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Jüdisches Volksblatt · 1905-03-10 · 10 (10.3.1905) · page 12

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
7 (1905)
Issue
10 (10.3.1905)
Date
1905-03-10
Page
– (sequence 12)
Language
German
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Jüdisches Yolksblatt Nr. 10 Wärme und Innigkeit sowie durch die Schönheit der Sprache. Der Anfang zur Betätigung der Frauen an unserem Vereinsleben ist getan und hoffentlich finden sich auch Nachahmerinnen dieses Beginnens. Wir dürfen die Frau bei unserer Arbeit nicht vermissen und die Frauen dürfte der Erfolg der Frau EngelSrath in dieser Hinsicht anregen. Am 4. Februar wurde die Generalversammlung des „Jüdischen Literaturvereines" abgehalten, die nichts Bemerkenswertes brachte. Am 23. März veranstalten die jüdischen akademischen Hörer im Vereine mit den jüdischen Mädchen eine Purim-Unterhaltung. Heber Josephus Flavins hielt der Wiener Rabbiner Dr. Armand K a m i n k a in dem Prager Verein „Afikaei Jchuda" einen Vortrag. Dr. Kaminka ist ein entschiedener Anhänger des Josephus und suchte als solcher alle jene Urteile zu emtfmften, die diesem Feldherrn im Kriege der Inden gegen' die Römer zum Verräter an seinenr Volke stempeln-. Diese Aufgabe bietet jedoch umso größere Schwierigkeiten, als man sich hierbei in die komische Situation versetzt sicht, Josephus zunächst gegen sieb selbst in Schutz zu nehmen, weil sich nämlich die an seinen Namen geknüpfte Verurteilung hauptsächlich auf jene Angaben stützt, die er in feiinen Büchern von seiner ehemaligen kriegerischen Tätigkeit selbst anführt. Diese scheinbare Unmöglich'keit hat nun der Vortragende dadurch beseitigt, daß 'er die Art der Verteidigung der dem Josephus anvertrauten Festung Jotapata und den Fall derselben, mehr aber noch die Darstellung von Josephus' seltsamer Errettung aus dem Kreise der bom Tode geweihten letzten Kämpfer in Galiläa als eine dichterische Ausschmückung des noch jugendlichen Schriftstellers hinstellte,, der seine Geschichtsbücher in Nom verfaßte, wo die kriegerischen Tugenden wie die hierbei kaum zu vermeidende Kriegslist doch angeschlagen wurden. Josephus, so betonte der Vortragende, der seine ganze glänzende schriftstellerische Tätigkeit der Verherrlichung seines Volkes und dessen Religion unter den Römern gewidmet, kann psychologisch unmöglich ein Verräter seines Vaterlandes gewesen sein. Tüsteldorf. Ter Verein zur Förderung der Handwerker und technischen Berufsarten unter den Juden, mit dem Sitze in Düsseldorf, versend t soeben seinen Jahresbericht. In dem aöjctaufe-- neu 21. Vereinsjahre standen im ganzen 40 Lehrlinge bezw. Fachschüler unter Obhut des Vereins. Von diesen waren 30 Bestand aus dem Vorjahre und 10 neu anfgenvmmene. Von letzteren werden: 3 Schlosser, 3 Schneider, 2 Sattler und Polsterer, 1 Klempner, 1 Buchdrucker, 1 Modettich,reiner, 1 Schirmmacher, 1 Photograph. Ferner besuchen: 1 Banhandwerk.er, 1 Techniker, 1 Zuschneider, entsprechende Fachschulen. Ihre Lehrzeit bezw. Fachschulknrsus beendeten: 3 Schneider, 3 Schlosser, 1 Sattler und Polsterer, 1 Bildhauer, 1 Polsterer und Dekorateur. Ilm 31 März 1904 waren 30 Lehrlinge bezw. Fachschüler vorhanden, wovon 17 im Lehrlingsheim zu Düsseldorf und 19 bei auswärtigen Meisern (2 davon durch Aachen, 4 durch Hamburg) untergebracht waren. In Düsseldorf, Aachen und Hamburg besuchen die Lehrlinge die städtischen Fortbildungsschulen und im Lehrlingsheim zu Düsseldorf erhalten die Zöglinge noch in 2 Stunden wöchentlich Unterricht in den Elementarfächern durch Herrn Lehrer Longerich. Aus den beigefügten Rechnungsabschlüssen ist ersichtlich, daß Düsseldorf über einen Kasse «bestand von Mark 1 »60,91 verfügt, Aachen einen solchen von Mark 837,33 und Hamburg von Mark 403,80 hat. Personalnachrichten. (Fortsetzung von Seite 6 des Hauptblatieb.)' Prag. Eine