Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 6 (1904)
- Issue
- 17 (22.4.1904)
- Date
- 1904-04-22
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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r Seite 6 Wien, Freitag Jüdisches Volksblatt. 22. April 1904 Nr. 17 Sozialdemokratic" sprechen sollte, wurde von: Kommissär Doktor' fiten wegjagt. Ja, wir haben noch einen langen Weg und.lassenen Söhne gewählt haben, darauf aufmerksam ae,nackt das: Gewolb aufgelöst, da Ihm der ^chldev öndcrartlg fange Zeit vor uns, bevor die richtige Erkenntnis in alle auf dem der Bodenknltnrgesellschaft m. b. H. gehörigen Gute Nenhof turbulenten Szenen .m «aale kam, daß d.e Bersammlung geschlossen/-k scv..s>. — bei Posen noch einige Zöglinge Zui Ausbildung in der Land.virt « ^"?"'<nuneir werden können. Diese müssen das 16. Lebensjahr worden ™*£f ^«JS1 SS“S.SSS^“8eS,r.raffi't“Ä““S I ®«%«i dringen und der Jude s.°l, sein Haupt «heben wird, b l a 11" war inan nämlich hier über die Rolle, welche Dr. Sckorr j um nur tit seinem eigensten Interesse für sich selbst zu arbeiten, bei den Zablotower Erzessen spielte, aufgeklärt. Durch die Weisheit des Siegfried Fleischer, von der „Ocsterr. i s r. Union" zum Anwalt der geplünderten Juden bestellt, hatte er die Frechheit gehabt, die Juden selbst als Ursache der Massacres zu bezeichnen. Dr. S ch 0 r r wurde in Czernowitz von dem größten Teile der Versammlung unter Pfuirufen aus dem Saale hinaus—geleitet. Die Auflösung der Versammlung entsprach den allgemeinen Wünschen, weil wir Juden cs wirklich nicht notwendig haben, daß entartete Stammesgenossen selbst die Christen haranguieren. Nng.-Hradisch. Der Präsident des Vereines zur Hebung der Gewerbe in Wien, Bürgermeister an der Spitze, das Offizierkorps und der Znckerfabri Herr Brod, wurde leider von einem schweren Schicksalsschlage be- " ■ — troffen. Seine vor 6 Jahren verheiratete Tochter Laura G e i r i nübcrschrittcu haben und körperlich gesund sein. Sie'haben einen (Tc m p e l w e i h e.) Der Tag der Einpwktlschen Kursus von drei Jahren durehzumachen und werden in tvcihung des neuerbauten Tempels war ein Festtag unserer Gedieser Zeit mit allere landwirtschaftlichen Verrichtungen vertraut gemeinde. Nach Ueberwindnng vieler Hindernisse war cs der Kultus- ^nacht. Die Verpflegung ist rituell. Alle näheren, Einzelheiten sind gemeinde Dank des Eifers ihres Vorstandes gelungen, den stattlichen. Geschäftsführer Herrn Mühlenbesitzer I. Rosenthal, Posen, Vau unseres Tempels nach den Plänen des Herrn Architekten Gärt-! Wilhelmstraße 25 zu erfahren. r'°L mi?'iBlrfU F UüIk;nbc'\. SrrfiU[t ^hrer Festesstimmung Rnssischer StimmnngSberichi. hatten sich alle Gememdemitglieder vor 3 Uhr im Tempel emgefundcn, die Kultlisgemeinden der Umgebung (Bisenz, Göding, Ostrcr, Wesseln, Ung.-Brod, Napagedl, Prerau, Olmütz) hatten ihre Vertreter entsendet, die Spitzen der Behörden, der Gemein,derat mit dem g e r, eine an Herzens- und Geisteseigenschaften besonders hervorragende Esches Chail, ist nach langem, schwerem Leiden unter Zurücklassung eines vierjährigen Kindes und eines tieftrauernden Gatten, ins bessere Jenseits abberufcn worden. Das Leicheiibegängnis, welches am Sonntag den 17. ds. am Zentralfriedhofe stattfand, gestaltete sich geradezu zu einer öffentlichen Trauerkundgcbuttg aller Seine EhAvürden"Rabbiner Dr. S^Burstyn "die"Kanzel'ü'iidHi'clh s,-k'ts«' I,„!y mifiM-f,- G^nik-lndt' get-tunonwuballe fanw, na<äibcm cr ewige Licht angezündet hatte, eine schwungvolle, tief kaut Isidor Map