Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 3 (1901)
- Issue
- 8 (22.2.1901)
- Date
- 1901-02-22
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Wien, Freitag Jüdisches Volksblatt 22. Februar 1901 Nr. 8 Seite 6 Unterstützung zusammen ließen und ihnen keinerlei Theilnahme bewiesen, oft genug das Entgegengesetzte". Die unglücklichen Auswanderer folgten theils Anführern, die ihrer Stellung keineswegs gewachsen waren, theils Lockrufen habsüchtiger Abenteurer. Nur ein Beispiel: Ein Phantast, der eine Flugschrift unter ihnen verbreitet hatte, worin versichert wurde, dass der Sultan in Anatolien rumänischen Colonisten reichlichen, fruchtbaren Boden angewiesen habe, bewog viele, darunter eine Gruppe von 700 Personen, ihr Glück in Kleinasien zu versuchen. Eine junge Frau, die Augenzeugin ihres Auszuges gewesen, schrieb mir am 25. März darüber: „Es ist mir unmöglich, die geistigen Qualen zn schildern, die ich beim Anblicke dieser Unglücklichen erlitten habe, die von Menschenhand vorsätzlich ins Elend gestürzt worden waren. Es war wie ein Vulcan in meinem Inneren, als ick diese Menschen vorbeiziehen sah, auf deren Gesichtern der tiefste Jammer und doch ein großer) fester Entschluss zu lesen war." Ein Theil von ihnen wurde schon an der türkischen Grenze znrückgewicsen, ein anderer gelangte freilich nach Anatolien, stand aber dort ohne jedes Werkzeug zur Bebauung eines unfruchtbaren Bodens da und musste kümmerlich den Rückzug antreten. Nicht besser ergieng es denen, die nach Cypern flüchteten. Die Arbeit in dem sumpfigen Boden, das ihnen ungewohnet, gefährliche Klima. die Mosquito-Plage, welche sie schrecklich mitnahm, und der elende Lohn, mit dem sie sich, vom Hunger gezwungen, begnügen mussten, veranlasste sie bald, der Insel den Rücken zu wenden. Am traurigsten wirkte eine Flugschrift, welche, in rumänischer Sprache abgcfasst und in tausenden Exemplaren gratis vertheilt, gewissenloserweise auf nichts anderes ausgieng, als einer geldgierigen Auswanderungs-Agentur eine hübsche Einnahme zu verschaffen. Mit der größten Verlogenheit wurde hier Canada als ein wahres Goldland gepriesen, in welchem die englische Regierung den Ankömmlingen nicht bloß reichlichen Erwerb, sondern volle Rechte als englische Staatsbürger schenken würde. Diese eine Flugschrift trieb Tausende über den Ocean. Indessen nahm die Alliance israelite, die mit dem Hauptsitze in Paris sich über Europa und Amerika erstreckt, der Auswanderer sich nach Kräften an, und ihre Deputierten beriethen gemeinsam, wohin man mit einiger Aussicht auf günstigen Erfolg den Strom lenken könne. Die Verhältnisse in Deutschland, Oesterreich, Frankreich und England machten eine Masseneinwanderung in diese Länder unmöglich. Die Vereinigten Staaten erschienen als die auf die Dauer einzig mögliche Zufluchtsstätte. Dorthin drängte sich auch die Masse der Auswanderer ohne die geringste Ahnung von dem amerikanischen Gesetze, das die Einwanderung allen solchen Fremden verwehrt, die voraussichtlich der öffentlichen Wohlthätigkeit zur Last fallen würden, oder deren Ueberfahrt von anderen bezahlt worden ist oder die bei ihrer Ankunft von anderen unterstützt werden. Wien war, wie dies in der Natur der Sache lag, die Stadt, in der die Hauptmaste der Emigranten zuerst Station