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Jüdisches Volksblatt · 1901-03-08 · 10 (8.3.1901) · p. Seite 6

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1901)
Issue
10 (8.3.1901)
Date
1901-03-08
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 Wien, Freitag Jüdisches Volksblatt 8. März 1901 Nr. 10 Eingesendet. Für diese Rubrik übernimmt die Redaction keine Verantwortung. Der Schomer ruft „Auf zur Arbeit!" Die trostlose Situation, in welcher unsere Brüder in Galizien noch vor mehr als drei Decennien sich befanden, verschlimmert sich mit jedem Jahre; Verkürzung der gewährleisteten staatlichen Rechte, Entziehung aller Quellen, welche dem jüdischen Bürger Lebensunterhalt zu bieten in der Lage wären, Nichtzulassung der Intelligenz zu den Berufen; die sie im Schweiße ihres Angesichtes und nach jahrelangen schweren Studien sich erschlossen. Hunderttausende unserer Brüder, versunken im tiefsten Elende, können den Kampf um ihr Dasein nicht mehr wie einst kämpfen, den Kampf gegen ihre Feinde in den höheren und niedrigen Sphären. Unsere Kinder genießen einen Unterricht, welcher dem Judenthum entfremdet und sie reif für den Abfall und die Fahnenflucht macht. Ist unsere materielle und ökonomische Lage eine tiefernste, eine tief bedauernswerte, macht sich der Mangel an Solidarität auf Schritt und Tritt fühlbar. Der rührige jüdische Bürger wird zum Spielball in der Hand einiger, oft ganz unqualistcierter Leute, oft aber, was noch ärger, in der Hand von notorischen Schädlingen, welche wie die kleinen Füchse den Weinberg Gottes verderben DS D'J&p Unser Volk in Lemberg wie in Galizien gewährt hierdurch den betrübendsten Anblick den Nichtjuden gegenüber, unserem Volke fehlt es an einer festen politischen Organisation und uneigennützigen Führern und Lenkern. Wir haben schon vor 33 Jahren dieses Uebel erkannt und demselben durch die Gründung des Vereines Schomer Israel entgegenzuwirken, uns bestrebt. So dazumal noch nicht alles nach Wunsch gieng, hatte man doch eine Stätte, von wo aus die Wahrung und Beobachtung jüdischen Interesses möglich war. Es bedurfte nur der Wahl eines jüdischfühlenden und arbeitenden Ausschusses. Nicht der erste jüdische Verein in Lemberg Schomer Jsraelalso trägt dieSchuld, wenn dieMitglieder den Hort und die Wacht verließen und einigen wenigen die ganze Arbeit aufluden. Eben diese Lässigkeit bei der national-jüdischen Arbeit, das Gehenlassen in großen Dingen hat unseren Niedergang verschuldet und soll uns eben den Fingerzeig geben, wie wir es unternehmen müssen, um unsere Interessen mit Mannesmuth und Bürgersinn zu wahren und zu vertreten. Wir wollen es daher nochmals versuchen, die alte Wacht, den „Schomer Israel", aufzurichten und sie mit NL8 'W28, yiEa ■’SW'ntf zu besetzen. Liebe Brüder! Wir stehen heute im Zeichen der national-jüdischen Einigungs-Bewegung. Diese gebietet uns stramme Organisation, Einigung der Zerstreuten, Sammlung der Kräfte zu gemeinschaftlicher Wehr. Wir wollen in diesem Zeichen alle jene legalen Mittel ergreifen, die es ermöglichen, die drei Hauvtbedingungen unseres volklichen Daseins zu kräftigen, die drei Elemente, sie heißen: die Nähr-, die Lehr- und die Wehrkraft, zu