ivaren erschienen. Um 3 Uhr, dem Beginne der Aus Petersburg wird uns geschrieben: Nicht nur in dem Kriege der Nüssen mit den Japanern, sondern mich im Kriege der Russen mit den Juden ist in letzter Zeit ein bemerkenswerter Umschwung eingetreten. In den russischen offiziellen Kreisen wird zum Rückzug geblasen. Man tut Feier, wurde der feierliche Akt cingeleitet durch ein wirkungsvoll vor-I \ nu'^ y ^ut: ^tc ^lken’ a^eL’ man ^Ht tvenigstens die offizielle getragenes Präludium und Chorgesang, lvobei die Tüchtigkeit und! Hetze ein. Die Gouverneure und Bischöfe erlassen beruhigende schöne Vortragsweise des Herrn Oberkantor W. Lustig, sowie auch ' Proklamationen. Aber höher als diese Proklamationen, die schließdem Klm,gder neuen Orgel n>um>ichrönkteS Lob zu-rkniini werden lich ja doch nur .In ©HicE Papier sind, mit dem der Beamte macht, muß. Hierauf wurden von den Vorstaiidslitttgllevern die Gesetzesrolleil in feierlichem Zuge in die Brriideslade getragen. Nun betrat Kreise und Vereine unserer Gemeinde. Die Zeremonienhalle faßt kaum die große Anzahl der Teilnehmer. In erster Liiiie war der Vorstand des Gewerbe-Vereines, unter Führuiig seiner Vizepräsidenten, vollzählig erschienen. Der Rabbiner Dr. Gelb Haus hielt eine tiefergreifcitde Trauerrede und der Oberkantor K läge r eirtzückte mit seinem herrlichen Gesänge, unter Begleitung des Kantor Peknrik und des Chores, die Trauer-Versammlung. Möge der tiefgebeugte Vater, der allseitig verehrte Präsident des Vereines, sowie die der Verstorbenen Nähestehenden, in der mächtigen allseitigen Teilnahme die aufrichtigsten Sbrnpathien aller Kreise erblicken und in dieser schweren Stunde einen Trost für ihren großen Schmerz darin finden. Der Nngarisch-Jsraelitische Handwerks- und Slckerbauverein hielt unter Vorsitz des Abgeordnetem Dr. Armin Neumann eine Ausschußsitzung. Die Präsidentin des Tamenkomitces meldete, daß was er will, schlagen wir die Verbannung P r 0 n i n s, des Helfershelfer Kruschewans aus Kischenew auf einen Monat an. Nur . . . halten wir die Maßregel für halb. Wir schlagen vor, Kruscheempfundene ^eftpredigt in welcher er die Bedeutung diesem ^nrirden-; jö a f0 uicl strategische Talente in heimtückischen Zwischenfällen an die Gemeinde, immer eiiurächtig für den Glauben einzutreten. ach CNcen bewiesen hat, nach Port-Arthur zu fendeii, damit er Mit der Absingung der Volkshhinne schloß die erhebende Feier. Be-: dort sein Talent an den Japanern erprobe. Das Wasser beginnt solideres Verdieiist um die Vollendung des Baues hat sich der Geden Russeir nämlich, wenn schon iiicht bis zum Munde, so doch bis samtvorstaiid der Knltusgemeiiide und insbesondere her Vorsteher zur Brust zu reiche,i; und sie sind bekanntlich keine gukeii Schwimperr I. Braun, Brauereibentzer in Jaroichau, durch leine aufopfe-i ™ .... r „f;r . ' . , .. ' . rungsvollc Tätigkeit erworben, dilrch sein edles Bemühen hat er sich. ^°t11 herrschenden Konfusloi, gibt die Tatsache Beweis, bei allen ein bleibendes Andenken geschaffen. Dieser Tempel ist daß nian in der „Now. Wreinja" förmlich revolutionäre Feuilletons wahrhaftig eine Zierde unserer Gemeinde, eine Ehre fürs ganze. lesen kann, in denen für Rußland Freiheit des Wortes, des Ge- Judentum. Schließlich sei,erwähnt, daß die bewahrten Tempelvor-! ba,ikens und des Gewissens verlangt wird. Der Umstand, daß in tteher Herr Heinrich Gan>el und Adolf Schindler sich das größte ..... . " , .r ... r / „.r. „ Verdienst für das gelungene Arrangement dieses Festes und mustcrrusilschcn Roten Kreuz, in der Erteilung für „christliche Hilfe t hafte Aufrechterhaktrilig der Ordiinng bei demselben erworben haben.! Dcfraudatioueii aufgedeckt wurden, scheint die Herren voii der Lei- Frau Wilhelm Gutmann de Gelse und Albert Gutmann de Gelse Einen entsprechenden Abschluß fand dieses Fest durch ein Tanz kränzjung gefügiger gemacht zu haben. Wenigstens sind die Unteryand MrSf L.?