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Jüdisches Volksblatt · 1901-08-16 · 33 (16.8.1901) · p. Seite 7

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1901)
Issue
33 (16.8.1901)
Date
1901-08-16
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 33 Wien, Freitag Jüdisches Volksblatt 16. August 1901 Seite 7 Illustrierter israelitischer BolkSkaleuder von Josef Schlesinger, Wien, Seiterrstettengasse 6. Von der „Neuen Zeit" (Stuttgart, Dich' Verlag) ist soeben das 46. Heft des 19. Jahrgangs erschienen. Aus dem Inhalt heben wir hervor: Zollkriegs-Betrachtungen. Von Heinrich Cunow. — Die landwirtschaftliche Entwicklung Dänemarks. Von G. Bang. — Aus der Praxis der Harmonie zwischen Unternehmer und Arbeiter in England. Von David I. Whnkoop. — Der Jahresbericht der hessischen Gewerbeinspection für das Jahr 1900. Von Helene Simon. — Literarische Rundschau: Ferdinand Vetter, Schule und Kirche im alten und neuen Jahrhundert. Calwer, Richard, Die Berrrfsgefahrer: der Steinarbeiter. Wilhelm Bölsche, die Eroberung des Menschen. — Notizen: Die Arbeiterausstände in der Schweiz von 1860 bis 1900. — Feuilleton: Zum Gedächtnis Wilhelm Liebknechts. Von Robert Schweichel. (Schluss.) Jüdischer Gefühl. Zeitschrift für die Jugend. Erscheint alle 14 Tage. Bezugspreise: mit Postzusendung 4 K. jährlich, 2 K. halbjährlich. Deutschland 4 Mr. jährlich, 2 Mk. halbjährlich. —> Russland 2 Rbl. jährlich. Balkanstaaten 6 Fccs. jährlich. — Einzelnummern 15 Heller. Redaktion: Smeckagasse 7, 1. St. — Administration: Myslikgasse 14 n. Manuscripte werden nicht zurückgestellt. Inhalt: Hofmeister. — Die Abtrünnigen. — Zur goldenen Hochzeit. — Sohn und Schützling. — Perlen. — Räthsel. — Räthauflösungen. — Briefkasten.' Socialistische Monatshefte. Inhalt: I. R. M Donald: Die Trades Union und die Politik. Adolf v. Elm: Durch Währung zur Klärung. Max Schippel: Die Agrarbewegung und die Nationalliberalen. Eduard Bernstein: Idealismus, Kampftheorie und Wissenschaft. Rudolf Lebius: Wie stellen wir uns zur Alkoholfrage? ainille Lemmonier: SocialistischeS aus der Natur. Dr. Herzl-Marsch. Nachnu Edim. Degel Jehuda. Eompofitionen von A. Perlzweig. Das freie Wort. Frankfurter Halbmonatsschrift für Fortschritt auf aller: Gebieten des geistigen Lebens, herausgegeben von Carl Sänger, Frarrkfurt a. M. Neuer Frankfurter Verlag. Vierteljährlich 2 Mark, Einzelnummer 40 Pf. Heft 7 des 1. Jahrgangs enthält u. a. Die Massenfabrication von Gesetzerr. Von I. Jaslrow. Die öffentliche Meinung in Europa. Von Guglielmo Ferrero. Ist ein constitutionelles Regime für Russland zu wünschen? Vor: Gustav Pipirs. Der Jesuitismus in Spanien. Von Segismundo Peh-Ordeix. Die Reservatio mentalis in der indischen Märchen-Literatur und in Tristan und Isolde. Von Dr. Arthur Pfungst. Per Hallftröm. Von Georg Brandes. Kleine Mittheilungen. Büchertifch. Stimmen aus dem Publicum. („Perpetuale", sich selbst aufziehende Taschenuhren.) Solche Uhrerr bringt die irr Neuheiterr unermüdliche llhrenfirma Wilhelm Köllmer, Wien, 9. Bezirk, Servitengasse Nr. 1, als Novität in den Handel. Bei dieser „Perpetuale" genügt es für den Besitzer, täglich vierzig Minuten mit der Uhr in der Tasche zu gehen, damit dieselbe, ohne aufgezogen zu werden, durch volle 36 Stunden, fortwährerrd genau geht. Wird die „Perpetuale" nicht getragen, so kann dieselbe wie jede arrdere Taschenuhr aufgezogen werden. Aehnliche Uhren waren schon im Verkehre, haben sich aber nicht bewährt — die verbesserte Patent-Perpetuale entspricht jetzt allen Anforderungen, und ist der Anschaffungspreis rricht viel höher, als der einer guten Remorrtoir-Uhr. Preislisten und Erklärungen versendet die Firma gratis und leistet für jede Uhr weitestgehende Garantie. ich vom Vereirre „Chowewei Zion" in London, einmal auch von der „Chowewei Zion" in Odessa Unterstützungen erhalten, die aber in der Verwaltungszeit von drei Jahren nicht hinreichten, rrnd ich war gcnöthigt, um nicht die Arbeit unterbrechen zu müssen, in Saffed