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Jüdisches Volksblatt · 1901-12-06 · 49 (6.12.1901) · p. Seite 6

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1901)
Issue
49 (6.12.1901)
Date
1901-12-06
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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iV ' ■ kJ | r Xt ' I t„ ’ > 4, ui;! Ä . I ä; (,_! I "> - i >,ff -;j 'i V t> 1 K’jJ '* *j ’x Seite 6 Wien, Freitag Jüdisches Volksblatt 6. December 1901 Nr. 49 der national fühlenden galizi scheu Juden hat es satt, bei der nationalen und ökonomischen Unterdrückung des ruthenischen und polnischen Volkes den herrschenden Stanczyken weiter Schergendienste zu leisten. Besonders zwischen.- den Juden und Nuthenen in Galizien ist eine offene und ehrliche Allseinandersetzung nothwendig. Die Juden Galiziens, so weit sie sich als Juden fühlen, fordern für ihr eigenes Volksthum ihre unbehinderte nationale Entwicklung, sie treten aber eben darum für die unbedingte Gleichberechtigung und Autonomie aller übrigen Nationalitäten, sowohl in Galizien, wie in allen übrigen Theilen der österreichischen Gesammtmolmrchie ein. Auf Basis der nationalen Autonomie sind daher die Jüdisch-Volklichen auch bereit, den Nuthenen die Hand zu reichen, falls sie offen und loyal der Gleichberechtigung der Juden mit den Nuthenen und Polen 4n Galizien zum Durchbruch verhelfen wollen. Wir sind uns darüber klar, dass wohl manche Vorurtheile noch zu überwinden sein werden, dass da und dort noch viel Misstrauen vorherrscht; aber Juden und Nuthenen Galiziens sind aufeinander angewiesen, vereint zu kämpfen, wenn sie das Joch nationaler und ökonomischer Unterdrückung abwerfen und schlagen wollen. stehen. Es hatte den Anschein — bemerkte der Vorsitzende — als handelspolitischer Beleuchtung. — Isegrim: Skizzen aus der socialob cm sehr schweres Gewitter sich über den Verein entladen sollte; politischen Literatur und Bewegung. 7. Tirvitz hat aesaat _ schien, als ob Paul Hirsch: Das communale Wahl' schlvarze Wolken, Sturm, Blitze zuckten hernieder, es das Werk mühevollen, jahrelangen Strebcns plötzlich vernichtet werden sollte; durch Ruhe, Besonnenheit und ehrlichen Eifer wurde dieses Gewitter abgcwendet und danke ich daher allen jenen hcrzlichst, die mitgcwirkt haben, den Frieden und die Schaffcnsthätigkeit wieder herznstcllen. Möge dieser Frieden auch fürderhin dem Vereine bewahrt bleiben (Beifall). Die diesjährige Bilanz ist eine „ ,, ..„ . ganz günstige zu nennen. Den Active» per 183 090.17 K. stehen Sociale Communalpolltik;' von Dr. C/Hugo. — Frauenbewegung; an Passiven gegenüber 76 432.67 K., so dass ein Activum per von Henriette Fürth. — Psychologie; von Dr. Ernst Gystrow. — 106 086.50 Si. erübrigt. Eine schwere Aufgabe für die Vereins- Bücher; von Dr. Ladislaus Gumplowicz, Richard Calwer, Georg leitung betraf die Erfüllung der den Tcmpelbau betreffenden fi- Bernhard, Jda Häny-Lnx, Lisbeth Stern. — Revuen; von Dr. nanziellcn Verpflichtungen. Angesichts des hierzu nothwendigen Ladislaus Gumplowicz. — Als Beigabe bringt das Heft ein charakrestlichcn Capitals von 50 000 K. müsste sich die Vereinsleitnng teristisches Porträt von Karl Vnrkli. — Der Preis des Heftes becntschließen, und dies lvar ein sehr schwerer Weg, an die Cultus- . ^—L-r -* "" " ' ' " gemeinde hcranzutrctcn. Allein es müsste geschehen, da alle diesbezüglichen Versuche der Geldbeschaffung erfolglos waren. Trotz des Versprechens, das wir der Cultusgemeinde gegeben, einen Zuschuss