Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 4 (1902)
- Issue
- 25 (20.6.1902)
- Date
- 1902-06-20
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2432763-2432917-2432942--1523-2435289- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Mohel 1× ep/1006163
OCR text
Seite 6 Wien, Freitag Jüdisches Volksblatt 20. Juni 1902 Nr, SS wirtschaftlichen Boykott zugefügt worden, ttrrb rminer zu Weihnachten geben die christlichsocialen Amazonen unter Anführung des Anrazonenmths Prinzen Loisl das Feldgeschrei aus: „Kauft nur bei Christen!" Auch die Socialoemokraten können uns keine Vorwiirfe machen, wenn «cjinige wenige „Genossen" getroffen werden sollten, denn auch ihre Partei bedroht, die kleinen Wrrthe und Greisler, die vom Artbeitergroschen lebeir, mit Entziehung der Kundschaft, weil sie, statt zuhause zu bleiben, antisemitisch wählen giengen. Wir verwehren es den Herren Antisemiten nicht, uns die Nolle des Gawliers abzunehmen. Das „goldene Wiener Herz" möge das Geld mit vollen Händen unter die Leute streuen. Aber das müsste kein Antisemit sein, der nicht zugeknöpft bliebe bis über die Ohren. Von der Zuckerwasserpolitik unserer Cultusrepräsentanz ist kein Heil für unser Volk zu erwarten, und durch Antichambrieren bei Ministern wurde weder die Araten eruiert, noch je für ein anderes Unrecht Remedur geschaffen, daher: Los von unserem Vorstand, der sich die Vertretung unserer Interessen arrogiert und dafür gesund e R e a l p o l i t i k auf ei g e n e F a u st! Wir tragen zu allen Lasten genau so viel, ja wahrscheinlich relativ weit mehr bei, und aus unserem Gelde werden Beiträge fiir andere Culte und für Ordensschulen geleistet; als es jedoch galt, den armen jüdischen Waisenkindern lumpige zweihundert Gulden zuzuwenden, da erstrahlte die christliche Nächstenliebe in ihrem vollen Glanze. Israel, wache auf! Gedenke Deiner Waisen, Armen, Blinden und G e - brechlichen, denke endlich an Deine jüdische N ä ch st e n l i e b e. Jeder Jude begeht ein untilgbares Verbrechen an seinein Volke, an seinen Kindern, wenn er in dieser Zeit dev Noth abseits steht und das Stöhnen seiner Glaubensbrüder nicht hören will. Juden! Sagt es auch in der F a m i l i e, auf allen G a s s e n, in G e s ch ä f t e n, in den B e t h ä u s e r n, in Euren Vereinen. Ein Freund nehme dem anderen das Versprechen ab und überall dringe es, wie ein Lauffeuer, dass von nun an das Trinkgelderunwesen aufhören muss. Alle falsche Scham muss beiseite gesetzt werden, Stolz und Hochgefühl muss uns erfassen bei dem herrlichen Bewusstwerden unserer Stärke.- Alle Sammelbögen der Hausmeister weiset energisch zurück oder macht es so wie Schreiber dieses, der einen solchen Bogen folgendermaßen ausfüllte: „So viel, wie die jüdischen Waisenkinder von der Stadt Wien bekamen: 00 imd Namen" und seither unbelästigt bleibt. Speciell vor Weihnachten grassieren die Sammlungen für Christbescheerungen. Keinen Heller mehr für solche Zwecke, dafür gedenket der Chanukabetheiligungen. Schreiber dieses schickt seit Jahren alle grauen! und schwarzen Bettelweiber zum Dr. Lueger, und nur bei den Barmherzigen Brüdern wäre eine Ausnahme zu machen, weil diese auch den Juden Hilfe leisten. Habt Ihr Juden nur eine Ahnung, wieviel Noth und Elend wir in unserem Volke lindern könnten, wenn wir die überflüssigen Trinkgelder abschaffen, die erpressten auf die Hälfte reducieren und das Aeqmvalent jüdischen Zwecken Fahnenweihe der Tramwavbediensteten. Heute Vormittags fand in der Votivkirche die feierliche