treten, aber man dürfe wohl sagen, daß unseren Vätern die Emanzipation mehr als' eine Frucht liberaler Weltaufsassung in den Schoß gefallen sei, als daß sie dieselbe erkämpft und errungen hätten. Unsere Emanzipation sei nicht durch jüdisches Mut und jüdischen Schweiß gekittet, und das habe sich bitter gerächt. Die Emanzipation zeitigte das A ssim ilanteutum im bösesten Sinne des Wortes. Die Inden, die, wie jeder Einsichtige nur billigen könne, ihr äußeres Sein anpaßten mn die Umgebung und sich bestrebten, getreue Söhne des Vaterlandes zu werden, beachteten nicht, daß sie Deutsche sein und Juden bleiben, daß sie das Neue aufnehlnen konnten und das Alte nicht preiszugeben brauchten, daß sie die Erben einer großetr Vergangenheit waren, die es ihnen verbot, die Väter zu, verleugnen und restlos unter Preisgabe ihrer Traditionen in der Mitwelt unterzutauchen. Hunderte und Tausende assimilierten sich restlos und wurden Renegaten, als der Judenheit ein neuer Feind erstand, der die Emanzipation bedrohte. 'Die Mtenschenrechte waren den Juden zu mühelos in den Schoß gefallen, als daß matt sie ihnen unangefochten gelassen hätte. Redner schilderte alsdann das mit elementarer Heftigkeit erfolgende 'Einsetzen der antisemitischen Bewegung, welche die Juden zum großen Teil indifferent und durchwegs unorganisiert fand. So wie keine jüdische Phalanx eintrat, die Emanzipation zu erkämpfen, so war auch keine da, sie zu verteidigen. Es fehlte ein Organ, die bedrohten Rechte zu schützen. Der Deutsch-israelitische Getneindebnnd verfolgte im wesentlichen nur Erziehungs- und Wohkfahrtsbestrebungen. Im Dezember 1880 'wurde das Lazarussche Komitee gegründet, das jüdische Notabeln ztr gemeinsamer Abwehrtätigkcit verband, zehn Jahre später der Verein zur Abwehr des Antisemitismus, der Juden und Christen umfaßt, und unter dem Vorsitz von Gneist und Rickert eine verdienstvolle Tätigkeit entwickelte und der noch heute unter Barths Vorsitz segensreich wirkt. «Eineinhalb Jahre später tritt das Komitee zur Abwehr antisemitischer Angriffe in Tätigkeit, zuerst unter Führung von >Dr. Nathan, später unter Friedetnanns Leitung. 'Auch hier ist noch die Abwehr in Mgarchischer Weise organisiert, die breiten. Massen noch nicht zur Mitarbeit herangezogen. 1893 ward dann der Zentralverein deutscher«Staatsbürger jüdischen Glaubens geschaffen und damit die Abwehr demokratisiert. Unter der Devise Selbsthilfe im Lichte der Oeffentlichkeit werden die -deutschen- Juden zum Aibwehrkampf herangezogen. Ein unverbrittgbares Verdienst, das sich der Zetttralverein erworben, ist der Geist, den er hittausgetragen hat, er hat die Jude» ztr Stolz und Selbstbewutztsein wieder zusanunengeführt, die Gemeinsamkeit der Abwehr hat nicht nur die bangen Gemüter erhoben, sondertt attch die Charaktere gestählt. Auch die zionistische 'Bewegung trug das ihrige dazu bei, die Jndenheit wieder zu beleben und den Jndifferentismus zu bannen. Mit dem Zentralverein wetteiferte der Zionismus, 'Stolz, Selbstbewußtsein und Treue unter den Juden zu 'verbreiten und den Geist zu bannen, der im Assimilantentnm so gefährlich für die Juden geworden war. Doch dem Zeutra (verein, eitlem Verein von Einzelpersonen, fehlte die Legitimation, die Gesamtheit der Juden zn vertreten. Der Zentralverein war mehr antiantisemitisch als positiv jüdisch, er steht und füllt mit der Untisetttitetlbeweguug. Eine Reihe von Aufgaben war der Kompetenz des Vereines entzogen, so die Fragen der Einwanderung, der Auswanderung, der Naittralisation, Statistik und Apologetik mußten unbeachtet bleiben, die Schächtbestrebnngen konnten tticyt von ihm allein geregelt werden. Kurz, es. fehlte die Zusammenfassung der geistigen Kräfte, die in Hunderten von Organisationen zersplittert waren, es fehlte das einheitliche Band, das sich tun die