zu der präliminicrtcn Subvention nicht zu verlangen, blieb uns dennoch kein anderer Ausweg, als uns neuerlich an dieselbe zu wenden. — Allein die Cultusgemeinde hatte selbst nicht die angesnchten Mittel disponibel, sie konnte uns nur ein Darlehen von 30 000 K. gewähren. Da fand sich ein Wohlthüter, dessen Name überall auf jüdisch-religiösem und wohlthätigcm Gebiete zu finden ist ~ ". ' ‘ .. _ . . Wahlrecht in Preußen. — Dr. Hans Müller: Karl Bürkli. — Julius Bab: Der Zusammenhang. — Wilhelm Bölsche: Die Schule und die Sprache. — Rundschau: Politik von Richard Calwer. — Wirtschaft; von 3Nar Schippel. — Socialistische Bewegung; von Gustav Jaeckh, Oskar Peterssohn, Dr. Ladislaus Gumplowicz. — Gewerkschaftsbewegung; von Heinrich Bürger. —- Genossenschaftsbewegung; von Gertrud David. tragt 60 Pf., pro Quartal 1,60 M. Zu beziehen durch alle Buchbandlnngen, Colportcure und Postanstalten (Postzeitungs-Katalog Nr. 7138), ferner direct bei der Expedition der Socialistischen Mimatshefte, Berlin W, 35, Lützostraße 85A. Zusendung in Kreuzband oder in geschlossenem Couvert). Probehefte und Verlags- K'ataloge gratis und franco. Stimmen aus dem Mablieum. t Beifall für Herrn Allerdings hat dies zur Voraussetzung, dass Klarheit - schloss mit den Worten . _ _ . Bon Zeit zu Zeit ist's gut, daran erinnert zu werden, tvaS Herr Cultusvorstehcr Salo Cohnl In hochherziger und munimmi Nützliches versäumt, Vorthcilhaftes unterlassen hat. So wird ficenter Weise gewährte er unserem Vereine ein zu bloß 4 Percent seit zehn Jahren eine für den täglichen Kaffcetisch äußerst wichtige verzinsliches, in Annuitäten zu 200 K. rückzahlbares Darlehen Ncueinführung von einer sehr großen Zahl von Familien zum von 20 000 K., so dass somit der Vereinsvorstand seine Verpflicheigenen Wohl beachtet und dauernd gepflegt. Aber noch immer hnmiM1 hrnmht -"-Gllen konnte. (Großer stürmischer, anhaltender thut's noth, jede Hausfrau und Mutter darauf aufmerksam zu Cultusvorstehcr Salo Cohn.) Der Vorsitzende machen, dass der heute überall mit größtem Erfolg eingeführte _ v_ ..- _. . . tat: Klein war der Verein, nun ist er groß ge- Kathreiners Kneipp-Malzkaffee als Zusatz zum Bohnenkaffee das darüber fterrfdie was die bilden wollen was die Rutbenen worden; er , zählt fast 300 Mitglieder und besitzt einen schönen Kaffeegctrünk nicht nur im Geschmack wesentlich verfeinert, sondern _f, ' J v r .«■ f ... ™ }, ' vr. x * j Tempel. Die Vereinsleitnng wird ihre Aufgabe nach wie vor treu dasselbe zugleich auch, was doch sehr wichtig ist, für die Gesunderstreben und ob die beiderseitigen Bestrebuiigen sich decken. I erfüllen, sie appelliert jedoch an die Mitglieder, sie in ihrem Wirken heit zuträglich macht. Es kann schon für den einfachen Begriff keine Jene Gruppe der Juden, in deren Namen wir sprechen mt unterstützen und namentlich in Bezug auf die Erwerbung von idealere Kaffcemischun ' '' ~~ ' "" ' ' und die Herrschaftsgelüsten, behauptet s tionalismus, der das Recht eines jeden Volkes in dieser Back zollt dem ersprießlichen Wirken des Vorstandes in längerer „pur", d. i. ohne Zusatz von Bohnenkaffee', einen "sehr angenehmen Monarckiie aus freie Gntfaltuna seines Volkstbmns cullstänzender Rede volles Lob. Hierauf bringt der Schriftführer Kaffeegeschmack besitzt und aus diesem Grunde als der beste Ersatz SJfZwirfwlW WnTfa3fm m den Beschluss des B«-iusv°rstl,„d-s. Herr,, dort -mpsohle,, wird. w° der B°hn°n-afs°° ärztlich unt-rsagt ist" turelle und wirtschaftliche Hebung der ,-oottsmapen Joseph Kohu in Anerkennung seiner hervorragenden Verdienste um Es kann jedoch nicht oft genug darauf hingewiesen werden, dass clamten.! den Verein sowie auch beim Tempelbau und in Ansehung seiner nur der „echte" Kathreiner in den bekannten Original-Kathreiner- Allen jenen Gruppen, die uns ermöglichen, diesen un- ' Mitwirkung bei Schaffung eines neuen Statutcnentwurfes, zum Paketen alle die genannten Vorzüge aufweist, welche die immer Wen iithifrhen Natianalisrnns in heffiötinen sind mir fie- Ehrenmitgliede zu ernennen, zur Abstimmung. Nachdem auch Herr wieder auftauchenden Nachahmungen und die sogenannte „offene seren jüdischen ^carwnauvmus zu oeryangen sino wir oe- Dr. Heinrich Schreiber mit beredten Worten die hohen Verdienste Ware", die stets nur einfach gerostete Gerste oder Malz ist, niereit, die Hand zu reichen, wenn sie in demselben Sinne für des Herr» Joseph Kohu um den Bethausverein und um die jüdimals besitzen können, die Autonomie ihres Volkes eintreten wollen und auf diese scheu Interessen überhaupt, gekennzeichnet hatte, wurde Herr Jo- Weise zur Umgestaltung Oesterreichs im Sinne der natioseph Kohu zum Ehrenmitgliede des Vereins ernannt. Der Antrag, nalen, socialen und confessionellen Gleichberechtigung der stimmig zum Beschlüsse erhoben; desgleichen auch der Zusatzantrag Gesammtheit seiner Bürger beitragen. des Herrn Dr. Heinrich Schreiber, dem Vorstände sei das Recht Briefkasten. Unseoe I. Storchhei m Cafe zur „Post” F. Br. in Cz. Sie müssen ein wenig Geduld haben. Feuilletonmappe ist überreich beladen. Wenn also die aalirilckien Rutbenen die Gleickibereckieingeräumt, nach eigenem Ermessen vorzugehen, falls seitens der Rabb. jtl. in B. N. Wir kommen sehr gerne Ihrem Wunsche tigung mit dm P°lm in Amt lmd Schule für sich fordern M'8 unb ieb°J) "°"h°st°n Erf-lg. tnenn sie die culturelle Ausgestaltung ihres Schulwesens hon allseitigem Beifall begrüßt, dankt für die außergewöhnliche i erstreben und wenn sie schließlich Maßnahmen zur Linde- Ehrung seiner Ernennung zum Ehrenmitgliede. Der Idee, die I rung der wirtschaftlichen Noth in Galizien begehren, so Statuten des Vereins ZU modificieren, habe er , sich gerne angerr oi-ji „ „ r 1-r? svu schlopen; denn dre alten Statuten datieren aus emer Zert, als die können sie m all diesen Richtungen, aus die Unterstützung Brigittenau kaum 1100 jüdische Bewohner zählte; heute zähle sie der national suhlenden Juden rechnen, wenn sie andererbereits 11 238 jüdische Bewohner, nur, um 100 weniger als die seits uns in allen seien Punkten unterstützen wollen, welche Btznere Stadt. Dieses.Anwachsen.hcLjüdischen Bevölkerung, insfcie Rnstulate imferev natinnal-saeialen Nalitiik bilden i be;ondere der fertige Tcmpelbau, habe dre Schaffung emes neuen me 450irmcue unjerer nötionaujociaien ^sonm ouoen. \ Tempelvereius-Statutes höchst nothwendig gemacht. Er habe geriie dieser guten Sache seine bescheidene 'Kräfte zugewendet. (Beifall.) Bei der hierauf vorgenommenen Ergänzungsbezw. Neuwahl wurden mittelst absoluter Majorität gewählt die ausgetretenen Vor- M , standsmitgliedcr Herren Heinrich Mayer, David Pollatschek, Hein- Appell an dre Eltern r rich Weiner und Dr. Max Weissenstein; neugewählt Herr David Sflv. qi >Spitz. Zum letzten Punkte der Tagesordnung meldete sich Herr der Plenarverlammlung vom 31. October hat dies Dub zum Worte und richtete an den Vorstand unter Beifall der Lese- und Redehalle jüdischer Hochschüler in Wien den Bej Vrsammlung den Appell, Hrrn Salo