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Jüdisches Volksblatt · 1899-12-15 · 44 (15.12.1899) · p. Seite 4

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
1 (1899)
Issue
44 (15.12.1899)
Date
1899-12-15
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 Wien, Freitag Jüdisches Volksblatt 15. December 1899 Nr. 44 einen W ah l- 1' i d e s, im 16. Jahrhundert. Der Bortragende verstand es, durch seine interessanten Ausführungen die Aufmerksamkeit seiner Zuhörer bis ans Ende seines freien, eine Stunde währenden Vortrages rege zu erhalten und erntete derselbe am Schlüsse reichen Beifall. Leipnik. hB e k l e i d n n g armer jüdischer Schulkinder.) Wie seit einer Reihe von Jahren, wurden auch Heuer säiinntliche arme jüdische Schulkinder durch den Verein „Malbisch-Arnmim" mit warmen Kleidern und Schuhen betheilt. Von einer bei ähnlichen Anlässen üblichen prunkvollen Feier wurde für immer Umgang genommen, da es der jüdischen Art, Wohlthaten zu erweisen, besser entspricht, wenn dies in aller Stille geschieht, welcher Meinung des Oberlehrers und Schriftführers des genannten Vereines sich auch alle anderen Mitglieder des Ausschusses anschlossen. Wodttian. (Freisinniger Dank.) Unsere beliebten Exportartikel Karpfen und Zwiebeln erfuhren in jüngster Zeit eine Bereicherung durch Gründung eines Antisemiteublattes, das, von einem Hetzpater redigiert, vom bischöflichen Consistorium in Budweis subventioniert, über die Gemarkungen unserer Stadt sich bemerkbar macht. Ausgerüstet mit der jetzt beliebten Reclame-Vignette: Gesellschaftliche Aechtung, wirtschaftlicher Boyeott und Ruin der Inden, züchtet es die zur Erreichung dieses Zieles und zur Verbreitung der Antisemitenseuche unentbehrlichen Giftbacillen der Lügen, Entstellungen und Verleumdungen. Unter seiner Flagge trat auch der ganze antisemitische Heerbann bei den jüngst durchgeführten Gemeindewahleu auf den Plan. Ihm den Sieg vom Munde gerissen zu haben, ist das Verdienst der Judenwähler; denn im zweiten Wahlkörper entschieden die Judenstimmen zugunsten der sogenannten „Freisinnigen". Diese dankten den wacker agitierenden Mitbürgern jüdischer Confession damit, dass sie dem einzigen jüdischen C a n d i d a t e n Fußtritt versetzten n n d ihn a u s der liste meuchlings st r i ch e n. B o h o m i c a null a f i d e s! Jeder fühlende Jude empfindet den Backen streich und weiß, dass sein unpolitisches Verhalten nicht nur den Hess der Gegenpartei noch mehr erweckt, sondern dass er durch Aufgeben der Selbstachtung die Verachtung derer genießt, denen er in den Sattel hilft und denen er sich in maßloser Verblendung aubiedert. Noch immer hat das Festhalten und Hochhalten der Stammeszugehörigkeit und die Ausübung echt jüdischer Tugenden die Achtung selbst der verbissensten Gegner hervorgerufen. Einen Beweis lieferte hierfür die am 5. d. M. zu Grabe getragene edle Frau Franziska G r ü n b e r g e r, deren ganzes Leben und Wirken ein Kiddusch Haschern war. An der Seite ihres, an Herz und Sinn ihr gleichenden Gatten war ihr Haus ein Pilger- und Sammelort aller Armen und Dürftigen, die stets offene Thür und Hände fanden. Das Leichenbegängnis war eine imposante Kundgebung der Trauer der gesarnmteu Stadtbevölkerung. Ihr war die Verehrung und Achtung nicht versagt, wiewohl ihre Werke von jedermann als der Ausfluss ihrer jüdischen Gesinnung erkannt wurden. Möge jedem nach Achtung schmachtenden Glaubensgenossen der Wandel dieser Edlen vorschweben! Czernowitz. l Makkabäer-Feier.) Die jüdische akademische Verbindung „Z e p h i r a h" veranstaltete Samstag den 9. December in den Sälen des Turnvereines zur Feier des Gedächtnisses der Helden kämpfe der Makkabäer einen Commers, dem sich ein Tanzkränzchen an schloss. Die mächtig großen Säle waren von einem distinguierten Publicum dichtgefüllt. Besuch, Arrangement und Stimmung übertrafen alle Erwartungen. Das in jeder Beziehung gelungene