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Jüdisches Volksblatt · 1901-12-13 · 50 (13.12.1901) · p. Seite 6

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1901)
Issue
50 (13.12.1901)
Date
1901-12-13
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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S,°ite 6 Wien, Freitfif? Jüdisches Volksblatt 13. December 1901 Nr. 50 scheu Weibes, Sarah Covia Lnllam, die Juden in Wien, Einthcilung; begleitung des Heren Beiger, welches geradezu einen enthusiastiöer jüdischen Literatur, Jehnda Halevi, Daniel Dcronda, Moses scheu Beifall hervorrief. Um das Gelingen des Festes hat sich außer Mendelssohns Einfluss ans Lcssings „Nathan der Weise", Gallerie > den Mitwirkendcn die Präsidentin des Vereines „Rachela" Frau berühmter jüdischer Franengestalten, das Ghetto zu Rom. Einiges s Kreps. Verdienste erworben, es sei an dieser Stelle denen, wie auch über die Cultur der Juden im Zusammenhänge mit der Geschichte! den liebenswürdigen Fräuleins Eva Hermann und Salci Ehrlich, derselben. Ghcttoliteratnr, Perez Smolenskh, Stellung Börnes zrnn > die so freundlich waren, bei der Eingangsthür jede der Damen Judenthum, die Austreibung der Juden ans Spanien 1-102 und aufs herzlichste zu begrüßen, und für jede freundliche Worte hatmchrerc Geschichten, ebenfalls von Mitgliedern vorgetragen. All j tcn, wie auch für die musterhafte Ordnung im Saale der Dank aus- < - i v i tete der jüd.-nat. Verein „Veth-Jsrael" im hiesigen Sparcaffa-Saal d-r Msc/I gkc t M »# Mtr-Mn lmb nuc. imhonnt,:| cillc Makkabäcr-Fcicr gcogcn Stils. Dcr Andrang war -in derart nnl/ Aach angrnhm Hai. nrlraliiger. dass der riesige Saal kmim genügenden Fassnngsranm ÄSrA S’.tffr *?' die Menge der Feslchcilnehmcr hatte. Um -/.» Uhr abends «. an.e Rnmanien. diel and nnt grohem Erfolge geleistet. Sticht lvenl. a>a>.,.„ der Vicepräses des Vereins »Vcth-Jsracl". Herr Löbl ger als 30 der ausivandernden Mädchen wurden hier als Erzieherinnen. Schneiderinnen» Verkäuferinnen. Dienstmädchen usw. untergebracht und den hilflosen Frauen und Kindern mit Rath und That <m die Hand gegangen. Und nun sei hier allen jenen gedankt, die dazu beigetragen haben, unseren Verein zu heben und zu fördern. Dank vor allem den Vereinen „Oest.-Jsr. Union" und „Ferienheim". deren derzeitige Präsidenten Herr und Frau Docent Dr. öffnete Taubes, das Fest mit einer gehaltvollen oftmals von lebhaften Zustimmungskundgebnngcn unterbrochenen Begrüßungsansprache an die. Versammlung. Hierauf betrat eHrr Obcrcantor Scheid mit seinem wohlgcschulten Chor das Podium, um den religiösen Act des „Lichtanzündcns" vorzunehmen. Nunmehr hielt Herr A. H. Reich, eaud. jur. aus Lemberg, mit stürmischem langanhaltendem Applaus begrüßt, die gehaltvolle Festrede. In flüchtigen Umrissen gab der SSÄ stellten.?R»dnL ein lebensvolles'Bild des nationalen und religiösen «rrüf fl w it ^L,,1:CI1IC' , Kampfes der Döakkabäer. Mit dem Hinweise auf die Gegenwart "^s ,^urc^ . Aufnahme Ilnserer! mtj, j,cm zj'llldenden Anschlüsse an die jüd.-nat. Bewegung schloss der s^cltaTrfC I Redner unter stürmischem Beifall seine glänzende Rede. Als Herr erzählten. Der .Hoffnung sei aber muh Raum gegeben, dass alle! a^jch m Ende war batte es den Anschein als sollten die Be- ^' ms°h”;> ""s m,$ iveiterhin ^^.E^^p^hien belfeisterungsausbrüchc. die jubelnden Zurufe der Versammelten gar £5™$t :<‘’JfSf ÄU? teil Ende nehmen. Nachdem sich der rauschende Applaus einigerverdankenmatzen gelegt hatte, fang Frau Wühl mehrere für den Abend in C^f!v^fAl^<-1!rrV1 ^w passende Lieder, für welche sie einen stürmischen Beifall erntete. us *+°rC! s^rl. Fischbach trug einige hebräische Dcclamationen vor, für welche ÄÄSrfS fö LS?