imposante Trauerversammtung -war es, die am 3. d. M., nachmittags u-m halb 3 Uhr in und vor dem Hause Nr. 2 am Henmagsplatz stattfand. Der Großindustrielle kais. Nat Seligman Elbogen wurde zu Grabe geleitet, und eine schier unübersehbare Zahl von Tranergästen aus den allerersten Kreisen der Prager Gesellschaft hatte sich zur festgesetzten Stunde eingefunden, nm dem Heimgegangenen, dessen segensreiches, der Förderung der heimischen Industrie und dem Wöhle der Armen gewidmetes Wirten höchsten Ortes nach Verdienst gewürdigt worden, die letzte Ehre zu erweisen und der schwergeprüften Familie ihre aüsrichtige Teilnahme zu bezeugen. Der Sarg war in dem schwarzdrapierten Sterbegemache anfgebahrt und von herrlichen Kranzspenden umgeben. Nach dem Vorträge eines rituellen Gesanges durch den Tempelchvr unter Assistenz der Herren .Kantoren Mohr und M i r s k y wurde der Sarg in den bereitstehenden vierspännigen Galaleichenwagen gehoben, worauf sich der Zug in Bewegung setzte. Zu beiden Seiten des Leichenwagens bildeten Arbeiter der Elbogenscheu Unternehmungen, Kranze tragend, ein ambulantes Spalier. Dem Sarge folgte ein Diener, der ans schwarzem Samtpvlster das Ritterkreuz des Franz Josefs- Ordens trug, dann folgten die Hinterbliebenen und nächsten Verwandten und sodann in fast endlosem Kondukte die übrigen Leidtragenden und Tranergäste. Unter diesen sah matt den Oberrabbiner Dr. N. Ehrenfeld und den Prediger der israelitischen Tcmpelgcmeinde Dr. Fischer mit sämtlichen Rabbinern Prags und der Vororte, den Statthalterei-Vizepräsidcnten Georg Dürft, den französischen Konsul Colo m i c s, den amerikanischen Vizekonsul Weißberg e r, den Hvfrat und Polizeidirektor K k ikava, Hofrat Professor Tr. K r a s n v p o l s k i, Hofrat Prof. Dr. Zucker n. a. Hofräte, die Abgeordneten Dr. Maly, Dr. Urban n. a., Reg.-Rat Dir. Dr. Bandis, Prof. Dr. Singer, SchloHhauptmann Zapletal, die Großindustriellen Kommerzialräte Baron Eugen K ub i n z k y, Em. Grab, P e r n tz n. a., den Präsidenten der Nvtariatskammer Dr. Janka, den Präsidenten der Ilrbeiter-Unfall-Verficherungsanstalt Dr. O. P k i b r a m, den Präsidenten der Produktenbörse K a l l b c r g, den Direktionssekretür des deutschen Theaters Herrn Karl N o s c n h e i m in Vertretung der Direktion mit mehreren Mitgliedern dieses Instituts, die Verwaltnngsräte und die Direktion der k. k. priv. Böhm. Univnbank, die Direktion der Prager Filiale der Oesterr.-Ungar. Bank, Mitglieder des Prager HaNdelsgreminms mit dem Präsidenten Otto Forchheimer, eine Deputation des Bundes der Industriellen, Abordnungen der Beamtenschaft der Aurinoweser Zuckerfabrik mit dem Präsidenten G. P i st l ltnd dem Direktor F i l i p, den Verwaltungsrat und die Direktion der Peoeker Zuckerraffinerie mit dem kais. Rate Fischer, den Verwaltungsrat der Koliner Spirikns'fabrik mit dem Zentraldircktor kais. Rat Julius Kraus, eine Deputation der Kaolinwerke Aspang, den Obmann mit mehreren Mitgliedern der Bezirksvertretung Beraun, eine Abordnung der Berauner Dtadtvertretung, d'.e Prager israelitische KnlttisgemeiNde-Repräsentanz mit dem Präses Herrn Dr. Arnold Nofenbacher sowie den Berauner israelitischen Kultusvorstand mltcr Führung des Vorsteher-Stellvertreters Herrn Josef Hecht und des Rabbiners Herrn Moritz Z i n n e r, den Vorstand des Vereines für geregelten Gottesdienst, die Direktion des israelitischen .Krenzervereines mit Herrn kais. Rat Sigmund Hanrowitz, die Direktion des israelitischen Nächstenliebevereines mit Herrn Dr. Ludwig B e n d i e n e r, Deputationen des Marienbe.der und Karlsbader israelitischen Hospitals, des Privat-Fraueuvereines zur Erziehung armer israelitischer Waisenmüdchen, sowie sämtlicher israelitischer humanitärer Vereine Prags und der Vororte, ferner die bedeutendsten Repräsentanten der Zucker- und Spiritusbranche, Vertreter sämtlicher