jüdischen Organisationen schloß und dadurch das Judentum positiv kräftigen konnte. Aus Anregung des Redners «wurde itn Jahre 1900 in einer 'Audienz beim Kultusminister der Mangel einer Gesauttorgauisatton als das Grundübel vorgetragen. Das Ergebnis jener Konferenz war eitte Denkschrift, die damals auf Veranlassung des Kultusministers von Herrn M. H. Klausner verfaßt 'würde. Seit dieser Zelt ruht diese im Ministerium, Und das ist vielleicht gilt so, da utts mit nur einer territorialen Landesvertretung, die uns der preußische Kultusminister nur geben kann, nicht gedient ist, tmd es ist ferner auch besser, daß wir uns selbst schaffen, was uns fehlt. Wir wollen kein staatliches Kirchenregiment: was wir hierdurch an Ordnung und äußerer Macht gewinnen könnten, tvürden wir einvützen an innerer 'Freiheit und innerem Frieden. Als Abhilfe für die allseitig empfundenen Mißstände wurde alsdann zuerst von Justizrat Breslauer der Gedanke eines großen Judentages angeregt, von Prof. Philippfon lebhaft ausgenommen und vertreten. Die konstituierende Versammlung vom Dezember 1900 lehnte den Judentag ab und übertrug eitlem Ausschuß die Schaffung einer dauernden Vertretung durch dett Zusammenschluß der schon bestehenden jüdischen Organisationen. Daraus ist alsdann der Verband der Deutschen Juden hervorgegangen. Das Statut ist von Professor Philippsott entworfen, der insbesondere die Organisation der kleinen Gemeitrden glücklich gelöst hat, so daß nichts uuvertrctett geblieben ist in der deutschen Judenheit und niemand 'den Mattgel der Legitimation des Verbandes anfechten kann. Der Verband ist kein Judentag, in detn Judentag ist das wesentliche die einmalige oder periodisch einzubernsettde große Versamntluttg mit ihren Protestrufen, in der Verbandsidee ist das wesentliche die Zusammenfassung der Organisatioitett und dem Ausschuß ist eine intensivere und stetigere Arbeit zngewiefen als der Hauptversammlung, die nur eine Erscheinungsform ist, in der sich der Ausschuß betätigt. Der Verband ist aber auch kein bloßer Abwehrverein wie der Zetttralvereiner soll durch positive Arbeit für die Fortentwicklung und Stärkung des Judentums sorgen. Mit allem Nachdruck ist jedoch, zur Beruhigung der Orthodoxen zu betonen: der Verbattd ist keine Kultusorganisation, er erstrebt weder eine staatliche noch eitte autonome Kultusorganisation! Das Statut des Verbandes ist derart verankert, daß eine Aendernng unmöglich ist. Der Verband will alles, 'was dem Juden und detn Judentum frommt, nur nicht die Gewissensfreiheit der Inden/ein schränken, die Minorität bedrohen, Kultus, Ritus und Dogma reglementieren. Er will nur die weltlichen Interessen des deutschen Judentums vertreten, die Unitas in necesfarkis Herstellen und in dubtis die Liberias gestatten. Der D. I. G. B. konnte nicht zum Verbände ausgestaltet werden, ohne seine bisherigen Aufgaben zu schädigen, der Verband mußte auch auf reichs rechtlicher Basis geschaffen werden. Und nun zu den Aufgaben des neuen Verbandes. Er hat in erster Reihe die Abwehrkämpfe des Zentralveretns durch das Schwergewicht seiner Legitimation zu unterstützen und die Gleichberechtigung zur Wahrheit zu machen. Aus dem Heere und der Verwaltung sind die Juden wortlos gestrichen, in der Justiz zur Not zugelassen und auch dort dem 'Geiste der Verfassung zuwider mit der prozentual konfessionellen Elle gemessen. Schlimmer ist noch die Herausdrängung der Juden im gewerblichen Leben. Auch zu dem neuen Volksschulgesetz muß der Verband Stellung nehmen und bei der etwaigen Einführung der konfessionellen Schule ist die Berücksichtigung der Wünsche der gesamten Juden zu foröcrtr; in gemeinsamer Arbeit mit den übrigen Organisationen muß hier das statistische Material beschafft werden. Betreffs der Schächtfrage, durch die auch der liberale Jude in seinem