machte. Die dortigen Repräsentanten der »Israelitischen Allianz", die sich bald dermaßen von Auswanderern überschwemmt sahen, dass schon die Aufgabe, den Armen nur auf wenige Tage ein Obdach zu beschaffen, einzig und allein durch das größte Entgegenkommen von Behörden und Privatleuten gelöst werden konnte, hatten die Aufgabe, die Emigranten zu sichten, die kräftigen jungen Männer, die ein Handwerk verstanden oder zur Feldarbeit taugten, auszusuchen und die anderen zurückzusenden. Die Brauchbaren sollten mit Hilfe der deutschen Organisationen nach Hamburg oder Rotterdam geschickt und von da unter dem Beistände der französischen Repräsentanten nach den überseeischen Ländern befördert werden. Botschaft auf Botschaft wurde nach Rumänien gesandt, um vor planloser und übereilter Auswanderung zu warnen, die nur das Elend vermehren würde. Aber keine Warnung fruchtete das Allergeringste; die Bewegung war zu stark, ein Fieber der Verzweiflung hatte die unglücklichen Gemarterten ergriffen: sie wollten fort, wie es auch später kommen mochte. Jeder Tag brachte entweder per Eisenbahn oder per Schiff die Donau entlang hunderte von Emigranten nach Wien, die nach den Hafenstädten weiter befördert wurden. In der ersten Hälfte des Juli 1900 hatte man in Wien täglich 400, in der zweiten Hälfte täglich 1470 bis 2000 Emigranten unter Dach zu bringen und zu versorge». Der letzteren Anzahl Obdach zu verschaffen, war unmöglich: sie schliefen in den offenen Bahnhöfen oder auf freiem Felde. Um diese Zeit traf die Mittheilung ein, dass die New-Aorker Behörde den rumänischen Einwanderern, die niit dem Dampfer »Phönizia" von Hamburg kamen, als paupers (dem Armenwesen Anheimfalleuden) die Landung versagt hätte, und dass dieselben bereits ans dem Rückwege seien. Infolge besten lehnten es die Hamburger Schiffahrts-Gesellschaften ab, rumänische Auswanderer nach Amerika zu befördern, und damit war dieser Weg ganz abgeschnitten. Am 10. Juli wurde aus Rotterdam berichtet: >'Auf Grund des ArbeiterstrikeS ist vorläufig jeder Transport nach Amerika eingestellt/ Und hieran schloss sich eine fast gleichlautende Miltheilung aus Antwerpen. So waren alle .Häfen verschlossen. (Jotsetzung folgt.) Eingesendet. Für diese Rubrik übernimmt die Redaction keine Verantwortung. Löbliche Redaction! Die Unterzeichnete Verbindung erlaubt sich, an eine veri'brliche Redaction das höfliche Ersuchen zu stellen, folgende Erklärung, zu der sie durch einen Vorfall der letzten Tage genöthigt wird, in Ihr wertes Blatt aufzunehmen: Die jüdische akademische Verbindung „Unitas" erklärt, veranlasst durch den Umstand, dass eine der Wiener zionistischen Verbindungen in einem Conflicte eines ihrer Mitglieder mit einem Uniten eine friedliche Lösung verweigerte und auf der üblichen Aue tragung besteht, dass sie nach wie vor eine deratige Austragung zwischen Jüdisch-Nationalen grundsätzlich perhvrresciere, doch, wenn sie dazu provociert werde, der Sache ungehinderten Lauf lasse und jede Verantwortung hierfür ablehne. In der Erwartung, dass eine verehrliche Redaction unserem Ersuchen freundlichst willfahren werde, danken wir für Ihre Liebenswürdigkeit und zeichnen I. A. d. B.