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Jüdisches Volksblatt · 1903-10-09 · 41 (9.10.1903) · p. Seite 7

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
5 (1903)
Issue
41 (9.10.1903)
Date
1903-10-09
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Wien, Freitag Jüdisches Volksblatt 9. Oktober 1903 Seite 7 Nr. 41 I r s v-vrtrt^ v.jjr.rnvmw rr e-.ar* r*. wir bitten unsere Leser, ihren Bedarf bei unseren Inserenten zu decken, und sich dabei aus unser Blatt zu beziehen. KdrcncL WIEN, |||B> Gredlerstr. g. Mit Rücksicht auf die trostlose Lage unserer Glaubens genossen in Homel hat der „Hilfsverein der Deutschen Juden' neuerdingS 50.000 Mark für die unglücklichen Opfer be-! Gesellschaft l0iat9t(äKetdjsrttig hat sich der Hilfsverein an die großen j Import von Palästina-Weinen u,„Eau de viedePalestine“ Schwesterorganisationen mit der Bitte gewendet, entsprechend große Beträge für den gleichen Zweck zu bewilligen. Hochachtungsvoll „Hilfsverein der Deutschen Juden". (gez.) Dr. P. N a t h a n. Verband der jüd.-akad. Verbindungen Wiens. Der Verband der jüd.-akad. Verbindungen Wiens bildet das Vertretungs- und Epekutivorgcin der wehrhaften jüdischen Verbindungen sowohl in zionistischen als auch in studentischen Angelegenheiten. Innerhalb des Zionismus verabscheut der Verband jedes zwecklose und unfruchtbare Wortgeplänkel und tritt für eine eifrige Agitation und Verbreitung unserer Idee in Studenten- und Bürgerkreisen ein. Dies will und wird er durch Versammlungen, Diskussionen, Vortragsabende und Veranstaltungen studentischer Natur erreichen. In studentischen Angelegenheiten wird der Verband, als der einzige berechtigte Vertreter der jüdisch-. nationalen Studentenschaft an den Wiener Hochschulen, strenge darüber wachen, daß nicht Unberufene die unter jahrelangen Kämpfen erfochtene Anerkennung und Respektierung der jüdischen Studenten auf der Aula untergraben. Den guten Nus der. jüdischen Klinge, nlit der das Märchen von der Feigheit der indischen Studenten glänzend zunichte gemacht wurde, will er ausrecht erhalten wie bisher. Den studemischen Behörden und Organen gegenüber wird er die berechtigten Forderungen der jüdischnationalen Studentenschaft mit Entschiedenheit durchzusetzen wissen. So wird er seinem Wahlspruch gerecht. „Mit Wort und Wehr für Judas Ehr". Der Verband der jüd.-akad. Verbindungen Wiens „Jvria', „Kadimah", „Libanonia", „Maccabaea". —! Samstag den 10. Oktober 1903 findet ein Vortrags- und Diskussionsabend statt. Thema: Der VI. Kongreß Referent: Dr. I. Schalit. Ort: Restaurant Guth. II., Siephaniestraße. Beginn: 8 Uhr abends. Es ergeht an alle Gesinnungsgenossen hiemit die Einladung, sich in Anbetracht der Wichtigkeit des Themas recht zahlreich einzufinden. i 4ü;j Keine mehr durch meine Stuhlverstopfung Huss-Kuchen Niodsrlage:V/len,l.,Habsbur(j9rg. Nr. la.Prospekt gratis Zur Pr 'be 12 Stück K ä.—fraukoNuclmahme WIEN IX., Porzellangasse 1 iomshmsißs Safe d.9.ieznkes Fenäsrvc>U5 der besten Gesellschaft Vollständig neu hergerichtete Kegelbahn mit Parquettboden und neuem Salon :=.„GefffsüthSichen“ . Alle Tages-Journale des Inn. Auslandes, sowie alle bekannten jüdischen Zeit- und Wochenschriften. TELEPHON Nr. 14.328. Kimdmadlmng. Es wird zur Kenntnis gebracht, dass für den Sprengel •der israelitischen Kultusgemeinde Kimpolung (Bukowina) das durch das Ableben des Rabbiners vakant gewordene flabbinat mit dem Sitzs in Kimpolung zur Besetzung gelangt. Mit dieser Stelle sind nachstehende Bezüge verbunden: 1. ein flx-*s Gehalt von sechzehnhundert (1600) Kronen jährlich; 2. die mit der Erteilung des Religionsunterrichtes verbundenen j Dotationen im ungefähren Betrag« von tausend(1000)Kronen; 3. die mit diesem Rabbinate verbundenen Emolumente, sowie die Einkünfte aus der Matrikenführung. Bewerber um diese Steile haben ihre ordnungsrnässig, mit Originaldokumenten adstruierten Gesuche bis längstens Ende feovembar 1903 an den Vorstand der irsaelitischen Kultusgemeinde in Kimpolung zu überreichen. Die Gesuche müssen in deutsoner Sprache abgefasst, vom Bewerber eigenhändig geschrieben sein und müssen ausser eines curiculum vitae des Bewerbers unter Angabe der bisherigen Tätigkeit enthalten: J. den Altersnachweis; 2. den Nachweis der österreichischen Staatsbürgerschaft; 3. das Moralitätszeugnis; 4. den Befähigungsnachweis (Hermene); 5. den Nachweis der vorgesehriebenen allgemeinen Bildung. Der Kultusvorsteher: Dr. Zaloscer. Soeben eingetroffen: . Palästina-Orangen Marke „Pardess,, aus den jüdischen Orangerien in Palästina Bekannte Prima-Qualität Preise: Per Dutzend K 2.—, Originalkiste (125—135 Stück) l( 18.—. Bei grösserer Abnahme entsprechender Rabatt. Originalkisten franko Emballage. ——- Preisliste der Winter - Saison 1993 des Komm. - Lagers von M. & I Mandl, Wien, I-, S etchansp atz. Rochenthiirmstraße 1, 3, und 5 Herren - Anzug, Höchstmode n gemacht (schief- Tasche» u. 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Adlergasse 10, und ODESSA, Kanatnaja 12. .ttrKnys-ira pa irnwi bysarw WIEN £\ Telephon JosefsUasse 2 WIEN Telephon 12523 ® « « «. |2523 II., Kaiser Josefstrasse 2 (Ecke Taborstrasse) Grosses geräumiges Loka1 mit Extrazimmer für Klubs, Venino mul Gesellschaften. Präzlslons - Billards. Aufiogen der jrolosensten Journale und Revuen. Geräumige schattige Terasse. Exquisite Getränke bei aufmerksamster Bodmuung. Rendezvous der besten Gesellschaften. Srassen bahnen nach allen Richtungon der Stadt und Bahnen. Leopold Raudnitz, Besitzer. APnrr/af inti Protokoll. Lohnwagen - Unternehmung . cngei jun., <><> telephon 10.97» <><> Centrale und Comptoir: WIEN. XIX., Pyrkergasse Nr. 36 __ 49 i empfiehlt sich den P. T. Publikum zur Boislpllutig von faschen Gummiradlor, Ein- und Zweispänner, sowie alle Ga tungon Gespanne zu kulanh-8l»n Proiaon und Bedingungen. Fuhren zu Hochzeiten II. 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