religiösen Gewissen verletzt wird, ist nicht zu dulden, daß unserer Religion der Borwurf der Inhumanität gemacht tverde. Apologetische Schriften müssen in die Lande hinausgeschickt werden, um die Ehre und die Ethik des Judentums zu verteidigen. Wir müssen der Welt Nachweisen, daß dieses Judentum die Mütter der Kulturreligionen, in welchen die Wissenschaft und die Lehre göttliche Anbetung genießt, noch gar so modern ist wie die Kinder. Mit der Fackel der Wahrheit muß in das Obskurantentum hineingeleuchtet werden, das in der Maske der Wissenschaften die Quellen fälscht. Was gewisse Schwarmgeister über Rassen und Rassendefekte, Völkertngenden und Völkerfehler gesagt, das mutz in seiner Ignoranz vom. Verbände gebratldmarkt werden. Das Wissen vom> Judentum muß gemehrt werden, weil Abwehr Wissen verlangt, weil das Wisset! Stolz und Selbstbewußtsein und damit die Treue bringt, die über das Ende des Kampfes hinansreichen. Zum Schluß die bisherigen Leistungen des Verbandest Seine größte Tat ist die, daß er sich georen hat. Außer der mühevollen Organisation der Wahlverbünde, der Schaffung des ganzen Apparates ist jedoch bereits als Grundlage für die Abwehr eitte große Enquete in die Wege geleitet, die ein ausgiebiges Material verspricht, eine Denkschrift ist ansgearbeitet über die Schächtfrage und über das Volksschulgesetz und den zuständigen Stellen unterbreitet. Wir werdet! detn Vaterlande zeigen, daß wir gute Deutsche sind und gute deutsche Juden bleiben können." Anhaltender und sich immer wiederholender Beifall lohnte die Ausführungen des Redners. Itn A»schließ hieran brachte der Vorsitzende die folgende Resolution zur Verlesung: „Die Hauptversammlung des Verbandes deutscher Juden steht in dem Verbände die auf autonomer Grundlage geschaffene Vertretung der deutschen Juden. Zweck des Verbandes ist es, die geistigen Kräfte der -deutschen Juden zrt gemeinsatner, planmäßiger Arbeit zusammenzttschlietzen, mtt das Judentum selbst zu kräftigen und die Gleichberechtigung zur Wahrheit ztt machen. Aufgabe des Verbandes ist insbesondere: 1. alle «Deutschen jüdischen^ Glattbens im Bewußtsein ihrer Zttsammengehörigkeit zur Abtvehr ttttbegründeter Angriffe und zur gemein-- sametr Verteidigung der ihren staatsbürgerlichen Pflichten etltsprechettden staatsbürgerlichen Rechte zu vereinen: 2. als berufenes Organ an zuständiger Stelle die berechtigten Wlinsche uttd Beschwerdett der Deutschen jüdischen Glaubens vorzutragen und zur Anerkennung zu bringen; 3. alle Angriffe gegen die religiöse Ehre des Judentums und gegen die Freiheit der Religio ns Übung abzmvenden, insbesondere der Agitation gegen das rituelle Schächtverfahren etttgegenzutreten uttd auf Beseitigung, der durch staatliche oder komtnünale Anordnungen erlassenen Verbote hinzuarbeitett: 4. allen, welche die Bestrebungen des Verbandes zu fördert! bereit sind, mit Nachweisungen dienlich zu sein." (Schluß folgt.) Gmkmde-«. Dttemsnlllilrilhtkn. Von der Wiener Kultusgemeinde (Plenarsitzung des Vorstandes vom 5. November). Vor Ueberganz zur Tagesordnung berichtet der Vorsitzende, erster Vizepräsident Dr. Gustav Kohn, daß in dem Befinden des erkrankten Präsidenten Herrn Dr. Alfred Stern eine wesentliche Besserung eingetreten sei und daß derselbe in kurzer Zeit wieder völlig hergestellt sein werde. Die Mitteilung wird mit lebhafter Befriedigung zur Kenntnis genommen. Mit Rücksicht auf den Vauzustand des Gemeindehauses, 1. Bez., Seitenstettengasse 4, welcher eitte Weiterbelassung der im 3. Stockwerke dieses Hauses untergebrachten G e m e i n d e b i b l i o t h e k untunlich erscheinen läßt, wird die Verlegung der Bibliothek in das erste Stockwerk des Gemeindehauses 2. Bez., F e r d i n a n d s st r a ß e 23, beschlossen. Hierbei wird ausgesprochen, daß diese Verlegung nur als ein Provisorium