Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1901)
- Issue
- 9 (1.3.1901)
- Date
- 1901-03-01
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 Wien, Freitag Jüdisches Volksblatt 1. März 1901 Nr. 9 Briefkasten. D. S. 8a. Wir bitten um ein wenig Geduld. Robert Goldmann, stml. techn., Wien, 1, Graben 2lX Im 'Interesse des wackeren Schriftführers der „Unitas" constatieien wir gerne, dass Sie mit diesem nicht identisch sind. fcr»Vin.OAAA?«^i^V*-fVVi*i‘i"i* * * * *** *^* * * *“ 1111 * Mittheilrmgen aus dem Pnklirnm. 60.000 Kronen, beträgt der Haupttreffer der Jnvalidend a n k - L o t t e r i e, welcher mit 20"/« Abzug bar ansgezahlt wird. Wir Machen unsere geehrten Leserdarauf aufmerksam,dass die Ziehung unwiderruflich am 23. März 1901 stattfindet. (Die ersten Schwalben) sind die Vorboten des Frühlings. Bevor sie kommen, muss jede Familie daran denken, ihren Bedarf in Schuhen zu besorgen. Die größte Auswahl selbsterzeugter Schuhe in bester Qualität zu den billigsten Preisen findet man stets bei der bestbekannten Firma M i ch e l st ä d t e r, Mariahilferstraße 58, deren Etablissement sich, zufolge des billigen Verkehres, des lebhaftesten ZvWruches aller Gesellschaftsklassen der 20 Bezirke Wiens erfreut^. Jüdischer Uolksmein in Men. Der „Jüdische Volksverein" hat den Zweck, überall dort, wo die politischen und wirtschaftlichen Interessen der Juden geschädigt werden, helfend und schützend einzugreifen, den Geist der Zusammengehörigkeit unter den Juden zu fördern und zu heben und alle Theile zu einem festen Ganzen zu vereinigen. Wer nur einein Funken Gefühl für die politische Drangsalierung, wirtschaftlichen Boycotts und gesellschaftlicher Missachtung, unter denen wir Juden zu leiden haben, hat, muss einsehen, dass unser Verein nur dann Ersprießliches zu leisten vermag, wenn in unseren Reihen das gesammte jüdische Volk steht. Es ist daher nothwendig, dass ein jeder Jude dem jüdischen Volksvereine als Mitglied beitrete. Die Höhe des Mitgliedsbeitrages wird dem eigenen Ermessen jedes Einzelnen anheimgestellt. Anmeldungen werden im Vereinslocal II., Leopoldsgasse 4S entgegengenommen. Der Schlüssel. Erzählung von Eduard Kulke. (Fortsetzung.) „Und ich," sagte der vierte, „hätt' mir die Nas' d'rauf Herunterschneiden lassen, dass aus Gumpel niemals etwas werden wird; er war nicht imstand', das leichteste Blättel „Gemoreh" zu erlernen," worauf jener Bescheidene, den wir bereits kennen gelernt haben, einwarf: ,.Weil Ihr alle nichts versieht. Fall' auf den Rücken, schlag' Dir ein Aug' heraus. Wie kommen die Rüben in den Sack hinein? Es hat schon mehr wie einer kein Blatt „Gemoreh" gekannt und ist deswegen doch ein guter Dorsgeher oder Geschäftsmann geworden. Von Euch wegen dürften nur die „Lamdonim" (Gelehrte) gute „Sochrim" (Kausleute) werden und die „Amrazim" (Unwissenden) könnten sich nachhauj' setzen, und was sollen sie zuhause anfangen? Sollen sie „Gemoreh" lernen? Was wundert Ihr Euch, dass Gumpel auf einmal lebendig ist und wach und dass er reden kann? Hat er „efscher" (vielleicht) kein Herz im Leibe? Oder meint Ihr, dass ein Madel, wie Rösele, nicht imstand' ist, einen aufzuwecken, wenn man schläft, und einem das Maul aufzumachen? Ich wundere mich über