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Jüdisches Volksblatt · 1905-06-02 · 22 (2.6.1905) · page 12

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
7 (1905)
Issue
22 (2.6.1905)
Date
1905-06-02
Page
– (sequence 12)
Language
German
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.1 tidi»ches Volksblatt Nr. tt Zum Schlüsse hielt Herr kais. Rat Ivhalln - i chtenstadt seim'u überaus anregenden und belehrenden Vortrag „Jüdische Arbeit in R n m a n i c n". Die Vorträge des (Genannten gehören bereits zum ständigen Inventar der IühresVersammlungen dieses Vereines und erwecken von Jahr zu Jahr mehr Interesse, wosür ihm auch der Dank der Anwesenden durch den reichlichen Beifall in immer erhöhtem Maße zuteil wird. Verein „Lefillas Haneorim", Wien. Am Schelvuotbfeste findet int Beth-Hc»>midrasch, 2. Bez., Tempel ga-sse Z, ein Gottesdienst für die Jngelid statt. Beginn des Gottesdienstes abends halb 8 Uhr, morgens halb 9 Uhr. Der Verein zur Errichtung und Erhaltung eines allgemeinen israel. Knabenwaiseuhauses für Böhmen in Prag verschickt Konknrsansschreibnngeu für 6 Waisenknaben in dem von Vereine erhaltenem Waisenhanse in «gl. Weinberge. Wie wir dem Jahresberichte entnehmen, erhält gegenwärtig der Verein 50 Waisen, die in jeder Beziehung ausgezeichnet gedeihen. Das Waisenhaus selbst ist in hngienischer und in pädagogischer Hinsicht musterhaft eingerichtet. Der Verein betlagt im verflossenen Jahre das Ableben zweier seiner verdienstvollsten Mitglieder, des Hausarztes Dr. Julius Fantl und des pädagogischen Inspektors Bürge rfchuldirektor Mautner. Wie die zahlreichen Spenden und die Zahl her Mitglieder bezeugen, erfreut sich der Verein der größten Sympathien. Es ist heilige Pflicht aller Inden in Böhmen, dem Waisenhansvcrein bcizntreten, damit dieser sein Ziel, alle Waisen Böhmens unter sein schützendes Obdach zu vereinigen, wirtlich erreichen kann. Jüdischer Turnverein in Prag. Am 20. Mai, vormittags, wurde eine Deputation des konstituierenden AilSschusscs des Jüdischen Turnvereines von Sr. Exzellenz dem Statthalter von Böhmen Grafen Eon-denhvve in Andienz empfangen. Tie Abordnung bestand aus den Herren I. U. Dr. Teller als Sprecher, cands ing. Leo Kornfeld und I. U. C. Arthur B e r g m a n u, Dr. Teller hielt an den Statthalter folgende Ansprache: „Zn Beginn des laufenden Jahres hat sich in Prag ein jüdischer Turnverein konstituiert. Den Gründern desselben schwebte die feststehende und allgemein bekannte Tatsache vor, daß den Inden die Mitgliedschaft in den tschechischen- Vereinen zur faktische n, in dem deutschen Tu rn verdau de zu r moralischen Unmöglichkeit geworden ist, und sie beabsichtigten demnach, durch Gründung dieses neuen Turnvereines den jüdischen Bürgern und Studenten ohne Unterschied ihrer Mutter- und Umgangssprache die Möglichkeit zu bieten, nur abseits eines jeglichen politischen Getriebes sich frei und unbehindert dem Tnrnsport widmen zu können." Weiter überbrachte der Sprecher dein Landeschef die Einladung zn der am 11. Juni um 11 Uhr vormittags im Hause Elisabethstrahe 6, staktftndenden feierlichen Einweihung der Turnhalle durch Enthüllung eines