Zuckerindnstrie-Vereine, Vcvwaltnngsräte and Direktoren von Zuckerfabriken und zahlreicher anderer industrieller Unternehmungen. die Direktoren der Prager Geld- und Versicherungsinstitute und zahlreiche Verwaltnngsräte, und vieler anderer Vereine, ferner Abgeordnete, Hochschulprofessoren, Großindustrielle, Staatsbeamte, Künstler, Schriftsteller, Aerzte, Advokaten, Groß'kanfleute und viele, viele andere. Der Zug bewegte sich über den HeU'ragsplatz durch die Heinrichsgasse über den Wenzelsplatz nach dem neuen israelitischen Friedhose in Straschnitz, tvo die Beisetzung erfolgte. Verleihung des Professorstitels. Der Unteerichtsminister hat dem israelitischen Religionslehrer am StaatsgymnasiUlM mit deutscher Unterrichtssprache in Prag-Altstadt, Nathan Grün, bm Titel eines Professors verliehen. Leinberg. (Todesfall.) Ans Leinberg wirb uns der Tod des Herrn Josef S t a n d, Vater des Mitgliedes des zionffttscken Aktionskomitees', Adolf Stau d, bekanntgegebm. Der Verstorbene, der ein Alter von 74 Jahren erreichte, gehörte seinerzeit zu den Führern der Lemberger Maskilim, idiie es sich zur Aufgabe machten, moderne Bildung unter den rückständigen galiztschon Inden zu verbreiten. Berlin. An Stelle de? wegen seiner in der „Jugend" veröffentlichten Taufartikel entlassenen Bibliothekars der jüdischen Kultusgemeinde Berlin hat die Repräsentantenversammlung in ihrer letzten Sitzung den als Historiker bekannten Dr. phil. Moritz Stern zum Gemeindebibliothekar gewählt. Budapest. (Auszeichnungen.) Der Rechtskonsulant des Budapester deutschen Generalkonsulates, Dr. Rafael Neumann, wurde vom deutschen Kaiser mit dem preußischen Kronenorden UI. Klaffe ausgezeichnet. — Der Kassier der Budapester Firma M. L. Herzog & Komp., Markus Grünwald, wohnhaft zn Cavalla, erhielt vom Sultan den türkischen Osmanje-Orden III. Klasse. Budapest. (Adelsauszeichnung.) Aus Budapest wird uns berichtet, daß der Kaiser dem volkswirtschaftlichen Redakteur des ..Pester Lloyd" den ungarischen Adel mit dem Prädikate „de Kemenes- Mihälyfa" verliehen hat. Vermischte Nachrichten. Jüdischer Religionsunterricht auf Kosten des Bezirksschulfonds. Der Stadtrat hat in seiner Sitzung vom 9. Februar d. I. auf Antrag des Stadtrates Tom via beschlossen, den Erlaß des k. k. u.-ö. Landesschulrates vom 12. Jänner 1905 Z. 6039/2 betreffend die Tetlmrg der israelitischen Schülerinnen der zweiten Klaffe dev Mädchen- Bürgerschule Holzhaufergasse 7 in zwei Abteilungen und die Erteilung des Religionsunterrichtes in drei wöchentlichen Unterrichtssinniden auf Kosten des Bezirlsschnlfvnds, zustimmend zur Kenntnis zu nehmen. Mischehen und Taufe. Ungarn ist der klassische Boden des Assimilantentums und Budapest ist das Zentrum dieser, das Judentum untergrabender Bewegung. Im Laufe der verflossenen Woche wurden in Budapest im ganzen drei Mischehen zwischen Juden und Christen aufgeboten, dafür sind aber diese drei an und für sich besonders interessant. So wurde eine Mischehe geschlossen zwischen dem e van g. S a l o m o n Steinfeld und der Jsraelinn Regina Weisz, während ein zweites Mischbrautpaar a»S dem Israeliten Isidor Heidler und der römisch-katholischen Sidonie Pollak zusammengesetzt ist. Unter den rein christlichen Eheaufgeboten finden wir einen römisch-katholischen Philipp L ö w und eine römisch-katholische Rosalie K a tz. Kautoreutag in Berlin. Der Vorstand der „Hilsskafse für israelitische Kultusbeamte, oeren Witwen und Waisen" gibt bekannt, daß er beschlossen hat, behufs Herbeiführung einer Organisation der Kantoren Deutschlands für den 12. und 13. Juni d. I. einen allgemeinen Kantorentag nach Berlin einzuberusen. Die Stiftungen der Pester israelitischen Neligionsgemein-e. Aus den seitens der Pester israelitischen Religivnsgemeinöe verwalteten Stiftungen gelangen im laufenden Jahre folgende Beiträge zur Verteilung: 1. Ans der Moriz und Fanny Bauerschen Stiftung zwei Beiträge zu je 420 X zur Unterstützung einer in der Hauptstadt ansässigen unbemittelt-en israelitischen Witwe oder zur Verheiratung eines armen Waiseumädchens, eventuell zur Linderung der Not einer würdigen Person oder Familie. 