alles das nicht; denn ein schön Mädele ist wie eine Zauberei. Man kann sich das gar nicht mit dem Verstand ausdenken, was sie alles in einem Menschen bewirken kann." „Ich wundere mich nicht so sehr über Gumpel wie über Rösele." sagte wieder der erste. „Was findet sie nur an ihm? Der Jung' hat, unter uns gesagt, kein „Tam" und kein „Ram" (keinen Reiz). Noch eher glaub' ich, dass auf sie ein ..Kischef" (Zauber) wirkt, als wie auf ihn; denn sich in Rösele zu verlieben, da braucht man keinen „Kischef" dazu, aber sich in einen solchen Jung' zu vergaffen, das gehlt nicht mit rechten Dingen zu." „Und ich", sagte der zweite, „wunder' mich noch mehr als über beide über Bärl Lederer. Ich weiß nicht, hat er Augen im Kopf oder nicht. Sieht er nicht, was die ganze Welt sieht, oder weiß er, was vorgeht, und lässt es gutwillig geschehen. Wenn einer Bärl Lederer heißt, der doch wie ich mein', auch nicht auf dem Kopf gefallen ist, und eine Tochter hat wie Rösele, die verdienen möcht', einen Prinzen zu bekommen, und um die ich mir den kleinen Finger Herunterschneiden lassen möcht', so ist mir das ganz unbegreiflich, und wenn die Geschichte in „Tausend und eine Nacht" stehen möcht', wo alle Sachen von Zauberern verrichtet werden, so könnt' keiner von Euch sagen, dass sie nicht hineinpasst." „Wenn Gumpel nur kein aufgeblasener Mensch wär', dass er sich einbildet, er selber ist Felix geworden," begann jetzt der dritte, „aber er ist ein abgerissener Narr und meint, gerade, weil es so ist, muss es so so sein und könnt' gar nicht anders sein; er meint, weil Felix nicht mehr da ist, so ist er der erste unter uns, weil er alleweil mit ihm umgegangen ist; er meint, weil Rösele ihn gern hat, so ist er etwas, und anstatt sich mit seinem Glück im Stillen zu freuen, sieht er aus wie einer, der noch stolz ist auf seine gute „Mailes" (Vorzüge). G'rad' als wenn er sich das liebe Rösele selbst erschaffen hätt'!" „Und Ihr mögt meinen und sagen, was Ihr wollt," bemerkte hierauf der vierte, „so sag' ich Euch, dass sie sich doch nicht kriegen; denn was einmal nicht zusammpasst, das passt nicht zusammen. Und Gumpel passt zu Rösele g'rad' so wie ein Strohdach auf Löb Franks Haus. . Ich sag' Euch einmal, daraus wird nichts. Ihr könnt sagen, ich hab's Euch gesagt, und ich werd' Euch einmal daran erinnern!" „Das sind lauter leere Red," versetzte der fünfte, der, wie wir schon früher gesehen haben, gegen diese Angriffe des Neides die Vertheidignng Gumpels übernommen hatte, „ich seh' nicht ein, was Ihr an dem Paar auszusetzen habt, und was Ihr von den beiden wollt. Ich wundere mich ebensowenig über Rösele, wie über Gumpel. Denn gesetzt, der Jung' hat wirklich kein „Tam" und kein „Ram", so macht das gar nichts aus; denn die Lieb' ist blind, wie man sagt, und wenn er in ihren Augen „Chehn" (Gunst) gefunden hat, so braucht inan auch da gar keinen „Kischef" (Zauber) dazu. Gott macht es so, dass dem einen das gefällt und dem anderen ein anderes, und wenn alle Leut' auf der Welt denselben „Guste" (Gusto) hätten und möchten alle dasselbe verlangen, so könnt' die Welt auch keinen „Kijem" (Bestand) haben. Bärl Lederer mag von der Sache wissen, oder er mag auch nicht wissen, das ist alles eins. Ich glaub' aber, er