Bildnisses Sr. Majestät des Kaisers Se. Exzellenz erwiderte der Deputation, folgendes: „Ich danke Ihnen, meine Herren, für Ihre liebenswürdige Einladung und für die Bekanntgabe der Konstituierung des Vereines. Es freut mich, daß Siederr Mannesstolz besitzen, frch von V e r e iu cn, in welchen man Sie nicht m a g, l o s z u 1 ös e n und selbständig und ohne politische Fragen aufzuwerfen, sich sportlich bilden wollen. Ich danke nochmals und wünsche, daß Ihr Verein, wie es vorauszusetzen ist, prosperieren möge." Bezüglich der Einladung sagte Se. Exzellenz zu, daß er, wenn es seine Zeit gestatten werde, zur Eittweihnng kommen werde. Berlin. Der „Deutsch- Israelitische Gemeindebuird" beruft für den 12. und 13. Juni d. I. nach Frankfurt a. M. einen Genre indetag ein. Tie Tagesordnung des Gemeindetages wurde endgültig folgendermaßen festgesetzt: 1. Formalien und Bericht. 2. Gründung eines Gesamtarchivs der deutschen Juden. 3. Religionsunterricht und die damit zusammenhängendeu Fragen, 4. Bezirtsrabbinate. 5. Wanderbettel und Arbeirsstätten. 6. Fürsorge für geistesschwache Kinder. 7. Satzungsänderungen. 8. Zusammenschluß jüdischer Handwerkervereine. 9. Propaganda. 10. Religiöse Fürsorge für jüdische Strafgefangene. n. lieber die Verwendung der Zunz- Stistnng des T. I. G.-B. 12. Wahlen. Tenr Bericht über die Entwicklung und die Wirksamkeit des Bundes während der letzten drei Jahre entnehmen wir, daß sich der bayrische „Landesverein für israelitische Knltnsgememden" und 134 Einzelgem'üiinden neu angeschlossen haben, 24 ausgeschieden sind, so daß die Zahl der Bnudesgerrieinden gegenwärtig 867 beträgt. Das Vermögen des Gemeindebnndes beläuft sich ans 625 lQl Mark, davon Barbestand und Bankguthaben 148 678, Effekten-286 322, Arbeiterkolonie Weißenfee 161909, Fürsorgeanstalt Nepzin 30 600, Guthaben der Friedrich Wilhelm-Viktoria-Stiftnng 208 602 Mark usw. Dem Beschlüsse des letzten Gemoindetages entsprechend, haben 165 Gemeinden ihre Beiträge auf 1 Prozent ihres Steuereinkommens erhöht, wodurch die Jahreseinnahme des Bundes von 14 906 auf 34 076 Mark gestiegen ist. Verausgabt wurden für: 1. Unterstützung deö Religionsunterrichtes in kleinen Gemeinden 18 üOü, 2. Inspektion desselben 1000, 3. Bauhilfen an kleine Gemeinden zn Schul- und Synagogenbanteu 3000, 4. Zinsliberweifungen an die Stiftungen 10 985, 5. Fortbildungskurse für seminaristisch gebildete Kantoren 1000, 6. Unterstützung literarischer Werte 2500, 7. Jahresbeitrag zum Verband der jüdischen Lehrerverelne lüOO, Unterstützung von Studierenden technischer Berufe 1700, für Stipendien an Handwertslehrlingc 1800, 10. Restzahlung an den Verband für Statistik der Jndou für Ausarbeitung des Statistischen Jahrbuches 2500, zusammen 44 285 Mark. Die Zahl der unterstützten Gemeinden ist von 127 ans 201, die Höhe der Uttterstützungssuminen von i4iM6 ans 18 585 Mark gestiegen. D ie vortreffliche Friedrich Willielm-Vittoria-Stistnug lZenlralverstcherungstasse für jüdische Gcrneindebearnte.) hat sich nach wie vor als überaus segensreich bcwäyrt. Es sind nicht wertiger wie 172 neu Versicherte mit einer Vexsichernttgssumme von 1 167 500 Black hinzugekommen,' die