Weihe der Fahne der Humanitätsinstitute der Angestellten der städtischen Straßen» bahnen statt. Als Fahnenpathin fungierte Erzherzogin Maria Joseph«, die Weihe nahm Weihbischof Dr. M a r s ch a l l vor.' Um 8 Uhr früh schon begann die Rangierung des Zuges im Arcadenhofe des Rathhauses. An demselben nahmen theil die dienstfreien Angestellten der Wiener städtischen Straßenbahnen in einer Stärke von 700 Mann mit Musik, 60 Bedienstete der Neuen Wiener Tramway, der Verein der städtischen Raths- und Amtsdiener, 140 Mann stark (mit Musik), die Frauencollecte der Straßenbahnbediensteten in einer Stärke von 300, der Verband der freiwilligen Feuerwehren Wiens in einer Stärke von 100 Mann; außerdem eine große Anzahl von weißgekleideten Mädchen, Ortsgruppen des Christlichen Frauenbundes, der Christlichen Familie, der Katholische Arbeiterverein für Niederösterreich, der christliche Arbeiter- und Arbeiterinnenverein „Austria", me katholischen Meistervereine; Alsergrund und Fünshaus, der Zwölferbund der Wiener Volks-; länger und Artisten, der Christliche Meisterverein, alle mit Fahnen j und Standarten. Um zehn Uhr verließ der Zug den Arcardenhof i und defilierte an der Hauptfront des Rtahhauses vorbei, woselbst' auf der großen Loggia Bürgermeister Dr. Lueger und der Gemeinderath sich versammelt hatten, um dort die Revue abzunehmen, und gieng dann in die Votivkirche. Nach der Weihe der Fahne zog man zum Rathhause zurück, wo die Auflösung erfolgte. Biicher-Einlaus. Professor Emile Vandervelde, Mitglied der belgischen Abgeordnetenkammer: „Die Entwicklung znm Socialismus". Autorisierte Uebersetzung aus dem Französischen von Dr. Albert S ü d e k u m. Mitglied des deutschen Reichstags. Berlin 1902. Verlag der „Soeialistischen Monatshefte". Preis broschiert Mk. 3.—, gebunden Mk. 4.50. Die letzte Wahlrechtseampagne in Belgien und der damit verbundene Versuch eines Generalstrikes hat den Namen Vanderv eldes auch in den Kreisen bekannt gemacht, die sich sonst wenig um socialistische Kämpfer und Theoretiker zu kümmern pflegen. Die eigenartige Persönlichkeit Vand erveld es, der von Beruf Gelehrter — er war bereits bekanntlich früher Professor an der Neuen Universität zu Brüssel -- als Politiker und Organisator mit der Geschichte des belgischen Socialismus unauflöslich verknüpft ist, ist dazu angethan, begeisterte Anhänger und erbitterte Feinde zu schaffen. Außer gelegentlichen Artikeln, die in deutschen Zeitschriften erschienen, hat man bis jetzt bei uns in Deutschland gerade die Soeben erschienen: rm ns Geschichte der Beschneidung bei den Juden von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart, nach den neuesten QueÜerr dargestellt von Dr. S. Kahn, Arzt und Mohel. Dieses Werk ist für jeden überzeugungstreuen Jehudi überaus nützlich, für jeden Mohel unentbehrlich. Preis 3 Krorre« Verlag Redaction „Hamagid", Krakau. Briefkasten. S. Horowitz. Wir haben ausnahmsweise die Manufcripte retourniert und stellen es Ihnen anheim, dieselben neu schreiben zu lassen, da sie im Vorliegenden absolut unleserlich sind und sich daher über die Eignung derselben kein Urtheil bilden lässt. Meiselö. Zur Kenntnis genommen. EiSler. Buch erhalten. Kann jedoch das Feuilleton erst nächsten Monat bringen. E. F., Nezwttz. Nichts gezogen. Amitas. Wir haben unseren Standpunkt absolut nicht geändert; jedoch verlangen wir bei persönlichen Angriffen, auch wenn sie berechtigt sind, dass sie mit vollem Namen gezeichnet sind. Also — nichts für ungut. Der tyut. zusühren? ' Mehr als