weiß es gut, denn er ist nicht blind, aber er druckt nur ein Aug' zu, um nichts zu sehen; denn Ihr kennt den Mann gar nicht, wie er ist. Wenn Ihr den kennen wollt, so müsst Ihr ihn einmal belauscht haben, wie es mir zufällig einmal geschehen ist, auf dem „guten Ort", auf dem „Kewer" (Grab) von Pessele; wie er da geweint und zu ihr gesprochen hat, als wenn sie noch leben möchte, dass er an Rösele alles das Gute will vergelten, was er ihr nicht mehr hat erzeigen können, weil sie ihm so früh gestorben ist. Das ist auch ein Mensch den man kennen muss; aussehen thut er, wie wenn er einen auffressen wollt', aber er ist im Grund' sehr weich und von Rösele lasst er sich um den Finger Herumwickeln. Gumpel ist auch gar nicht so aufgeblasen und kein so abgerissener Narr, wie Ihr Euch einbildet. Dass er kein Narr ist, das brauch' ich Euch nicht zu beweisen — mir kommt vor, Ihr möchtet gleich auf der Stell', alle wie Ihr seid, solche Narren sein, Euch mit Rösele zu unterhalten. Dass es aber sich für Felix Frank Halten möcht', darin thut Ihr ihm unrecht; es ist möglich, dass er ihm manches nachmacht, was er früher von ihm gesehen, und das liegt in der Natur eines jedenMenschcn, dass man das nachmacht, was einem gefällt. Ich Hab' noch nie von Gumpel gehört oder gesehen, dass er sich mit Felix verwechselt, und deshalb seh' ich auch gar nicht ein, warum sich die beiden nicht kriegen sollen. Ich meine, wenn sie sich vom Himmel bestimmt sind, so werden sie sich kriegen, und dann wird auch ein jeder finden, dass sie zusammenpafsen wie ein Ei zu einer Weinsupp'; denn was einmal „min haschomajim" (vom Himmel) ist, das ist „min haschomajim"!" „Man sieht, dass der „Schames" Dein „Quatter" (Pathe) ist," sagte hierauf wieder der erste, „sonst möchtest Du Gumpel nicht so „verexcusieren". Excuse ist todschad'! Mau hält' nicht gemeint, dass Du so viel reden kannst; ein ganzer Advocat ist an Dir verloren gegangen." In demselben Augenblick erschallt ein höhnendes Kichern, so dass die Jungen alle erstaunt aufblickten. Es war roth Chanele mit den „schikligen" (schielenden) Augen, die das Gespräch von einem Bodenfenster herab belauschte, und die nun nicht weiter die Rolle einer müßigen Zuhörerin fürlieb zu nehmen gesonnen war. Deshalb sagte sie in abgebrochenen Sätzen, denn sie konnte vor Kichern kaum zu Worte kommen, so wie jene Leute, die einen Witz oder eine Anekdote erzählen wollen, aber vor Lachen nicht reden können: „Was meint Ihr denn, Ihr Jungen, wir „Madlech" werden uns von Euch vorschreiben lassen, wen wir gern haben sollen und wen nicht, oder wer uns von Euch am besten gefallen soll? Das heißt sich etwas eingebild't auf seine paar Groschen, die sp einer in der Tasch' hat, und wenn einer zwei Groschen mehr hat wie ein anderer, glaubt er schon, er ist ein vornehmerer Mensch, und ich mein', Gumpel ist auch kein „Schnorrer", und wenn wir ihn vorziehen, so könnt Ihr uns das nicht verwehren/ „Wer red't denn mit Dir, und wer will es Dir wehren," sagte jetzt einer der Jungen, der inzwischen zur Besinnung Zeit gewonnen hatte, „unsertwegen kannst Du dich. in alle Gumpels von der Welt vergaffen; es wird ihn darum keiner von uns „mekane" sein (beneiden). Hast Du das schon gesehen