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Jüdisches Volksblatt · 1903-07-10 · 28 (10.7.1903) · p. Seite 7

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
5 (1903)
Issue
28 (10.7.1903)
Date
1903-07-10
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 28 Wien, Freitag Jüdisches Volksblatt 10. Juli 1903 Seite 7 1 wir bitten unsere Leser, bei Einkäufen unsere Inserenten zu bevorzugen, und sich dabei auf unsere Zeitschrift zu beziehen. I mit,8 und 660 Zeilen festgestellt, tveil in der Raumfrage die größte Schwierigkeit für ein Lexikon und die größte Meisterschaft gerade -es Mcyer'schen Werkes liegt. Das Unbedeutende kurz, das Wichtige ausführlich zu behandeln, erscheint freilich als etwas durchaus Selbstverständliches. Aber nur selten lassen sich 'die Wertberhältnisse so leicht gegeneinander abschätzen, >vie in dem Fall „Astilbe- Vismarck". Allen Wissenschaften bis ins Einzelne den ihnen gebührenden Raum zuzutveisen; unter dem dielen Neuen das wirklich Bedeutende als solches zu erkennen und das oft recht anspruchsdoll auftretende Unbedeutende auf seinen wirklichen Wert zurückzuführen; bei Wahrung des Gesamtnmfanges dafür git sorgen, daß die Abhandlungen der ersten Bände sich nicht auf Kosten der der letzten ausdehnen: das sind Aufgaben, die mi die Urteilslraft der Redaktion die höchsten Anforderungen stellen, die aber auch im „Großen Meyer" milstergiltig gelüst sind. — Nur schwer widerstehen wir der Versuchung, auch noch über die Ivuuderdollen Farbendruck- und Holzschnitt-Tafeln sowie über die alksgezeichneten Kartcnbeilagen zu sprechen. Doch unser Raum ist gemessen, und füglich werden gerade diese Dinge am besten tum jedem selbst beurteilt. Gelegenheit dazkt bieten die Buchhandlungen. Arbeitsvermittlung des Allgemeine,t jüdischen Arbeitervereines, Wien, 2. Bez., Stefaniestraßc 8. Offene Posten: 1 Kappenmacher,' 2 Maschinennäherinnen, 1 Manipulant für Zollexpedition, 1 Buchdruckerlehrling, 1 Kürschnerlehrling, 1 Tapezierer. Es sind mehrere qualifizierte Arbeitskräfte borgemcrkt und werden die jüdischeir P. T. Arbeitgeber ersucht, sich höflichst unserer Vermittlung zu bedienen. Mitteilungen desVereinesfür unentgeltlich. Arbeitsnachweis. Der Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis Wien, II., Taborstrasse 59 (Telephon Nr. 13920) bietet den P. T. Arbeitgebern seine kostenfreien Dienste an. Brieflicher oder telephonischer Auftrag genügt, um männliche und weibliche qualifizierte Arbeitskräfte, sowie Hilfsarbeiter, ferner kaufmännische Angestellte und Lehrkräfte beiderlei Geschlechtes zugewiesen zu erhalten. Arn 4. Juli 1903 standen in Vormerkung: I. Klasse. Manuelle Arbeiter: 8 Anstreicher, 6 Aufpapper, 7 Bäcker, 4 Buchbinder, 2 Buchdrucker, 4 Drechsler, 5 Elektromonteure, 4 Fleischhauer, 2 Friseure, 5 Glaser, 7 Goldarbeiter, 1 Gürtler, 39 Hausknechte, Geschäfts- und Bureaudiener, 31 Hilfsarbeiter, 2 Hutmacher, 1 Kellerarbeiter, 2 Kellner, 4 Kutscher, 4 Laufburschen, 1 Lederzurichter, 2 Lehrlinge, 4 Magazineure, 2 Maschinisten und Heizer, 6 Metallarbeiter, 5 Monteure, 39 Schlosser, 25 Schneider, 2 Schriftsetzer, 4 Schuhmacher, 31 Spengler, 5 Tapezierer, 2 Taschner, 9 Tischler, 4 Uhrmacher, 2 Zeichner. 