« N iiibiiCf,m -- A?^,lun°°nwii dorOdessa« Misch... G.m.md. b.w-fst Ents.ndun« zu Bl. G-ncmrv-rwmmlung g°t.°fscn Zur Pramucmng 1 u.b.r Eh.Iab.nm M 06ma„nft.I(bcr, «ctomio«; vorzüglicher Meister zu Babette Pollak'schen der der Generalversammlung angenommen. Hilfsverein für Galizien. Am 27. März d. I. fand Hierselbst in Leitners Haus „Zufriedenheit" die statutenmäßige Generalversammlung der Ortsgruppe Marienbad des galizischen Hilfsvereines statt. In derselben berichtete der Obmann Herr I. U. Dr. Josef Steiner, Advokat Hierselbst, über die Tätigkeit der Zentrale Wien sowie über die der Ortsgruppe seit ihrem Bestände (gegründet Dezember 1903), der es gelungen ist, den Mitgliederstand bedeutend zu erhöhen. Die Werbung von licuen Mitgliedern wlrd als Hauptaufgabe die Ortsgruppe auch weiterhin lebhaft beschäftigen. Obwohl wegen lokaler Verhällnisse Wandcrversarnmlungen in auswärtigen Gemeinden nicht durchgeführt werden konnten, konnten doch einzelne Mitglieder von auswärts gewonnen werdeii, so aus Dürrmaul, 5tönigswart, Plan und Tepl. Der Bericht des Obmannes, wie auch der des Kassiers, wurden beifällig zur Kenntnis genommen. Hierauf gelaugten folgende Anträge des Vorstandes einstimmig zur Annahme: 1. Die Zentrale Wien z,l ersucheii, in lieber Einladung des Obmaniistellver- Es wurde eine Kolonne, unter dem offiziellen Titel „Kolo n n e scheu Gemeinde in Odessa" auf den Kriegsabgeselidct. erschienen waren. Als Referent fungierte der Obmann, Doktor . Frankfurt a. M. Samstag den 9. ds. starb hier nach schwerem Straucher, welcher „die gegenwärtige politische Lage mit be,onderer .. „ „ .... ' ' r '' 1 a. Rücksicht auf die parteipolitischen Verhältnisse ver Bukolvina bc- Chajem Meyer Horowitz un 18. Lebensjahre. ^,er Versprach. ' Dr. Straucher beleuchtete mehrere wichtige aktuelle Fragen, blichene war ein Abkömmling der berühmten Familie Horowitz in den Weg bezeichneiid, den die Juden in ihrem eigenen Interesse Warschau; seine Großmutter Perl. Mirl Horowitz wurde im Warderzeit wandeln sollen. In eindringlicher Weise empfahl Dr. Strauschauer Magistratsgcbäude ob ihrer außerordentlichen Mildtätigkeit cher einheitliche, stramme Orgamsation, indem er auf die nationalen . or c.: . r.£ ., . r . ... " ilnd parteipolitischen Verbände der anderen Volksstämme des Landes und Armenfursorglichkeit durch eine Gedeiiktafel verewigt. Der verwies, welche zielbeivutzt Vorgehen. Dies sei bei ben Juden aber Verstorbene war ein bedeutender hebräischer Schriftsteller, er ragte in noch höherem Grade notwendig; es sei jedes Juden vornehme besonders durch einen feinen und subtilen Stil in dieser Sprache Pflicht, die kulturelle, materielle und freiheitliche Entwicklung seines ^rvor; er war auch allgemeiu als Autorität auf dem Gebiete der Volkes mit allen Krasteii zu forderii und die errungeiie ikaaksbur- ' ...... , . . r, ' . f m .. gerliche Gleichstellung gegeni jedermann wirksam zu verteidigen. Die h>-'ömißhen Bibliographie aiierkannt uin. machte ckingernale Reijen Juden suchen keinen Kampf und wollen in aufrichtiger Freundschaft nach Italien, um im Aufträge großer Bibliotheken Werke von anti- — aber als Gleichgestellte