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Jüdisches Volksblatt · 1902-12-05 · 49 (5.12.1902) · p. Seite 7

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
4 (1902)
Issue
49 (5.12.1902)
Date
1902-12-05
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 49 Wien, Freitag Jüdisches VoJksblatt 5. Dezember 1902 Seite 7 allen höheren Bestrebungen unserer Glaubensgenossen. Er ist ein tätiges Mitglied der Tempel Emannel-Gemeinde in New-Dork und ist mich Mitglied der jüdischen Gemeinde in Chattanoogn geblieben. «ins Pietät gegen seinen Vater, der diese Gemeinde gründete und ihr, angesichts des in der Nähe sich erhebenden Look out Mountains, den hassenden Namen Mizpa gab, machte er unlängst eine Schenkung bon 12 500 Dollars zum Bane eines neuen Tempels. Die Bedingung, die er daran knüpfte, das; eine gleiche Summe bon den anderen Mitgliedern gezeichnet werden solle, ist schon erfüllt worden und so wird, Dank der Initiative, die Adolph S. Ochs durch seine Liberalität gegeben, bald ein der jüdischen Gemeinde tvürdiges Gottesbans die Stadt Chattanooga zieren- Obtvohl nur diese Tatsache schon seit Monaten bekannt war, hielt mich doch die Bescheidenheit des Gebers ab, darüber in diesen Blättern zu berichten. Da aber alle jüdischen Blätter des Landes diese liberale Gabe zur Kenntnisnahme ihrer Leser brachten, harf ich auch nicht länger säumen, derselben hier Ertvähnnng zu tun. Diese angeborene Bescheidenheit hielt Herrn Ochs auch ab, seinen Namen verdientermaßen der Liste der Männer hinznznfngen, die sich mit die New-shork Times perdient gemacht und daher in der zu ihrem fünfzigjährigen Jubiläum am 18. September 18b 1 erschienenen Prachtnnmmer einen Ehrenplatz einnchmcn. Diese Lücke sollte später bei einer passenden Gelegenheit ausgefüllt werden. Adolph S. Ochs ist ein Schwiegersohn des verstorbenen großen Führers Dr. Jsaac M. Wise, mit einer dessen Töchtern er seit Jahren in glücklicher Ehe lebt. Ein zehnjähriges Töchterchen erfreut das Herz der Eltern. S. M. Aufruf! Volksgeri offen und-Ge nossinnen! Mit dem politischen Tode unserer Nation verstunnnte auch der einst so mächtige und herrliche, weit über die Grenzen Palästinas kiinausschallende jüdische Sang. Während des lauge», finsteren Golus erbaute uns kein „Selah", erfreute uns kein „Hevad" — in schluchzendem Stöhnen, in klagendem Wehe ergoß sich unser Lied. Doch der frische Frühling, dessen Hauch unser altehrwürdiges Volkstum neu belebt und uns gleichsam die „Messias-Spur" zeigt, fordert immer urigestümer feine Rechte. Die Renaissance des jüdischen Volkes wäre unvollständig, wenn nicht geradezu undenkbar ohne das Wiedererwachen des jüdischerr Liedes. Dieses hehre Ziel hat der nerrgegründete jüdische Gesangsverein „Schir Zion" auf seine Fahne geschrieben und gedenkt es durch intensive Pstege des hebräischen, deutsch-jüdischen Jargonliedes anzustreben. Zur Erreichung dieses Zieles bedarf aber der Verein der tatkrüftrgen Mithilfe aller sangeskundigen oder sangesfreudigen Juden, an die er hiermit aufs eindringlichste appelliert. Juden! Frauen und Männer! Tretet dem Verein „Schir Zion" bei,°der neben der Hebung des jüdischen Zusammengehörigkeitsgefühles und der jüdischen Geselligkeit in erster Linie die Pflege ernsten und frohen jüdischen Gesanges bezweckt! Die einen als Sänger, die anderen als Gönner! Mit freudigem „Hedad" werden wir euch begrüßen. Das provisorische Komitee. Zutritt haben Damen und Herren. Die Beiträge sind minimal. Anmeldungen sind zu richten an Herrn Joses Haß, III., Untere Viaduktgasse 4, oder Jochanan T h a u» IX., Währingerstraße 56, Thür 15. Eingesendet. „Jüdisches Bolkshaus Geehrter Herr Redakteur! Gestatten Sie mir, hier in Kürze die Idee eines jüdischen Volkshanses zu erörtern, ivelchcs den Zweck hätte, den Wiener Jüdisch-Nationalen als Zentrale