9 Zimmermaler, 1 Zuckerbäcker, tüchtige und verlässliche Hausbesorger. II. Klasse. Kaufmännische Angestellte: 4 Branntweinverschleisser, 28 Buchhalter und Korrespondenten, 107 Kommis diverser Branchen, 67 Kontoristen und Strazzisten, 2 Inkassanten, 3 Kanzlisten und Schreiber, 6 Manipulanten und Expedienten, 6 Platz-Agenten und -Vertreter, 4 Praktikanten, 11 Reisende. Weibliche Abteilung: 1 Bonne, 26 Kontoristinnen und Kanzlistinnen, 12 Expedientinnen und Manipulantinnen, 1 Kassafräulein, 12 Praktikantinnen, 51 Verkäuferinnen, 10 Wirtschafterinnen und Stützen der Hausfrau. III. Klasse. Geistige Arbeit: 40 Hauslehrer und Hofmeister (meistens Hochschüler, welche Gymnasiasten und Realschüler unterrichten), 2 Lehrerinnen. Offene Stellen: Gesucht werden: von männlichen Arbeitskräften: 1 Korbflechter, mehrere Schneider, mehrere Schuhmacher, mehrere Lehrlinge, mehrere Kontor- und Lagerpraktikanten, von weiblichen Arbeitskräften : mehrere Bonnen, 1 Kindergärtnerin nach auswärts, 1 Kontoristin mit böhmischer Sprache, 1 Kontoristin mit englischer Sprache, mehrere Schneiderinnen. Das Bureau des Vereines hat seit seiner Eröffnung im November 1899 bis inklusive 4. Juli 1903 6687 Vermittlungen durchgeführt, und zwar: 3134 Vermittlungen in der I. Klasse (manuelle Arbeiter), 1553 in der II. Klasse (Handelsangestellte), 1868 in der weiblichen Abteilung und 132 in der III. Klasse (geistige Arbeit). Sine Stuhl Verstopfung m"ch NioilerIago:Wl0n,l.,Habsluirgorg. Ur.Ia.Proapekt gratis. Zurl’r ibo 12 Stück K 3,— fi-ankoNaclinalimo Hwss-ICsachen 1 Protokoll. Lohnwagen - Unternehmung . tjngei jun., <><> telephon 10.975 <><> Centrale und Comptoir: WIEN, XIX., Pyrkergasse Nr. 36 449 empfiehlt sich den P. T. Publikum zur Beistellung von feschen Gnmmirniller, Ein- und Zwolxpnnner, sowie alle Geltungen Gespanne zu kulantesten Preisen und Bedingungen. Fuhren zu Hochzeiten u. 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Der „OBSEUVER“ veranstaltet täglich einen Auszug, enthaltend die Inhaltsangabe aller wichtigen Mitteilungen dor Wiener M orgonbl ättor (Tagesjournale ausser ,,fleue Freie Presse“ und Wiener Zeitung“), wodurch eine Ueborsicht über das gesamte politische und wirtschaftliche Leben des In- und Auslandes in drastischer Kürze geboten wird. Diese Mitteilungen werden in Wien um 9 Uhr Früh verschickt. — Prospekte gratis und franko. 403 olgenden Kurorten \ ( sind unsere ( Palästina Karmel-Weine zu haben: In Karlsbad böi Herren Pisk & Kirsch, Hotel-Rost., Egerstr. „ „ „ Herrn Glattauer, übtet-Nest., Gartenzeile „ „ „ „ Karl Goldscheider, Mühlbrimnstrasse „ „ „ „ Ignaz Herzig, Haus Kaiser Wilhelm Egerst. „ „ „ „ J. Guen, Haus Kaiser Friedrich in M a r i e n b a d bei Herrn D. Löwenthal, Weinhandlung „ „ „ „ W. Löwenthal, Hotel „Walhalla® „ „ „ „ Ed. Leitner, Restaurant _ „ « n Gav. Leitner, Restaurant „ „ b b Geruch, Bote „New York“ in Franzensbad bei Herren Mag. pharm. Anton Prent „ „ „ b Th. 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