Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 4 (1902)
- Issue
- 18 (2.5.1902)
- Date
- 1902-05-02
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Wien, Freitag Jüdisches Volksblatt 2. Mai 1902 Seite 7 Nr. I S und daS nmi,^c Frühstück nuf diese Weise nur eine Täuschung, ein Spiel, eine „Fopperei" lvird, hat man demselben den Namen: das „Hühndelfoppcii" beigelcgt. Der Tao, neigte sich dem Ende, die Sonne dem Untergänge. Im „Chassenehans" stand alles in Bereitschaft zinn Empfange der Gäste. Es Ivaren sogenannte Böcke anfgcrichtet ivordcn, iiber welche, man Bretter in nebeneinander laufenden Reihen geschoben hatte; darüber lvnrden die Tischtücher gebreitet, und auf beiden Seiten die Bänke znrechtgeriickt. Die so improbisiertcn Tische ivurden in dem zil dem Zwecke bestellten grasten Zimmer in Form eines länglichen Rechteckes die Wände entlang hennngestellt, so dass nach einer Seite hin d>" Männer, nach der anderen Seite hin die Frauen ihre Plätze einnahmen; und nur Braut und Bräutigam, welche in der Mitte der kleineren Seite zilsammensk'icsten, nebeneinander zu sitzen kamen. Das Rechteck lvar nur an einem Punkte zum Durchgänge für den Sariver und das iibrige Personale durchbrochen, so dass man sich innerhalb desselben frei beivegen konnte. Der Spciscsaal lvar glänzend erleuchtet, lind die vollen Schüsseln dampften auf den Tischen. Jetzt hatte der Sarlver nebst seinen Gehilfen die Hände voll zu thnn, man genoss von den köstlich bereiteten Speisen nach Herzenslust. Die Gänge lvollten gar kein Ende nehmen. Niemand hatte da bessere Zeiten als Schloimele Freffer. Er bemerkte mit einer Art von Verachtung, aber auch nicht ohne Zorn, lvic sich der eine oder der andere ein Stück Braten und ein Stück Fladen, das er nicht mehr zwingen konnte, in die Tasche zu stecken bemüht war. „Das heissten „MaisteS" (Geschichten) daher gemacht mit so ein Bissel Essen," wendete er sich an seinen Tischnachbar. „WaS für ein Leid auf sie? Was stecken sie sich die Fladen in die Tasch? Wenn sie sie nit anfessen können, solleil sie sie nur steh'n lasseil; ich tverd' schon dafür sorgen, dass nix übrig bleibt; ich kmin meinetlvegen die ganze „Sude" (Mahlzeit) alleiil aufessen. Sind denn die Sachen da gemacht ziim Versteckerlech-Spielen? Die Sachen siild zum Essen, und tver keinen gesunden Magen hat und nix vertragen kann, der soll mif leine „Casseneh" gehen nnd soll lieber daheiin bleiben, nimmt er wenigstens keinem anderen nit den Bissen von deiil Maul lveg." Die Gäste ivaren fröhlich beim Mahl, die Musikanten spielten heitere Tafelmnsik, und als der Wein die Gemüther in die rechte Stimmung versetzt hatte, lvar es für Gaivricle Stnffer, Machol Weinfass nnd für den Schalksnarren aii der Zeit, die Geister des Humors, die bereits stürmisch drängten, losznlasscn. Gawriele Stilffer, der in seinem Sarlvcrcosti'nn drollig genug anssah, machte den Anfang: „Habt Euch Achtung, Reb Mechol," rief er über den Tisch hinüber Mechol Pradenik zu, „dass Euch Euer Silber-EsSzeug uicht mit Reb Löb Frank seinem vertauscht lvird." Dabei