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Jüdisches Volksblatt · 1899-08-18 · 27 (18.8.1899) · page 9

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
1 (1899)
Issue
27 (18.8.1899)
Date
1899-08-18
Page
– (sequence 9)
Language
German
Belongs to
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-BEILAGE zum Jüdischen Volksblatt“ Das Testament. „ Er liegt in den letzten Zügen ..." Der Saal ist ungeheuer groß und wundervoll decoriert. Die Decke ist tief himmelblau, und dort in der Ecke der Westseite erblickt man die untergehende Sonne, wie sie die ganze Umgebung purpurroth färbt. Verschiedene Bilder sieht man auf allen Seiten. Die Weingärten, Citronenbäume und herrliche Blumen, gegenüber wieder große Wälder Schneeberge und wilde Thiere. An dem einen Orte Wettkämpfe, und auf dem anderen das brausende Meer. Auch verschiedene Baulichkeiten, wie Festungen, Schanzen, Schlösser und Paläste, kleine, armselige Hüttchen bieten sich dem Auge dar. Bald ein Bild von lustigen Jägern, spazierenfahrenden Aristokraten, Theatern und Lusthäusern, bald von armen Feld- und Fabriksarbeitenden, Menschen mit niedergedrückten Gesichtern und weinenden Augen. In der Mitte des Saales liegt der Greis in Agonie, seines Zustandes sich voll bewusst und bei vollem Verstände. Mit halboffenen Augen blickt er auf den ihm zu Häupten stehenden Jüngling von herrlicher Schönheit, voll Lebenskraft und Hoffnung, das Gesicht frisch und die Augen hell. Voll Aufmerksamkeit horcht dieser auf alles, was der Alte ihm erzählt. Weiß er doch, dass es die letzten Worte des Greises sind, und will er doch keine Silbe von ihnen verlieren. „Mein Kind," sagte der Sterbende mit schwacher Stimme, „mein Leben geht zu Ende und meine Minuten sind gezählt. Du bleibst hier an meiner Stelle und ich will, dass Du alles weißt, alles begreifst. Ich habe Dir schon erzählt von mannigfachen Schwindeleien, welche die großen Politiker und die kleinen Kaufleute treiben, von ehrlichen Dieben und betrügerischen Ehrenmännern, von unwissenden Gelehrten und sündhaften Frommen, von aufgeklärten Fanatikern und abergläubischen Freidenkern, von demüthigen Machthabern und stolzen Sklaven. . Alles das waren allgemeine Charaktere aus dem allgemein menschlichen Treiben. Jetzt aber sollst Du etwas specielles, was Dich besonders betrifft, erfahren." Der Jüngling näherte seinen Kopf dem Munde des Greises und horchte gespannt jeder Silbe. „Das Volk, zu dem Du jetzt kommen musst, ist ein unglückliches Volk," kam es gebrochen von den Lippen des Sterbenden. „Es lebt in allen Welttheilen und überall wird es verfolgt und gehasst. Tyrannische Herrscher schaffen schlechte Gesetze, und der Mob plündert und schlägt es. Böse Schriftsteller und Zeitungsredacteure suchen dem raubenden Pöbel noch. recht zu geben und verschiedene Verläumdungen über die Verfolgten zu verbreiten. Wohl ist es nicht zu bestreiten, dass es auch edle Menschen gibt, welche sich der Unglücklichen annehmen und es durchsetzten, dass in manchen Ländern dieses Volk alle Rechte der Staatsbürger genießen. Aber auch diese Rechte werden ihnen verkümmert." — „Dieses Volk heißt: — Wie soll ich nur sagen? Wahrlich! Ich weiß selbst nicht, wie ich es nennen soll, so verschieden sind die Meinungen darüber und so mannigfaltig seine Benennungen. „Blutegel, Wucherer, Betrüger", schreien seine Verfolger, während andere es „Großindustrielle, Fabrikanten und Kanfleute" benamsen. „Finsterlinge, Fanatiker, Abergläubige", heißen es seine Verächter. „Philosophen, Doctoren, Künstler" und „Dichter", antworten seine Schätzer. „Fremde, Wandervolk, Heimatslose"; — „gute Patrioten, treue Bürger" und „Landeskinder". — „Fremder Stamm, fremde Religion, Semiten" und „Juden". — „Bürger mosaischer Religion", „Brüder anderer Confession", „Israeliten" .... so verschieden redet man von diesem Volke und so verschieden sind die Meinungen über dasselbe. Mein Kind! Du kommst jetzt in die Mitte dieses Volkes. Höre nicht auf alles, was die Außenwelt sagt. Meine ganze Lebenszeit habe ich unter diesem Volke zugebracht. Es ist nicht so schlimm, wie seine Feinde sagen. Und von meinen Eltern her weiß ich, dass diese Nation einst auch ein eigenes Land besaß mit einer eigenen Verfassung. in welchem die Fremden gleiche Rechte mit den Einheimischen genossen. Nach langen Kriegen und Siegen ist sie endlich in einem unglücklichen Kriege niedergeworfen worden und kann seit dieser Zeit bis auf den heutigen Tag nicht zu ihrer Selbständigkeit kommen. Mein Kind! Aber dennoch lebt dies