zu dienen, ihnen aber ailch (ebenso lvie der gesamten übrigen Judenschaft) zu zeigen, was jüdische Kraft und Arbeit zu leisten imstande sind. Allerdings stelle ich mir die Ausführung dieses Projektes anders vor, als die von Deutschen, Tschechen re. erbauten Nationalhäuser. Schon die Verwendung des Hauses: In den unteren Stockwerken denke ich mir Lokale verschiedener schon in Wien bestehender oder noch zu gründender jüdischer Vereine und Institutionen (z. B. Volksvereine, Aktions-Komittee, Kredit-Institut, Toynbee-Halle, „Welt", „Volksblatt", Stellenvermittlung re.), ferner diverse Säle für Versammlungen, Hochzeiten, Ausstellungen u. dgl. In den oberen Stockwerken könnten sich Privatwobnungen befinden. Im Sortterrain wäre rieben einem Restaurant Raum für einen jüdischen Turnverein und ein (rituelles?) Bad. Der Hof des Gebäudes müßte geräumig und bedeckt oder bedeckbar sein, so daß dort größere Volksversammlungen abgrhalten werden könnten. Arrch könnte der Hof zu den hohen Feiertagen zu einem Betlokal improvisiert werden, rvenn da§ möglich ist. Dierichtige Ausführung eines derartigen Projektes wäre nur einer oder mehreren national - jüdischen Korporationen möglich. Ich glaube aber, daß auch im Falle der Vereinigung mehrerer Korporationen die nötig,» Geldmittel doch nicht ohne Inanspruchnahme des ganzen jüdischen Volkes (nicht nur Wiens) zustande kommen würden — vielleicht in der Weise, daß rückzahlbare (eventuell auch gering verzinsliche) Anteilscheine, etwa zu 20 oder 30 Kr., herausgegeben würden. Ohne Fachmannzu sein, möchte ich es wagen, zu behaupten, daß das Projekt finanziell von Erfolg wäre; denn die von den erwähnten Vereinen re. schon jetzt gezahlten Mieten, ferner die für die genannten anderen Lokalitäten einzunehmenden, würden mit dem Erträgnisse des Bades einen nicht unbedeutenden Ertrag liefern Nach Einlösung aller Anteilscheine könnte der weitere Gewinn diversen, dann sich ergebenden nationalen und wohltätigen Bedürfnissen zugewendet werden. Die Herstellung müßte, abgesehen von nationalen Momenten, schon aus folgenden Gründen nur an jüdische Firmen vergeben werden. 1. Um den jüdischen Gewerbetreibenden zu zeigen, wie es die jüdisch-nationalen Parteien nach der Eroberung der Kultusgemeinde mit der Vergebung von Arbeiten halten werden; und 2. sollten jene Leute, die jüdische Arbeit »in die Schule" schicken wollen, schlagend wiederlegt werden. Ich hoffe, daß diese Anregung eine lebhafte Diskussion Hervorrufen ivird. F. P. * Wricheranzeige gegen einen „jüdischen" Baron? Löbliche Redaktion! Vor einigen Monaten haben Sie unter dem Schlagworte .Finanzgrößen im Judentum" einen ßeitauifel gebracht, der berechtigtes Aufsehen machte. Sie haben mit der Konstatierung der Tatsache begonnen, daß, nachdem die zweitgeborene Tochter des Freiherrn von Kub i n s k i anläßlich ihrer Ehe mit einem arischen Aristokraten vom Judentum abgefallen ist, numehr auch die erstgeborene Tochter des Freiherrn von K u b i n s k i, welche an einen .jüdischen* Aristokraten vermählt ist, sammt ihrem soeben erst 14 Jahre alten Sohne zum Christentum übergangen ist. Auch der Sohn des Freiherr» hat sich getauft. Sie haben im weiteren Verlaufe des Artikels, wenn auch nur beispielsweise, aber doch eine Reihe von jüdischen Financiers angeführt, welche zu Vermögen, Titel und endlich Adel gelangt, ihre Flucht aus dein Judenlum genommen haben, indem sie sich selbst oder zmniudesteus ihre Kinder haben taufen lassen und allsschliesstich au Arier verheiratet haben. Sie haben schließlich unter Namennenliung einzelne dieser Finanzgrößen angeführt, welche, als sie noch Juden waren, durch 'eine rücksichtslose Lpekulatioussucht zu einem großeil Vermögen es gebracht haben und die, obgleich längst zum Christentum übergegangeu, dem Judentuni noch insofern anhnften, als unsere