erhalten und zu concentrieren. Besonders geeignet erscheint uns unser jüdischer B ü r g e r v e r e i n „Schomer Israel" für die breiten Schichten des Kaufmanns- und Gewerbestandes, welcher ein Centrum erhält, um einander näherzutreten, ihre kaufmännischen und gewerblichen Interessen wahrzunehmen — im Sinne der Solidarisierung und gegenseitiger Hilfeleistung zu organisieren und so einen Einfluss auf die Zusammensetzung aller anderen Vertretungs-Körperschaften des Staates wie des Landes, insbesondere aber unserer Stadt und der jüdischen Gemeinde-Repräsentanz. In dem Vereine „Schomer Israel" werden Discussionen über alle Fragen des Judenthums im allgemeinen wie die der Lemberger Gemeinde insbesondere abgehalten werden, nicht minder auch über Fragen socialer, ökonomischer und politischer Natur. Für edle gesellige Unterhaltung wird gesorgt werden. Die Wiederherausgabe des Vereinsorganes wird allen publicistischen Bedürfnissen des Judenthums zu entsprechen sich bestreben. Brüder! Sehr wichtige Fragen tauchen auf: die Frage der Wahl des Cultusvorstandes, dir Frage der Wahl des Gemeinderathes, die Frage der Reorganisierung der jüdischen Schulen und des jüdischen Religionsunterrichtes, die Armenpflege, die Spitalsfrage. Bedenkt, welch eine ungeahnte Förderung die jüdische Sache erlangt, so unsere jüdische Wacht „Schomer Israel" die jüdische Geschäftswelt in sich aufnehmen wird — welche in erster Linie vereint über alles berathen und solidarisch dafür eintreten wird. — Wir wollen im „Schomer Israel" keine Stätte für unehrliche Streber und. Stellenjäger errichten, hingegen eine Stätte für ehrlichesjüdisches Streben und edle jüdische Thaten schaffen. Ä e lt e r e Mitglieder desVerein.es „S ch o m e r I s r a e l" i n L e m b e r g. Dr. Rubin Vierer, Heinrich Bauer, Saul Birnbaum, David . B a l a b a n, H. D a t t n e Juda Leib Lutwak, Dr. Isaak Feld, "Isaak Jonas Grünes, Simon H a y; Nathan I o rri^s,. ,H. G o l d b e r g, Herz Lauterbach, Lewi Luh in e r e r, Iuda Leinwand, Ch. Lamm, Moses M g lz; -Moses Menkes, Samt Spiegel, Moritz Spiegel, Eisig R appaport, I. Rzedowski, Benj. Ziff, Em. Rosenfeld, Js. S ch a p i r a, Juliusz H o ch f e l d. Beitrittserklärungen zum Vereine „Schomer Israel" sind zu richten an die Herren Dr. R. Vierer, Plac Smolki 5, Heinrich Bauer, Skarbkowska 2, 2. Stock, Dr. I. Feld, Plac Kapitulny 3, J. Stock. Krichereinlauf. Rabb. Dr. Frankl-Grün, beschichte der Inden in Kremsier mit Rücksicht ans die Nachbargemeinden. Nach Original - Urkunden. Frankfurt 1901. I. Kauf m a » n. S. Weisels, Der Ariederrsgedauke im Jnderrthttttt. Tarnopol 1901. Selbstverlag. Doemnente der Frauen. Halbmonatsschrift. Heransgegeben von Marie Lang, VI., Magdalenenstraße 12. Februar 1901. «MC*! Briefkasten. Wir ersuchen alle auswärtigen Leser uuscres Blattes, uns Nachrichten ans dem Gemeinde- und Vereinsteben der dortigen Jndenschaft zu geben. Besonders erwünscht ist die Einsendung antisemitischer Localblätter, welche Angriffe gegen die Juden enthalten. F. S. in Karlsruhe. Ihr Artikel soll gelegentlich erscheinen. „Carl" in Prag. Wollen Sie sich freundlichst an das Bankhaus Eduard Urban in Brünn wenden, das gerne Ihre Anfrage