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Jüdisches Volksblatt · 1903-07-03 · 27 (3.7.1903) · p. Seite 6

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
5 (1903)
Issue
27 (3.7.1903)
Date
1903-07-03
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 Wien, Freitag Jüdisches Volksblatt 3. Juli 1903 Nr. 27 mahls Gnädigst Befehl ergehen lassen mechte, wie wir etwa von Einen allhiesigen Magistrat dahir ferners angefochlen wurden, uns Hochgedachte Ihre Excellenz gnädig zur Hand stehen möchte. Einer Löblichen Kayserlichen Cammeral Administration Ganz unterthänig.gehorsammbste Schutz-Juden Natelische Erben und Wolff Pacherach. Zur Besteuerung der Handelsreisenden in Rußland. Nach neueren Berichten der k. u. k. Botschaft, sowie des k. u. k. Generalkonsulats in Petersburg sind fremde Handelsreisende in Nutzland dein Gesetze nach gehalten, die Differenz der Gebären nachzuzahlen, wenn sie aus einem Orte mit minderer Gebühr kommend, in einem solchen mit höherer Gebär eintreffen- Hinsichtlich der Besteuerung von Handelsreisenden jüdischer Konfession hat der Sektionschef der 4. Sektion der Handelsabteilung des kaiserlich russischen Finanzministeriums dem k. u. k. Generalkonsulate in St. Petersburg schriftlich bestätigt, datz dieselben, ob sie nun jüdische oder christliche Häuser vertreten, in allen Fällen einen Firmcn-Handelsschein um 600 Rubel zu lösen haben, nachdem dies durch das Gesetz genau bestimmt sei. Hinsichtlich der Frage, ob ein christlicher Reisender, welcher ein jüdisches Haus vertritt, 600 oder 150 Rubel für den Firmenschein zu zahlen habe, bestehen, wie der Sektionschef mündlich erklärte, keine präzisen gesetzlichen Bestimmungen. In der Praxis werde jedoch seitens der Behörden, welche die Firmenscheine ausgeben, von Reisenden christlicher Konfession, welche Firmen mit ausgesprochen jüdischen Namen vertreten, immer die Zahlung von 500 Rubeln gefordert, weil eben der Schein für die Firma gelöst werde. Ist der Reisende mit dieser Forderung nicht einverstanden, so habe er zu beweisen, datz eine Firma christlicher Konfesion sei. AASimtz-. Girr Kischenewer Protestmeeting in Paris Die „Times* berichtet aus Paris von einem' Protestmeeting, das die Radikalen und Sozialisten dieser Tage gegen die Greuel in $ i f d) e n e n> j und die Unterdrückung in Finland abgehalten haben. Der! Hauptredner, der Vizepräsident der Kammer, I a u r e 8>; führte aus, sowohl aus den ihm selbst aus Rußlands zugekommenen Nachrichten, wie auch aus dem Bericht, den die Wiener „Z e i t" aus K i s ch e n e w erhalten habe, ‘ sei er zur Ueberzeugung gekommen, daß der Zar diese j Massacres nicht gewünscht habe. Aber wohl sei die autokratische Negierung Rußlands für sie verantwortlich zu machen. Die Entrüstung habe die Heuchelei einer angeblichen Untersuchung und die nur scheinbare Unterdrückung der Exzesse erhöht. Charakteristisch für die Untersuchung sei, daß die Richter zum Teil Mitarbeiter jenes antisemitischen Wirrsals waren, das die Exzesse angezettelt hat. Erfreulich sei nur, daß Rußland nicht mehr wage, die Meinung der ganzen übrigen Welt zu mißachten. Der Minister Plehwe selbst habe sich mittelst des modernen Auskunftsmittels eines Interviews vor einem amerikanischen Journalisten reinzuwaschen gesucht. Das Meeting nahm sodann eine Protestresolution gegen die Massacres in K ischene w und