arischen Mitbürger teils nicht ivissen, daß diese P n'soneu nicht mehr deiil Judentum angehören oder aber diese Personen noch im schlechten Angedenken haben, als sie „Inden" waren, indem sie durch ihre Speknlativnssucht wirtschaftliche Schäden, ja Katastrophen über breite Schichten der Bevölkerung gebracht haben. In der Bevölkerung bleibt der Haß gegen diese Personell als „Juden" ailgesnminelt und trifft die armen wirtschaftlichen schwachen jüdischeil Hausierer, Trödler, Lehrer und B e a in t e, während der sogenannte „Jilde", langst aus deil, Judentunl geflohen, zuweilen ein ge- ".velter Christ ist und jetzt mit seinem Gelde und mit seirler Nachkommenschaft sogar den Antisemitismus unterstützt. Der Bevölkerung bleibt der betreffende „Jude" als ein gefundener Vorwand zur nelren Betätigung des Hasses gegen das ganze Judentum, mag der Betreffende auch längst' vom Judentum abgefalleil sein. So rund zllnl Beispiel in den a'.'.tisemitischeu Blättern jetzt von einer „sensationellen" Wucherauzcigo gegen einen „jüdischen" Baron gesprochen, obgleich der betreffende Herr Großindustrielle mit dem Judentum nichts mehr zu tun hat. Ob die Wucheranzeige, welche von einem sehr honorigen und liberalen Anwälte Dr^ R i t t e r v v n O f e n h e im gegen E m i l Frei h errn von Kubiuski und Konsorten beim £'. k. Strafgerichte überreicht wurde, begründet ist oder nicht, das zu untersuchen ist uns Fernstehenden nicht möglich. Was wir aber aiu eigenen Leibe spüren, das ist, daß diese Wucheranzeige gegen einen „jüdischen" Baron dem Judentum auf das Kerbholz geschrieben wird, obgleich dieser Baron, respektive seine Nachkommenschaft dem Judentum rasch den Rücken gekehrt hat, als ihnen die Standeserhöhung zuteil ward. Aus diesem Vorfälle müssen wir Juden endlich die Konsequenzen ziehen und zwar nach zwei Richtungen: Erstsns muß es bei den Kullusgemeiuden durchgesetzt werden, daß jeder Abfall vom Judentum veröffentlicht werde, damit in den weitesten Schichten der Bevölkerung bekannt werde, daß dieser oder jener nicht in ehr Jude ist unb daß die gegen ihn erhobenen Anwürfe, wie zum Beispiel jetzt die Wuchrranzeige gegen Freiherrn von Kubinski, nicht mehr einen Juden trifft, sondern einen Renegaten. Die arische Bevölkerung ivird dann diese Renegaten dem Jiidentum nicht mehr aufs Kerbholz schreiben können. Die zweite Richtung ist die, daß endlich einmal dem jüdischen Volke. Klarheit geschaffen werde, daß ihre sogenannten „Neichen", ihre sogenaiinten „Wohlräter", wenn sie iiichl rassestolze Juden sind, sonderil charakterschwache Assimilante», dem Judentum ziim Fluche gereichen, welche dem Judentum nur den H a. ß gegen ihren Reichtum und zurveilen aus ihrem nicht immer skrupulösen Vermögenserwerbe zurücklassen, das aber nicht immer einwandfrei erworbene Vermögen den Gegnern des Jildenturns zuführen und die Eegirer des Judeiilurns durch ihre Nachkommenschaft verstärken. Mir ist nicht beknnirt, ob noch ein Mitglied der Freiherr K u b i ii 8 k i'schen Familie Wähler der jüdischen Kultusgemeinde ist. Falls derselbe aber einer fern sollte, daun bin ich überzeugt, daß er ebenfalls am denkwürdige» 23. November 1002 für den heutigen Kultusvorstand, gegen die Zionisten, gestimmt haben dürste. Dr. Justus. Löbliche Redaktion! In der Plenarversammlung des Vereines zur Hebung der Gewerbe in Wien hat sich ein Mitglied des Kultusvorstandes in abfälliger Weise über den jüdischen Handwerkerstand ausgesprochen und behauptet, daß diese Handwerker noch nicht auf der Höhe der Zeit stehen und auch nicht genug geschult sind, so wie es bei den Andersgläubigen der Fall ist. Bei dieser Gelegenheit hat der Herr k. k. Baurat Stiaßny in Wien die jüdischen Handwerker so warm in Schutz genommen und verteidigt, daß der Vorstand des Verbandes der israelitischen Handwerker in Prag in seiner