eine halbe Million Gulden könnten wir für unsere Wohlthätiqkeitszwecke gewinnen! Nach authentischen Informationen beträgt das monatliche Trinkgeld eines Tramway-Conducteurs m i n d e st e n s vierzig G u I ü e n, hiervon sind, gering gerechnet, fünfzehn Gulden Judengelder, weil der Jude P e r c e n t u e l l weit häufiger fährt. Hätte nun jeder Conducteuv mir eine Einbuße von 8—-10 Gulden, weil sich ja doch Guttnüthige, Laue und Gigerln finden, die sich nicht „anschait'n" lassen wollen, so wäre dies eine genügend derbe Lection für die überwiegende Mehrzahl dieser neuesten Amtspersonen, die durch ihre rohen Anrempelimgen die stehenden Gerichtssaalfignren vermehrt haben. Eigentlich sollte cs jeder antisemitische Tramlvay- Conducteur als eine Beleidigung auffasscn, wenn ihm ein Jude ein Trinkgeld anbietet.' Wenn man aber da Umfrage halten würde, gäbe es unter ihnen keinen einzigen Antisemiten. — So sind sie alle. Und gar unsere Haustyrannen! Ins Gesicht die Freundlichkeit selbst: „Küss d' Hand, gnä' Frau!" hinter'm Rücken: „Saujüdin!" Bei der Tramway allein ließen sich jährlich, hunderttausend Gulden hereinbringen, und, bei allen anderen Dienercategorien das Necept angewendet, ergäbe einen beispiellosen Erfolg. Gerade die jungen Kaufleute, die bei ihren letzten Wahlen die freundliche Haltung des Magistrates empfunden haben, können sich jetzt kräftigst revanchieren, denn sie benützen am häufigsten die Tramway. Im Namen aller Unglücklichen unseres Volkes flehen wir Euch an, beherziget unsere Lehre! Wo Ihr nur könnt, macht die Taschen zu, und jeder Heller unseren Glaubensgenossen zugewendet, ist ein lindernder Tropfen auf die Wunde unseres Elends. , Von Euch Neichen verlangen wir nichts, denn Ihr seid ja die Ersten, die mit Hunderttausend Gulden Vermögen, ob getauft oder ungetauft, das Judenthum über Bord werfen; aber Ihr Nichtarmen, doch Mittellosen, Ihr seid unsere Zuflucht, und an Euch ergeht der Weckruf: Fort mit aller Sentimentalität, und keinen Heller mehr u n s e r e n F e i n d e n! V o n H a n d z u H a n d g e h e d a s B l a t t, u n d jederLeserhat die Pflicht, es wirksamst zu verbreiten. Zur Illustration säge ich folgende Notiz bei: Erzählung von Eduard Kulke. (Fortsetzung.) „Was ist das für ein Fisch?" fragte die Dame. „Nu, das ist der Fisch, den man ans „Jenne-Welt" essen wenn man ans dieser Welt ist fromm gewesen und fleißig, früh und abends, in Schul gegangen." „Und wer dies nicht gethan hat," fragte die Dame, „muss der in jener Welt Hunger leiden?" „Das war noch nicht das Aergste," sagte der Schames. „Nicht nur dass er nicht in das lustige „Genedcm" hineinkommt, er kommt in das feurige „Gchennem", wo mau ihn thut brennen mit Pech und mit Schwefel, und mancher nmss gar herrnngehen bei Nacht als „Sched" (Gespenst) und muss in Häuser, wo meintswegcn die „Masnseh poßel" ist, „strascheuen". „Was ist das?" „Nun, wenn ein Fehler ist, oder ein Wort ausgelöscht ans t der Masnseh. Euer Gnaden werden doch wissen, was ein „Masnbedeutendste Seite an Vandervelde, die des Theoretikers, nichts sch" ist, die ein jeder Jnd muss haben an der Thür; wenn da ein kennen gelernt. Es ist daher eine verdienstvolle That, dass hier j Fehler drinn ist, so —" von einem der theoretischen Werke Vanderveldes eine | „Spult es," ergänzte die Dame. deutsche Ausgabe veranstaltet ist. In einer Zeit, wo die immer i „Meintswegen, wenn einer bei Lebzeiten sich nicht hat gcweiter um sich greifende Zeitungslectüre dem eindringenden! hörig die'Nägel