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Jüdisches Volksblatt · 1901-11-15 · 46 (15.11.1901) · p. Seite 4

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1901)
Issue
46 (15.11.1901)
Date
1901-11-15
Page
Seite 4 (sequence 6)
Language
German
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Seite 4 Wien, Freitag Jüdisches Volksblatt 15. November 1901 Nr. 46 über obige Referate betheiligten sich u. et. folgende Herren: A. Kleinberg, S. Dankowitz, Glesinger, Grabscheid, Schapira, Schmid, Feuerring, Dr. Bader, Brill und Müller, und ans den Worten aller dieser Redner klang rückhaltloses Lob für den abtretenden Ausschuss, worauf demselben einstimmig und unter allgemeinem Beifall das Absolutorium ertheilt wurde. Es wurden nun die vom Ausschüsse vorgeschlagenen Statutenänderungen in Berathnng gezogen welche der zweite Vice-Präses, Land. jur. Jgn. Wcintraub begründete. Dieselben wurden mit einer kleinen Correctur genehmigt. Sie beziehen sich hauptsächlich auf den Einzahlungsinodus der Mitgliedsbeiträge, aus Schaffung eines Stannncapitals und Verstärkung des Ausschusses um vier Ersatzmänner mit bcratheirder, aber nicht beschließender Stimme. Es wurden dann die Neuwahlen vorgenommen, welche folgendes Resultat ergaben: cand. med. Ignaz Zollschan, Präses, cand. jur. Earl Schächter, 1. Vice-Präses, med. Otto Glogau, 2. Vice-Präses, cand. jur. Abr. Terkel, 1. Schriftführer, phil. Armin Lemberger, 2. Schriftführer, cand. jur. Michel Herer, 1. Cassier, jur. Simon Fischel 2. Cassier, med. Wilhelm Kupfermann, Zeitungswart, cand. jur. Leo Zuckennnnn, Hausverweser und jur. Wilhelm Propst, Bibliothekar. Hierauf übernahm der neugewählte Präses den Vorsitz, dankte für das bewiesene Vertrauen und entwickelte in kurzen Zügen sein Programm. Von den noch in Verhandlung gezogenen Gegenständen ist hervorzuheben der Antrag Schapira auf Schaffung einer eigenen Lectionen-Vermittelungs-Commission. Der Antrag gelangte zur Annahme, und in diese Commission wurden sofort gewählt die Herren Bernd. Schapira, Abr. Feuerring und Otto Glogau. Erst in später Nachtstunde wurde die Versammlung geschlossen. Es ist diesem strebsamen Vereine zu wünschen, dass ihm die rege Betheiligung und Unterstützung zutheil werde, deren er bedarf, um seine hohen Ziele zu erreichen. Jüdischer Schulderem für den IX. Bezirk". Die Constituierung des Vorstandes fand am 12. d. M. statt, und wurden die Herren Dr. Sigmund Kornfeld zum Obmann, Herr Max P a p p e n h e i m zum Obmaiin-St> llvertreter, Herr Joachim Löwen stein zum Cassaverwalter, Herr Sigmund Korn mehl zum Schriftführer, die Herren Dr. Jacob Weiß und Dr. H. P. C Hajes zu Schulaufsicht-organen. Herr Dr. Wilhelm Klein zum Controlor und die Herxen Ferdinand A l t m a n n und Jacob Kraus zu Beinhorn gewählt. Die Einschreibungen finden vorläufig bei Herrn Joachim Löw enftein, Hausbesitzer, IX., Seegasse 23, täglich mit Ausnahme von Samstag statt. Toynbee-Halle. Wochenprogramm. Sonntag den 17. November: Hermann Berliner: Zwei Gesetzgeber des Alterthums, Moses und Lykurg. Montag, 18.: Dr- Martin Engländer: Aus dem Gebiete der Naturwissenschaften III. Seelenblindheit. Dienstag 19.: Adolf Steinschneider: Die jüdischen Wohlthatsanstalten in Wien. III. Das israeluische Taubstummeninstitut. Mittwoch, 20.: Architekt O. Marmorek: II. Die jüdische Rasse. Donnerstag, 21.: Dr. S. Kornfeld: Aus dem Seelenleben (Fortsetzung). Freitag, 22.: Aron