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Jüdisches Volksblatt · 1900-02-23 · 8 (23.2.1900) · p. Seite 7

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
2 (1900)
Issue
8 (23.2.1900)
Date
1900-02-23
Page
Seite 7 (sequence 10)
Language
German
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Nr. 8 Wien, Freitag Jüdisches Volksblatt 23. Februar 1900 Seife 7 trägt <> Kronen per Jahr. Zur Herbeischaffung des nöthigen Capitols werden Schuldscheine;'i 10 Kronen, für welche der Verein haftet, ausgegeben. Die Vereinleitnng erlaubt sich daher in Anbetracht dieses so schönen und wichtigen Zweckes a» die Wohlthätigkeit der OKanbensbrnder zu appellieren, und bittet, diesem so uörhigen Vereine beizutreten oder aber die rückzahlbaren Schuldscheine zu zeichnen. Anmeldungen werden dankend beim Obmanne des Vereines Wolf I a u l u s, II., Herminengasse Nr. 3, entgegeng 'iivmmen. Indem wir im Vorhinein u. s. w. Hochachtungsvoll Jsr. Hilfs- und Darlehens-Verein „Jeschnah" Wien, II.. Große Sperlgasse 21. Briefkasten. An alle P. T. Einsender. Wir bitten dringendst, alle für das „Jüdische Volksblatt" bestimmten Einsendungen nur an die Redaktion zu adressieren, ohne Hinzufügung von Namen einzelner Persönlichkeiten. ES werden durch namentliche Adressierung oft unliebsame Verzögerungen hervorgerufen, für welche wir keine Verantwortung übernehmen können. Wir bitten darum nochmals, Briefe für Redaction oder Administration nur an diese zu richten. I. E. Sie schreiben: In Ihrem geschätzten Blatte vom 16. d. M. wird von einem geraubten Kinde, das im Kloster zu Krakau zurückbehalten wird, erzählt. Vater und Mutter wissen nicht, was sie thun sollen. Man versuche, einem Hunde, einer Katze, einem Wolfe ein Junges zu rauben. Nur das Rind lässt ruhig das Junge wegführen, uin Kälberbraten zu bereiten. Gibt es denn in Krakau keine Stöcke, keine Prügelstangen? Gibt es unter den Inden dort lauter feige Memmen, die nicht den Mmh haben, über die Mauer zu steigen, um ein geraubtes .Klub zu befreien '! — Ja, Sie haben leicht reden! Schauen Sie sich erst einmal die katholische Stadt Krakau an, dann werden Sie anders denken. Die Worte des galizischen Landsmann-Ministers besagen deutlich, welche Macht hinter den Klostermauern wohnt. §8. Wien. Wie Sie sehen, verwendet. Beiträge aus dein Leserkreise sind uns stets willkommen. R. F., Halicz. Wir bitten, uns Ihre Arbeiten einzusenden. Cr ist uns immer erfreulich, zit wissen, dass Freunde des Blattes sich in uneigennütziger Weise zur Verfügung stellen. Vorläufig besten Dank. Das verlangte Exemplar ist bereits an Sie abgegangen. A. B., 2leb. Wie.Sie sehen, verwendet. Einen Bürstenabzug abzusenden, war wohl nicht nöthig. Die verlangten Exemplare sind an Sie abgegangen. Dank und Gruß! Dr. E., Ung.-B. Wir denken, das Capitel über die Predigten wäre erschöpft. Ihr Urtheil mag in manchen Fällen zutreffen; gewiss schwebt Ihnen ein solches vor. Aber warum gleich den ganzen Stand zu verdonnern, das gebt doch nicht an. Darin liegt jene gewisse Ueberhebung, die ivir in unserer kurzen Einbegleitung des letzten Artikels meinten, und die den Rabbiner bisher nie sicher werden ließ. Es soll ein Stand nicht immer den anderen lehren, sondern bei sich anfangen. Wir denken, dass dann die Rabbiner auch anders handeln werden. Also lassen wir vorläufig das Thema, das sehr heikel ist. Ein Jude. Wenn Sie uns etwas zu sagen haben, ob angenehm oder nicht, dann nennen Sie zuerst Ihren Namen. Was würden Sie denn sagen, wenn jemand zu Ihnen käme und, ehe er sich vorgestellt. Ihnen Grobheiten sagen würde? „Das ist eine Lümmelei", würden Sie sagen, nicht wahr? Wir sind duldsamer, wie Sie sehen, obzwar eine Redaction auch kein Wirtshaus ist., Also nichts für ungut; sobald Sie Ihren Namen nennen, räumen wir Ihnen gerne das Recht der Kritik ein, auch wenn sie uns selbst treffen sollte. Pf., Tarnow. Der Redacteur des Blattes hat vorläufig einen Urlaub an getreten. Sobald dieser zu Ende ist, werden Sie die gewünschte Ankunft erhalten. A. M., Breslau. Sie erhalten briefliche Mittheilung. L. H., Krakau. Brief an Sie ist abgegangen. A. W., Eibenschütz. Ihr Gedicht wird Verwendung finden, wenn Sie uns gestatten, kleine nothwendige Veränderungen vorznnehtnen, welche der Glätte der Reime zuhilfe kommen. Die Wahrheit. Wir können über Aufnahme eines Artikels erst entscheiden, wenn wir denselben gelesen haben. Im Principe haben wir gewiss nichts gegen Ihr Vorhaben; wenn die Artikel in be» Rahmen des Blattes passen, werden wir sie gerne bringen. Also senden Sie freundlichst ein. JÜDISCHER VOLKSVEREIN. Mittwoch den 28. Februar 1900, 8 Uhr abends, findet im Vereinslocale, II., Haasgnsse 8 (Untere Augnrtenstr. 10), ein freier tyiscussions-Slßend statt. — Tagesordnung: „Wirtschafts- und Rechtsleben der Juden im XVI, und XVII. Jahrhundert". — Referent Herr Isidor Bauch. Mit anschliessender freier Discussion. Hiezu werden sämmtliche Mitglieder eingeladen. Gäste, auch Damen, willkommen. Die Vereinsleitung. Privat» Handelsschule PORGES WIEN, I., Fleischmarkt 10. ieparat-)\blheilurig fflr Herren nnd Dairion in getrcnnton Curdon, die durch Alter, Stellung, Vorbildung und Beschäftigung dir Schule on trllckl sind. Gründliche Ausbildung filr des Banknnd Warenfach. Der Unterricht wird durch persönliche Unterweisung erthoilt. Vorbereitung für BankprUhingen. Knaben-Pensionat Porges Wien, I,, Fleischmarkt 10. Kaffeeu. Thee- Versandt-Haus KARL PERLES Wien, XVI., Gnmdltelngdffe Nr. 61, offeriert : ff. fl. \ Kilo feinst GSantofc Kaffee, roh 1.14), gebrannt 1.80 „ „ „ Rio-lavö- „ 1.25. „ 1.48 „ „ Jamaika^ „ 1.50, „ 1.73 . Perl- .. .. 1.30, 1.53 „ ,, „ Portorico- „ „ 1.60, „ 1.90 „ „ „ Liberia- „ „ 1.50, „ 1.73 (Hlcfeitbofjneitf Zwei beliebige oon diesen aaqcfrtbrtcu Sorten eignen sich n!s Mischung und geben den feinsten, kräsngstcii. aromatischen Kaffee. \ Kilo garantiert echter Lnlt.rn-Feigcnkaffee . . 33 kr. „ „ Malzkaffes.. ... 30 kr. 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