■ tic stürmisch applmwicrt wurde. Die Herren Kapellmeister Hirom Pollak.entzückte dre junge, reichbegabte Künstlerin Frl. Rofenthal > .^iaer tenelten mehrere iüdisch-natumale Lieder vor und ernbas Publicum mll ihrer herrlichen^tunme. indem sic mehrere Lieder tcten einen unaebeureii Beifall Der Avvlaus war so stark be- &WÄÄ8S 1 ä?" blÄ'Ä*'., B-dk W-L W zum «^»^ui^^Ü^agenen Gefang^plecen. Nachher ^stnstürzen war., Zrsm Schlüsse wur-e von den Akademikern Jsp f prSn£;ff cwf! Herren Marek Lax, Abrah. Geber und Dawid Jüris, Lehrer dcr vollendeter Mcifterfchaft beherrschte Herr Schorr mit Elavierbeglei-, Bnron e>irsch'§?chnle De?- puäop ^nde" r,fs ‘iTYtfnrrtp hrrrnpftpITI tung von Frl. Sternbach, die Violine. Die Akademie beschloss ein! S l lr l S h „ sinnreiches Festspiel, verfasst von Herrn Berthold Feitvel, um dessen i fSl-rlp iv;j ™8 Weife be- « im Jßbc Ap^uS belohnt würde'. Den DmneÜ M Stümt£Shii^Mr£!ntU'!iSI* und Frl. Brcttlcr Julie, die durch den Verkmlf von Pro- B-reinc eine schöne Sulme Geld zufiihrtem fei vftrf unö ^urunft bOL Uiiu ernteten ttHnntjcljcn^ uiept ciiöcniDoIun^, ^'.,5: den Beifall! In fröhlichster Stimmunq hnldichen dann die Fest--"" d.-f-r Stelle der Dank °u-g°spwch°n. Molch Haber, z «äste bis zum frühen Morgen dem Tanze. Die reizenden Damen-! Wien. (C h a n u k a - F e i e r.) Sonntag den 8. ds. M. Wenden in Form einer Festschrift werden noch in späteren Zeiten fand im Vereinshause, 2. Bez., Ob. Donaustraße 65, die Feier bas gelungene, schöne Fest erinnern. Spccieller Dank sei Herrn , des Chanuka-Festes des von dem Leopoldstädter Frauen-Wohlthätig-; e a . .fit )cn urg für feine aufopfernde uhe gesag . . H. wits-Vexcin.e gegründeten Kaiserin Glisabeth-Lehrnrädchesslhortes! j. 0 a^cr ^^§?^süsteheiide Allgemeine^ Krankenunter lebhafter Betheiligung statt. Eingeleitet wurde das Fest' Anterstutzungs-Verciii „Nachftenlicbc , 2. Bez., Praterftrane :>0, . r . r r. .. , r , m * m u hat beü Beschluss gefasst, in der heurigen Wintersaison durch den hochverdienten Herrn Obercantor Bcla Guttmann, der zum erstenmale seit seinem Bestände ein Wohlthäiigkeitsfest, und. beim Zünden dcr Chcmukalichter die rituellen Gesänge in der demzwar ein Costümkränzchen (ohne Coftümzwang) abzuhalten und > selben eigcnthümlicheil toeihcvollcn, zur Andacht weckenden Weise dasselbe am 11. Jänner 1902 in den Prachtsälen des „Bahridurch seine mächtige, klangvolle, silberhelle Stimme scheu Hof , 2. Bez., Taborjtrafze 39, stattfurden. Das Rem-! T, “ , , J ' . , ■ . ’ ö, r ' ' * . _ erträgnis dieser Veranstaltung wird dem außerordentlichen Unter- Auwei enden fa~>ctmcrte. Hierauf erfolgte die Abfrugung de^, siützungsfonds des Vereines zugewendet, welcher es sich zur Aufgabe Chanukaliedes durch die Hortzöglinge im Chorus und die Declamie-; gtmacfyt hat, hilfsbedürftigen, insbesondere erkrmikten Vereinsmit- \ rnng eines dem Feste entsprechenden Gedichtes durch einen Vereins- •! — Notizen: Die Dekadenz des Militarismus. Die Arbeitskcnnmern in Italien. Was lesen die Arbeiter? Von Wilh. Düwell- Essen. Von der Wierier Wochenschrift „Die Zeit" (Hermrsgeber: Prof. Dr. I. Singer. Dr. Max Vurckhard, Dr. Heinrich Kanne«; Redactiou