Fürst: Bibel, Erklärung der Sidra. Samstag, 23.: Concert: Musik, Gesang. Anmeldungen zu Vorträgen wolle man richten an Dr. Leopold Kahn, VII., Lindengasse 11. Aus dem Parlamente. Die Frage der Einigung der deutsch-„freiheitlichen" Abgeordneten ist also glücklich gelöst; man setzt einfach den Juden in der Partei den Sessel vor die Thür" Daran ist nichts merkwürdiges; wir haben diese Entwicklung der Dinge vorausgesagt. Dass aber die Deutsche Fortschrittspartei so wenig Ehre im Leibe hat, an einer Versammlung theilzunehmen, von der einige ihrer Mitglieder, und seien es auch Juden, direct ausgeschlossen wurden, hätten wir nicht gedacht, zumal unter den drei Gekann, dass die Wunderrabbis es sind, welche jahrhundertelang centnerschwer mrf dem Judcnthum lasten und sein geistiges Emporhcben hindern? Ist es endlich dem „Wschod" nicht bekannt, dass eben diese Wunderrabbi mit ihrem fanatischen Anhang die größten Gegner des Nationalismus sind? Wenn ein zionistisches Blatt den obscurcn Götzendienst zu jüdischen „Idealen" stempelt, wenn dies Blatt einen Dichter anfällt, der niit seltenem Scharfblick die schwersten Gebrechen der Juden anfdeckt, sic ihnen vorhält und zur Besserling inahnt, einen Dichter, der sein bestes Können dazu verwendet, Licht in die dunkelsten Reihen des Judenthums zu verbreiten, wenn ein zioilistisches Blatt solche „Ideale" vertheidigt, daiin ivird der Zionismus in ein schiefes Licht gestellt. Das Judenthilm — das nationale Indenthum — hat viel höhere, erhabenere Ideale, und um zu diesen Idealen gelangen zu können, muss es früher sich voii allem Fanatismus und Aberglauben vollkomlnen und gründlich sänbern und wirklich aiifgekläct und freidenkend iverden. Herr Feldmann ist kein Zionist, doch hat er mit seinem Werke dem Zionismus eher geholfen als geschadet, und jeder ehrliche Zivilist soll ihm dafür dankbar sein. Dcsidec Harlig. Netz. (O. E.) Nur zwei Moiiate noch und — „Oberbollabrunn" tritt in die Rechte einer selbständigen Cultusgemeinde! Und schon wirst das bereits tbätige Provisorium seine hellen Lichtstrahlen und drängt alles Drückende und Quälende, Schreiende und Lärmende, Schimpfende und Verletzende in den tiefen Hintergrund. Lanasam aber zielbewusst wird die angefaulte Wurzel .Hausverweser ~ Itnb jur. Wilhelm in unserem Gemeindewesen ausgerodet und frische Saat nach " allen Richtungen ausgestreut, die, wenn in die Halme schießend, eine reiche Ernte verspricht. Hierfür sprechen auch viele und günstige Anzeichen. Eine unbeugsame Willenskraft, vieljährige und praklische Erfahrungen, feste Ueberzeugungstrene und ein g l i"l h e n d warmes Herz fürs Judenthum sind nicht zu unterschätzende Eigenschaften. Mit solchen ausgerüstet, wurde uns ein Mann an die Spitze als Eultusvorstaiid gestellt, dessen erste einschneidende reformatorische Thätigkeit mit dem „Schutze der Cultusbeamten" begann. Es ist ein alles, leider schwer zu beseitigendes Uebel, dass der Eultusbeamte, in ivelchem viele noch immer den „Meschubed" zu sehen glauben, den Ebicanen und Willkürl'chkeiten einzelner, zumeist am wenigst Leistenden ausgesetzt ist, ja, dass solche Mitglieder, weun ihren ganz unglaublichen und pflichtwidrigen Ansprüchen und erniedrigenden Anforderungen gerechter Widerstand entgegengestellt wird, sich zu allen möglichen und nicht wiederzugebenden Drohungen versteifen! Solchen Maßlosigkeiten wurde durch persönliches Eingreifen und Unterstützung des