beantworten wird. M. I. in Stanislau. Bescheid erfolgt in der nächsten Nummer. „Ein Jude", Wien. Wir befassen uns principrell nur nnt Leuten, welche die Oeffentlichkeit nicht scheuen. Das haben wir Ihnen bereits einmal gesagt. Darum bleiben Ihre anonymen Zuschriften, die Sie an uns und an den „Jüdischen Volksverein" richten, so lange unbeachtet und werden als Belästigung empfunden, so lange sie namenlos bleiben. Besuchen Sie uns oder fertigen Sie Ihre Briefe, dann kann über Ihre ganz beachtenswerten Anregungen discutiert werden. Früher nicht. Dr. H. L. in Protznitz. Herzlichen Dank! M. N. in M.-Ostran. Es bleibt bei unseren Abmachungen. Otto A. in Brünn. Wir bitten umöfteren Bericht. Erzählung von Eduard Kulte. (Fortsetzung.) „Hast Du," fragte Rösele, „damals auch gehört, was man in der Gaff' erzählt hat?" „Ja," sagte Gumpel. „Ich war damals noch ein Kind," sagte Rösele weiter, „und Hab' den Sinn der Worte nicht verstanden; aber wo ich hingekommen , htzi. Hab' ich's hören müssen: Bärl Lederer hat ihn krank gemacht. Zu frage« Hab' ich mich nicht getraut, und bei mir Hab' ich mir gedacht, mein Vater kann doch nicht so ein schlechter Mensch fein, dass er ein Kind krank machen wird; auch Hab' ich mir gar keine Ursache denken können, warum er so was hätte thun sollen; denn was hat Felix ihm gethan? Auch Hab' ich mir nicht vorstellen können, wie mein Vater das hätt' anstellen sollen, ein Kind krank zu machen, da er doch nicht einmal ein Doctor ist; deshalb Hab' ich. das Ganze für leeres Gered' und für Narreschkeit gehalten und Hab' mich nicht weiter darum bekümmert. An dem Tag aber, an welchem Felix herumgegangen ist b'urlauben, ist mir plötzlich ein Licht aufgegangen. Wie Felix zu uns Herei:,- kommt, sagt ihm mein Vater ein Wort, das ich Dir gar nicht nachsagen will, und von der Zeit an Hab'ich gewusst, dass man jemand auch mit einem Wort krank machen kann, ohne dass man g'rad' dazu ein Doctor zu sein braucht. Mir ist augenblicklich dabei wieder das Gered' eingefallen, und ich hab's seit der Zeit fest geglaubt und glaub's heute noch, dass mein Vater damals den Felix krank gemacht hat. Du wirft jetzt verstehn, Gumpel, warum ich damals, wie Felix weggefahren ist, so geweint Hab', dass Du mich hast müssen nachhaus' führen. So viel ist mir klar, dass zwischen Felix und mein' Vater etwas Schreckliches muss vorgegangen sein. Ich Hab' das, was ich hier spreche, noch nicht über meine Lippen gebracht, Du bist der erste und der letzte, dem ich davon sage; wahrscheinlich kannst Du mir sagen, was ich vielleicht besser niemals erfahren sollte." „Was zwischen Dein' Vater und Felix vorgegangen ist, weiß ich nicht, auch glaub' ich nicht, dass es ein Mensch genau weiß. Aber ich kann Dir Dinge erzählen, die sich an demselben Tag zugetragen haben; vielleicht wirst Du daraus erfahren, was Du wissen willst. Und nun erzählte ihr Gumpel den Vorgang auf der Brücke, da sie den Geistlichen getroffen, den weiteren Vorgang im Walde, wo Felix von dem Bauernburschen mit dem Stricke misshandelt wurde, und endlich, was sich hernach zuhause in der Wohnung des Schames am folgenden Tage ereignete. „Wenn ich", schloss Gumpel seine Erzühlung, „damals Dein' Vater