-C. techn. Goldmaun ehern. Emmo Loebl dz. Schriftführer. dz. Obmann. Vereinsund7 f Wien. (Verein „Chewra K a d i s ch a" im XVIII. Bezirk.) Der Vorstand der „Chewra Kadischa" im XVIII. Bezirke veranstaltet statutengemäß am Vorabende des 7. Adar, das ist Montag den 25. Februar 1001, um6 Uhr abends im Gemeindetempel, Währing, Schopenhauerstraße 30, eine Seelenandacht für die seit dem Jahre 1881 verstorbenen Mitglieder. Wien. (M a s k e n - R e d o u t e.) Für die Costüm-Masken- Redoute, welche die Ortsgruppe „Mariahilf-Neubau" des „Zion" anlässlich des Purim-Festes am 5. März l. I. in den Sälen des „Hotel Savoy", VI., Mariahilferstraße 81, veranstaltet, gibt sich ein äußerst lebhaftes Interesse kund. Um den geschlossenen Charakter der Veranstaltung zu wahren, werden Karten in beschränkter Anzahl nur gegen Vorweisung einer von einem Comits- Mitgliede gefertigten Einladung ausgegeben. Keine Abendcassa. Das Comitä-Local befindet sich VI., Mariahilferstraße 89 a. W eu. (Israelitische Verkehrsbedienstete.) Montag den 4. März d. I. findet in den Sälen des „Hotel Central" (Wien, II., Taborstraße 8) der I. V e r e i n s - F e st b a l l, verbunden mit Juxbazar und Juxpost statt. Ballmusik: Die vollständige Capelle des k. u.k. Jnf.-R«g. Freiherrv. Pürcker Nr. 25. Das Tanz-Arrangement besorgt Herr Siegfried Kämpf. Beginn halb 9 Uhr. Früher gelöste Karlen 80 Heller, an der Cassa 1 Krone. Gütige Spenden zum Juxbazar werden im Vereins- und Festlocale, wie auch bei jedem Comitä-Mitgliede, welches diese Einladung verabreicht, entgegengenommen und dankend bestätigt. Wien. (Ak ademie.) Wie uns von verlässlicher Seite verrathen wurde, bereitet das eifrige Comitö des literarischen Geselligkeitsvereiues jüdischer Mädchen „Moria" für die am 24. Februar im „Hotel Central" stattfindende Purim-Feier seinen Gästen eine schöne Ueberrafchung. Die Purim-Geschichte wird vor den Augen des voraussichtlich zahlreich erscheinenden Publicums in Wort und Bild entrollt werden. Wien. (General-Versammlungen.) Am 3. Februar fand die General-Versammlung der Sckiffschule „Adaß Jisroel" statt. Der Obmann Herr B. Schiff begrüßt die Versammlung und speciell die Vertreter der Cultusgemeinde Herren Dr. Alfred Berger und Marcus Spitzer. Der Rechenschaftsbericht, der von der gedeihlichen Wirksamkeit des Vereines auf allen Gebieten des jüdischen Pflichtenkreises: Lehre, Cultus, Wohlthätigkeit und besonders Kaschrus - Institutionen wird genehmigt und die statutarisch austretenden Herren: Ph. Back, Marcus Bon di, Leopold K o h n, Wilhelm Kritzler. Ignatz Lunzer und Aron Weil werden einstimmig wiedergewählt. — Am 17. Februar fand die General-Versammlung des Vereines „Thorah Ez Chajim" iSchiffschul-Beth-Hamidrasch) statt. Herr Obmann Ph. Back eröffnet die zahlreich besuchte Versammlung und begrüßt den Vertreter der Cultusgemeinde. Herrn Dr. Alfred Berger, Ehrenmitglied des Vereines. Der Rechenschaftsbericht wird unter Anerkennung der segensreichen Thätigkeit des Vereines genehmigt und die austretenden Herren: Adolf Bern selb, Wilhelm Kritzler und Ignatz Lunzer mit Acelamation wiedergewählt. In beiden General-Versammlungen wurde der Religionsschule der „Adaß Jisroel" in wärmster Weise gedacht. Wien. (Humanitärer Geselligkeits-Verein „R udolfsbund".) Dass es ein glücklicher Gedanke war, den der humanitäre Geselligkeits-Verein „Rudolfsbund" hatte, den ersten Leopoldstädter Lumpenball