und Gleichberechtigte — mit allen Volksqnarischem Werte durchzilblättern, die in diesern Lande zum Kaufe Kämmen des Landes friedlich zusammenlebeil und auch friedlich 0|j:cricrt wurden. Mit Dr. Jcllinek in Wien stand er lange Jahre den Auftchwung des Landes und keiner Bevölkerung mltfvrdern. ... . - .. . , ^... .. . Allseitig lebhafter Beifall folgte diesen Ausfühcimgeii. An der wissenschaftlichem Korrespondenzwcihsel und er wurde von ihm Galizien D-iennbotenkchulen zu errichten, derer, Zöglinge geeignet sohin abgeführten Debatte beteiligten sich mehrere Mitglieder, ivelche als wissenschaftliche Autorität verehrt und hochgeschätzt. Sein kein kollen, auch außerhalb Gal'.zrens Stellungen anzunehmen. 2. Den Vorstand durch Beiräte zu verstärken. Bei den hieraus erfolgten Wahlen wurde der bisherige Vorstand per Akklamation einstimmig wiedergewählt, ferner für Marienbad 3, für jede auswärtige Gemeinde, die in der Ortsgruppe vertreten ist, je ein Beirat gewählt. Demnach besteht der Vorstand aus folgenden Herren: I. U. Dr. Josef Steiner, Advokat, Obmann, Emil Baruch, Hotelier, Vorsteher der israelitischen Knltusgemeiiide, Obmann-Stellvertreter, Rabb. Dr. Phil. Goldberger, Schriftführer, 5larl Kohn, Kaufmann, Schriftführer-Stellvertreter, Sigmurid Schneider, Kaufmann und Hausbesitzer, Kassier, Siegfried Fischl, Hausbesitzer, Kassier-Stellbertreter. Beiräte sind für Marienbad: Beck Franz, Goldmann Heinrich, Stingl Max, für Dürrrnaul: Dr. Sigmund, für Königswart: Löwy Wilhelm, für Plan: Kraus Albert, für Tepl: Buxbaum Siegfried. An den geschäftlichen Teil schloß sich ein Vortrag des Schriftführers Rabb. Dr. Goldberger über Ziel, Zweck und Mittel des Zionismus, welcher die Grnndzüge der bisher hier wenig gekannten Bewegung in großen Zügen darlegte und reichlichen Beifall erentete. Nachdem der Obmann dem Vortragenden den Dank ausgesprochen, folgte noch ein gemütliches Beisammensein, das die zahlreich anwesenden Männer und Frauen bis zur Mitteruachtsstunde vereinte. Die Ortsgruppe Marieubad des Galizischen Hilfsvereines wird im Sommer ihre Werbetätigkeit unter den vielen hier 51ur gebrauchenden Glaubensgenossen fortsetzen. Aus Pribrum wird gemeldet: Kaum daß die Zeit ihre Wellen über die im Vorjahre veröffentlichten, kaum glaublichen Zustände in unserer Gemeinde geschloffen hat, sehen wir uns bemüssigt, über die neueste Heldentat des hiesigen Kultusvorstandes Max (rekte Mathias) Kohn zu berichten. Ein Zwischenfall, der den Charakter des Obgenannten zur Genüge charakterisiert, spielte sich während der letzten Wahlkampagne in den Reichsrat für unsere Stadt ab. Der Königgrätzer Fall und das Fiasko der jungtschechischen Partei ließen diese selbstverständlich nicht schlafen, die Radikalen und die Sozialdemokraten boten alle Mittel auf, um die Jungtschechen auch hier zum Sturze zu bringen. Die Chancen lagen ziemlich günstig und siehe da! Der Kultusvorstand von Pribram stellt sich auch an die Spitze der Agitation für den jungtschechischen Kandidaten Dr. K l u m p a r, dessen antisemitische Gesinnung schon dadurch zur Genüge dargetan ist, daß er einer der Verteidiger im Prozesse der ausgeraubten Wenzels-Vorschußkassa war. Alles wurde vom Pkibramer Kultusvorstande aufgeboten, um dem Jungtschechen zum Siege zu verhelfen, den Aufruf für ihn ziert auch die Unterschrift des Herrn „Max" Kohn, auch die persönliche Agitation ließ nichts zu wünschen übrig — und richtig: am Wahltage marschierten unsere Juden fast vollzählig zum Wahllokale auf und gaben ihre Stimmen für