hätt' in ein' Esslöffel Wasser ertränken können, so hätt' ich ihn ertränkt, so eine „Sinne" (Hass) Hab' ich auf ihn gehabt; denn er hat mir zuhaus' das Leben verbittert. Damals Hab' ich nicht gedacht, was ich mir heut' denke, und seit dem Tage, an dem ich Dich aus Löb Franks Hause fortgeführt. Hab' ich auch gar kein' Hass mehr gegen ihn; Du hast das alles ausgelöscht." Rösele spielte bei dieser Erzählung Gumpels alle Farben. Schnell hatte sie den ganzen Zusammenhang überblickt; es war ihr klar, dass sich eine ähnliche und noch heftigere Scene wie in des Schames Hause auch in Löb Franks Hause muss abgespielt haben, und dass dieselbe auf Felix als auf eine zarter organisierte Natur in so erschütternder Weise gewirkt habe, um ihn aufs Krankenbett zu werfen. Wie wird ihm mein Vater das jemals abzahlen, fragte sie sich im Gedanken, und wenn er's nicht thut, wie werd' ich's? Sie fühlte sich von einer Schuld belastet, ohne dass sie etwas dafür konnte, ohne dass sie sich vergangen hatte. Nachdenklich ließ sie den Kopf hängen und erwachte erst aus der wehmüthigen Träumerei, als Gumpel nach längerer Pause — denn erst wagte er es nicht, sie zu stören — sich an sie mit der Frage wendete, was ihr denn fehle, da sie plötzlich ganz traurig geworden sei; worauf sie erwiderte: „Nichts, und es ist schon vorüber und alles ist wieder ganz gut." Hierauf war sie wieder heiter wie zuvor, und sie scherzten und lachten miteinander über dies und über jenes, sie mischten sich wieder mit der anderen Gesellschaft, wo allerhand Narrenspossen getrieben wurden. Rösele nahm an allen Spielen und Unterhaltungen mehr theil als gewöhnlich. Sie that dies absichtlich, um hinter dem Scheine der Fröhlichkeit und des Leichtsinnes ihre heftige Gemüthsbewegung den Augen der Gaffer zu verbergen; dies gelang ihr jedoch schlecht; und so klug sie auch war, hierin hatte sie sich doch verrechnet; denn ihre Laune hatte etwas Gemachtes und Erzwungenes, und wer halbwegs ein Kenner war, dem könnt' es nicht entgehen, dass ihr das Weinen näher war als das Lachen. In der That flüsterte man sich auch bald in die Ohren, dass zwischen den beiden heute etwas Wichtiges müsse vorgefallen sein. Einige meinten naseweis, es würde nichts anderes sein als ein förmlicher Heiratsantrag von Seiten Gumpels und die Ueberzeugung von Seilen Röseles, dass ihr Vater hierein nicht willigen werde. Jeder legte sich die Sache nach seiner Weise aus, unausgelegt ließ sie keiner und keine, so viele ihrer auf dem grünen Rasen versammelt waren. Als man endlich des Abends gemeinschaftlich den Rückweg antrat, da wäre jeder einzelne gerne vorausgeeilt, um zuerst die wichtige Neuigkeit, die sich nachmittags beim Spazierengehen ereignete, in der „Gasse" zu verbreiten; allein sie standen mit geöffneten Mäulern da vor dem, was sie hier erfuhren. Denn in demselben Augenblicke, als sie ankamen und das Rä'del — denn es war ja wieder Samstag — passierten, sagte Reb Sawel Kornmehl zu Bärl Lederer triumphierend: „Jetzt, Reb Bär, Hab' ich meine „Nekomeh" (Rache) an Euch; und jetzt werdet Ihr sehen, dass ihr unrecht habt; denn Reb Löb Franks Sohn wird sich als Doctor heraussetzcn, und schon in der nächsten Woch' zu