Dein Lebetag, roth Chanele will sich mit Rösele vergleichen. Ein Muster, zweierlei Modell! Warum bist Du da auf'n Boden und guckst zum Dachfenster! heraus? Hast Du ein paar Katzen oben, die Dir die Zeit vertreiben? Oder thust Du „efscher" (vielleicht) gar am heiligen Schabbes die Hasenhäullech zählen? Warum gehst Du nicht spazieren vor'« Thor hinaus oder über die Bruck', wie die andern Madlech? Nur, Du weißt bei Dir „Dein Weiß' (den Grund); Du denkst Dir, es wird sich kein Jung' um Dich kümmern; darum thust Du hier lieber horchen, aber der Horcher an der Wand hört sein' eigene Schand!" „N'weh!" sagte darauf roth Chanele, „schämen sollt Ihr Euch die Augen aus dem Kopf heraus! Ich Hab' in mein Leben schon etwas Größer's gesehen als Ihr seid. Der größte „Parch" (Schäbiger) hat die größte „Gaiwe" (Stolz). Das kommt aber nur daher, weil Ihr alle nicht in die Welt hineinkommt und wisst keine „Benehmung" (Benehmen), mit die Leut' umzugeh'n. Ich bin im Dienst gewesen und Hab' die Welt gesehen und Hab' in Häuser gelebt, wo da kann drinne ein „FerschN (Fürst) wohnen, aber da könnt Ihr Euch eine „Reie" (Beispiel) nehmen, wie „gemein" die noblen Menschen sind. Ich Hab' ein' Haussohn gehabt, der war mir lieber in klein' Finger! wie Ihr alle zusammen, aber durch die ganzen vier Jahr' hat er mich nicht einmal beleidigt." „Wir haben ja nicht mit Dir angefangen," sagte jetzt einer der Untenstehenden beschwichtigend, „Du hast mit uns angefangen. Was geht Dich an, was wir miteinander reden, sorg' Du Dich nicht um uns, so wird Dich auch keiner von uns beleidigen, denn wir denken an Dich das ganze Jahr nicht." Die letzten Worte hat aber roth Chanele nicht mehr gehört, denn in ihr kochte die Galle, und sie gieng, sich zu rächen, und ihre Rache war furchtbar; schon bei den letzten Worten triefte es von den Untenstehenden in Strömen Wassers, und nicht vom reinsten; denn sie bediente sich des Ausschüttbüttels, dessen Inhalt nicht geeignet war, die Schabbeskleider der Jungen mit balsamischen Düften zu erfüllen, und würde sie sich nicht schnell so fest verriegelt und verrammelt haben wie in einer Festung, so hätte keiner mögen in ihrer Haut stecken, was sie für Schläg' erwischt hätte. Mit den vier Schuldigen musste auch ein Unschuldiger büßen; aber das ist der Lauf der Well. Wenn ein allgemeines Unglück, sei es ein elementares oder von Menschen den Menschen bereitetes, hereinbricht, da wird nicht lange gefragt und gesondert, und nach rechts und links ausgewichen. Wen's trifft, den trifft es eben. Rösele und Gumpel hatten keine Ahnung davon, dass sie in diesem Augenblicke die Ursache so ausgesuchter Bosheit waren; denn wenn auch alles mit ihnen beschäftigt war, sie waren mit etwas anderem beschäftigt sie lustwandelten friedlich nebeneinander und unterhielten sich über — Felix. Felix, der abwesende Freund Gumpels, war fast der ausschließliche Gegenstand ihrer Gespräche,, und wenn sie auch von wo immer ausgelaufen waren, sie kamen doch immer auf denselben Punkt zurück. Sie hatten auch genug Veranlassung und innere sowohl als äußere Anhaltspunkte, um dem Gespräch jedesmal eine Wendung, zu geben, die auf Felix hinlenkte. Bald war es ein Baum, unter welchem Gumpel ehemals mit Felix im