Ziffer der ersteren ist damit ans 1087, die letztere ans die imposante Hohe von 5 057 200 Mart angewachsen. Der Hilfsverein der deutschen Juden in Süddcntschland. Vergangene Woche haben eine Reihe von Prvpagaudaversaminlungcu für der» Hilfsveroirr der deutschen Inden in Lüdöentschland stattgesunden, die jäuillich einen sehr befriedigenden Verlauf genornrnett hckbe»». In K a r l s r u h e hielt am ,5. Mai Herr Li eg in und Berget, Bkitglied des geschäftsführendei» Ansschusses des HilsSvereins aus Berlinin den Räumen der Karl- Friedrich-Lvge einen Vortrag über den Hi-lfs-verein der deutschen Juden. Herr Berget schilderte die traurige Lage der Inden irrt Osten, besonders die der Juden, in Rußland. Tie Schilderungen des Elends machten ans alle Anwesendeu einen erg re i sende »t Eindruck. Bon sämtlichen 'Rednern, die sich an der Debatte beteiligten, wurde der Beitritt zum Hilfsverein manu empfohlen und es hat sich sofort ein Lvtalkonritee toilstitniert, bestehend ans der» Präsidenten beider Gemeinden, dem Borsixenden des grotzherz. Oberrates der Israeliten, dem Präsidenten der Loge und den beidenOrtsrabbinern. Das Komitee wird die Propaganda energischen die Hand nehmen. Am 14. Mai sprach der Sekretär des HilfSvcreins Arthur Meperowitz ans Berliin in sehr gut besuchten Versannulnngen in Landau und R ii l z h e i m (Pfalz) über den .Hilfsverein der deutschen Ircden, seine Ziele und Aufgaben. In der freien Aussprache bekannten alle Redner sich zu der Ueherzeugung, daß die Ausbreitung des Hilfsvereins gerade .in gegeuioärtiger Zeit, wo die Lage der Juden nn Osten eine geradezu verzweifelte ist, eine Notwendigtest sei. Sangliche Anwesende erklärten ihren Beitritt zum Hilssvereiu und in Landau wurde ein Lokalkomitee für Propagaudazwecke geiwählt, dem die Herren Dr. med. Dann hä User, Salomvn Blarx, Präsident der jüdischen Gemeinde, Carl Sigel, Samuel Leon, S'iegmund Novs angehvren. Herr Rabbiner Tr. Einstein stellte in Aussicht, von der Kanzel herab die Bestrebungen des Hilfsvereins seiner Gemeinde zn empfehlen, ein treffliches Vorhaben, das gewiß Nachahmung verdient. In Kaisers lautern fand am 18. Mai eine gut besuchte Versammlung zugunsten des Hilfsvereins statt. Herr Rabbiner Tr. Landsberg erstattete ein ausgezeichnetes Referat über die humanitären Bestrebungen des Hilfsvereins und der Erfolg der Versammlung, die von Herrn Leon Kehr, dem Präsidenten derGemcinde, geleitet wurde, tarur als ein ausgezeichneter bezeichnet werden. Für den Beginn des Herbstes sind eine Reihe weiterer Versammlung in Süddentsthland bereits in Aussicht genommen. Vermischte Nachrichten. Wien. Der 'bekanntejüdische Schriftsteller Herr H. Aork-Steiner hat einen herben Verlust erlitten. In Szeniez lUngarn) starb vorige Woche feine Mutter im 'Sitter von- 77 Jahren. Der schmerzerfüllte Sohn »peilte zur Zeit im Auslande und konnte bei dem unter großer Teilnahme der Gemeinde stattgehabtei» Leichenbegängnisse der wegen ihrer viele»» Tugenden hochgeachtete»» Fra»» nicht anwesend sein. Herrn Bork-Sleiner gehe»» aus diesem traurigen Aul affe o.