2. Aus dem Stipendiümfonds von Ferdinand und Laura Beck de Madaras ein Beitrag per 100 X. 3. Aus der Deutich- Wittenberg'schen Stiftung zwei Aushelratungsbeiträge von je 180 X. 4. Ans der Bernhard Ehrlichschen Stiftung zwei Beitrüge zu 86 X 0 h zur Verheiratung von weiblichen Verwandten des Stifters. 6. Aus der Stiftung des Anton Freystädtler de Kövesgyür: mehrere Unterstützungen zur Bestreitung der Schulgelder und Einrichtungskosten für solche minorenne Mitglieder armer israelitischer Familien, die sich der Handwerker¬ oder der landwirtschaftlichen Laufbahn widmen wollen. 6. Ein Jonas Grauerfcher Heiratsausstattungs-Hilfsbertrag für eine Verwandte des Stifters. 7. Aus der Joachim Haasschen Stiftung zwei Beiträge zur Verheiratung von weiblichen Verwandten des Stifters. 8. Zwei Wolsgang Holitscherfche Berheiratungsbeitrüge zu 84 X. 9. Ilus der Ernestine Hertzkaschen Stiftung Ausheirat'ungsbeiträge zn 390 X für werbliche Verwandte der Stifterin. 10. Ein Verheiratungsbeitrag des Ignaz Klezietatsch im Betrage von 184 X 80 X 11. Alts dem Legate des Philipp M. Kunewakdev zinsenfreie Darlehen von 10 bis 40 X für arme jüdische Greisler, Hausierer und Marktfrauen. 12. Stiftung des Benjamin Berthoid London für dessen greise Verwalldte. 13. Aus der Ignaz nnd Katharina Leopoldschen Stiftung ein Verheiratungsbeitrag von 192 X. 14. Ignaz lind Rosalia Müllersche Stiftung: Ansyeiratungsbeitrag von 172 X, in erster Reihe für eine Verwandte, eventuell ailch für eitle Fremde. 16. Aus der Stiftung von Leo und Laura Pollak ein Ausheiratungsbeitrag von 1000 X für eine Verwandte der Stifter. 16. Stipe»i!dium des Josef Nupp per 80 X für einell mindestells zweitjährigell Glzmnafial- oder Nealschnler. 17. Aus der Verheiratllllgsftiftung von Gabriel und Charlotte Reich: für eilte rveibliche Verivarldte des Stifters ulld für eine solche Verwalldte der Stifterin im Betrage von je 400 X. 18. Ilus der Ausheiratllngsstiftnng von Hermann Reich illld Gemahlin eilt Betrag von 400 X. 19. Eitl Schosherger-Deutschscher Ausheiratnngsbeitrag von 208 X 80 h. 20. Alls der Gerson Spitzerfchen Stiftung drei AnAheiratnngsbeitrüge von je 926 X urrd fünf zn je 1790 X für weibliche Verwandte des Stifters. Um die Hälfte eines Beitrages können auch arme männliche Verwalldte des Stifters eillkonlmen, lvenn sie die Nllterstützllng zur Ablegung eines Rigorosums oder als angehende Handwerker oder Larldwirte für Cillrichtungskostell benötigen. 21. Zwei David Schnitzersche Ilusheiratungsbeiträge zu 400 X. 22. Ilus der Therese und Josef Steilierschell Stiftung vier Beiträge zu je 210 X für Verwandte. 23. Aus der Alexander Wahrmannschell Stiftung eilt Ilusheiratuligsbeitrag von 1620 X für eine, eventuell zwei Verwalldte des Stifters. 24. Jakob ulld Jvhalma Weißsche Verheiratllngsstiftllng von 100 X. 26. Julills ulld Karotille Wolfnerscher Allsheiratungsbeitrag von 347 X. Die Ablaufstermille für Gesuche sind: Für die Unterstützung culs der Moriz llnd Fanlly Vauerscherl Stifturlg der 22. Febrllar, für die arldere der 20. März: fiir den Ernestine Hertzkaschen Beitrag der 16. November. Bei den svllstigell Beitrügelt ist der Einreichungstermin das Ellde des Monats März laufeildell Jahres, ntü Illlsnahme der Kullewalderschell Stiftltllg, die all keilten Termingebunden ist. Hinsichtlich der Erlaligullg der eillzelllen Stiftllllgen llnd Beiträge erteilt der stellvertretende Sekretär der Neligioltsgemeirlde, Dr. JnliuS G a b v x inl Sekretariatsamte der Pester israelittsrhell Neligiollsgemeinde (7. Bez., Sip-uteza 12. 1. Stock) nähere Informationell.

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