für bildende Kunst: Prof. Dr. Richard Muther) ist soeben das 376. Heft erschienen. Aus dem Inhalt desselben heben wir hervor: Pathologische Politik. Von K. — Die antienalische Strömling tu Deutschland. Von H. v. Gerlach. — Praktisches Chriftenthnm in China. Von Pollcx. ^— Der österreichisch-ungarische Mahlvcrkchr. Von Dr. R. Hotoweh. — Eine wissenschaftliche Frucht der Los von Ronr-Vetvegung. Von Prof. Dr. F. Nippolo. — Grabbe. Von Max Lorenz. — Die österreichische Provinzliteratur. Von Dr. Karl v. Ettnlayer. — Die Woche: Politische Notizen; Volkstvirtschaftlichcs; Kulist und Leben. — Bücher. — Revue der Revuen. — Der schlechte Mönch. Von Remy de Gourmont. Abonnements auf diese Wochenschrift, vierteljährlich 6 Kronen — 5Mark, nehmen die Post, alle Buchhmrdlungen und die Administration, Wien, 9. Bez., entgegen. Einzelnummern zu 60 Heller 50 Pf. - - Probennmmern gratis imB franco. Stimmen aus dem Mudtieum. Die Möbelindustrie hat in jüngster Zeit, um de« verfeinerten, geradezu raffinierten Geschmack des Publicums Rechnung tragen zu könnnen, die größten Anstrengungen machen müssen. Thatsächlich überbieten sich die Möbelfabrikanten in der L»erstellung von modernen und modernsten Möbelgegenständen. Dass hierbei der wirklich feine Geschmack nicht immer auf seine Rechnung kommt, ist nicht zu verwundern. Und so sieht man Kauflustige oft von einem Etablissement zum anderen wandern, ohne sich in dem großen Ehaos von marktschreierischer Seeeffion und Geschmacklosigkeit zurechtzufinden. Als einen treuen Wegweiser auf dem Gebiete des feinen Geschmacks in Möbeln aller Art müssen wir daher das reich illustrierte Album des Möbelhauses Jacques Heiss, IX., Porzellangasse 20, begrüßen. Man. findet hier wirklich moderne, diseret ausgeführt Gegenstände, bei denen das Moderne nicht auf Kosten der Dauerhaftigkeit hervorgekehrt wird. Ein Besuch in diesem Etablissement, auf dessen Inserat wir hier besonders aufmerksam machen, wird sich stets als lohnend erweisen. Eröffnung einer -,$3 Restauration. Der im IX. Bezirk allgemein bekannte Restaurateur, Herr Adolf Wendlinger, hat in der Seegasse Nr. 7, neben dem israelitischen Bersorgungshause, eine mit allem Comfort ausgestattete Restauration eröffnet, und wird bestrebt sein, durch Verabreichung von vorzüglich zubereiteten Speisen, sowie Älusschank von besten Bier- und Weinsorten, sowie bei mäßigen Preisen seine P. T. Gäste zufrieden zu stellen. rr/ruWT! *svxrr/AwmrTX%TKttx* Auf einige Anfragen: Die weitere Publikation deS RommsK „Der Schlüssel" musste infolge von Hindernissen, deren Besei>- tigung nicht im Machtbereiche der Redactiou liegt, vorläufig abgebrochen werden. I. Storchhei m Gsafe zmb® agFost” gliedern außer den statutenmäßigen Krmtkengeldern Unterstützun gen und Curbeiträge zu gewähren. In Anbetracht dieses humanitären Zweckes ist dem Vereine eine rege Betheiligung zu wünschen. Humanit. Geselligkeits-Verein „Heitere Brüder". Der humanit. Geselligkeits-Verein „Heitere Brüder" veranstaltet am 14. zögling. Die Besichtigtmg der von den Hortzöglingen angefertig- . ten Objecte gab allenthalben die Bcrnhigung, dass die Ausbildung,' Schulung rind Erziehung Zweckentsprechend und derart geschieht,; dass es den den Hart berlassenden Zöglingen möglich sein wird. December 1901 im Festsaale des Hotel „Central", 2. Bez., Taborj sich und deren Angehörigen durch Ausübung eines Gewerbes ein Kratze 8, ein Knider-Bekleidungs-Fest, verbunden mit