>ns alle»» Kreise»» Bei leid skundgebrr-nge»» z»». Friede ihrer Asche! Silberne Hochzeit. Man berichtet uns »ins Lemiberp unterm 25. Mai: Der Abgeordnete Dr. Emil.Byk, Präsident der Israelitischen Klittusgemeinde, feierte heute seine silberne Hochzeit. Dieser Feier gingen im Verlaufe der letzten. Woche viele! Wohltätigkeitsfesle voran. Die Kultusgemein'de veranstaltete im Tempel einen FestgottesÄenft. In 'der Wohnung des Jubilars warm zahlreiche Deputationen mit lÄ-lnckwi'mscheu, darunter viele Aibgaorduete nud Gomeinderatsmitglieder unter Führung des Vizepräsidenten Michalski, erschienen. Zur englischen Fremdenvorlage haben auch! die Juden des Ostends, welche durch sie am i nächsten betroffen werden, Stallung genommen.! Es!var dies das erste politische Meeting der j Londioner Juden überhaupt nud fand in deni Theater des „Jüdischen Abbeiterklubs" in Whitechapel statt. Die Beteiligung war, wie uns ans London berichtet tvird, außerordentlich zahlMich. Den Vorsitz führte das Parlamentsmitglied Herr Stuart M. Samuel. Die Sache der Ausländer, unter denen die Versamnüung! jedoch nur Juden zu verstehen schien, wurde ' selbstverständlich schr warm befiirwortet, dies geschah aber nicht nur von den zunächst Interesslerten selbst, sondern anch seitens der christlichen Arbeiter. Einer von ihnen, Here Evllins, der auch dem Stadtrate von Stepney angehört, entrollte ein Bild der Lage Whitechapels zur Zeit seiner Kiiabenjahre und in dev Gegeirwart — ein Zeitraum von etwa 50 Jahren. Er erklärte, daß das Leben dort eine kamn glaubliche Besserung erfahren habe. An die Stelle der früheren Rohheiten, Trunksucht und Verlotterung sei jetzt Ordnung, Reinlichkeit, Mäßigkeit und ein gesittetes Leben getreten, und dies feit in erster Reihe der eingewanderien ausländisrheu Bevölkerung zuzuschreiben-. In ähnlicher Weise äußerte sich auch der Vorsitzende, der hinzufügte, daß die Ausländer den Handel und Verkehr des Landes gehoben habe»» und tausenden von Engländern in ihren Werkstätten und Fabriken lohnende Beschäftigung geben. Die Versammlung faßte schließlich einstimmig -eine Resolution zugunsten der Erlassung von Maßregeln, welche verbrecherische und an unheilbaren oder ansteckenden Krankheiten leidende Arlsläuder von der Zuwanderu.ug ausschließeil, verurteilte aber das dem Parlamente vorliegende Gesetz als den besten Interessen des Landes zmviderlanfenld und geeignet, das Asylrecht der wegen politischer Vevbrechcn oder ihrer Religion wegen Verfolgten zn beeinträchtigen. Die englische Presse spricht sich sehr anerkennend iiber die Haltung des Meetings und über das Benehmen und die Erscheinung der Teilnehmer an ihm »ms, deren Kleidung und deren Benehmen wesentlich von dem abstach, was man sonst in Whitechapel zu scheu gewohnt ivar. Nagyheeskerck. (31 a b b i ir e r j u 6 i l ii u »»».) J»r erbe bell der Weise feierte au» 21. v. M. die Nagybeeskereker israelitische Gerrreillde das vierzigjährige AmtsjuLiläul»'. deS Ztabbiliers Dr. M-oriz Klein. Scho»» an» Vorabende »vurd-e dem Gefeierten von der Jugend ei»» irnposa'.lter Fackelzrrg gebracht, dlm nächster» Tage persamln-elten sich viele Deputationen iu dem festlich geschmückten Gvtkeshause: die -Komitatsbehör-e »enter Leitung des ObergespanS