abgeschnitten," setzte der Schames fort, „sondern Studium socialer Probleme unzweifelhaft abträglich ist, gewinnen! alle Finger grad nacheinander, wie sie kommen, und hat die Nägel Bücher, wie das vorliegende, doppelte Bedeutung. Mit außer-! weggeworfen und nicht verbrannt, so muss er als „Sched' herumordentlicher Knappheit und Klarheit stellt der bekannte Führer! gehen und muss sich die weggeworfenen Nägel zusammensuchen io der belgischen Arbeiterpartei den der industriellen Entwicklung lang, bis er gefunden hat; früher hat er keine Ruh. Oder werm man ' - — - hat vergessen, einem „Mess" ötc hölzernen „Gogclech" (Gabelchen, immanenten Socialisierungsprocess dar; sein umfassendes Wissen verbindet sich aus das glücklichste mit einer souveränen Beherrschung der Form, die sein Werk trotz der Schwierigkeiten, die dem Stoffe eigen sind, zu einer genussreichen und spannenden Lectüre machen. Als ein besonderer Vorzug des Buches dürfen die Capitel angesehen werden, die sich mit der Widerlegung der landläufigen Einwände gegen den Socraliamus beschäftigen: hier bietet Vandervelde sein Bestes und Eigenstes. Gerade diese Abschnitte werden geeignet sein, viele Vorurtheile zu zerauf die Finger zu stecken, auf welchen er wird auf «Crez Jitzrol springen. Das ist in „Jeruschlaim".-" „Jerusalem," sagte die Dame. »Ja, Jerusalem, fuhr der Schames fort. „Weuu einmal „Meschiach" wird über die Welt kommen und „Tchies hameßim." sein Ivird." „Was ivird sein?" fragte die Dame. „Ich mein', wen die Todten werden aufsteh'n." stören; die deutsche socialistische Literatur der letzten Jahre hat » üf '^ha. die Auferstehung," sagte die. Dame und schüttelte den ihnen nichts Gleiches und Gleichwertiges an die Seite zu setzen., irnu öInu6cn Sie ja auch?" fuhr der Schames fort, . r , d b r v e l de ist kein ,, . .... ianeA, sondern eine; ö ^raf5C keine Antwort erfolgte, so gieng er in seiner m sich gefestete wissenschaftliche und politische Personlicykelt, deren Schilderung der Gräber weiter. „Hier neben Schloimele Fresser Werk bei FreundundFelnd einer ailfmerk,amenBeachtmigsicher' Machel Weinfass, der war wieder ein berühmter Trinker, sein kann. Für die Gediegenheit der Verdeutschung bürgt der r Jt fik if)U mi Name des Übersetzers. Das „Volksthümliche Handbuch des österreichischen Rechtes" von den Wiener Hof- und Gerichtsadvocaten Dr. I. Ingwer und Dr. I. Ro sn er liegt mit den soeben erschienenen Heften 39 und 40 abgeschlossen vor. Dieser! wirkliche „Volksadvoca t", den jeder Staatsbürger besitzen 1 sollte, kann nunmehr in 40 Heften h 25 Heller elegante Leinwandbände gebunden, für Kronen 13 bessere Buchhandlung oder durch den Verlag von Jg Wien, VI., Gumpendorferstraße 18, bezogen werden. Fm schluss an dieses .' ' „Volks thümli der Geschäftsk welches in etwa 20 je zwei Bogen starken Heften ü 25 Heller zur Ausgabe gelangen wird. Dieses Werk ist insbesonders allen denjenigen zu empfehlen, welche eine Ergänzung des „Recht sbuches" durch ein „Geschäft sbuch" wünschen. damit eristiert, gibt cs heutzutag gar nicht mehr. Und der, lvelcher neben ihm liegi, hat auch daS Maul auf dem rechten Fleck stehn gehabt, man hat i,hn geheißen Gawriele Stnffer, lueii er ein ans nehmend großer Spcysden Bauch in besserer war nicht zu finden sind die Augen überhat man sich müssen „Ein Humorist also," sagte die Dame. „Was tentsch ein Hammer ist!" fuhr der Schames fort, „der erspalteu mii sein' Reimen die Herzen der Mensche:r. ivenn Hut zerspalte Klimmen am dem jpubiicum. Der Verein „Liwias Gherr" Herr