Anleihen zu macherr. Jetzt sollen in der Colonie einige kleine unumgänglich erforderliche Gebäude hergestellt, die Regierungssteuer für das künftige Jahr entrichtet urrd der angestcllte Wächter für die weitere Zeit verpflichtet Werben. Einschließlich der erwähnten Schulden ist hierfür nur der geringe Betrag vorr 12 000 Francs nöthig. Die Casse des „Chowewei Zivn"-Vereiirs in Lorrdon ist jetzt rricht imstande, diese Summe zu gewähren. Der letzte Terrniir, meine Schulder: zu decken, ist Mitte Elul d. I., und sollte ich bis dahin diese Surnnrc nicht besitzen, würde ich Vieh, Getreide usiv. zu Geld machen müssen, um die Gläubiger zu befriedigen, während die zwölf aus 60 Seelen bestehenden Colonisten-Familien die Ansiedelung verlassen rrnd zu ihrem früherer: trauriger: Dasein r:ach Saffed zurückkehren müssen. Brüder I Gelvähret uns Eure Hilfe, damit nicht die hierauf lauernden arabischer: Nachbarn sich des Bodens und der mit so vieler Mühe der ehrlicher: jüdischen Arbeiter erbauten Häuser bemächtigen! Helfet, ehe es zu spät ist, um eine jüdische Colonie im heiligen Lande vor dem Untergang zu retten! Colonie „Bnei Jehuda", Ost-Kinereth, 4. Juli 1901. A S. Goldmann. Spenden nimmt die Expedition dieses Blattes entgegen. Die Serb. Esken. Israel Cultusgemeinde in Belgrad engagiert per 1. September 1901 einen Cantor und Religionslehrer (Rabbinats-Verweser), der zugleich die Fähigkeiten eines haben soll, um im Bedarfsfälle der: 2"iL'. vertreten zu können. Diejenigen, welche einer slavischen Sprache mächtig sind sind, werden bevorzugt. Jahresgehalt Dinars 1800 außer dem im Taxatorium stipulierten Nebencinkommen. Reflectanten werden ersucht, ihre Offerten nebst Zeugnissen ihrer bisheriger: Stellurrg und documcntarischer Nachweisung ihrer Oualification, sowie unter Angabe ihres Alters und Familien- Vcrhältniffe, bis spätestens 16. August 1901 dem gefertigten Vorsteher einzuscr:den. Reisespcsen werden nur dem Acceptierten vergütet. Belgrad, irn Juni 1901. Der Vorsteher der serb. esken. israel. Cultusgemeinde Jacob L. Löwensohn. „The Gresham“ 1 ebensv ersicherungs=ßesellscliaft in London. Filiale für Oesterreich: WIEN ., Giselastrasse Nr. 1 im Hauso der Gesellschaft. Filiale für Ungarn: BUDAPEST Franz Joseph-Platz 5 u. 6 im Hause dor Gesellschaft. Edqlfühlende Volksgenossen. Seit drei Jahren war ich bemüht, in der Eigenschaft eines von dem Vereine „Chowewei Zion" in London angestellten Verwalters der Colonie «Bnei Jehuda", dieselbe herzustellen. Ich sparte weder Zeit noch Mühe, um die Colonisten mit allem Röthigen zu versehen, darrüt sie den Boder: zweckmäßig bearbeiten können. Alle bisherigen Hindernisse habe ich bereits beseitigt urrd alle Voraussetznnger: zum Gedeihen der Ansiedelung erfüllt. Die Colonisten lieben ihre Arbeit und ihren Boden, sind mit dem Bauerndasein sehr zufrieden und führen ein friedliches Leben mit den arabischen Nachbarn. Nur noch eine kleine Unterstützung ist nothwendig, um den Colonisten zu einer sicheren selbständigen Existenz zu verhelfen. Bis nun habe Israelitischer Bethaus-Verein Brigittenau. I. Classe . Kronen 200. 130. 80. 40. Anmeldungen bei dem Vereins-Obmanne Herrn Herman Eltbogen, XX., Rafaelgasse 12 Photograph Wien, XVI., Peyerlgasse 5. Aufnahmen von Architekturen, Oelgemälden, sowie von kunstgewerblichen Photographien. — Künstlerische Portraits in jedem Format und in jeder Ausführung. -------- Ansichts-Postkarten in Lichtdruck.::—=.- Schönste Ausführung und billigste Preise. Activa der Gesellschaft am 31. December 1898 .Kronen 168,924.140 Jahreseinnahme an Prämien und Zinsen am 31. December 1898 . . ,, Anzahlungen für Versicherungs¬ und Renten vertrage und für Rückkäufe etc. seit Bestehen der Gesellschaft (1848) . , Während des Jahres 1898 wurden von der Gesellschaft 6612 Polizzen über ein Capital von. , ausgestellt. — Pröspecte und Tarife, auf Grund welcher die Gesellschaft Polizzen ausstellt, sowie Antragsformulare werden unentgeltlich ausgefolgt durch die Herren Agenten in allen grösseren Städten der österreichisch-ungarischen Monarchie und durch die Filialen für Oesterreich und Ungarn. 