die Rechts- und Gesetzesverletzung in Finland an.! Nachklänge von- Könitz. Zu unserer Kenntnis ist der nachstehende, inzwischen rechtskräftig gewordene Beschluß vom 12.Jänner ö. I. des ärztlichen Ehrengerichtes für die Provinz Westpreutzen gelangt: In dem nicht förmlichen ehrengerichtlichen Verfahren gegen den Arzt Dr. Müller Arthur in Könitz (Westpreußen) hat das ärztliche Ehrengericht für die Provinz Westpreußen in der Sitzung vom 12. Jannar 1903, an welcher teilgenommen haben: 1. Dr. Lievin als Vorsitzender, 2. Sanitätsrat Dr. Götz, 3. Sanitätsrat Dr. Schröder, 4. Sanitätsrat Dr. Friedländer, 4. Landesgerichtsrat Plagemann, als Beisitzer, nach mündlicher Anhörung des Angeschuldigten beschlossen: Der Angeschuldigte Dr. Arthur Müller in Könitz ist der Verletzung der ihm als Arzt obliegenden Pflichten (8 3 des Gesetzes vom 26. November 1899) schuldig und wird deshalb zu einem Verweise und zur Tragung der Kosten des Verfahrens verurteilt, pp gez.: Lievin. Dr. Götz. Friedländer. Dr. Schröder. Plagemann. Das nicht förmliche ehrengerichtliche Verfahren war auf Grund einer Handlung eingeleitet worden, welche in dem „Staatsbürger-Zeitungs-Prozetz" von dem Herrn Ersten Staatsanwalt Schweigger aus Könitz in öffentlicher Gerichtssitzung bekundet worden ist. Der Vater des Herrn Dr. Arthur Müller war in seiner Eigenschaft als Kreisarzt mit der Begutachtung der Winter'schen Todesursache betraut. Deshalb waren ihm die Gerichtsakten in seine Wohnung verabfolgt. Aus diesen Akten hat Herr Dr. Arthur Müller heimlich Abschriften entnommen und dem antisemitischen Reporter Werner gegeben. Als durch Zeitungsberichte erkennbar getvorden war, datz eine Indiskretion begangen sein müsse, ließ er es ruhig geschehen, datz deshalb gegen ehrenwerte Beamte der Kgl. Staatsanwaltschaft eine Disziplinar-Untersuchung eingeleitet wurde. Nachdem aber endlich buvcf) Zufall seine Täterschaft bekannt geworden war, versuchte er, freilich vergeblich, seine Aussage zu verweigern!. Diese Tatsache bildete die Grundlage zu der mitgcteilten Verurteilung. Berlin. Die Zeitschrift des Königl. Preußischen Statistischen Bureaus bringt in dem vierten Vierteljahresheft des Jahrganges 1902 iniereissante Ziffern über die Bevölkerungsbewegung in Preußen im Jahre 1901, nach Religionen geordnet. Wir geben die wichtigsten daraus wieder und fügen die entsprechenden Zahlen der früheren Jahre bei. Im Jahre 1901 wurden geboren iin ganzen 1 301 092 Kinder, im Vorjahre dagegen nur 1 275 712, also eine Steigerung der Geburtszisfer »nt 2 Prozent. Dagegen zeigt sich bei den Inden fortgesetzt ein Rückgang, wie aus der nachfolgenden Tabelle hervorgeht. Es wurden geboren: Beide Eltern jüdisch Vater jüdisch, Mutier evangelisch Vater jüdisch, Mutter katholisch Vater jüdisch, Mutter sonst christlich Vater evangelisch, Mutter jüdisch Vater katholisch, Mutter jüdisch Vater sonst christlich, Mutter jüdisch in Summa ans Mischehen davon ein Viertel den Inden zuzurechnen uneheliche Kinder jüdischer Mütter in Sninina jüdiche (Geburten DteseZahlcn zeigen deutlich genug den noch immer andauernden Rückgang der jüdischen Geburten. Wie tief wir aber bereits in dieser Beziehung stehen, ergibt sich aus folgender Vergleichung: Im Durchschnitt der Jahre 1876 bis 1880 wurden geboren 11 463 jüdische Kinder, im Durchschnitt der letzten vier Jahre aber nur noch 7791, das