Vorstandes Herrn Max W a l l i s ch sehr scharfe Grenzen gezogen. Doch auch den anderen Fnnctionären wird mit nicht allzu großer oder gar ausgesuchter Höflichkeit entgegengetreten. So wurde beispielsweise den einstimmig zu Tempelvorstehern gewählten Herren Jacob König und'Max Kurz jede mögliche und unmögliche Sekkatur bereitet, allem, was Ordnung verlangt, zuwidergehandelt rc., allerdings wieder nur von jenen, die nichts leisten und gerne gelten wollten. Doch warum? Darüber nächstens. und ersllchte den im Saale anwesenden Jargon-Volksdichter Herrn Josef B o x e n b a u m, etwas Humoristisches zum Vortrage zu bringen. Unbeschreibbar war die Freude und Spannung, als Herr B o x e nb a u m dem Ansuchen des Herrn Dr. R ose ritz e ck wie auch der Anwesenden zustimmte. Die vom Präsidenten ertheilte Pause von 15 Minuten behufs Theetrinkens, welcher vom Vereine an jedermann der Anwesenden gratis verabfolgt wurde, schien mehrere Stunden zu dauern. Viele der Anwesenden gossen kaltes Wasser in den warmen Thee, um eher mit dem Trinken fertig zu werden. Endlich wurde die Versammlung fortgesetzt, und Herr Boxenbaum betrat die Estrade. Dass, noch bevor er begonnen hatte, ihm schon Beifall geklatscht wurde, ist selbstverständlich. Das von Herrn Voxenbaum Vorgetragene entfesselte einen solchen Lachsturm, dass schon niemand so viel lachen konnte. Ein nie endenwollender Applaus wurde ihm zutheil, so dass er gezwungen war, noch ein humoristisches Gedicht vorzutragen. Herr Boxen bäum, dessen Witze überall bekannt sind, meldete für Samstag und Sonntag, d. i. den 16. und 17. d. M., einen humoristischen Vortrag an, und soll dem Vernehmen nach die ganze hiesige jüdische Bevölkerung an diesem Vortrage theilnehmen. Der Frau W i e o e r, die die Güte hatte, beim Servieren mehrerer hundert Gläser Thee behilflich zu sein, sei an dieser Stelle der Dank ausgesprochen. Leider aber ist es für uns Kolomeaner beschämend, dass unser Rabbiner Herr Gedalje Sch melk es nicht anwesend war, der Rabbiner, der doch im Interesse einer so wichtigen jüdischen Institution, dem auch die hiesige Cultusgemeinde mit Wohlwollen gegenübersteht, verpflichtet war, alles daranzufltzen, um eine solche Institution zu schaffen. Wir hoffen, dass Herr S ch in e l k e s doch anderen Sinnes werden und das Versehen gutmnchen wird. Czernolvitz. („A k a d e m i s ch e r L e s e v e r e i n „H u m anitas" in Czernowitz.) In der am 1. November l. I. stattgehabten Plenar-Versammlung wurden folgende Herren in den Ausschuss gewählt: cand. jur. Philipp Fleischer als Obmann. stuck, jur. Jakob W e ch s l e r als Obmann-Stellvertreter, Land. jur. Markus als Schriftführer, stuck. phil. Karl Gutherz als Eaffier, stud. jm: Emanuel Weiubach als Bibliothekar, stuck, phit. Mauaffe Singer als Zeitungswart. Merlin. (Verein jüdischer Kaufleute.) Unter Vorsitz des Herrn H. G a b r i e l hielt der Verein am 29. October seine zweite Sitzung im großen Saale des Hotel „König von Portugal" ab. Herr Professor Dr. Martin P h i l i p p s o u hielt einen Vortrag über „Die Juden im heutigen Deutschland". In einstündiger formvollendeter Rede entrollte der bekannte Gelehrte die Geschichte des Juoellthums von, Mittelalter bis zum heutigen Tage. Es sind traurige Blätter der jüdischen Geschichte, die nur wenige Lichtpunkte zu verzeichnen haben. Der Redner betonte, dass trotz aller Verfolgungen die Juden an ihrem Glauben und an ihren traditionellen