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Jüdisches Volksblatt · 1901-05-24 · 21 (24.5.1901) · p. Seite 7

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1901)
Issue
21 (24.5.1901)
Date
1901-05-24
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 21 Wien, Freitag Jüdisches Volksblatt 24. Mai 1901 Seite 7 Jüdischer Volksverein. Donnerstag, den 30. d. Mi, 8 Uhr abends, findet im grossen Festsaale des Jüdischen Volksvereines, II., Leopoldsgesse 49, eine Versammlung Jüdischer Agenten statt. TAGESORDNUNG: Die §§ 59 und 60 der Gewerbeordnung. Referent: Emanuel Leiter. Jüdische Agenten, erscheinet in Massen! Demnächst erscheint: Gin Kochbuch für das jüdische Kan» Die Wem jWe Me. von Ernestine Wilhelm. Enthaltend Uber 50« Reeepte der beliebtesten Speisen unter strengster Beobachtung der jüdisch-rituellen Uüche. Da ein Aochbuch dieser Art noch Nicht existiert, ist das werk für jüdische Frauen und Mädchen überaus nützlich. Der Preis des Buches wird sich auf circa 3 Kronen stellen. (Gebunden in Leinenband 5 Kronen.) 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Mit dieser Stelle sind nachstehende Bezüge verbunden : 1. Ein fixes Gehalt von 1200 Kronen jährlich; 2. Die mit der Ertheilung des Religionsunterrichtes verbundenen Dotationen im ungefähren Betrage von 1200 Kronen; 3. Die mit diesem Rabbinate verbundenen Emolumente. Bewerber um diese Stelle haben ihre ordnungsmässig mit Originaldocumenten adstruierten Gesuche bis längstens 15. Juli 1901 an den Vorstand der hierortigen Cultusgemeinde zu überreichen. Die Gesuche müssen in deutscher Sprache abgefasst, vom Bewerber eigenhändig geschrieben sein und ausser einem Curriculum vitae des Bewerbers unter Angabe der bisherigen Thätigkeit enthalten: t. den Altersnachweis; 2. den Nachweis der österreichischen Staatsbürgerschaft;1 eventuell Nachweis der Bewerbung um dieselbe; 3. das Moralitätszeugnis; 4. den Befähigungsnachweis (Hermene); 5. den Nachweis der vorgeschriebenen allgemeinen Bildung. Kimpolung, am 6. Mai 1901. Vom Vorstand der isr. Cultusgemeinde. Der Cultus-Vorsteher: Dr. Zaloscer. Mnn in den Vierzigerjahren, Besitzer eines Eisengeschäftes in einer grösseren Stadt Galiziens, beabsichtigt wegen schlechten Geschäftsganges seine Handlung aufzugeben. Als Fachmann wirkte er 11 Jahre in einer En gros- Handlung, schreibt schön, hat musterhaftes Zeugnis. Ab I. Mai sucht er eine Anstellung unter bescheidenen Bedingungen. Geil. Anträge unter „Bescheiden“ an die Redaction dieses Blattes. Elektrische Beleuchtung und Kraftübertragung. Die elektrotechnische Fabrik E. & L. Hirsch Wien, XX., Wintergasse 18 übernimmt alle einschlägigen Arbeiten und Lieferungen zu bescheidenen Preisen; insbesondere Lichtanlagen für Fabriken und Brennereien mit Dynamomaschinenbetrieb, Beleuchtung von Hotels und Wohnhäusern auch zum Anschluss an bestehende Centralen. — Fabrication v. Dynamomaschinen und Elektromotoren mit höchstem bisher erreichten Nutzeffect, geringste Betriebskosten. Kostenanschläge werden gratis ausgearbeitet. 21 Ziehungen jährlich! 21 Ziehungen jährlich! 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