Fest war ein deutlicher Beweis, dass diese Verbindung trotz ihres kurzen Bestandes und der zahlreichen Anfeindungen sich einen würdigen Platz in der hiesigen jüdischen Gesellschaft erkämpft hat. Der Commers wurde in solenner Weise vom Präses zur. Diamant eröffnet. Die Festrede hielt zur. K i n s b r u n n e r, der die heutige Lage der Juden mit der zur Zeit der Makkabäer verglich und zum Schluffe kam, dass heute der Judennoth zu steuern nicht der kühne Opfermüth der Makkabäer nothwendig wäre. Es sprachen ferner Rabbiner W e i ß, Dr. S ch i f t e r, techn. Reisberg, Dr. M e n c z e l, gur. Picker. Mit Absingen des Makkabäerliedes schloss der imposante und erhebende Commers. Unter den Klängen der Militärmusik wurde jetzt das Kränzchen eröffnet, das bis in den grauenden Morgen währte. Bei der ersten Quadrille tanzten 120 Paare. — Dieselbe Verbindung hat den Reichsraths- Abgeordneten von Czernowitz, Dr. Strauch er, für sein tapferes und erfolgreiches Eingreifen in der Ritualmorddebatte im Abgeordnetenhause zum E h r e n b u r s ch e n ernannt. das Bureau des Deutsch-Israelitischen Gemeindebundes an sämmtliche jüdische Gemeinden Deutschlands, sowie an sämmtliche wichtigeren jüdischen Institute und Bereinigungen Frage bogen verschickt, um das Material für einen im April k. I erscheinenden Nachtrag zum XIV, Jahrgang des „Statistischen Jahrbuches" zu beschaffen. Berlin. (Z u m L a z a r tt s - I u b i l ä u in.) Hier hat es einen sehr guten Eindruck gemacht, dass Kaiser W i l h e l in dem Professor L a z a r n s aus Anlass seines 50jährigen Doctor- Jubilänms den Kronenorden 6. Classe verliehen hat. In der Epoche des Antisemitismus ist jede Auszeichnung eines Inden, besonders solcher, die sich ans wissenschaftlichem Gebiete Verdienste erworben haben, wohl imstande, mehr nach außen als nach innen zu wirken. Die Berliner Gemeinde rechnet es sich zur besonderen Ehre an, dass der Kaiser daran gedacht hat, einen ihrer CultuSmitglieder, den jüdischen Gelehrten Lazarus, zu decorieren. Karlsruhe. (D i c Inden in Bade tt.) Das soeben erschienene neue statistische Jahrbuch des G roßherz ogt Hunts Baden bringt interessante Ziffern aus der Berufsstatistik. Darnach sind unsere Glaubensgenosseu, welche [•5% der Bevölkerung Badens bilden, an den einzelnen Ausland Berliu. (Makkabäer- und C h a n u k a - F e i e r.) Die jüdisch-nationale Idee macht auch hier in der Stadt der Assimilation bedetttende Fortschritte. Will man das auch noch nicht „officiell" verkünden, so geht es doch aus den in den „jüdischen Literaturvereinen" und sonst veranstalteten Vorlesungen über jüdische Geschichte und Literatur unzweideutig hervor. Ganz besonders war dies in der Chanuka-Woche zu bemerken, in welcher fast sämmtliche hiesigen jüdischen Vereitle Feierlichkeiten veranstalteten, bei denen über „die Siege" der Makkabäer rc. gesprochen tvurde. Selbst in „Judas Tochter" und „Alex- und Ottilie-Stiftung" fanden Chanuka-Feste statt. Beachtenswert ist hierbei, dass die meisten das Nationale mit der Wohlthätigkeit zu verbinden wussten. Viele arme Kinder wurden bei dieser Gelegenheit bewirtet und bekleidet, wodurch die Bedeutung der Chanuka-Feier eine bleibende Erinnerung in den jungeu Gemüthern zurücklässt, die nur förderlich auf die jüdisch-nationale Sache wirken kann. Berlin. (Zur S t a t i st i k der Juden in Deutschland.) In der letzten Woche des November hat großen Berufsgruppeu folgendermaßen betheiligt: in der Landwirtschaft mit 0°1"/„. in der Industrie mit 0*6%» im Handel mit 8'6 %, im Beamteuthum mit 1'1%, in den häuslichen Dienstleistungett mit 0'8"/,„ ohne Beruf endlich bei den Männern, bei den Frauen 2'9Vo. Angehörige ohne hauptberufliche Thätigkeit sind Juden 1'8 % der Gesammtziffer. Wir sehen mithin in Baden die Neignug der Inden zum Handel zur Zeit noch schärfer ausgeprägt als in den anderen Bundesstaaten. Ebenso ist die Zahl der berufslosen