heißt nur noch zwei Drittel. Dabei stieg in demselben Zeiträume die jüdische Bevölkerung in Preußen von 361 000 Seelen auf 392 000. Noch krasser tritt der Rückgang bei dem Vergleich mit der christlichen Bevölkerung hervor. Während vor 25 Jahren frte Ziffer der jüdischen Geburten 1,05 Prozent der Gesamtziffer aller Geburten im preußischen Staate betrug, ging sie im letzten Jahre auf 0,59 Prozent herunter. Das heißt auf die Hälfte! Nicht minder betrübend ist das Resultat, das eine Prüfung der Sterbeziffer ergibt. Im Jahre 1901 starben 6606 Juden, wozu jedoch die Totgeborenen mit 241 hinzuzurechnen sind, so daß sich eine Gesamtziffer von 5847 ergibt. Es bleibt mithin ein Geburtenüberschuß von 1804 Seelen. Vor 26 Jahren betrug der Ileberschutz rund 4900 eSclen, das heißt fast dreimal so viel als jetzt. Die Aussichten für die deutsche Judenheit sind wahrlich nicht günstig, denn in den außerpreußischen Lcmdcstcilen des deutschen Reiches ist es noch schlinrmer als in Preußen! Ueberaus lehrreich ist nun die Illustration, die diese Rückgangsziffern durch einen Blick auf die Ehcstatistik erfahren. Ehen wurden geschlossen: Beide Gatten jüdisch Mann jüdisch, Frau evangelisch Mann jüdisch, Frau katholisch Mann jüdisch, Frau sonst christlich Mann katholisch, Frau jüdisch Mann sonst christlich, Frau jüdisch Mischehen überhaupt Wie man aus dieser Tabelle sicht, ist die Ziffer der jüdischen Ehen, wie der Mischehen ziemlich gleichmäßig geblieben. Sie hat sich sogar in dem letzten Jahrzehnt nicht unerheblich gehoben, denn vor 25 Jahren betrug die Zahl der rein jüdischen Ehen nur ca. 2370 und die der Mischehen nur ca. 226. Wenn trotz dieses Zunehmens der Eheziffer die Zahl der Geburten so rapide abnlmmt, so liegt dies offenbar daran, datz der Kinderreichtum in den jüdischen Familien geringer geworden ist. Man schätzt eben nicht mehr wie früher Kinderreichtum als einen Segen von Gott. Dieser Tatsache sollten die Führer und Lehrer in Israel ihre größte Aufmerksamkeit zuwenden, sonst wird die Bedeutung des deutschen Judentums immer mehr sinken. Nicht die Taufe und nicht die Mission, auch nicht der Antisemitismus und seine zeitweiligen Erfolge können uns so schweren Schaden tun, wie wir selbst durch unsere Assimilationssucht. Jüdische Statistik. Der Verein für jüdische Statistik (Berlin- Halensec, Mitgliedsbcitrag 6 Mk.) läßt eben im Jüdischen Verlag (Berlin) und unter der Redaktion von Dr. Alfred Nossig seine jüngst angekündigte erste Publikation erscheinen. Das umfang- und inhaltsreiche Werk („Jüdische Statistik") zerfällt in vier Teile. Eröffnet wird es durch die Bibliographie der jüdischen Statistik, eine Arbeit großen Fleißes, welche die in den verschiedenen Ländern begründeten Sektionen des V. f. j. St. hergestellt, um die erste Grundlage für eine jüdische Gesamtstatistik zu schaffen. Es folgen ' 1901 1900 1899 1898 2670 2660 2690 2682 180 200 220 139 42 33 43 36 162 179 148 161 49 49 61 60 11 7 13 12 465 474 483 463 genossen entgegenzrrkommen, habe ich mich zu folgender Erklärung bewogen gefühlt: „Die letzte Meldung des „Bundes" und der gesinnungsgenössischen „Arbeiter-Zeitung", „die Wiener Zionisten überhaupt und die Mitglieder des Vereines „Leo Pinsker" insbesondere hätten die Ronacher-Versammlung mit Vorbehalt gesprengt", beruht auf vollständiger Unwahrheit und Fälschung der Tatsachen. Vielmehr