zu arrangieren, das bewies der massenhafte Besuch, den dieses Fest aufwies. Schon lange vor Beginn des Festes musste die Abendcassa gesperrt werden, da der Saal kaum die eingelassenen Personen fassen konnte. Ein Wogen und Lärmen erfüllte den Saal, unwillkürlich griff man öfter nach Uhr und Kette, um zu sehen, ob sie noch da seien — die unverfälschtesten Lumpentypen erfüllten den Saal — die ausgelassenste Lustigkeit — echte Faschingslaune — herrschte, ohne dass die ihres Amtes streng waltenden Ordner auch nur einmal ihre Function hätten ausüben müssen. Der vom Tanz-Arrangeur Gottfried Weiß zusammengestellte Lumpenzug entfesselte Lach- und Beifallsstürme, wie sie der „Bayrische Hof" wohl kaum je erlebte. Voran fuhr ein „Radfahrer im Jahre 2000" (Gustav Pollak), welchem das musikalische Lumpen-Quartett Therway vom Kaiserjubiläums-Theater folgte, dann folgten die verkrachten Sportsleitte in einem Automobil (18 Personen unter Führung des Herrn L e p p a), ein „gefährlicher Raubschütze", beladen mit einem Hirschen, Hasen und Geflügel (Herr H a s m a n n), gefesselt geführt von einem Förster (Herr W i p l a ch a), eine „Brandlegerin und Kräutersammlerin" (Frl Kribala), geführt von einem Nachtwächter (Herr Anton Hofer), „Krach 1873" (Herr M. P ö ck), unzählige Gruppen und Einzelntypen, als Blumenmädchen, „schöne Otero", Burgmusik-Begleiter, Drascheseldgigerln rc. rc. Während der Ruhepause erheiterte das Lumpen-Quartelt Therway das Publicum durch seine komischen musikalischen Vorträge. Preise erhielten die Damen Frl. R o t t e n st e i n (1. Preis, eine goldene Damenuhr), Frl Gisa S t i a ß n y (2. Preis, eine silberne Damenuhr), Frl. Schuster (3. Preis, ein goldenes Armband), die Herren Förster, W i p l a ch a, Max Pöck, Geidusche k, B i c i d e r, Reiter, S o n n e n f e l d. Die drei Gruppen-Preise wurden zuerkannt: 1. Preis 2000 Heller in barem (zwei Säcke ü 1000 Heller) dem Wildschützen und Förster, 2. Preis 1000 Heller der Automobil-Gruppe, 3. Preis (500 Heller der Brandlegertn und dem Nachtwächter. Lumpen-Ansichtskarten fanden reißenden Absatz. Die Musik des Infanterie-Regiments Nr. 84 spielte unermüdlich bis in die Morgenstunde; im Club-Cafö „Orient" wurde weitergelumpt. Die Lumperei führte dem Bekleidungssonds dieses Vereines ein nettes Sümmchen zu. Przivoz. (C o m m e r s.) Sonntag den 3. März l. I findet in den Saalloealitäten „Zum Kaiser von Oesterreich" (David P l a c z e k) ein G r ü n d u n g s - C o m m e r s mit anschließendem Tanzkränzchen statt. Anfang 8 Uhr abends. Enträe 2 Kronen. Familien-Kaiten (3 Personen) 4 Kronen. Musik: K. u. k. Jnf.-Reg. Nr. 1. Nur geladene Gäste. Wegen Raummangels musste die dieswöchentliche Fortsetzung des Romanes »Der Schlüssel" unterbleiben. JULIUS MEINL Kaffee -Import WIEN-BUDAPEST-BRÜNN CENTRALE: WIEN, l., FLEISCHMARKT 7 FILIALEN IN WIEN: ILToborsIrcsse 2 6 ill.LandslTasse Haupt-strasse ‘11 IV.Wiedener Hauplstrasse 16 VI.Meric.hilforsrrasse 31 VILWcusfifl-gcsse 23 Vli. Maria hi iferslrasse 112 SarvihenrjüsrG "12 X.Hirrhergcrslrasse 17 Aii.SL-hnnbrurmersl-rasDS 261 XVII. Harnalser-Linie cnadtbahn-Viaducr 86 XV111. W ähninoein—Linie Sledtbcihn~Vw dyc}• III IW Kücherrinlauf. Dr. M. Lewin: „Wo wären die 10 Stämme Israels zn suche»?" Nach Quellen dargestellt. Frankfurt a. M., 