Rabbiner Dr. A. Samstag nachmittags halten wird, zu welchen geladen werden. K a m i n k n im präcise halb 4 Uhr alle Mitglieder und sie auch"noch so hart gelvesen sind. Den hätten Sic gesollt hören, wenn er einer „Kalle." beim Bedecken ihre „Chatoim" borzurathen hat anacfnngen, und wie er gesungen hat, ivenn da dazu die Schoßberger Mnsitanten haben anfgespielt, das war Ihnen Euer Gnaden-; lech'» berzbrecherisch. Da liegen sie jetzt alle drei nebeneinander gibt bekannt, dass > mansstill. und keiner von ihnen red't mehr ein Wort; da kann man Bereinstempel jeden Zehen, ivaS der Mensch ist, nichts ist er, ein Stück Erd. .Heilt' heißt lbr Nerkk'Norträo,K er meinetwegen Galvriele Stnffer oder Äiachel Weinfass und thnt x ™»fi : k-hiftincn die ganze Khille und morgen zieht man ihm an die auch Gaste ern- - * . Unbestritten den Bohnenkaffee wie auch „Laehrichem" und legt ihn hinein in die Grub, wo er versankt und ivird gegessen von den Würmern. Jst's gefällig, weiter zu gehi'? Wivc und Spasslech und Reimereien können lvir nicht mehr horeii. ersten Platz sowohl als Zusatz zum .als Ersatz für denselben nimmt heute Kathreiners §kneipp-Malzkaffee ein. Er verdankt dies dein Umstande, dass, neben seinen sonstigen Vorzügen, er allein Aronra und Geschinack des Bohnenkaffee besitzt. Eilte große Zahl von Gutachten erster Autoritäten bestätigt dies. Der berühmte Prof, von Pettenkosen erklärte: Durch seinen kasfeeähnlichen Geschmack überragt er alle anderen Züaffeesurrogate ivesentlich. Andere sagen: Er besitzt äußerst iutensiv Geruch rmd Geschmack nach gebranntem Bohnenkaffee. Sein Aroma ist besonders kräftig, kaffeeartig und rein. Er besitzt in nachweisbarer Menge aroma-, War die tische Bestandtheile, welche auch dem Bohnenkaffee eigen sind. \ hat. Es war Mehrfache Versuche ergaben übereinstimmend, dass er als ein dem Bohnenkaffee sehr nahekoinmendes Präparat zu bezeichnen ist. Durch den Gehalt an aromatischen Stoffen ist Kathreiners Malzkaffee tu seinem Genusswerte dem eigentlichen 5kaffee sehr ähnlich re. re. Es ist daher erklärlich, dass seine Beliebtheit und allgemeine Verwendung stetig zunimmt, und er sich immer mehr als schmackhafter und gesunder Familienkasfee einbürgere. * Da liegen gegenüber etliche. Weiber, die sind auch sehr berühmt. Da hier liegt ein'Toctor." ..... .. „Also hier2" fragte die Dame und der Schäme^ hatte |u' könnmi erbleichen sehen,'wenn er ihr ins Gesicht geblickt hakte. .Man hat sie die lange Jikkel geheißen, weil sie sehr groß war," crzäblke der Schames, «und sie hak für jede Kralltheit eine „Refne" lHeilmittel) gewusst. Zuletzt hat es sie doch selbst betroffen und sie bat sich nicht helfen gekonnt. Neben ihr liegt K reißerin, die hat jetzt Nnh. So lange sie gelebt hat, hat sie „getrisseii (geseufzt). Hernmgegangen ist sie Ihnen, lvie Ivenn ihr tvär ein Schiff ziigrnnd gegangen, und Ivenn man sie. gefragt hat, warum schnwe, was meinen Sie? Dass sie noch starker gekrissen oar das ihre Natur. Mancher Mensch ist schon so, wie einen Gott gemacht hat, so ist man. Soll^ man dam, fragen, warum einer traiirig ist und der andere ist luftig )lnd ^eS weiß poch keiner warum. Wie viel „Simches" hat sie verstört! Sobald Der bekannte Coiffenr Carl §klantschke, IX.. Hörlgasse welche vielfache Auszeichnungen erhielt und auch im Ausland j Fachruf genießt, besonders aufmerksam.! „Mäßlech" gehabt haben. Gott soll einen hüten, wenn umu der in die Hand hliieingefallen. jumt hat sich dann ^mnsten^.aus den ihrem reicher (Fortsetzung folgt.)