wurde diese Versammlung durch das taktlose Benehmen des ersten Redners, des sozialdemokratischen Abgeordneten Dr. Ellenbogen, der die Zionisten ganz unzeitgemäß und unbegründeberweise angriff, gestört. Uebrigens trat schon in derselben Versammlllng der sozialdemokratische Abg. Pernerstorfer dem Doktor Ellenbogen indirekt entgegen, ein Umstand, der jedoch von der „Arbeiter-Zeitung" charakteristischerlveise verschwiegen wurde. — U n w a h r ist cs ferner, daß der „Akademische Verein russ. Studenten" in einer Plenar-Versammlung beschlossen hätte, mit dem „Pinsler" zu brechen. Wjahr ist es vielmehr, daß eine derartige Versammlung gar nicht stattgcfunden hat und datz die meisten Mitglieder des akademischen Vereines von einer angeblichen Resolution keine Ahnung hatten. Wahr ist vielmehr folgendes: daß einzelne Studenten und Studentinnen aus Rußland sich in einer Privatwohnung versammelten, ohne den „Akademischen Verein" davon in Kenntnis zu setzen; daß bei dieser Versammlung nur 20—30 Teilnehmer anwesend waren, während die russische Kolonie in Wien über 100 Mitglieder zählt; daß ferner die meisten Mitglieder des Vereines „Leo Pinsker", die jetzt, wie vorher, zugleich auch Mitglieder des „Allgemeinen russischen akademischen Vereins" sind, aber weder von einer derartigen Versammlung noch von einer Resolution irgend welche Kunde bekamen und daß endlich die Versammlung absichtlich im Geheimen einberufeu und abgehalten wurde, da die Einberufer wußten, datz ihre Absichten auf heftigen Widerstand von Seiten der gesamten russischen Kolonie stoßen werden. — Ein Vorgehen, ganz entsprechend der Art und Handlungsweise des „Bundes" und für die Wahrhaftigkeit seiner Mitteilungen höchst charakteristisch. Soweit zum vorliegenden Fall. Was unser weiteres Verhalten dem „Bund" und seinen Angriffen gegenüber betrifft, so halte ich — und ich glaube, alle Gesinnungsgenossen werden mit mir darin übereinstimmen — unsere Presse für viel zu vornehm, um die zum Podium für polemische Auseinandersetzungen mit dem „Bund", in seiner „Literatur" zu machen. Vielmehr werden wir uns künftighin an die Moral der Krhlow'schen Fabel: „Die Vorbeigehenden und die Hunde" halten, man müsse Hunde bellen lassen. Wenn sie sich müde gebellt haben, werden sie von selbst aufhören. Für die Aufnahme dieser Zeilen im Voraus bestens dankend, zeichne ich mit vorzüglicher Hochachtung und Zionsgruß cand. med. I a c o b S ch o r r, dz. Präses des Vereins „Leo Pinsker". zionist.Hochschüler aus Rußland. Wien, am 1. Juli. Der Verband der Wiener zionistischen schlagenden Berbindnngen erläßt folgenden Aufruf: Jüdische Komilitonen! Als das Gnadengeschenk der Gleichberechtigung, zu welchem ... . . .. .sich die Kulturstaaten Europas bemüßigt fühlen, uns die erd,e offiziellen Berichte der jüdischen Organisationen über ihre sta-! wartete Befreiung nicht brachte und eine traurige Führerschaft tistischen Arbeiten, schon darum bemerkenswert, weil cs zum ersten ' uns in feiger Selbstverleugnung, in jämmerlicher Anbiederung zum erste Mal gelungen ist, diese Institut und Gesellschaften zu einer gemeinsamen Arbeit zu vereinigen. Die Jewish-Colonization-Association hat mit großem Aufwand an Mühe und Kosten eine Statistik der Juden in Rußland aufnehmen lassen, deren erste Ergebnisse hier zur Veröffentlichung gelangen. Großes Interesse verdienen auch die zahlreichen Arbeiten des Ordens-Bnei-Brith, die von der Jsrael.