33,239.791 62,853.507 58,680.009 Grosser Saal 400 Personen fassend, im Centrum der Leopoldstadt gelegen, sehr elegant ausgestattet, ist noch für einen Tag der Woche zu vergeben. Anfragen: II., Leopoldsgasse Nr. 49.. Die schönsten und billigsten Grabsteine von 15 fl. aufwärts bekommt man bei J„ Finosus Steinmetz- und Steingraveur-jVleister II., Rothensterngasse 23. Erster Wiener Jüdischer Turnverein WIEN. finden statt: für Herren: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag von 7V2—9; für Damen: Mittwoch, Samstag von 6'/,—8'/,. K. k. Patent Nr. 326. Ueuhriten! K. k. Patent Nr. 326. Wichtig für hiesige Geschäftsleute, deren Fabriken aubcrbalb Wienliegen. Sehr geeignet =^.^.. jur lieber fiebhma in die Sommerfrische. - ■ ---■-—— "WrtWItoilo 1 Da unsere Kiste nicht genagelt Ivird, kann dieselbe jahrelang zum Transport V VHI/vlIv verwendet werden, ohne Schaden zn nehmen. '■>. Kann unsere Kiste im leeren Znsrande zusammengelegt werden, so dass dieselbe nur sehr wenig Raum etnnimmt. Iltlllllllll W innen weiß cachicrt, außen lackiert, mit elegantem Tragriemen, leichter als Pappe, jedoch danerhaster, — Peis per Stück »9, Kronen. Jedes Stück wird franco ms Haus geschickt. Zusammenlegbarer Holz-postcarton, $ Korrespondenzkarte genügt; senden sofort Vertreter mit Muster ins Haus. K wiener Holz-Industrie mit Dampfbetrieb, Wien. 14. Bezirk, Hütteldorferstraße Nr. 95. WUtT ll dal (Bj In Anbetracht des eminent wichtigen Zweckes, den unser Institut verfolgt, erlauben wir uns, jeden Glaubensgenossen dringendst zu bitten, dasselbe durch Beitritt ZU unterstützen. CrediMristltut für jüdische Gewerbetreibende und Beamte. Der Aufsichtsrath: _ DieDirection: J. K a r e i s, k. k. Hofrath. Richard R a p p a p o r t. Hermann Elt bogen, Gultusvorstand. Emanuel P o 11 a k, Oberbuchhalter. Dr. phil. Paul Weisengrün. Heinrich K o r n tu e h 1, Fleischhauer. Alfred Mora w i t z, Beamter. Jacob R e i c 1: ru a rr n, Buchdrucker. Adolf R akowski, Kaufmann. Zahnarzt Leon Drublowitz. Josef Po llak, Firma Pollak & Neuron, Obmann. Salo Klausner, Kaufmann, Obmann-Stellvertreter. Max P ap p e n 1: e i m, leitender Director, Moriz P o z s o n y i, Schriftführer. Heinrich Weiner. Gottlieb Herr mann. Auszug aus den Statuten des ,.Creditinstitut für jüdische Gewerbetreibende und Beamte“ (registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung). b) aus dem Reservefonds; c) aus dem von der Direetion zu beschallenden Betriebsfonds. Derselbe kann durch Aufnahme von Spareinlagen beschallt werden; d) aus freiwilligen, nicht rückzahlbaren, einmaligen Beiträgen, welche der Genossenschaft, von welcher Seite immer, zur Verfügung gestellt werden. Personen oder Gesellschaften, welche solche Beiträge leisten, sind nicht Mitglieder der Genossenschaft nnd besitzen weder Rechte noch Pflichten in derselben. Geschäftsantheife der Mitglieder. § 4. Der Geschäftsantheil jedes Mitgliedes wird auf einen Betrag von 100 Kr. festgesetzt. Gegenstand und Sitz der Genossenschaft. § 2. Die Genossenschaft hat ihren Silz in Wien und bezweckt: a) bei ihren Mitgliedern, durch Entgegennahme von Einlagen, welche verzinst, werden, und den Anspruch auf Gewährung von Durlehen, erhöhten Sinn für Sparsamkeit und Capitalsammlung ahzuregen; b) den Mitgliedern entsprechende, leicht rückzahlbare Darlehen zur Förderung ihres Erwerbes oder zur Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Lago zu verschaffen. Genossenschaftsfonds. tz 3- Her Fonds der Genossenschaften wird gebildet: a) aus den von den Mitgliedern zu zahlenden Geschäftseinlagen; Cr|tfitihstitut für jüdische Gewerbetreibende und Beamte, r. 6. m. b. H., Wien, II., Leopoldsgasse Nr. 49 übernimmt &§iäreinlagen zu 4 Percent mit 14tägiger, zu 4Va Percent mit monatlicher, zu 5 Percent mit dreimonatlicher Kündigung; Das birectorium.

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