Ueberlieferungen festgebalten, während wir heute erleben müssen, dass so viele fahnenflüchtig werden und den Glauben ihrer Väter verließen, meist in der Sucht, für sich oder ihre Nachkommen Gewinn, äußerliche Ehren oder ein besseres Fortkommen zu erhäschen. Mit markiger, zündender Beredsamkeit schilderte der Herr Vortragende das Verwerfliche solcher Bestrebungen, die ihre Wurzel in der Unkenntnis unserer jüdischen Geschichte haben. Die Unkenntnis rührt daher, weil der Neligionsunterricht noch viel zu ivünschen übrig lässt, und besonders in kleinen Gemeinden, in Preußen allein 500, die Mittel fehlen, um Eultusbeamte anzustellen. In Süddeutschland ist der jüdische Culius geregelt, die Cultusbeamten sind vom Staate angestellt; zeichneten Dr. Licht, Auspitz und Rosenzweig, zwei in ä h - rische Abgeordnete sind, also in der Frage der Errichtung einer czechischen Technik in Brünn naturgemäß hätten zu Worte kommen sollen; nicht einmal die Taufe hat Dr. Licht vor dem Schicksale seiner Connationalen bewahrt. Verschärft wird diese Beleidigung der ganzen m ä h r i s cki e n I u d e n s ch a f t durch die „Freiheitlichen" dadurch, dass wie männiglich bekannt, die Juden in Mähren, jeder politischen Raison zuwider in ihrer Mehrheit noch zu den Deutschen halteri, trotz Boycott seitens der C,zechen. Das ist der Dank der Deutschen dafür, dass die Juden das Odium auf sich nehmen. Stützen eines Systems zu sein, das eine deutsche Minorität zum Herrn der slavischen Majorität macht. Interessant ist auch der Anlass, der die Deutschen jeden inneren Hader vergessen inacht; nämlich zu verhindern, dass für 70%' Slaven in Mähren eine Bildungsstätte errichtet wird; wahrlich, das Volk der Denker und Dichter macht Fortschritte in der politischen Moral. Wir sind aber neugierig, ob die betroffenen Abgeordneten und die mährische Judenschaft die Antwort auf diesen Faustschlag ins Gesicht finden werden. Der „Wttndcrthätcr" (Cudotworca) von W. Feldmann. Aus Gorlice schreibt man uns: Anlässlich der Aufführung dieses Stückes im Lemberger Stadltheater entivickelte sich im vorigen Monat zwischen den Lemberger „Wschod" und Krakauer „Naprzod" eine scharfe Polemik. Der zionistische „Wschod" attaguierte den Dichter angeblich deshalb, iveil er die jüdischen „Ideale" verspottete und profanierte. sDas Stück geißelt nämlich mit bitterer Satire die Institution der Wunderrabbi.) Der socialistische „Naprzod" nahm den Dichter in Schutz. Weit entfernt davon, mit den Ausführungen des „Naprzod" einverstanden zu sein, muss ich es aufs tiefste bedauern. dass eia Blatt von der Tendenz des „Wschod" die unglückselige Einrichtung der Wunderrabbi vertheidigt. Glaubt denn der „Wschod" wirklich daran, dass die Wunderrabbi die „Ideale" des Judenthnms verkörpern? Der „Wschod" erscheint in Lemberg und man darf voranssetzcn, dass er mit den jüdischen Verhältnissen Galiziens ivohlans vertraut ist. Ist es dem „Wschod" nicht bekannt, dass der Götzendienst, welcher mit den Wunderrabbis getrieben ivird, ivie eine Krebsgeschivulst an dem Jndenthtim hastet Gemeindeleben. Aus Sarajevo schreibt man uns: „In!!". d^ußeu dagegen gab man den Gemeinden zwar volle Frei- Jhrem werten Blatte vom 25. October l. I. berichtet Ihr Herr ^it, ohne sich weiter mit sie zu kümmern. Tie Zustände werden Correspondent aus Lemberg unter der Spitzmarke „Brief aus von Jahr zu Jahr schlechter durch Uebersiedluiig wohlhabender Lemberg" über den