-Gemeindcbnndes in Deutschland und die Enquete unter den indischen Studierenden der europäischen Hochschulen, dnrchgeführt vom Bureau „Jüdische Hochschule". Der dritte Teil „Beiträge zur Statistik der Juden iu einzelnen Ländern" ist so zusammengestellt, daß er ein übersichtliches Bild der Lage jener bedrängten Massen de' .. barste unser Heil suchen lehrte, da war es die jüdische Jugend, welche diesen Weg mit Entrüstung von sich wies. Der hohe Gedanke der Selbstbefreiung fand in der jüdischen Studentenschaft den mächtigen Wiederhall. Zionistische Studentenverbindungen waren es, welche diesen Gedanken am kräftigsten erfaßten und für dessen Verbreitung sorgten; sie waren es,welche der jüdischen Studentenschaft Achtung und Anerkennung erkämpften. Kommilitonen, Volksgenossen! Es gilt nun das Erkämpfte festzuhalten, es gilt .weiterzubauen auf dem großer» Werke der freien Entwicklung unseres Volkes. Hiezu bedarf es der Arbeit von Männern. Nur Männer von felsenfester Treue und Ueberzeugung vermögen diese Arbeit zu leisten. Nur Männer der Tat sind hier von Wert. Kommilitonen! Zionistische Studentenverbindungen haben es sich zur Aufgabe gemacht, jene Männer zu erziehen, deren . jüdisthen Volkes ergibt, die in ihren Heimatsländern den furchtso dringend bedarf. Durch engen Anschluß, durch ir>ten .Katastrophen ausgeietzt Und, rhre Existenzgrundlagen dertreue Freundschaft sollen sie einander stützen, sollen einander liercn und sich zur Auswanderung gezlvungeu sehen. Kenner der. schätzen und lieben lernen. Drrrch Vertiefung in die erhabene Verhältnisse, wie L. Wjengierow. Eduard Bernstein, Joseph Jacobs, Geschichte des jüdischen Volkes soll ihnen Achtung und Liebe G Halver» Dr Rinmwvsw \ ' r ' für dieses Volk erstehen, der Wille und die Tatkraft, mitzurV5P( uva-, schildern hier - ^beiten an der Befreiung unseres Volkes. Und wenn dann das oas mobile Endliche Proletariat auf seiner Wanderung aus dem' harte Leben den einzelnen dem Freundeskreise entreißt, so wird europäischen Osten nach England, Nordamerika uird dem Orient! er, innerlich gefestigt, sich und seinem Volke jene Achtung er- Den Abschluß bilden Beiträge zur jüdische» Weltstatistik, iu denen ringen, die man dem Schwankenden, dem Leisetreter versag^ versagen inuß. Kommilitonen! Wer voii Euch sich fähig suhlt, Frundschaft zu bringen und Freunde zu erlverben, wer den die physischen Rassencigenschaften der Juden sowie ihre Zahl, Veru w„l(l ... .. __ tcUimg und Zunahme auf der Erde untersucht werden (Dr. Ruppin, Mut'hat," sich' für Judas Ehre mit Wort "und Wehr einzusetzen, Rev. Harris, Dr. Barnett. Dir. Zeller), lieber Bedeutung, Ansder trete in unsere Reihen; er wird uns willkommen sein, gaben und Organisation der jüdischen Statistik schreibt der Herausgeber Dr. Alfred Nossig. Die Publikation, welche als erste authentische Juformatioiisgruiidlage über die Verhältnisse des Judentums nicht nur die jüdischen Kreise, sondern auch die Männer der Wissenschaft und die praktischen Sozialpolitiker lebhaft interessieren dürfte, ist zum Preise von 7 Mark beim jüdischen Verlag (Berlin SW. 47) sowie durch alle Buchhandlungen zri beziehen. Für den Verband der schlagenden jüd. akad. Verbindungen Wiens Jvria, Kadimah, Libanonia, Makkabäa Phil. Oskar Frankl Vorsitzender. Techn. Emerich