Angehörigen hier größer als sonst im Deutschen Reiche. Die Ziffern für die Bertheiluug der badischen Israeliten unter die verschiedenen 'Berufe lauten ohne Vergleich mit den Andersgläubigen wie folgt: von 1000 Israeliten widmen sich der Landwirtschaft 7, der Industrie 68, dem Handel 250, dem Bearntenbernf 25, den häuslichen Diensten 1Z; ohne Berns sind 85. berufslose Angehörige 552. Bei unseren Glaubensgenossen muss also jeder Erwerbsthätige noch l3/.,, dagegen der Protestant nur 11/„, j ber Katholik nur „ Personen ernähren. Diese Ziffern! geben dasselbe Bild wie die ersten, nur vielleicht noch deutlicher. Paris. (D e r A u t i s L m i t i s m u s in A l g i e r.) Seit die gegenwärtige Regierung den „Reinigungs-Process" ausgenommen, hat nicht nur hier in Paris, sondern auch in Algier der Autisemitismns rapide Schritte nach abwärts gemacht. Bei der am 26. November stattgefundenen Ersatzwahl für die Finanzdelegativn siegte der Republikaner Delamore it 360 Stimmen gegen 256 Stimmen, welche der Candidat B r o u s s a i s, ehemaliger Präsident des Generalrathes, erhalten hat. So ein Wahlsieg war vor kaum einem Jahre gar nicht denkbar! Im antisemitischen Lager macht sich diese ihre Niederlage auffallend bemerkbar. Bukarest. (Gegen die Hausierer.) Die hiesige Handelskammer hat einen Beschluss gefasst, welcher den Hausierhandel in Rumänien ganz unmöglich machen nnd den armen Inden die letzte erlaubte Beschäftigung wegreißen wird. Dem gefassten Beschlüsse zufolge ergieng von Seiten der Handelskammer ein Gesuch an die Polizeipräfecten, sie mögen jeden Hausierer verhindern, seinen Berufszweig auszuüben, und au die Wirte der Kaffeehäuser, Restaurationen, Bierhalleu rc., sie mögen den Hausierern den Eintritt in ihre Locale verwehren. Nicht genug an dent, erließ sie einen Anfrnf an sätnmtliche Bürgermeister der Städte Rumäniens, sie mögen die Waren, welche ihre, der Bürgermeister, Agenten den Hausierern abnehmen, letzteren nicht zurückerstatten; selbst dann, wenn der Richter den betreffenden Hausierer freisprechen sollte. In diesem Falle sollen sie appellieren und die Herausgabe der confiscierten Waren verweigern. Für die armen jüdischen Hausierer ist dies geradezu der Todesstoß: Die Handelskammer wird gewiss alles durchsetzen. Petersburg. (Indische landwirtschaftliche C o l o n i e.) Der Beamte für besondere Aufträge beim Ministerium des Ackerbaues, A. F. I e l a g i t s ch, war bekanntlich zur Besichtigung der jüdischen landwirtschaftlichen Colonien in den Gouvernements Cherson nnd Jekaterinoslaw abgesandt, welcher Aufgabe er fast zwei Monate obgelegen l> f. Die Resultate seiner Forschungen hat Herr I e l a g i i s ch^ ftinehr in einem umfassenden Berichte dem Ministerium vorge.^^,. Die Landwirtschaft der jüdischen Bauern hat Herr Jelagitsch in tadellosem Zustande und die Meiereien musterhaft eingerichtet gefunden. Die Landwirte haben aber auch mit Hindernissen und Nöthen zu rechnen, zu deren Beseitigung Herr Jelagitsch dem Ministerium Vorschläge macht. Auch könne es zur weiteren Entwicklung der Landwirtschaft der jüdischen Colonisteu nur von Nutzen sein, wenn man denselben gewisse Vorrechte, wie, dass sie Land zu eigen erwerben könnten u. s. w., einräumte. Constantinopel. (Auch D u, S ttt y r tt a?!) Wir pflegten oft von Streitigkeiten in Dielen „ Aschkenas-Gemeinden" wegen der Installation eines Rabbiners zu hören und konnten uns nicht genug über solche Vorgänge wundern. Jetzt haben wir dies auch in der Smyrnaer Spaniolischen Gemeinde erlebt. Vor einigen Monaten ist nämlich der Checham-Baschi Abraham P a l a g g i gestorben, und wegen der Wahl eines Nachfolgers giengeu geradezu scandalöse Scenen vor sich, die sich sogar bis in die Synagoge fortpflattzten und oft die Andacht der Beter störten. Es ist so weit gekommen, dass die hohe Pforte sich bewogen gefunden hat, dorthin eine eigene Commissiou zu senden, welcher die Aufgabe