Jüdischen Stndentenlag und die jüdisch- \ Juden nach den Großstädten, wodurch Gemeinden, die bisher nationale Bewegung. Wenn rch Ihnen auch über tcineti o.r T ', 71k - ' . or'e Studententag berichten kann, da wir hier nur Mittelschüler -Airer und Cantoren besolden konnten, dcr Aufhvben, so hoffe ich doch, dass es von allgemeinem Interesse sein wiung nahe gebracht iverden. Die in solchen Gemeinden herandürfce, wenn ich mittheile, dass unter dem hiesigen jnngeic wachsende Jugend entbehrt des Religionsunterrichtes, erhält Nachwuchs sich erfreuliche Fortschritte im Jüdisch - Nationalen keine Kenntnis von der jüdischen Geschichte und stellt somit bemerkoar machen. An dteser erfreulichen Beweauna haben sich U.,,, c. rr , . * ' ' \ . „ . ' in erster Reihe die Herren A. Mär ton. Koller und Neu-,?^' Eontmgent der Ignoranten und Indifferenten, dre mann ein Verdienst erworben. Diesen drei jungen, strebsamen! Judenthum zu großem Schaden gereichen. Soll das Inden- und intelligenten Herren haben sich weitere gleichgesinnte junge Thum wieder Selbstbewusstsein erlangen, um seine Gegner mit Leute, circa A) an der Zahl, angeschlossen. Dieser kleine Kreis Nachdruck bekämpfen zu können, muss vor allen Dingen der halt zweimal m der Woche seine Zusammenkünfte, in welchen o. a f r ■?. , . ~ „ über jüdische Geschichte, Kunst rc. Vorlesungen abgehalten werden,; vlbeseitigt werden. Seit cnuger Zet ist etwas die den edlen Zweck verfolgen, das verlorengegangene Gemeinde- Wandel geschaffen, gerade in den letzten Jahren sind jüdische gefühl zurückzuführen und die nationale Selbsterhaltung zu wecken. > Vereine, wie Studenteuvereine, kaufmännische, Turn- und Franen- Dieser kleine Kreis hat trotz seines nicht langen Bestehens ein vereine eiitstaudeu, die cs sich zur Aufgabe gemacht haben, das min “ibd angeschafft, welchen unser hochverehrter Herr Rabbiner f , c ot 1!■ < Dr. Wessel mit Rath und That an die Hand geht. Es wäre J"^Enthiim zu heben. Auch der Zwnwmus, der von vielen noch zu wünschen, dass sich aus diesem Kreise ein Verein, ähnlich Inden als Utopie bezeichnet werde, zu welcher Ansicht auch der der akademischen Verbindung ..Emunah" in Lemberg, herausbildel. Redner sich bekennt, habe sich unzweifelhaft durch die in die Znm Schlüsse sei mir noch gestattet, unseres Tempelbaues zu er- Reihen der jüdischen Jugend getragene Begeisterung um das am 18. August nächsten Jahres seiner Bestimmung zugeführt ^^ldenthtlm gioße Veidrenste erworben. Oie zahlreich erschtcnenen wird. Um diesen Bau, wie nicht minder um das Empo,blühen Zuhörer folgten dem Vortrage mit großer Spannung und unserer Cultusgemeinde. hat sich unser hochgeschätzter und lhat-spendeten dem Herrn Vortragenden wohlverdienten Beifall. Der Herr ^?oeat Dr. R ot hk o p funvergäng-! Zweck des Vereines seinen Mitgliedern Unterhaltung, Belehrung uche Verdienste erworben. Diesem Herrn tft es auch nt erster! n..*...cuiu . .... 