Cohn, welcher in so überaus schluss gefasst, ein Comite mit der Aufgabe der Lectionen-. munificenter Weise dem Bethausvereine Brigittenau sein Wohl- Dermittluna ru betrauen Wir sind sofort an die Ausaabe * sollen zugewendet und sich hierdurch ganz besondere Verdienste -vermnilung SU oerrauen. }\wo man an oic aurgooe, bcn Verein erworben hat, durch eine schriftliche Krmdgebung gegangen und nchten daher auch an alle jüdischen Familien, den Dank und die Anerkennung des Vereins zu manifestieren, was besonders an unsere Förderer und Gönner, den Appell, unser - der Vorsitzende bereitwilligst zu erfüllen erklärt.! Werk nach Kräften zu unterstützen. Unsere Aufgabe ist es,! Wien. (Theologischer Verein der Hörer anj den jüdischen Familien kostenlos tüchtige und verlässliche! d e r i s r. t h e o l. L e h r,a n st a l t i n W i e n.) Samstag den Jnstructoren (Techniker und Universi.ätshör.r) »«.hast zu! Hamidrasch ° 2,'sBci,' ~W' in unfc“m »cHocntc (a3cH) machen, um auf diese Weise einerseits den jüdischen Familien predigen. " leistungsfähige Lehrkräfte aus der Reihe ihrer Glaubensbrüder zu vermitteln, andererseits dem mittellosen jüdischen Hochschüler die materiellen Mittel zur Fortsetzung seiner Studien verschaffen zu können. Allfällige Zuschriften bitten wir uns einzusenden unter Adresse: ^Lectionsvermittlungs-Comite der Lese- und Redehalle jüdischer Hochschüler in Wien", IX., Hahngaffe 10, II. Stiege, 1. Stock. Vereinsnachrichten. Israelitischer Bethausverein Brigittenau. Derselbe hielt am 28. November 1901 im „Weilandhof" (20., Klosternenburgerstraße 33) seine diesjährige Generalversammlung ab, welche sowohl von den Mitgliedern als auch von zahlreichen Damen und Freun- Cultusvorsteher Herrnann Eltbogen begrüßte die Versammlung sowie auch die anwesenden Damen und theilte mit, übergehend, gedachte der Vorsitzende der im abgelaufenen Jahre mit dass infolge dringender Comiteesitzung die Herren Vicepräsident Dr. Gustav Kohn und Dr. Alfred Berger ihr Fernbleiben von der heutigen Versammlung entschuldigten; desgleichen entschuldigte das Fernbleiben Herr Architekt Max Fleischer. Zur Tagesordnung übergehend gedachte der Vorsitzende der im abgclaufenen Jahre mit Tod aügegangenen Vereinsmitglieder: Mendel Hager, Bernhard Busel, Salomon Fischer und Max Pisker. Insbesondere dem Herrn Mendel Hager, ehemaligem Vorstands- und langjährigem Vereinsmitgliede, sehr fleißigem Tempelbesucher, einem überaus wohlthätigen Manne mrd aufvpferungsvollen Familienvater, Ividmete der Redner einen warmen und ehrenden Nachruf (die Versammlung erhebt sich von den Sitzen).. Des weiteren gedachte der Vorsitzende eines freudigen Anlasses. Herr Architekt Cultusvorsteher Max Fleischer, das älteste Mitglied unseres Vereines, begieng sein OOjähriges Geburtsfest. Diesen Anlass benützte die Vereinsleitnng mit Freuden, diesem hochverehrten Manne, der sich um unseren Verein ausgezeichnete Verdienste erivorben hat, die Glückwünsche des Vereines zu übermitteln. Möge Herr Architekt Fleischer noch viele Jahre zum Wohle des Jildenthums und seiner edlen Bestrebungen segensreich schaffen. Das walte Gott! (Beifall.) Bezüglich des Rechenschaftsberichtes bemerkt der Vorsitzende, dass die Vereinsleitung den Bericht über die Thätigkeit im abgelaufenen Vercinsjahre in wenige gedrängte Zeilen zusammengefasst habe. In Wirklichkeit wäre die Thätigkeit der Vereinsleitnng tvortreicher zu erörtern gewesen. Da gab es vor allem eine sehr aufopfernde Thätigkeit bei der Regelung der