Tanz-Kränzbehäbiges Fortkommen zu schaffen. Unter großem Jiwel wurde so-; •: dann die Bcthcilignng dcr Hortzöglinge mit Festgaben, bestehend , toffen zu Kleidungsstücken, die von letzteren selbst angcfertigt;. bekleidungsfonds zu. Bekleidung armer Schulkinder. Wie alljährlich wurden auch in diesem Jahre msiässlich des Chmmka-Festes seitens des Frauen- Vereines von Floridsdorf eine große Anzahl armer Schulkinder mit warmen Winterkleidern versehen, bei welcher Gelegenheit ihnen im kafe Wald eine Jause verabreicht wurde. Sonntag den 8. ds, fand über Veranlassung de Frmien-Vereines ein feierlicher Cha- «uka-Festgottesdienst im hiesigen Tempel statt, an welchem der aiu werden, und anderen Necessaricn vorgcnommcn. Die hochverdiente - Vereinspräsidentin Frau Dr. Bertha Kohn mit den Vorstandsdamen,; welche in liebenswürdiger Weise die Honneurs machten, Herr Ober-! cantor Bcla Guttmann, die Vereinsverwalterin Frl. Berta Schul-' mann und dcr Vereinssecretär Herr Schulmmm, haben sich um Elesammtvorstcmd des Frauen-Vereins mit der Frau Präsidentin! das Gelingen des Festes, das allen Theilnchmern in steter Er- * Henriette Grünwald und der Frau Viccpräsidentin Babette Rosen-! innernng bleiben wird, besonders verdient gemacht. Lebhaft 311: mann, tote auch der Cultusvoruand und dre Vorstande sammtltcher', ~ c v w m...vr y . A . Vereine theilnahmen. Mit dem stimmungsvoll vorgetragenen „Ma-! ^-nichen wäre, da,s es dem Karsenn Eltsabcth-Madchenhort durch Dowu" unter Chorbegleitung durch Herrn Obercmitor Moritz Löwy j retchsiche Zuweisung von materiellen Mitteln gelingen könnte, allen ,! wurde der Gottesdienst eingeleitet. Se. Hochehrwürden Herr Bez,- , gestellten Anforderungen gerecht 31t werden. Bedauernswerter- : Rabbiner Dr. Rosenmann hielt die Chanuka-c:estrede, in welcher er kann tun ein ganz kleiner Theil der Bewerber um Aufnahme. zum Schlupe auf dte Verdtenste des Fraucn-Veretnes, der tederzett 1 . . J . .r .. m,u. . r,. bereit ist. Armen und Nothleidenden zu helfen, besonders hinwies!m ^cn eruck>tchtlgung finden, well dte Mittel die^. nicht und an die jüdischen Frauen einen warmen Appell richtete, itach gestatten, während viele hundert Gesuchsteller abgewiesen iverden toie vor den jüdischen Geist zu pflegen und hochzuhalten. Nach An-! ntiissen. Mögen Misere mit Glücksgütern bedachten GlaubeitS- D°,G°°ri°" «cu0'im Skäftc" b"ä" --bzuh-If-n. Absingung der Volkshymne die schöne Feier schloss. Kolomea. (Jüdisch er Frauert- Verein „R a - chela".) Der rührige Verein jüdischer Frauen „Rachela" ver- «mstaltete am 27. November, um 8 Uhr abends, im hiesigen Rathhaussaale einen musikalischen Abend unter Mitwirkung deS berühm-! ten Artisten im Teplih-Schönauer Theater, Herm Halpern. Es!,... I ist mit besonderer Genugthuung zu constatieren, dass auch diese wie ^' «lle anderen von der „Rachela" unterttommenen Veranstaltungen! ,rCr^F siC^hp'r einen glänzenden Verlauf nahm. Der Rathhanssaal, der mehrere! ^^kelpunktc, 1, «L hundert Personen fasst, war voll besetzt. Größtentheils war das! Ehrtstrl^geptnlt <^Narcis>iw) , rte pch un KaM schöne Geschlecht vertreten, außer den Vereivs-Mitgliedertt waren : butergangc' geweihte Welt voll Pfassen. ^cucksichwlo,en ,°Lr viele Damm der jüdischen A-istakratie,anwesend. , Ein »»- iK"stÄ^K«e.1m>Wle Sprach.i'dichern dm Dichtung bc' WIEN III., Löwengasse Nr. 37. Telephon 9397. E. B. bie schönsten und billigsten e yerr Halpern unter purmlseyem Äelfaue