zufällt, die dortigen Streitigkeiten zu beenden und den Frieden tvieder herzustetlen. New-Nork. (Ehrung des Barons u tt d der Baronin H i r s ch.) Hier hat sich ein Comit,'; zu dem Zwecke gebildet, um im hiesigen Centrälparke ein Monument zum ewigen Andenken au die philanthropischen Großthaten des Barons und der Baronin Hirsch zu errichten. Das Comitö verstand es auch, die zur Errichtung eines solchen Denkmales erforderlichen Summen sich zu verschaffen, und hat bereits einen Concurs für Pläne und Entwürfe hierzu ausgeschrieben. New-Dork (Ein interessanter A n f r u f.) Der Rector der llebrevv-tJnion-Oellogo ttt Cincinnati hat einen warmen Aufruf an alle Juden Amerikas versendet, die Mittel zu schaffen, um das Institut zu reorganisieren und es in eine vollständige „Jüdische Universität" zu verwandeln. Ob die amerikanischen Inden hierfür Sinn haben und Geld für diese „Jüdische Universität" hergeben tverden, wissen wir nicht. Wir wissen aber auch nicht, ob Guitcmimti überhaupt die geeignete Stadt dazu wäre. Eine jüdische Universität soll, unserer Ausichr nach, in einer Stadt errichtet tverden, welche als Centralpunkt der Jadeuschaft betrachtet werden kann, oder wenigstens in einer solchen, welche voin jüdischen Geiste beseelt ist. Cincinnati ist loeder das eine, noch das andere. I in IBM III IP IUI Ul —in II Ml — III IM Aus den jüdischen Organisationen. tag Dr. (Jüdischer BolksAerein.) Verflosseneu Sonn e r sdeu 7. d. M. referierte an Stelle des plötzlich erkrankten Rosen mann, der im letzten Augenblicke abgesagt hatte, tedacteur H o l l i t s ch e r über : „Natioualer Socialismns nn Jndenthum". Referent kttüpfte an den von Pastor Nautt a tt tt gehaltenen Vortrag über nationalen Socialismns an und zeigte, dass in der mosaischen Gesetzgebung sowohl der Begriff des N a t i o n a l i s ttt tt s, als der des S v c i a l i - ui lB praktisch in viel weiterem Umfange durchgeführt erscheinen, als dies von den socialistischen Parteien der modernett Zeit theoretisch gefordert wurde. Die Juden brauchten also lediglich die Assimilation anfzugeben mtd zuin Judenthum nrückzukehren und tvürdeu dann eine im wahrsten Sinne des Wories moderne Partei sein. — Nach dem Referate tvnrdc die Discnssion eröffnet, an der sich betheiligten die Herren Dr. Lande sb erg er, Li ft schütz, Dr. Fink ic. Die Discussion wurde gegen 10 Uhr geschlossen. .vuraa AWftMcffsnrsnri n » ■rfiniaimi nniwiii mw m huihh »■« Wir Briefkasten. S. B„ Pilse«. Besten Dank für Ihre freundliche Zuschrift, werden darauf brieflich antworten. M. Barth. Znaim. Es ist uns vorläufig nicht gelungen, die Sache herauszubekominen. Bis zur nächsten Nummer. L. I. Litwak, Dolina. Blatt abgegangen. Artikel in jüdischnationalem Sinne immer willkommen. M. Fischer, Rokycan. Mannscripr erhalten. Vesten Dank. Dr. M. St. Vesten Dank für Mittheilung. Bitten nur die nächste. Beda Renhöl. Manuscript erhalten und sofort benützt. Weiteres willkommen. A. Z., Wien. Dank für Brief. Wird veröffentlicht. Besten Gruß. S. L . . . r, Bielitz, Manuscripte können ivir nur gegen Retourmarke zurückerstatten. Kein Staub mehr 115 hei Anwendung von Binder’s echt amerikanischem Fussboden-Oei mit antiseptischer Wirkung. Gänzliche Vertilgung des Staubes aus allen Wohnräumen, Comptoirs, Kaffeehäusern, Restaurants, Fabriken, Schulen, Bahnhöfen etc. etc. Einfachste Behandlung, überraschender Erfolg. Prospecte gratis und franco. WU- Preis per Kilo 48 kr. -Wz Uebernahme von Fussbodeu - Imprägnierungen, einzeln oder im Jahrespauschale. zu den coulantesten Bedingungen. Leopold Binder IV/I, BföühBgasse 22. Kaffeeu. Thee- Versandt-Haus KARL PERLES Wien, XVI., Gemrdlleingaffe Nr. (51, offeriert: flfl- \ Kilo feinst Santos- Kaffee, roh 1.10, gebrannt 1,550 .. „ .. Rio-lave- „ „ 1.23. „ 1.48 . Jamaika- ,. „ 1.50, „ 1.73 „ „ Perl- „ 1.30, „ 1.53 „ „ Portorico- 1.60, „ 1.00 .. 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