Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1901)
- Issue
- 51 (20.12.1901)
- Date
- 1901-12-20
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 51 Wien, Freitag Jüdisches Volksblatt 20. December 1901 Seite 7 Mittheilungen des Vereines für unentgeltlichen Arbeitsnachweis. Der Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis, Wien, II., Taborstrasse 59 (Telephon Nr. 13.920.) bietet den P. T. Arbeitgebern seine kostenfreien Dienste an. Brieflicher oder telephonischer Auftrag genügt, um männliche und weibliche qualificierte Arbeitskräfte, sowie Hilfsarbeiter, ferner kaufmännische Angestellte und Lehrkräfte beiderlei Geschlechtes zugewiesen zu erhalten. Am 14. December 1901 s t a n d e n i n V o r m e r k u n g: I. Classe: Manuelle Arbeiter. 8 Anstreicher und Lackierer. — 9 Bäcker und Zuckerbäcker. — 9 Buchbinder. — 6 Buchdrucker und Schriftsetzer. — 1 Bürstenbinder. — 4 Drechsler. — 1 Eierpacker. 1 Elektromonteur. — 8 Fleischhauer und Selcher. — 4 Friseure. — 4 Goldarbeiter. — 2 Gürtler. — 43 Hausknechte, Geschäfts- und Bureaudiener. — 41 Hilfsarbeiter. — 3 Hutmacher. — 5 Installateure. — 10 Kellner. — 1 Koch (Küchenchef). — 1 Koffermacher. — 1 Korbflechter. — 1 Krankenwärter. — 12 Kutscher. — 13 Laufburschen. — 1 Lederzurichter. — o Magazineure. — 2 Maschinisten und Heizer. — 2 Mechaniker. — 4 Metallarbeiter. — 1 Photograph. — 42 Schlosser (für Bau und Maschinen). — 23 Schneider. — 7 Schuhmacher. — 20 Spengler und Installateure. — 1 Steinmetz. — 9 Tapezierer. — 7 Taschner. — 15 Tischler. — 1 Uhrmacher. — 1 Xylograph. — (> Zeichner. -— 11 Zimmer- und Schriftenmaler. II. Classe: Kaufmännische Angestellte. 7 Brantweinverschleisser. — 15 Buchhalter und Correspondenten. — 54 Commis diverser Branchen. —^ 33 Comptoiristen und Strazzisten. — 7 Incassanten. — 5 Kanzlisten und Schreiber. — 7 Manipulanten und Expedienten. — 8 Praktikanten. — 7 Reisende, Platzvertreter und Agenten. Weibliche Abtheilung. 1 Bonne. — 70 Comptoiristinnen und Kanzlistinnen. — 1 Dienstmädchen. — 7 Expedientinnen u. Manipulantinnen. — 3 Hilfsarbeiterinnen. — 3 CassaiViiulein. — 3 Maschinniiherinnen. — 12 Praktikantinnen. — 10 Schneiderinnen. — 47 Verkäuferinnen und Verschleisserinnen. — 2 Weissnäherinnen. — 10 Wirtschafterinnen u. Stützen der Hausfrau. III. Classe: Geistige Arbeit. 61 Hauslehrer und Hofmeister meistens Hochschüler, welche Gymnasial- und Realschüler unterrichten). 9 Lehrerinnen und Erzieherinnen. Das Bureau des Vereines hat seit seiner Eröffnung k» November 1899 bis inclusive 14. December 1901 3241 Vermittlungen durchgeführt, und zwar: 1392 Vermittlungen in der I. Classe (manuelle Arbeiter) 804 v - „ „ II. , (Han delsan gestellte) 966 „ „ „ weiblichen Abtheilung 79 „ „ „ III. Classe (geistige Arbeit). Nr. 14.091. Behördlich concess. Etablissement für Gasand ffasser-Anlagen Philipp Schrvepp Wien, IX., Müllnergasse Nr. 5 empfiehlt sieh zur Anfertigung von (£jasktfüi)§en at)d Wassep-AylriKeii in Neubauten, Fabriken und Wohnungen, sowie föade* at)d Elosel-KwideKktwKsy Lager von Lüste tpn SS» für Gas und elektrische Beleuchtung. SM ss? ss» J. HIRSCH78 Saal zum „goldenen Widder“ II. Bez., Taborstrasse Nr. 36. Heute und täglich : Grosse Vorstellung des Polnischen Varietes aus Lemberg. Äur Aufführung gelangen Solos, Duetten, Possen unter Mitwirkung der beiden berühmtesten Sänger u Frieda Zwiebel und Herrn Adolf Me 1zer. DSP* Täglich abwechselndes Programm. Streng rituelle Küche. Hfc Civile Preise. m,m Raglan, wie vorstehendes Bild (da? 