Dr. Ludwig Dellimanics und des Bizegespans August Jwnk-o, die Beamtendes Gerichtshofes, der FinanzdirekLio-n, der Stadtbehörde, Vertreter säintlicher Schuten nnst der Militärbehörde, sowie sämtliche Vereine der Stadt. Mit besorrderer Freude »vurden die Verireter des Klerus sürntlicher Konfessionen begrüßt. Die Festrede hielt der Osner Oberrab-b-iner Dr. Arnold Kiß, ein Sohn des Jnbila-rs, die a-»lf die Zuhörer tiefen Eindruck »nachte. Hierauf bestieg der Jubilar die Kanzel und sprach mit tiefempfundenen Worten sein Dalltgedet. 'Aach den»- Gottesdienste 'begab sich das Publikun» in der» großen Festsaal des Ko»nstatsh>an'ses, »vo die einzelnen Deputationen ihre Glückiminsche darbrachte»». Tier Präsident der Gemeinde, Dr. Mangold, übergab bei diesern »»'lasse den» J»»bilar ein Ehrengescherrk. Abe»»ds fand ein Bankett statt, ai» dem mehr als hundert Personen teilnahmen, darunteir die Elite des Kornitats und der Stadt. Toaste sprachen Bizegefpai» August Janko, Dr. Mangold, die Rabbiner Dr. Szido»» und Dr. Arnold Kiß. Telegraphische Glücklvttnsche sandten die Nabb-inersenrinariei» z»l Berlin, Breslau u»»d Budapest, die israelitische Neligionsgemeinde in Miskolcz, Wilhelm v. Ormvdy, der Direktor des Büdapester Nabbinerseminars Moses Bloch, der Professor a-nr Rabbinersernmar Wilhelm Bacher n. v. a. Professor Moriz Szilasi. Unter besonders großer Beteiligung hat am 17. Mai nachmittags in Budapest das Leichen'begäng»»is des verstorbenen Kvlozsvarer Ulriversitätsprofessvrs Dr. Moriz Szilasi staitgefurlden. I», der Leichenhalle ans de»n Kerepeser Friedhöfe »»aren viele Verehrer des Verstorbenen erschienen und rvar auch »msere Gelehrtenwelt hervvrrageird vertreten. So rvareir von seiten der Aka!de»nie der Wisse»lschast'er» erschiene»» Generalsetretär Mi>»isterialrat -Gustav Heinrich, Oberbiblivthekar Kvlv-mgn Szilri, Klassenpräside»»t Dr. Jg»»az Gvldziher, die Mitglieder der Akadelnie Dr. Joses Szi'»»ny'ei, D>r. Bernhard Alexander, Dr. Zvltan Ferenezy, G»ivn»lai, Dr. Friedrich Riedl, 'Dr. David Angi/al, Dr. Karl Szechii, dam» vor» seite»» der Kvlvzsvarer U»»iverfität Rektor Dr. Moriz Kitz und Deka»» D»'. Bela Posta, die Schuldirektvreli Dr. Viktor Hiinpsrler, Dr. Viktor Marvssy, D-r. Samuel Waldapfel, Dr. Josef Banvezi, der Proscssorerlkörper des Cötvöö-Kvllegiulns, der Kvlozsvarer Oberrabbiner Dr. Mathias Eisler, der S-zvn»bathel»)er Obcrrabburer Dr. Bela Äernfteln ii. v. a. Am Grabe hielt Nabbiner Dr. Julius Weißburg ei»»e ergrei>fer»de 3lebe, dau»» sprach der Klassenprä-sideut der Akadeirii-e der Wissenschasten Dr. Ignaz Gv-ldzilier, der die Berdieuste des Versio rbe neu »»»»» die »»»»garische Wissellschast »vlirdigte. Der Dekan der philosophische»» 'Fakulkük der Kolvzsvarer U»»iversität Dr. Bela Posta »v»dn»ete dem Verstorbeue»» in» Narnei» des Prvsessvrentörpers dieser Universität eimein lvar»»»en Nachruf. Äomotau. A»n 10. Mai verschied das langjährige verdienstvolle Mitglied der Kultusgeineinde Herr Bernhard Bloch, der Vater des Herrn Dr. Hermamr Bloch, dldvokater» in Görkau. Kritage zur «ächstrn Uummer: ..Synagosr, Kchule «nd Kaus".

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