Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 2 (1900)
- Issue
- 13 (30.3.1900)
- Date
- 1900-03-30
- Page
- Seite 7 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. Wien, Freitag Jüdisches Volksblatt JO. März 1900 Seite 7 Briefkasten. Wir ersuchen alle auswärtigen Leser uufercs Blattes, insbesondere die Herren Gemeindefnnetionäre, uns Nachrichten ans dem Gemeinde- und Vcreinsleben der dortigen Jndenschaft zn geben. Wir wollen nach Thnnlichkeit Honorar dafür zaylen, in jedem Falle aber die Kosten ersetzen. Besonders vortheilhaft wäre es, wenn man nns die antisemitischen Localblätter, welche Angriffe gegen die Inden bringen, znsenden würden. Auch die Bekanntgabe antisemitischer Firmen, welche jüdische Kundenkreise haben, tväre sehr erwünscht. I. S. in W.-N. Besten Dank unb Grus;. I. N., N. Wir veröffentlichen die Sitzungseinladungen und sonstige 8Lnndn;achungen der Wiener Cultnsgemeinde gratis. ' A. S. D. Ihren Brief haben nur erhalten. In wenigen Tagen iverden wir ihn beantworten. B. G. Aber, verehrter Herr, Sie sind sehr naiv, wenn Sie glauben, die Herren Inserenten kennen die Blatter nicht, in denen sie inserieren. Sie wissen alle sehr gut, dass der „Figaro" antisemitisch ist. Das geniert sie aber gar nicht. Im Gegentheil! In jüdischen Blättern inserieren die meisten dieser 2eute gar nicht. Aehnlich ist es mit den Antisemiten, die Juden verkaufen. Z. B. der Herr Georg S ch i ch t, der auch ein Antisemit ist und ausende jüdischer Kunden hat. Der Cafetier Thomas H a b e r st r o h, IX., Scveringasse, der, wie Sie sagen, auch jüdische Blätter anfliegen hat, aber' als strammantisemitrscher Candidat für die Personal-Einkommensteuer-Schätznngscommission ausgestellt wurde, kennt aber die Inden. Sie gehen und kommen doch zu ihm. Ebenso ist's in der Provinz. ES liehe sich darüber sehr viel schreiben, diese Zustände können aber nur allmählich gebessert werden. An uns soll es nicht fehlen. Jedermann kann in dieser Beziehung unbedingt auf uns rechnen, Nur müssen wir Gesinnngsgenossen haben, die helfen. I. W. in L. Besten Dank. Ist, wie Sie sehen, verwendet worden. Herzl. Dank. A. A, hier. Freundlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Sie finden den Fall besprochen. Solche Gesinnungslosigkeit kann nicht scharf genug gebrandmarkt werden. B. W. S„ Berlin. Möchten Sie uns nicht den Titel der Einsendung nennen? Wir wissen uns an kein Mannscript von Ihnen zu erinnern. Den Stoff für Osternummer müssten wir erst prüfen können. Vielleicht senden Sie uns das Manuskript ein. S. H., Krakau. Das Manuskript ist Ihnen bereits zugesandt worden. Emil S. in F. Wird geprüft werden und, wenn es tauglich ist, demnächst zum Abdruck gelangen. Besten Dank. - Restaurant L. Berger II., Lilienbrnnng. 9 W8 1* Weiss- und Rothwein T„ in Oedenburg mit (Herchsoher) der auth. orth. Uultusgemeindo mit Unterschrift des Uhrw. Rabbiners H. Grlinwald, bringe ich von IS kr. per Liter aufwärts zum Ausschank. Sendungen, wenn selbe früher best llt. werden spesenfrei zu gestellt. •‘•j'cjrvicEQaKnu^nri.TnrsucmunBxraraMa&aGasaKaaK JÜDISCHER VOLKSVEREIN. Mittwoch den 4. April I960, 8 Uhr abends, findet im Vereinslocale, II., Haasgasse 8 (Untere Augartenstr. 19), ein freier JtHscussions-Stßend statt, zu dem sämmtliche Mitglieder und auch Gäste eingeladen werden. Tagesordnung : „Die allgemeine Lage des Handwerkerstandes". Referent Herr Dr. Paul Weisengrlln. Mit anschliessender freier Discussion. Die Mitglieder worden ersucht, sich an diesem Diskussions-Abende recht zahlreich zu betheiligen und in ihren Bekanntenkreisen fleissig zu agitieren. Die Vereinsleitung. Olavierhandlung J. Saphir I (80) WIEN, IE, Praterstrasse 23. i Magnetische Behandlung naturyemässes Heilverfahren, vorzüglich bewahrt gegen acute und clironiHche, selbst veraltete Krankheiten, insbesondere Gicht, Rheumatismus, Neurasthenie, Nervosität, Nervenschmerz, Lähmungen, Krämpfe, Kopfschmerz, Migräne, Schlaflosigkeit, Herz-, Magen, Darm-, Lungon- und!• rauonkraukhoiton, Geschwüre und DrUsonschwellungon, sowie EntkrüfLungszuslämle aller Art, in der Ordinations-Anstalt des Dr*. 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