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' »»«»«nnnnnttltniiiiiiunnunuinitiitltilnuiinttintnnu lüiiiiitiumimi iiMiiintiniiniiiiiiiiiiimiiinHiiiiiiiiiiJMfiiuiM Der „Erste Wiener Jüdische Turnverein“ 1., Mölkerbastei Nr. 5, hat- TURNflBENbE Mittwoch, Donnerstag von 1i28—9 Uhr; Für Damen: Mittwoch und Samstag von 7—*/,9 Uhr. „FECHTSECTION." Anmeldungen am Turnplätze. Prämiiert * Weltausstellung Paris 1889 und 1900. j. Theumann älteste bestrenommierte Wurst-u.Selchfleisch- --- waren-Fabrik --- Fabrik und Hauptdepöt: Wien, II., Taborstrasse 32 —Im eigenen Hause —-7 empfiehlt ihr Sortiment Wurst-, Selchfleischwaien, ungar. u. Veroneser Salami bester Qualität. Durch Aufstellung der neuesten Maschinen und Kühlapparate ist sie in der Lage, den weitestgehenden Anforderungen und Wünschen ihrer werten P. T. Kunden zu entsprechen. Preiscourante gratis u. franco oj In Anbetracht des eminent wichtigen Zweckes, den unser Institut verfolgt, erlauben wir uns, ui unterstützen. Der Auf sichtsrath : jsden Glaubensgenossen dringendst zu bitten, dasselbe durch Beitritt Codit-Instltut für jüdische Gewalt streikende und Beamte. Die D i r e c t i o n : J. K a r e i s, k. k. Hofrath. Richard Rappaport. Hermann Eltbogen, Cultusvorstand. Emanuel P 0 11 a k, Oberbuchhalter. Dr. phil. Paul Weisengrün. Heinrich Kornmehl, Fleischhauer. Alfred M 0 r a w i t z, Beamter. Jacob Re ich man n, Buchdrucker. Adolf Rakowski, Kaufmann. Zahnarzt Leon Drublowitz. Josef Po llak, Finna Pollak & Neuron, Obmann. Salo Klausner, Kaufmann, Obmann-Stellvertreter. Max Pappenhei in, leitender Director. Moriz Pozsonyi, Schriftführer. Heinrich Weiner. Gottlieb Herrinann, Auszug aus den Statutendes „Creditinstitut für jüdische Gewerbetreibende und Beamte“ (registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung). Gegenstand und Sitz der Genossenschaft. 8 2. Die Genotseitsciudi hat ihren Sitz in Wien und bezweckt: u) hei ihren Mitgliedern durch Entgegennahme von Einlagen, welche verzinst werden, und den Anspruch auf Gewährung von Darlehen erhöhten Sinn für Sparsamkeit und Capitalsainmlung anzureuen : b) den Mitgliedern entsprechende, leicht rückzahlbare Darlehen zur Förderung ihres Erwerbes •der zur Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Lage zu verschaffen. Genossenschaftsfonds. 8 3. Der Fonds der Genossenschaft wird gebildet: a) aus den von den Mitgliedern zu zahlenden Geschäftseinlagen b) aus dem Reservefonds c) aus dem von der Direction zu beschaffenden Betriebsfonds. Derselbe kann durch Aufnahme von Spareinlagen beschafft werden; d) aus freiwilligen, nicht rückzahlbaren, einmaligen B-iträgeu, welche der Genossenschaft, von welcher Seite immer, zur Verfügung gestellt werden. Personen oder Gesellschaften, welche solche Beiträue leisten, sind nicht Mitglieder der Genossenschaft und besitzen weder Rechte noch Pflichten in derselben. Geschäftsantheile der Mitglieder. § 4. Der Geechäftsantheil jedes Mitgliedes wird auf einen Betrag von 100 Kr. festgesetzt Das Creditinstitut für jüdische Gewerbetreibende und Beamte, r. G. m. b. H., Wien, II , Äfcernimmt Spareinlagen zu 4 Percent mit 14tägiger, zu 4Va Percent mit monatlicher, zu 5 Percent Leopoldsgasse Nr. 49 mit dreimonatlicher Kündigung. bas birectorium. I