1901. I. K a u f m a n n. Vom Verlage „Tuschia" in Warschau: „Kindergarten." Hebräisches Lesebuch von S. Berman (Petrikow, 1900.) — „Hebräische Grammatik." Von S. D. Luzatto bearbeitet von A. Kakane. (Warschau, 1900.) — "D*Tin *133» Roman von I. B e r s ch a d s k y. U«entgeltliche Stellenvermittlung des Handelsangeftellten-Vereines „Emunah" in Vrünn. . (Den P. T. Chefs steht diese Rubrik unentgeltlich zur Verfügung.) Neueste Uaean;en-Kiste: (Sämmtliche Offerte sind an den Verein zu richten.) (Die Bewerber werden ersucht, jedem Offert eine 10 b.Marke, behufs Weiterbeförderung bcizuschließen. Uhrmacher, mit 60 Gulden Monatsgehalt, selbständigem Arbeiter und Verkäufer, Mistel. Commis, Seide, Wien. Commis, Manusactur, Lundenburg. Auslage-Arrangeur, Manusactur, Bielitz. Mehrere Comptoiristinnen, deutsch, böhmisch. Commis, Spezerei, Pardubitz. Commis, Galanterie, Wien. „Als Stütze der Hausfrau" wird ein anständiges Mädchen (kann auch aus Rumänien sein), der deutschen und französischen Spracke mächtig, für Eger gesucht. Comms der Spezereibranche für Miste! gesucht. Mehrere jüdische Goldarbeiter werden gesucht. Praktikant, Uhrengeschäft, Mistel. Zwei Praktikanten der Spezereibranche werden ausgenommen. Anträge unter „A. H. 3a". Praktikant der Lederbranche wird ausgenommen. Anträge unter „E. N." Tüchtiger Reisender der Herren- und Damen-Confectionsbranche, der bereits in Mähren, Schlesien und Böhmen mit Erfolg gereist hat, wird ausgenommen unter „S. P.". Lehrerin (Jüdin, Zionistin bevorzugt), der deutschen und französischen Sprache mächtig, die auch Piano unterrichtet, wird gesucht unter „A. B.". SteUen-Grsuchc. Tüchtiger Fleischergehilfe, der deutschen und böhmischen Sprache mächtig, sucht passende Stellung. Anträge unter „Levitns". Comnus der Spezerei-, Eisen-, Colonial- und Farbwarenbranche, 17'/, Jahre alt, deutsch, böhmisch, mit schöner Handschrift, in sämmtichen Comptoir-Arbeiten versiert, sucht paffenden Posten. Gütige Anträge unter „Schön". Commis der Manusactururid Kurzwarenbrauche, beider Landessprachen mächtig. Gütige Anträge unter „Tandler". Buchhalter oder Comnus unter „I. F.". Comptoirist, junger Mann mit ichöner Handschrift, sucht Posten in beliebiger Branche in dieser Eigenschaft unter „B. S.". Conunis der Colonial-, Eisennnd Liqueurbranche sucht Stellung. Gütige Anträge unter „Pollack". Tüchtiger Spengler, der in der Montage von elektrischen Leitungen und in der Eindeckung eomplicierterer Art (Kirchenbücher, Thurmdächer, Kuppeln) bewandert ist, sucht Posten. Geneigte Anträge unter „Zansner". Comptowift, absolvierter Handelsschüler, sprachenkundig, Stenograph, guter Correspondeut, mit vorzüglichen Referenzen, sucht per sofort Stelle bei bescheidenen Ansprüchen. Anträge unter „Selbständiger Arbeiter". Commis der Tuchbranche sucht Posten für Reise und Lager. „G. 9". Kurzwaren-Commis sucht Posten unter „Gubath". Tüchtiger Comptoirist, absolvierter Schüler der höheren Handelsschule, sucht Posten. Als Comptoirist sucht absolvierter Schüler der höheren Handelsschule Stelle unter „H. Munk". Galanterie- und Kurzwaren-Commis sucht Posten unter „Schlesinger". Commis der Manufacturwarenbranche, tüchtiger Verkäufer sucht Stelle unter „Fiedler". Commis der Spezereibranche, tüchtiger Verkäufer, sucht Stelle. 789516