langte er mit der Haiid über den Tisch, ergriff zwei nebeneinanderliegende Gabeln, bereu eine Reb Mechol, deren andere Löb Frank gehörte. „Nil ja!" setzte er fort, „man kann sich wirklich leicht „toie" sein (irren), ein Muster, zweierlei Model", hierbei drehte er sich im Kreise herum, die beideil Gabelii in die Höhe haltend. „Siehst Du, Mechol," sagte Machol Weinfass, „es ist nichts Schlechtes, lvobei auch iiicbts Gutes dabei ist; jetzt ist Dein Esszeng zinn „Sepher Thvire" (Thora-Rolle) avancieren, Gawriele tlmt damit Hagl'eh heben." „Es kann nit ein jeder solches Esszeng haben, lvie Reb Löb," sagte Gvc Geiztragen, während Mechol den Spast ruhig gewähren liest, aber Galvriele erlviderte: „Narr, lver verlangt denn das von ihm; ich tvill ihm ja mir lveisen, Ivas für ein Pradenik (Flausenmacher) er ist; muss er sich denn dort hinauf setzen? Was nimmst Du Dich aber seiner an? Aperepo! Weil ich mich grad' daran „ermahnen" (erinnern) thn'. Das hätt' ich nit geglaubt, dass Du Dir beim „Drosche-Schenk" so ein' Riss geben lvirst. Die ganze Khille ist davon voll, dass Dn eine Extra-Reis' ans Brunn gemacht hast zum „Iubelier", und ist schon neugierig zu sehen, ivas Du eingekauft hast." „Was Ore eingekauft hat, das weistt Du uicht," sagte Machol Weinfass, „dass kann ich Dir sagen. Gib aber gut Ächtung und spann die Ohren auf; Dil hast etlvas gehört läuten, Dn weistt aber nicht in ivelchem Dorf. Wie fallt man aber so ans? Ore beim Iubelier? Eine Maschin' hat er eingekauft die lasst das Geld zmn Kasten heraus; ich Hab' gewusst, lvie man's heistt, mir scheint ein Exercierschloss (Bexier-Schloss), daS kann gar keiner nit anfmachen; es steckt ein eigener „Kischef" (Zauber) drinnen." „Soll ich daS Droscheh-Schenk nlisrnfen, lverden lvir'S gleich sehen," lvandtc Gawriele sich hierauf an Reb Bär Lederer. Dieser aber sagte: „SUbr versäumen'S ja nit, es lauft uns ja keiner nach mit der Beitsch." „Er kann es schon nit erwarten," sagte Berech Krupp, „er iliöcht schon gern die Sachen alle in der Hand haben; wenn man so viel „Kesses ivesoheiv" (Silber und Gold) nit sein eigenes hat, so sicht man es sich ivenigstens doch gern an." „Schoite (Narr), ivas Du bist," versetzte Gawriele. „Du weistt gar nit, dass ich Dir diesmal iverde das Droscheh-Schenk-Ausrufen „mechabed" sein (verehren). Reb Bär hat ja beim Tischler eine eigene Stellage für Dich machen lassen, auf die werden mir Dich hinanfheben, dass man Dich sehen soll." .... Kaketzer lvar derjenige, welcher über diese Znmuthnng am meisten lachte, nnd als er seinen Bauch genug geschüttelt hatte, sagte er: „Wie taka—kann er ansrufen? Be—Be—Berech hat in gar lein' Wi—Wi - Witz!" . „N'ebech," sagte Machol Weinfass, „aber das sagst Du nur, »veil Dn meinst, Galvriele hätt' es Dir sollen „mechal»ed" sein; sei nur stad, es ist auch schon für Dich gesorgt, Dir ist der „Chasen" die „Mistheberechen" (Segnungen) „mechabed". Thn' Dich nur gut „anlernen", dass Du net stolperst, und wenn Dn willst, iverd' ich Dir „zuhalten" (seenndieren); aber, was „geschnobert" (gespendet) lvird „behamlvoirech" (dem Segnenden), daS gehört nicht Dein, das ist der „Chasen" nit „mechabed". „Was red't Ihr alles in die Männer hinein," sagte Krestele Kezincten, „auf uns Weiber sehen sie sich heute gar uicht um." „Madame Krestele," sagte Galvriele, „lvcun da Platz wär' in der Stub', müssten Sie gleich mit der „Kalle" (Braut) noch einmal Menuett tanzen. Sie tanzen, soll ich leben, lvie ein jung Madele. Es ist ein „Naches rnach" (Vergnügen), Ihnen znznsehen. Fein haben Sie heut' früh beim „Bedecken" Ihre Sache gemacht." „Os boss" (geradeso) als lvie ein Tanzmeister," bestätigte Reb Machel. „Nur die Leuchter haben gefehlt," warf Schloimc Klatschkopf ein, „für mich gibt es nur eine Tänzerin, und das ist die alte Marjcm, lvenn sie mit zlvei Lcbchter in der Hand der Kalle zu der „Chnppe" vortanzt. „Ah so," sagte Gawriele, ich Hab' all's spekeliert und hab's nit heransbringen können. „Kidesch lewohnch" (die Heiligung des Neumonds) ist doch in dem „Choidesch" (Monat) schon vorbei, zu lvas Du mit der „Lewohnch" (dem Mond) auf dem Kopf bist auf die „Chasscneh" gekommen. Ich Hab daheim eine alte „Prnck" (Perücke), ich thn' mich damit mannigmal vermaskieren, nnd die Hab ich Dir herleihcn wollen; jetzt geht mir auf Deinem Kopf ein Licht auf, Du kaunst damit leuchten zu der Madam Krestele ihren Tanz, lvenn Dil mit Gewalt ein Tänzele mit Beleuchtung haben „Schütt' nit so viel Wein in Dir hinein, Gawriele," sagte Reb Kloiucmcs — „Du wirst „schicker" (betrunken) werden; das heistt. ein Einschütt' gehabt;" „Geht heim und schreibt ein," versetzte Galvriele. „Was soll ich cinschreiben?" fragte Reb Kloinemes. „Das lvisst Ihr nicht," sagte Gawriele, „schreibt ein im voraus. die Jünglech und Madlech, die Röselc „mejadschahem" (mit göttlicher Hilfe) bekommen wird." Die Braut tmirde bei dieser unzarten Wendung schamroth und der Rabbiner, der cs bemerkt hatte, ermahnte den Strlffer: „Reb Gawriele, zu viel ist ungesund!" „Rcbbelebcn," sagte der Spassmacher, „zu Ihnen Hab ich eine „Bekoscheh" (Bitte). Der Rcbbe ist „ad meeh schonim" (bis zil hilndert Jahren) ein feiner Mensch und hat mir den „Chower" gegeben. Bei einer „Chasseneh" kommt cs mir auf ein Gläsele Wein mehr oder weniger nicht cm. Ich Hab das von Reb Mache! profitiert, er weist mir, wie man das macht." „Und ich kann ihm das Zeugnis geben," unterbrach ihn Reb Machet, „dass er ist ein „Talmid mnwek umnwcher" (ein anserwähltcr, auserlesener Schüler), und ich Hab die Beruhigung, dass sich wenigstens Gawriele Stuffer lvird „Schiwc" (zur siebentägigen Trauer) setzen, wenn man mich einmal in das „Kewer" (Grab) hineinlegt." „Aber nicht ein jeder versteht die Kstmst, Wein zu trinken und dabei ein so gescheiter Mensch zu bleiben, wie Reb Machel," nahm Gawriele den abgerissenen Faden lvicder auf. „Wenn ich Mein im Kopf Hab, mach ich Narreschkeiten, und ich fürcht mich nur, der Rebbe wird einmal wild werden und wird mir den schwer verdienten „Chower" wieder wegnehmen. Und das wär mir die grösste „Busche" (Schande), die mir passieren könnte." „Da drüber braucht Ihr Euch