Sitzung einstirnmig den Beschluß gefaßt hat, Sr. Wohlgeboren Herrn k. k. Baurat Stiaßny in Wien den innigsten Dank dafür auszusprechen und der Verband der israelitischen Handwerker ist sehr erfreut darüber, daß es noch inuner so hervorragende Persöhnlichkeiten, wie der Herr r. k. Baurat Stiaßny, gibt, welche die angetane Unbill, die uns zum größten Teile von den eigenen Glaubensgenossen, welche die jüdischen Handwerker fast gar nicht kennen, angetan wird, gebührend zurechtweiseu. Für den Verband der israelitischen Handwerker in Prag. Eduard T a u s s i g, dz. Obmann. Spenden für ein Grabdenkmal Brandes'. Osias Schlosser, Bochnia Kr. 4.—, Kontor-Personal der Firma Brüder Mittler durch Herrn Einil Guth Kr. 18.—, David Ber Kohn, Podwoloczytzka .Kr. 2.50, Karl Ellenberg, Podwoloczyska Kr.2. —, Rabbiner Dr. SSaufmomi, Virovitiea Kr. 4.—. Kriefkastrn. K P Wir können Ihnen leider nicht den Gefallen erweisen, die Ausfälle ans Ungarn zu unterlassen, obwohl wir uns bewußt sind, daß wir dadurch aus mehreren Seiten anstoßen werden; wir sind aber verpflichtet, unsere Ueberzeugung unbekümmert um die Folgen zu vertreten. Wir hoffen, daß Sie uns beipflichten werden. D. B. K-, P»dwvl»ezySfa. Wir werden einen Studenten darunl ersuchen, der Ihnen die weiteren Vorschläge erstatten wird, I. W. Für kurze aktuelle Mitteilungen Platz. Rezensioeu von Büchern nicht erwünscht. In der von d*r hohen k. k. Statthalterei konzessionierten Sprachschule der Frau O. KADISCH IX., Grüne Thorgasse Nr. 31, Mezzanin. begannen am 1. Dezember neue Tages- und Abendkurse für Mädchen, Herren und Knaben (separ.) für Antäuger und Fortgeschrittene. — Honorar je nach Kursus 3—4 fl. monatl (3mal wöchent. Unterricht.) Einschreibung täglich von 11—2 Uhr, Sonntag bis 4 Uhr. Mitteilungen des Vereines für unentgeltlich. Arbeitsnachweis. Der Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis, Y/ien, II., Taborstrasse 59 (Tele p h o n Nr. 13.920) Vo r gemerktsind: I. Klasse: Manuelle Arbeiter. 5 Anstreicher, 12 Aufpapp*T, 10 Bäcker, 3 Buchbinder, 1 Buchdrucker, 4 Kartonagem beiter, 7 Drechsler, 8 Fleischhauer, 5 Friseure, 4 Glaser, 10 Goldarbeiter, 30 Hausknechte,; Geschäfts- und Bureaudiener, 50 Hilfsarbeiter, 1 Hntmacher, 4 Kellermeister. 5 Kellner, 9 Kutscher, 3 Laufburschen, (5 Lehrlinge, 2 Magazineure, 2 Metallarbeiter, 4 Monteure, 30 Schlosser, 15 Schneider, 10 Schuhmacher, 20 Spengler, 10 Tapezierer, 20 Tischler, t! Uhrmacher, 4 Zeichner, 12 Zimmermaler, 3 Zuckerbäcker. II. Klasse: Kaufmännische Angestellte. 8 Branntweinversehleisser. 25 Buchhalter und Korrespondenten, 101 Kommis diverser Branchen, 52 Kontoristen und Strazzisten, 7 Inkassanten, 12 Kanzlisten und Schreiber, 10 Manipulanten und Expedienten, 0 Platz-Agenten und -Vertreter, 25 Praktikanten, 6 Reisende. Weibliche Abtheiiung. 28 Bonnen und Kindergärtnerinnen, 104 Kontoristinnen und Kanzlistinnen, 8 Expedientinnen und Manipulantinnen, 6 Hilfsarbeiterinnen, 1 Lehrmädchen, 4 Modistinnen, 30 Näherinnen und Schneiderinnen, 30 Praktikantinnen, 77 Verkäuferinnen,! IVorschleisserinnon, 13 Wirtschafterinnen und Stützen der Hausfrau.!IJ. Klasse: Geistige Arbeit. 47 Hauslehrer und Hofmeister (meistens Hochschüler, welche Gymnasiasten und Realschüler unterrichten), 4 Lehrerinnen und Erzieherinnen. Offene Stollen. Von männlichem Personal: Mehrere Buchbinder, Lackierer, Lager- und Kontorpraktikanten, Möbelpacker. Von weiblichem Personal: Mehrere Ladenmädchen, Hilfsarbeiterinnen, Verkäuferinnen. T-«rrv.-:auv»«j?-ni:».iinii. i , i n m m ... um mim n ml f ii!3gtfrgasmm:.«i>lMlinatlilLac«gl «32 k40 «135 Winterrock P elzsaee o Stadtpelz mit Shaw lkragen bei I a e o b R o t h b e r g e r, k. u. k. H o f l i e f e r a n t, Wien, I., Stefansplatz 9. Verkauf bis 12 Uhr nachts. 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