Gesund wird er da sein. Ich Hab' g'rad' jetzt bei Reb Löb Frank oben den Brief von Felix gelesen, wo er den Eltern anzeigt, dass er sich dazu entschlossen hat. Jentel hat vor „Simcheh" (Freude) geweint, dass sie ihn jetzt wieder hier bei sich haben wird; denn es ist doch kein Spass das, alle „Beff" (Augenblicke) auf Wien zu fahren. Wenn Jhr's aber nicht glauben wollt, so geht nur selber hinaus und fragt, und Ihr werdet sehen, dass es wahr ist." Wie ein Lauffeuer war die Nachricht im Nu im ganzen Städtchen unter Christen und Juden verbreitet. Wo man hinkam, hörte man von nichts anderem reden als von der großen Neuigkeit: „Der Doctor Felix Frank wird sich als Arzt heraussetzen und wird schon in der nächsten Woche hier sein." Allgemein erwartete man ihn mit Neugierde, sogar mit Theilnahme. Zwei Frauenherzen schlugen ihm hoch erregt entgegen: das Herz der Mutier und das Herz eines liebenden Mädchens. Vermuthnngen. In Löb Franks Hause herrschte begreiflicherweise wieder einmal große Aufregung, so wie vor fünfzehn Jahren, als man den Herrn Blumenthal erwartete. Jentel hat sich den Brief, in welchem Felix seinen Entschluss mitgetheilt, von Löb Frank zweimal vorlesen lassen, um sich zu überzeugen, ob sie richtig gehört, und nachdem die überraschende Nachricht auf diese Weise den Weg zu ihrem Bewusstsein gefunden, dann nahm sie den Brief erst in die Hand, um ihn selbst zu lesen und sich durch das Auge zu überzeugen, ob das Ohr sie nicht getäuscht habe. Es war ganz richtig, es stand da ganz deutlich geschrieben. Deutlich? Ja wohl, was man so deutlich nennt, denn unleserlich war es nicht; aber auch verständlich? Mit den Ursachen, die den jungen Mann zu dem unerwarteten Entschlüsse bestimmten? Bleiben wir bei deutlich, denn es ließ sich an der Sache mancherlei herumdeuten. Felix hatte seinen Entschluss nur so nebenbei, als ob dies von gar keiner Bedeutung wäre, mitgetheilt und hatte sich gerade in Bezug aus diesen Punkt einer so lakonischen Kürze beflissen, dass bei dein Mangel jeden Anhaltpunktes auch jede beliebige Deutung zulässig erschien. Nun galt es aber, sich vorbereiten, denn wenn Löb Franks Sohn nach fünfzehnjähriger Abwesenheit aus der Fremde nachhaus kommt, so ist das keine Kleinigkeit. Wie ein Gast bei Löb Frank bewirtet wird, das haben wir schon einmal gesehen; kann man sich nun beuten, wie, wenn dieser Gast erst der einzige Sohn ist. Als Felix Samstag mit seinem Vater in die Synagoge kam, wiederholten sich an ihm alle jene Ehrenbezeigungen, bereu vor fünfzehn Jahren an derselben Stelle Herr Blumenthal theilhaft geworden. Als er die „Broche" (Segen) über das „Sepher" (die aufgerollte Schrift) machte, sagte Schloime Klatschkopf: „Ich hätt' nicht gemeint, dnss er noch die „Brocheh" machen kann; wer weiß, wie lang er nicht „oile lethoire" (zur Thora gerufen) gewesen ist." Gawriele Stuffer sagte: „Reb Löb mag ihm „Mizwes" kaufen, denn er wird wahrscheinlich nicht ohne „Neweres" (Sünder:) nachhaus gekommen sein." Bärl Lederer aber mei-.ite: „Wer weiß, ob es gar recht ist, auf seine „Brocheh" „O»nen" (Amen) zu sagen, denn man kann doch nicht wissen" — hierbei brach er ab

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