keine „Daiges" (Sorgen) zu machen," versetzte der Rabbiner lächelnd; Reb Selka Moreneh aber sagte: „Das heistt sich etlvas cingcbildt auf den Chower!" „Tmtschen wir, Reb Selke," wendete sich Galvriele rasch an diesen. „Gebt mir Eure „Moreneh" (grösterer Ehrentitel), geb ich Euch mein „Chower". Was Hab ich von so ein „Chowerl", eine „Moreneh" muss der Mensch haben, 1 sonst ist er gar kein rechter „Balbos" (Familienvater), in der Khille." (Fortsetzung folgt.) lgCTUgWl1tSawa»rUll»ll>ll II WI— IIMII Briefkasten. Nab. Dr. Kob. Bitte um Geduld. Tr. M. Lundan. Vorläufig leider umnögPch. Breslauer, .Knttowitz. Wir haben Ihre Karte an den Verein für unentgeltliche Stellenvermittlung geschickt, der Ihnen Osternsenden wird. In der von der hohen k. k. Statthalterei concessionierten priv. Sprachschule der Frau Olga Kadisch IX., Grüne Thorgasse 31, Mezzanin, wird die franzfisische Sprache nach leiehtfasslicher modernster Methode in!! Tages- und Abendcursenü unterrichtet. Der Unterricht wird von staatlich diplomierter Lehrkraft» die Conversationsübung-en von einer Pariserin geleitet. Für Schulpflichtige haben separate Curse bereits begonnen. Einschreibungen täglich von 11—3 Uhr. Schulgeld je nach dem Cursus 3 oder 4 fl. monatlich. in denkbar bester Ausführung, altdeutsch und politiert, zu sehr billigen Preisen bei Fsc. Jfeis* öbel Wien, IX., Porzellangasse Nr. 20 Gegründet 1890. — Provinzversandt streng reell. Mein neues Album sammt genauesten Abbildungen gegen 30 kr. in Briefmarken Langjähriger Lieferant des Vereines der k. k. Staatsbeamten etc. etc. bie schönsten und billigsten Grabsteine (nnsö) von 15 fl. aufwärts bekommt man bei J. Finosus Steinmetz- und SteingraYeur~/tfeister II., Rothensterngasse 23. Mittheilungen des Vereines für unentgeltlichen Arbeitsnachweis. Der Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis, Wien, H., Taborstrasse 59 (Telephon Nr. 13.920) bietet den P. T. Arbeitgebern seine kostenfreien Dienste an. Brieflicher oder telephonischer Auftrag genügt, um männliche und weibliche qualificierte Arbeitskräfte, sowie Hilfsarbeiter, ferner kaufmännische Angestellte und Lehrkräfte beiderlei Geschlechtes zugewiesen zu erhalten. Am 19, April 1902 standen in Vormerkung: I. Classe: Manuelle Arbeiter. 14 Anstreicher und Lackierer. — 5 Aufpapper. — 9 Bäcker. — 3 Buchdrucker. — 1 Bürstenbinder. — 3 Constructeure. — 1 Destillateur. — 2 Drechsler. — 2 Eierklärer. 4 Elektromonteure. — 2 Fleischhauer. — 5 Friseure. — 2 Glaser. — 8 Goldarbeiter. — 1 Graveur. — 35 Hausknechte, Geschäfts- und Bureaudiener. — 27 Hilfsarbeiter. — 1 Hutmacher. — 6 Kellner. — 1 Koffermacher. — 5 Kutscher. 2 Laufburschen. — 1 Lederzurichter. — 2 Lehrlinge. — 3 Magazineure. — 3 Maschinisten u. Heizer. — 7 Mechaniker. — 4 Metalldreher. — 8 Monteure. — 2 Schirmmacher. — 29 Schlosser. — 4 Schneider. — 3 Schriftsetzer. — 1$ Spengler. — 15 Tapezierer. — 6 Taschner und Riemer. — 8 Tischler. — 2 Uhrmacher. — 6 Zimmermaler. II. Classe: Kaufmännische Angestellte. 6 Brantweinverschleisser. — 22 Buchhalter und Correspondenten. — 39 Commis diverser Branchen. — 24 Com.