Dr. Klumpär ab. Vergessen waren alle Leiden, vergessen die Auslassungen der „Rarodni lisiy" gegen die Juden, vergeffen der gesellschaftliche Boykott und der Jungtscheche ging als Sieger hervor! Diese Tätigkeit charakterisiert schon zur Genüge die Speichelleckerei und Kriecherei unserer Juden; kaum, daß man ihnen ein freundlicheres Auge zeigt, tun sie alles, was man vou ihnen verlangt, vergessen an die Fußtritte, die man sie bei jeder Gelegenheit fühlen ließ und sind die strammsten Tschechen bis zu dem Momente, wo man sie wieder als Parader öffentlichen Täligkeit Dr. Sirauchcrs ungeteilte und begeisterte schweres Leiden zog er sich im berfloffencn Winter während seiner ^uerkennung Malten. Sehr wirksanr sprachen namentlich Prof. 2(nWefcu(jctt in Rom zu, von dem er leider hinweggerafft wurde. Dr. Wender, Redakteur Stokel und Dr. Huffchnecker. Auch dre be- ~ ... , r. . . ", #r , 9 v '' „ vorstehenden Kriltusratswahlen wurden in den Bereich der Debatte hmterließ eine Witwe, Enkel de^ Brocycr Nabbiuecs Landau gezogen. Allseitig wurde nachdrücklicbst die Notwendigkeit einer ein- (Jod Homelech) rind Urenkel des Prager Rabbiners (Nodu Bejehcitlichen, disziplinierten Aktion betont, damit durch Wahl geeig- Hude) und z!vei Söhne. Ruhe seiner AscheI Ein jüdische, S.W». nnf Schildwache. De- U-g-°s;dnI°- d°e. formen e-n-iefiihri ,»erden. M-l,?e - Redner b-wnl'n insb-jmed«-. M n^ierenden ÄniserS SiiwlnuS des Ersten war: .cm «p. das; im Rnlnnen der bewahrten Tendenz-,, des jüdische» Polksver-?e,po,. ab« c>» ac,ms,er Gerecht,^ e,ts un ,st ,hm, anck^ nbzneines nnch ei» „es.mdes Aemeindecheben «reicht werden könne. In», ««««*»• ff »« E Schluffcmpsalil die Versnnnnlung durch Dr Weihmnnn. Sekretär Maswnnwroc „ehrlo er Menschen, wte sre in «.sch-n«» Tn.lbes ». a. di- Kinnsrmnnl,me geeigneter Maffnnhmen zur Beuuvsl,'ra(t»„ ,n,d. ceelgneten sich damals, nicht. Solche Bo,gange grüudung einer jüdischen Volksbibliothek, Abhaltung Znsammenkünfleu :isw., daruit ein engerer und rnnlgcr schlus; aller Elemente des jüdischen Volkes, namentlich aber der Mitn„.fr;• < _ a,. , or,, . . glieder des „Jüdischen Volksvereiues" gefördert werde. Nach mehr. tfm’bnrt) bci,i vierten. Dlc ^stcrfcurtage des .^ahr^ als eiustündiger Tauer schloß die schöne Versmnmluug. j ^ra .ul Mo^ian zu, wie e^ u . '' ' u ■■ 1 ’ 1 u : imuinkr hm. Denn die Gebete, ivelche von den zwubelsornugen : .Uuppeln des Kremls um die Osterzeit zum Himmel emporsteigeu, sollen einen ganz besonderen Erfolg haben. Ain Morgen des Ostersonntags erhob sich der Kaiser in bester Laune von seinem Lager. Er hatte gut geschlafen. Freundlich schien die Sonne zu den Fenstern amvorgesauen ,mc>, ereigneten N") oamais uicpr. ^occpe Vorgänge L tiei'elliaeu hätte ic im Widerspruch Zllm Prinzip der Ritterlichkeit gestanden, zu nLv dein sich Nikolaus der Erste bekannte. Eine interessante Episode listiLr wit- 9>bt einen Beleg für die chebalereske Gesinnung des Schwagers Auslttnd. Die Einwanderungsfrage in Nordamerika. Dem Repräsentantenhause ist ein Gesetzentwurf zugegangen, wodurch die auf die Einwanderung bezüglichen Gesetze dahin abgeändert werden, daß eine Begünstigung fremder Dampfschiffsweißen, eng anliegenden Beinkleidern; ans dem stolzen Haupte ein liniert durch die auswärtigen Negierungen verhindert wird. Kürassierhelm. Hinter ihut her schritten senie getreuen Paladrne. Nach dem Gesetzentwürfe soll, im Falle einer solchen Begünstigung, von jedem ans einem nichtamerikanischen Schiffe ankvmmenden Ausländer außer der Kopfsteuer von zwei