anzusehen sei und die seinerzeitige Rückversetzung der Bibliothek km Auge behalten werde. Ueber Antrag der Kommission für Unterrichtsangelegenheiten wird die Abhaltung von sechs, evetttnell acht Vorträgen aus jüdischer Geschichte und Literatur für Er wachsen e, weiters von sieben Vorträgen für die reifere Jugend in den Wintermonaten 1905/06 beschlossen. Das Zinsenerträgnis des Hayum S. G o l ö s ch m i d schen Legates pro 1905 im Betrage von ruttd X 47 000 wird an die im Vorjahre beteilten Institutionen aufgeteilt. Nach Erledigung weiterer Stistuttgsangelegenheitett sowie nach! Veschltttzfassung über Personalien und Steuer-Angelegenheiten w'i'rd die Sitzung gegen 2 Uhr mittags geschlossen. Wien. (Predigt.) Freitüg albendA, den 10. November l. I. hält Herr Rübbin'er Dr. E. Dgvid im Loopoldstädtev Tempel eine Predigt. Beginn des Goitesdienstes am 11. November, abends 6 Uhr 10 Min. Erster Wiener Jüdischer Turnverein. Me diesjährige ordentliche Generalversammkung findet Montag den 13. November um 7, bezlw. 7'A Uhr abends inr Turnlokale statt. Tagesordnung: 1. AMgemorner Bericht, 2. Turnbericht, 3. Kassabericht und Bericht der Kassarevisoren, 4. Bericht des Zeugwartes, 5. Bericht über den Tnrnhallen- Baufonds, 6. Bericht über den Verband der jüdischen Turnerschaft, 7. Erteilung des Absoluto>- riums, 8. Neuwahlen für den Turnrat, 9. Anträge. Verein jüdischer Hochschüler aus den südslawischen Ländern ,Bar Giora".) In der am 24. Oktober stattgefundenen Generalversammlung wurden in den Ausschuß gewählt: Stud. techn. Gustav K tt neß als Präsident, Cand. jur. Alexander Licht als Vizepräsident, Cand. ing. Filip R o s e n zwe ig als Kassier und Stud. techn. Lavoslav Ofner als Schristsührer. Lese- und Nedehalle jüdischer Hochschüler Wien. Am 28. Oktober d. I. fand die 23. Plenarsitzung statt. Der Vorsitzende meö. Hermann Schlesinger hielt dem öahingeschieöenen Förderer Herrn Dr. O. Kokesch eitten warmen Nachruf. Hterattf erfolgte der Rechettschaftsber'icht ttnd die Wahl. Das Ergebnis war folgendes: phil. Emil Steinmantt, Präses: phil. Rttd. Rosnere, 1. Vizepräses: med. Heinrich W. Klein. 2. Vizepräses: jur. Hans Hochwälder, 1. Schristführer: jur. Josef Nebenzahl, 2. Schristsührer: exp. Siegfried Herz, 1. Kassier: phil. Gustav Kreisler, 2. Kassier: phil. Jonas Silberschlag, Zeitungsverweser: itn. Eisig Sacher, Bibliothekar: techn. Philipp Pollak, Hausverweser. Wien. Die am 28. d. M. stattgefundene Chargettwahl der Verbindung jiid.-nat. Hochschiiler aus der Bttkvwina „Herzlonia" in Wien hat für das laus-ende Semester folgendes Resultat ergeben: stltd. exp. akaö. B. Delfiner, Präses: stttd. tneö. M. Fleschner, Bizeprüses: akaö. contm^ M. Nettberger, Schriftführer. Wien. (V e r e i n „I e h u d a h H a l e v y".) Sonntag den 5. ös. fand im zionistischen Kongreßbureau unter großer Beteiligung die konstituierende Versammluttg des Vereines ,-Jehuda Halevy" statt. In den Ausschuß des Vereines wurden gewählt: Präses Hermann Schächter: Vizepräses Avigdor Muschel: 1. Schriftführer (Landessprache) Chaim S. Neu mann: zweiter Schriftführer (Hebräisch) Isaak S. Groß: Kassier Heinrich Reche r t: Bibliothekar Lewi Dichter: Zeitungsverweser Gustav Birken: als Beiräte Isaak Barbag, stud. phil., und Leo Spand o r f. Unterstlitzttngsverein für mittellose jüdische Techniker in Brünn. Bet der am 21. Ottober stattgefundenen Generalversammlung ergaben die Ausschußwahlen folgendes Resultat: Präses cand. ing. Richard Berger: Vizepräses cand. ing. Erich Stern: Schriftführer eattd. ing. Ilrihnr Buchwalderr Kassier cand. ing. Leo Fall: Beisitzer: cand, ing. Emattuel Berger, cand. ing. Entanuel Lindner, stud. ing. Emil Grätzer. Jüdisch-akademische Lese- und Redehalle in Brünn. Die Stzahlen für das Wintersemester 1905/6 ergaben folgendes Resultat: Präses cand.