- ptoiristen und Strazzisten. —3 Incassanten. — 4 Kanzlisten und Schreiber. — 5 Manipulanten und Expedienten. — 4 Reisende. Weibliche Abtheilung. 2 Bedienerinnen. — 1 Bonne. — 23 Comptoiristinnen und Kanzlistinnen. — 10 Expedientinnen und Manipulan- ' tinnen. — 1 Hilfsarbeiterni. — 4 Cassafräuleius. — 2 Näherinnen. — 2 Praktikantinnen. — 1 Steppdeckennäherin. — 26 Verkäuferinnen. — 2 Verschleisserinnen. — 2 Wärterinnen. — 9 Wirtschafterinnen und Stützen der Hausfrau. III. Classe: Geistige Arbeit. 30 Hauslehrer und Hofmeister (meistens Hochschüler, welche Gymnasial- und Realschüler unterrichten). 5 Lehrerinnen und Erzieherinnen. fl In Anbetracht des eminent wichtigen Zweckes, den unser Institut verfolgt, erlauben wir uns, jeden Glaubensgenossen dringendst zu bitten, dasselbe durch Beitritt ZU unterstützen. CrediMnstitut für jüdische Gewerbetreibende und Beamte. Der Autsichtsrath Die Direction: J. IC a r e i s, k. k. Hofnith, Richard R a p p :t p o r t. Hermann Elt bogen, Gultusvorstand. Emunuel Pollak, Oberbuchhalter. I)r. pliil. Paul Weis e n g r ü n. Heinrich Kornmehl, Fleischhauer. Alfred Morawitz, Beamter. Jacob R e i c h rn a n n, Buchdrucker. Adolf R a k o w s k i, Kaufmann. Zahnarzt Leon D r u b 1 o w i t. z. Josef Pollak, Firma Pollak & Neuron, Obmann. Moriz Pozsonyi, Schriftführer, Salo Klausner, Kaufmann, Obmann-Stellvertreter. Gottlieb Herrmann. Max Pappenheim, leitender Director, Auszug aus den Statuten des „Creditinstitut für jüdische Gewerbetreibende und Beamte“ , (registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haltung). Gegenstand und Sitz der Genossenschaft. § 2. Die Genossenschaft bat. ihren Sitz in Wien und bezweckt: a) bei ihren Mitgliedern durch Entgegennahme von Einlagen, welche verzinst werden, and den Anspruch auf Gewährung von Darlehen erhöhten Sinn für Sparsamkeit und Capitalsauimlung anzuregen; , ib) den Mitgliedern entsprechende, leicht rückzahlbare Darlehen zur Förderung ihres Erwerbes «der zur Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Lage zu verschallen. Genossenschaftsfonds.; § 3. Der Fonds der Genossenschaft wird gebildet: a) aus den von den Mitgliedern zu zahlenden Geschäftseinlagea b) aus dem Reservefonds c) aus dem von der Direction zu beschaffenden Betriebsfonds. Derselbe kann durch Aufnahme von Spareinlagen beschafft werden; d) aus freiwilligen, nicht rückzahlbaren, einmaligen Beiträgen, welche der Genossenschaft, von welcher Seite immer, zur Verfügung gestellt werden. Personen oder Gesellschaften, welche solche Beiträge leisten, sind nicht Mitglieder der Genossenschaft und besitzen weder Rechte noch Pflichten in derselben. Geschäftsantheile der Mitglieder. § 4. Der Geschäftsantheil jedes Mitgliedes wird auf einen Betrag von 100 Kr. festgesetzt Das Creditinstitut für jüdische Gewerbetreibende und Beamte, r. 6. m. b. H., Wien, II., Leopoldsgasse Nr. 49 übernimmt Spareinlagen zu 37» Percent mit 14tägiger, zu 4 Percent mit monatlicher, zu 4*1* Percent mit dreimonatlicher Kündigung. bas birectorium.