vorrrug. Durch . -rpon, 3ioci|ti u,,v.. -portats von Herzt, ^-egee Broui Siegelwachs, die mit Begleitung des Violin-Virtuoscu Alf. Nossig, E. M. Lilien, Moriz Lazarus, Wachtel usw. a Beiger das Lied „Ich bin eine Jüdin", von Herrn Beiger! lind Illustrationen von Wilh. Wachtel und E. M. Liliei sst, zu Gehör brachte, wurde den Ztlhörern ein künstlerischer! färviges Titelblatt von E. M. Lilien. Kunstbeilage von sches künstlerisches Programm wurde vom Bereins-Ausschnss ans gestellt. Der Abend von Grieg: „Peer- Tod", Anitas Tanz Frl. Ernestine Ramler Sie erntete einen sehr c Aiätionen: „Das Märchen sied" von Wildenbruch welche Herr Halpern Irl " ' ' ' Herrn verfasst, zu Gehör brachte, wurde den Zuhörern ein künstlerische Genuss bereitet, und die Vortragende erntete reichen Beifall. Frl. Bibring, tvclches mit Violin-Bcgleitnng des Herrn Beiger ans dem Tlavier von Artot „Souvenir de Bellini" künstlerisch vortrug, erntete einen stürmischen Beifall. Herr Halpern, der nochmals die Estrade betrat, und mit stürmischem Beifall empfangen wurde, peclamiere von Schiller „Die Räuber", von Geibel „Der Tod des Tiberius", von Petöfi „Der Wahnsinnige", üon Banmbach „Die Reise ins Paradies", von Eckstein; „Was ist ein Weib", und von ihm allein verfasst „Entschuldigung" und „Mein Geschmack". Seine berühmten Dcclamationen wurden mit einem nicht endenwollenden Applaus belohnt. Frl. Brüller, die als „Gesangskünstlerin" bekannt ist, erzielte mit ihrem Gesangsvortrag von Halevy: Arie mis der Oper „Die Jüdin", mit Violin-Begleitung des Hernt Beiger, einen reichen Beifall. Hierauf folgte die letzte Nummer des Coneertes: „Gute Nacht, Du mein herziges Kind", von Gumpert, gesungen von Frl. Brüller mit Clavierrmd Violin-Begleitung >on Frl. Bibring und Herrn Beiger, und von Albert Diot: „Ver- «euse", auf dem Clavier vorgetragen von Frl. Bibring. mit Violinnd wurde eröffnet, mit einem Clavier-Eoncertirisierte Aufnahme. . Westerreich ist das Drama leider seiner Gyut", Suite Nr. 1, „Morgenstimmnug". "AseS i -cubei1’ halber von dcr Aufführung ganz ausgeschlossen, iz" und „In der Halle des Bergkönigs", von! Soeben, erschienen: Illustriertes Jüd. Jahrbuch, redigier von 15 fl. aufwärts bekommt man bei Wachtel usw. Zierleisten - Lilien. Drei- Wachtel. Verlag des „Jüd. Jahrbuch", Lemberg (Postfach). Mittheilungen der (Gesellschaft für jüdische Volkskunde in Hamburg. Heft 8. Herausgegeben von M. Grnnivald. Jung-Juda. Zeitschrift für unsere Jugend. Inhalt: Chamika, Hhrkanos, David kehrt als Sieger heim, Ans Hillels Leben, Die Miimie, Die Weltverbesserer, Perlen aus dem Talmud, Vermischtes, Räthsel, Räthselauflösungeu, UebersetzungSaufgabe, Briefkasten. Von der „Neuen Zeit" (Stuttgart, Dietz' Verlag) ist soeben das 10. Heft des 20. Jahrganges erschienen. Aus dem Inhalt heben tote hervor: Ein liberaler Rummel. — Erklärung. Von F. Mehring. — Zwei literarische Erzeugnisse über die Fratieufrage. Voti A. Bebel. -— Was revolutioniert die Arbeiterschaft. Von Georg Ledebour. — Christian Dietrich Grabbe. Von Franz Mehring. — Ziffern des Verbrechens, insbesondere die. starke Abnahme der Vermögensdelicte. (Schluss.) — Literarische Rundschau : Professor Dr. S. Günther, Das Zeitalter der Entdeckungen. *jj„, Steinmetz- und SteingraYeur-JVfeister II.. Rothenstern^asse 23. Prämiiert auf Internat. Ausstalluagen. Dampf-Wurst-Fabrik WIEN Haaptnlederlage: II., Komödieng. 8. 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