Dollars ein Steuerzuschlag von dreißig Dollars erhoben werden. Ein neues Einwandernngsgeset; in Amerika. Der Bundessenator D i l l i n g h a m von Vermont hat, wie aus Washington gemeldet wird, am 30. März d. I. eine Bill eingebracht zur Amendierung des Einwandernngsgesetzes vom Jahre 1903. Der Bill zufolge soll das Kopfgeld für solche Einwanderer aufgehoben werden, welche nur die Vereinigten Staaten auf ihrer direkten Fahrt von der alten Heimat nach der neuen Heimat passieren und Ausländer, für welche einmal das Kopfgeld bezahlt worden ist, brauchen bei ihrer Durchfahrt durch die Vereinigten Staaten kein Kopfgeld mehr zu bezahlen. Das in dem Gesetze von 1903 gewährte Recht, welches einem im Ausland Geborenen gestattet, einen Verwandten oder Bekannten Nachkommen zu lassen, ist in der Weise eilkgeschränkt, daß es nur auf Verwandte Bezug haben soll. Außerdem wird bestimmt, daß in jedem bedeutenden Auswanderungshafen oder Auswanderungsplatz mindestens ein amerikanischer Einwanderungsinspektor und Marinearzt stationiert werden soll, welcher alle nach den Vereinigten Staaten bestimmten Auswanderer untersuchen soll. Diese Beamten sollen dem amerikanischen Konsulate des betreffeitden Ortes attachiert sein, jedoch unter der Kontrolle des Generaleinwandernngskommissärs und Handelsdepartements stehen. Verein z»r Förderung der Bodenkultur unter den Jndett Deutschlnttdö. Beil« Abschluß des Schuljahres seien diejenigen jüdischen Eltern, die noch keinen bestittimteu Bertis für ihre schnleilt- Adlerberg', geschniegelt und geschminkt, Kleinnnchel, strannn niid tadellos wie immer. Scharf mtislerte der Blick des Zaren die Lchildlvache am Portale und nimmt sogleich einen freundlichen. Ausdruck au. Ein strammer Kriegerl Wahrhaftig, er präsentiert das Geivehr, >vie wenn er aus Steil: gehauen wäre.^ Dieser angenehmen Gemütsstimmnng entsprechend entbietet der Selbstherrscher seinem Untertanen dem üblichen Ostergrnß: „Christus ist auferstandenZ/ „Keinesivegs, kaiserliche. Majestät! Christus ist nicht auferstuudeul erdröhnt im tiefsten Grundton des Basses die Antwort der ^-childlvnche, statt des vorschriftsmäßigen: „Ja, er ist wahrhaftig anferstandenl" Ein unerhörtes Verbrechen gegen Thron und Altar! Kleinmichel. —... . „ m r . , gefolgt, wenn sie nicht, rechtzeitig durch den tiefen Bah des Soldaten unterbrochen worden iväre: „Majestät, ich bekenne mich zum lsraeütlschen Glauben I" Russische Quellen behaupten, der Kaiser hätte den überzeugungstrencn Untertanen für seine. Furchtlosigkeit belobt und ihm ein großes Geldgeschenk gemacht. In Wirklichkeit ivaren es nur 5 Rubel, die jener bekam. Später aber ivurde der Soldat in die Strafkompanie versetzt. Mitteilungen ans dem Unbtiknm. Am 16. ds. feierte Herr Sigmund Abel es, als Tempel- ,jener, Wien, 2. Bez., Hammer-Purgstallgasse 9, sein bierzigdiener, .. ^. , ... .. .. . . , . ... jähriges I n b i l ä u m. Herr Abeles, iveleher fernen Beruf mit größter Sorgfalt ausführt, erfreut sich seitens der Ternpelbesnchei ' ... Seil 10. tl’ll diesem schließe! lange ein recht glückliches Leben führe. nit größter Sorgfalt ausfuyrt. erfreut licy ,enens oer ^empec- >esucher einer großen Beliebtheit nnb wurde von allen Zeilen ans das H e r z l i ch st e b e g l ü ck io ü n s ch t. Sonntag ben 0. ds. feierte der Jubilar, lnngeben von seinen Kindern. Verwanden nnd Freunden, mit seiner Gattin die goldene Hochzeit. Auch an üesem Festtage lvnrden ihm die herzlichsten Obatlonen zuteil. Wir 'chließen uns den Gratulanten mit dem Wunsche an, daß er noch