L ö w y Schriftführer. MMeilimgen aus dem Publikum. cheir den, Pinsker" angegriffen. Sv Ivar der Wiener Korrespondent 1901 1900 1899 1898 7200 7234 7466 7491 289 289 259 237 66 45 48 64 17 5 3 6 268 257 254 223 93 66 77 80 1 1 14 22 19 734 685 663 629 [ 184 171 166 157 267 263 288 277 7651 7668 7920 7921 „Bundes" so unverschämt, die notorische Lüge zu melden, datz die Plenarversammlung des „Akadeinischen Vereines pon Ttndenteii aris Rußland" beschlossen hätte, mit dein Vereine „Leo Pinsker" tz'gliche Beziehung abziibrechen, da er, wie alle anderen Wiener Zionisten, von reaktionären Tendenzen sich leiten lasse. Weder ich, noch die Mitglieder des Vereines „Leo Pinsker", denen die Vorliebe mancher Bnndisten zur Lüge und Verleumdung zur Gelinge bekannt ist, schenkten dieser Nachricht irgendwelche Anflnerksamkeit. Nun aber erhielt ich die letzten Tage von mauefjeu Gesinnungsgenossen in Österreich, Deutschland und der Schweiz diesbezügliche Anfragen und Anffordernngen darüber, nähere Aufklärung zu geben. Niebt also des „Bundes" und seiner schmutzigen Literamr livegen, ondern einzig und allein, um den Wünschen der GesinnnngS- Selbstfärbend.e Stampiglien liefert zrl d e m s e l b e n Prei s, wie Handstempel mit Holzgriff, die renommierte Kautschuk- S t a in p i g l i e n - T y p e ii f a b r i k Josef C h o t i u e r, Wien, 2. Bez., Floßgasse 8. Es wurden bei dieser Firma bereits viele Bestellungen von k. f. B e h örde u, Militärk a ii z l e i e n, Gemeind eu. F v r st ä m t c r u, F abrike n fleuten gemacht und ist dieses Fabrikat als e r st - anerkannt worden. Das billigste Reinigungsmittel für Tuch- und Wollstoffe, Sol- Bei weit wurde vorn Für den iiberallnim fe raute». Wir verweisen unsere geschätzten Leser auf das heutige Inserat in Eingesendel. c hr ge ehrt e r H e r r R e d a k t eu r I In der letzten Zeit begannen schmutzige biindistische „Blätt-' [t|!sn llrtc ' ihre stumpfen Spitzen wiederum gegen die Zionisten zu wen-' J y °?; »'dem sie sie beschuldigen, sie hätten in den Kischenewer Er- >1 11 n Luissen sich als Alliierte der Reaktion bewährt, da sie die sozial-! . Das, bNUgste ReinlaungSmttM für Tuchuhd sst demokratischen Prvtestversainnilil > igen gesprengt hätten. Ohne 6 i f t fl'e 0 n i ch t feuergef a h r l l ch, ist S o l d a t l u jedoch ans allgemeine theoretische Angriffe gegen die gesamte zio-' bntiu W das beste und billigste ,vlecken!vnßer der Welt. L nistische Partei sich zu beschränken, begann der „Bund" unausgesetzt' md)1' nfö 2(10 Regimentern im Gebrauche. Soldatin wiir linserenl Blatte. Meyers Großes Konversations-Lexikon. Ein Nachschlageiverk des nttgemeinen Wissens. Sechste, gänzlich nenbearbeitete und vermehrte Auflage. Mehr als 148 oou Artikel und Verweisungen ans über 18 24t) Seilen Text mit mehr als 11000 Abbildungen, Karten und Plänen im Text und ans über 1400 Jllnstrativnstafeln (darunter etwa 190 Farbendrncktafeln und 300 selbständige Kartenbeilagen), sowie 130 Textbeilagen. 20 Bände iii Halbleder gebunden zu je 10 Atark. (Verlag des Bibliographischen Instituts in Leipzig und Wien.) Der soeben erschienene dritte Band dieses berühmten Hansschatzes bringt eine ganze Reihe interessanter Artikel, und die (tzenanigkeit, mit welcher bis znm redaktionellen Abschluß des Werkes allen Vvrkommilissen und Er-

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