9 t .. J a f t ° Linie zu danken, dass der gänzlich verlorengeganqene Zusammenj Unterstützung zu gewahren, weiteren Kreisen bekannt zu halt wieder hergestelll und eine wärmere Annäherung der ein-' steben. rst von di-sem Abend e'fülll worden, indem mehrere zelnen Mitglieder, die sich früher so gut wie fremd, gegenüber- .Neuaufnahmen erfolgten. Der dritte Borlragsabeud findet am standen, gegenseitig staltfand. . j Mittwoch den 13. November, abends %0 Ubr, in Dräsels Aus Kolomca schreibt mau uns : (I ü d i s ch e T o y n b e e-^ Fcsrsäle» statt. Herr Director Gottschalk wird über das Kalle.) Das vom Schreiber dieses in Ihrem geschätzten Blatte sehr interessante Thema .Credit- und Rechtsverhältmsse im Israel-, behuss Belebung des jüdischen Geistes jeden Samitag j Lebe»- Iprechcn, Gaste sind wlllk»,m„e„. und Sonntag wissenschaftliche Vorträge abhalten zu lassen, siel? Breslau. (Congress zur Schaffung einer auf fruchtbaren Boden. Der Verein „Beth-Jsrael" beschloß bei O r g a n i s a t i o n für Rückwanderer.) Ueber Eini --»««- d--«"»-"».- d°- Sij..ag°g°n.Gem»nd- und des «erwurde. — Samstag am 9. d. M. um 8 Uhr abends fand in den ewe§ ä"r Unterstützung von Obdachlosen in Hamburg fand in Localitäten des Vereines „Beth-Jsrael" die Eröfsuung der Toynbee-j Breslau am 4. d. M. eine Versammlung von Vertretern zahl» den officiellen Vertreter der hiesigen Cultusgemeinde Herrn! entsandt die Genieinden Berlin, Hamburg, Bremen, Posen, Motiv Hermanu aufs herzlichste. Herr Dr. Rosen heck nahm Bentben, Kattowitz und andere, ferner waren die „Mianee dabei Gelegenheit, der großen Anzahl Juden, die, ohne noch Isra(n;te« snnr;ä bllrÄ Secr.tär Herrn <*nrn»rt Zwmsten zu sein, bererts beginnen, sich jur die nidisch-nationale, . . . £>am ^1CV Bewegung zu interessieren, in einer längeren Rede die bisherigen 1 g a r t, die Wiener „Israelitische Allianz dlirch Rabbiner Erfolge des Zionismus auszuführen, und erklärte die Toynbee- Dr. Knminka und die Cultusgemeinde Lemberg durch Ad- ^alle, mit dem Wunsche, dass sie zum Wöhle des jüdischen vvcat Dr. Geiger vertrelen. Ueber Antrag des Herrn Bottes gedeihen möge, für eröffnet. Die lrefflichen Ausführungen Hermann G o m v e r st auS Hambura wurde die ^ram» dev des begablen Redners ernteten wie stets einen großen Beifall, o m p e r tz aus Hamburg wurde dre Frage der Der bekannte Volksreduer Herr Löbl Taubes nahm dann das j Auswanderung von der Tagesordmiug abgesetzt, da jede öffent- Wort, um in der Jargonsprache den Zweck und die Bedeutung dieser Toynbee-Halle, in der bis auf rveiteres jeden Samstag und Sonntag von 8 Uhr abends ab wissenschafltiche Vortrüge ab- Za s kar aus Lambnra wurde bescblnssen die Räckmauderev gehalten werden sollen, auseinnnderzusetzen. Als ersten Vortrag ,? g„a a a . r® roiL , oeicylosten, vre Rückwanderer (X O .f... ^„ c. . L. " ro , ' e..." lins rnfrpsrpm vNptli» IN t r* J* in {rfnrfiMt nnS um Siä liche Bcschäft'guug mit der Emigrationsfrage die Bewegung nur verstäike. Nach Anhörung eines Referates des Herrn Paul führle Herr Taubes mehrere hebräische Citate aus. die für! nilf kürzestem Wege in ihre Heimat zu schicken und, um die jeden der Anwesenden sehr wichtig waren, und mit einer Auf- < Grenzcomitös in den Stand zn setzen, die Repatriierung wirk-> forderung zur Selbsthilfe schloss er mit den Worten: .im «>ju sam durchzuführen, einen Aufruf an die durch die Durchi-mi h mi li „tvenu wtr uns selbst nicht helfen werden, wer! mrfn , ca-«..;..;« denn?" Der Vereins-Präsident Herr Dr. Rosen heck eutschulnicht berührten größercn Gememdcn m Deutschland oigte dii ^Abwesenheit der Coucerkgcber Herren Kalman Hiraml^ß^ben zu lassen, sich am Hrlfswerke zu bethetltgen. Herr und seine geistigen Kräfte verzehrt? Ist eS dein „Wschod" nicht be- ^v.d Leon Z e i g e r, die berusshalber verhindert sind, zu kvintnen, Dr. Ka minka referte-te über den Antheil der Wiener

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