Schatten gelegen, bald ein zufälliges Wort, das Rösele sprach, und das Gumpel auch einmal hier von Felix vernommen,, bald ein Graben, über welchen sie ehemals zu springen pflegten, bald dies, bald jenes; das Ziel ihrer Unterredungen war nie ein anderes als Felix. Hierbei leistete dem Rösele die inquisitorische Fähigkeit, die sie sich in so hohem Grade angeeignet hatte, vortreffliche Dienste. Sie wusste aus Gumpel alles herauszukitzeln, worüber Aufschluss zu haben ihr wert und wichtig schien, sie wusste ihre Fragen so fein zu stellen, dass sich Gumpel merkwürdigerweise an Sachen und Gesprächen erinnerte, an die er sonst gewiss nie mehr gedacht haben würde, und die nun wieder plötzlich in voller Klarheit in seinem Gedächtnisse auftauchten. „So hast Du also immer seinen „Sechus" (Verdienst) mitgenossen," sagte Rösele lächelnd zu Gumpel, nachdem sich beide auf dem Spaziergange von der übrigen Gesellschaft etwas entfernt hatten, und er bejahte selbstverständlich, „Er muss," sagte Rösele weiter, „ein großer Wildfang gewesen sem und vor dem Lehrer muss er gar keinen Respect gehabt haben." „Ich weiß nicht, wie Respect aussieht," antwortete Gumpel, „gefürchtet hat er sich vor ihm gar nicht, abergern' hat er ihn doch gehabt. Wenn einer auf den Lehrer etwas gered't hat, war Felix der erste, der den Lehrer vertheidigt hat." „Und hat er in seinen Gassenjungereien den andern Kindern kein „Risches" (Böses) gethanfragte Rösele^ „Risches niemals," antwortete Gumpel, noch eher hat er manchmal geneckt, aber er hat's nicht bös' gemeint;, mich aber niemals. Gegen mich war er ganz besonders. Und wissen möcht' ich, wie es gekommen ist, dass er mich so gern gehabt hat und lieber wie alle andern Kinder?" „Das weißt Du nicht?" sagte Rösele, „das will ich Dir erklären. Er hat gesehen, wie sie Dich alle behandeln, und wie sie auf Dir herumtreten, weil Du ein schlechter Kopf gewesen bist, deshalb hat er es gethan." Hiermit hatte sie spielend ein Problem aufgelöst, über welches sich der Lehrer sowohl als die Mitschüler oft. genug den Kopf zerbrochen haben. „Er hat sich Deiner angenommen." fuhr Rösele fort, „denn er muss ein sehr gutes Herz haben." „Wenigstens hat er's gehabt," sagte Gumpel. „Und wenn er's gehabt hat," belehrte ihn Rösele, „so hat er's auch noch; denn das ist nicht wie ein Stück Geld oder so etwas, was man verlieren kann. Wer's einmal hat, kann es ebensowenig verlieren, wie es derjenige erwerben kann, dem es von Natur fehlt. Ich bin auf etwas ganz anderes neugierig, ich trau' mich aber fast gar nicht, darüber zu reden und zu fragen, weil ich mich sürcht', ich könnt' es hernach bereuen; denn oft ist esfür den Menschen besser, er bleibt in Dunkelheit, als dass er hell sieht. Es thut mir aber sehr weh, und ich habe keinen Menschen, den ich mich anvertrauen kann, außer Dir." „Mir kannst Du alles sagen, Rösele, denn was Du mir sagst, ist mir, wie wenn es in der „Thoire" stehen möcht'; das ist mir heilig." „Denkst Dn noch daran", fragte Rösele, „wie Felixnoch vor seiner „Barmizweh" krank gewesen ist?" „Ob ich d'ran denk'," sagte Gumpel, „das war für mich auch eine sehr rraurige Zeit, und wenn Du wüsstest, auf wen ich damals am meisten erbost gewesen bin." (Fortsetzung folgt.)