Personalfrage, in Betreff Aufnahme von Angestellten, eine Frage, deren Lösung bekanntlich zu den schwierigsten gehört, weil da immer Meinungsverschiedenheiten entcmpelgasse 3 znm laufenden Thoraabschnitte Beginn des Gottesdienstes um 8 Uhr morgens. Wien. Im lit. Geselligkeitsverein jüd. Mädchen „Moria" wird Sonntag den 8. ds. M. im Vereinslocale, 9. Bcz., Berggasse 20, eine Vorlesung des Herrn Martin Buber stattfinden. Beginn präcise halb 4 Uhr nachmittags. Gäste, Damen, herzlich willkommen. Lchrerverein im 2. Bezirke. Im Festsaale der Staatsrealschule (2. Bez., Vereinsgasse) hielt dieser Verein am 30. b. M. eine Vollversammlung ab, in welcher Dr. Itndolf Wlassak vor einen: zahlreichen Auditorium über „Alkohol und geistige Arbeit" i sprach. Der Vortragende entwickelte an der Hand graphischer Darstellungen die Wirkung des Alkohols ans die primitivsten Functionen des Gehirnes. Seine formvollendeten, wenn auch nicht ganz einwandfreien Auseinandersetzungen illustrierte Dr. Wlassak noch durch Beispiele aus der experimentellen Psychologie. Reicher Beifall lohnte die Mühe des Vortragenden, und im Einverständnis mit diesem wurde beschlossen, auf die Tagesordnung der nächsten Vollversammlung die Discussion über das angeregte Thema zu stellen, um auch divergierende Meinungen znm Ansdruck zu bringen. —ld. Jsr. Fraucn-Wohlthätigkcitsvercin für den 8. Bezirk. An alle Freunde und Gönner des Vereins ergeht die Einladung zu dem am 7. December im kaufinämilischen Vereinssaale stattsindendeu Vekleiduugsfeste. Bücher-Einla«f. Von der „Neuen Zeit" (Stuttgart, Dictz' Verlag) ist soeben' das 9. Heft des 20. Jahrganges erschienen. Aus dem Inhalt heben!!vir hervor: Das englische Muster. — Erklärung. Von A. Bebel. — Englischer Socialismns in Vergangenheit und Zukunft. Von! Th. Rothstein. — Ziffern des Verbrechens, insbesondere die starke! Abnahme der Vermögcnsdclicte. — Die berkehrspolitischen Leit-! sähe der siiddentschen socialdemokratischen Landtagsabgeordneten.! Von Wilhelm Keil. — Ans dem Lande der Uankees. Von Philipp * Nappaport (Jndianopolis).— Einige Bücher für die reifere Jugend. Von Otto Marko. — Berliner Theater. — Feuilleton: Hier hebt an ein einziger Fall der höchsten Großnmth und Höflichkeit zivischen zwei Edcllenten Sienesischen Blutes und Geistes. Von dem Edlen Bernardo Jlicini ans Siena. Ans dem Italienischen des fünfzehnten Jahrhunderts von Paul Ernst. (Schluss.) Die Socialistischcn Monatshefte (Administration: Berlin W., Lützowstraße 85A) haben soeben das Decemberheft ihres 7. Jahrganges erscheinen lassen. Aus dem Inhalt desselben heben wir hervor: Paul Gühre: Wandlungen der Nationalsocialen. — Paul Mütter: Seemanns Leben und Leiden. — Dr. Wilhelm Ellenbogen: Der Parteitag der österreichischen Socialdemokratie. — Eduard Bernstein: Glossen zur österreichischen Programmdiscussion. — Richard Calwer: Die Forderungen der Confectionsarbeiter in4 FlllalGll.* III., III., WIEN Löwengasse Nr. Telephon 8897. 37. nmnunnM—a Die schönsten und billigsten Grabsteine (msa) svon 15 fl. aufwärts bekommt man bei J- Fiaeeue Steinmetz™ und SteingraYeur-JVfeister II., Bothensterngasse 23. Prämiiert auf internat Ausstellungen. Carl Lustig ------ Dampf-Wurst-Fabrik WIEN Hauptnlederlage: II., Komödieng. 8. Die exquisitesten und allgemein best anerkannten Selchwaren aller Gattungen, in vorzüglichster Qualität. — Preiscourante gratis und franco. Radetzkyplatz 1 und IX., Porzellangasse 8. m <

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