Volk! Ganz zugrunde gegangen ist es noch nicht! Und wenn Du vermöchtest ihm zu helfen, seine Feinde zum Schweigen zu bringen und seine Stellung im Staate und im Leben zu verbessern, dann — hast Du viel gethan! Es ist nicht zu leugnen, dass es sich durch das viele Wandern von Land zu Land, durch die erlittenen Verfolgungen und immerwährenden Leiden auch manche innere Krankheiten zugezogen hat. Die Angehörigen dieses Volkes kränkeln als M e n s ch e n und kränkeln besonders als Juden. — Es wäre sehr gut, wenn Du auch in dieser Beziehung etwas Hilfe schaffen könntest. Ich möchte Dir jetzt einige dieser Krankheiten auszählen, vielleicht gelingt es Dir, zur Heilung derselben Medicamente zu finden. Mein Kind! Du wirst hinaus in die Welt kommen und wirst ersehen, dass Geld und Ehre die ztvei Beweggründe alles menschlichen Thuns und Lassens sind. Ihnen zuliebe begeht man die größten Verbrechen und alle moralischen und ethischen Principien verschwinden bei so manchem, wenn es sich um Reichthunt oder hohe Stellung handelt. Wisse, dass das eine allgemeine menschliche Krankheit ist von ansteckender Art. Von ihr sind auch die Juden nicht verschont geblieben. Wisse aber auch, dass diejenigen, welche entweder große Reichthümer schon besitzen oder hohe Stellen schon bekleiden, sich um ihr Volk nicht kümmern, um jüdische allgemeine Interessen sich nicht umschauen und nur in ihrem Geldsacke sich verstecken, in ihre Geschäfte sich vertiefen, ohne auch nur eine Minute für das allgemein Gute zu spenden, ohne die Lage ihrer Brüder kennen oder bessern zu wollen. — Das ist eine specielle jüdische Krankheit; der Typus eines jüdischen Afsimilanten. Die alte Religionshasskrankheit hat in Europa fast aufgehört, ansteckend zu sein. Dagegen ist der Nationalitätenhass und -Hader zu einer modernen Krankheit geworden. Jedermann hält seine Nationalität für die einzig erhabene und sucht jede andere zu verunglimpfen. Jede Station sucht die andere zu unterdrücken, um die alleinherrschende zu sein. Und nun höre, mein Kind, und staune! — Auf die Juden, welche sonst an allen menschlichen Krankheiten kränkeln, hat diese Krankheit nicht ansteckend gewirkt; sie kränkeln vielmehr an der entgegengesetzten: an der Verachtung der eigenen Nationalität und an der Ent's r e md un 9. d 0 nt eigenen Volke. Du wirst dies bemerken, sowohl in religiöser als auch in nationaler Beziehung. Die jüdischen Feiertage werden von ihnen nicht, wohl aber die christlichen gefeiert. Chanukalichter zünden sie nicht, wohl aber einen Christbaum an. Keine „Mazzes", aber „Oslerkuchen". Und so geht es auch mit der Nationalität: Ihre eigene Sprache, ihre eigene Geschichte, ihre eigenen Helden, die kennen sie nicht einmal dem Namen nach. Fremde hingegen studiert und verherrlicht man. Man kämpft für die politischen Rechte anderer Nationen und Parteien, die eigenen lässt man fallen. Mein Kind! Der Tod naht!... Ich spüre ihn . .. ich kann nicht weiter . . . denU an alles .. . was ich Dir gesagt . . . mein Athem endet ... ich sterbe..." — In dem großen Saale „Welt" ist die Sonne untergegangen. Ihre letzten Strahlen spielen noch eine kleine Weile, vergolden die hohe Kuppel der Synagoge, um endlich ganz zu verschwinden. Und der alte Greis, das Jahr 5659, ist verschieden. Mit großer Feierlichkeit begehen die Juden den Geburtstag ihres neuen Jahres. Sie reichen dabei einander die Hände mit dem Spruche: „Fort ist das alte Jahr mit feinen Flüchen; möge das neue Jahr nun mit Segen beginnen." Rrr. „Unser alter Chasan.. Von R. A. Brandes. Der Gottesdienst in der großen Synagoge im kleinen Städtchen N., der nach altjüdischent Ritns geführt wird, ist ans eine kleine Weile unterbrochen. Wohl herrscht unter dem betenden Volke starke Aufregung, aber die Andacht ist trotzdem nicht gestört. Im Gegentheil! Der Zwischenfall stimmt die Anwesenden noch ernster, noch andächtiger. Der alte Chasan ist nämlich gleich zn Beginn des Mussaf-Gebetes vor dem Altar zusammengestürzt. Man ntusste ihn nachhause tragen und einen anderen als Borbeter zum Altar stellen. Zu einer anderen Zeit Hütte dieser Vorfall eine anhaltende Störung hervorgerufen, eine lange, breite Discussivn während des Gebetes. Heute aber ist Roschhaschanah, ein Fest von ernster, tiefer Bedeutung. Man betet mehr, als man sich unterhält, man weint mehr, als man sich freut. Denn das ist ja der Tag, an dem Gott zu Gerichte sitzt über Leben und Tod der Menschen, der Tag, an welchem selbst die Engel zittern und die Hinittkelsscharen beten. Dieser Tag ist mehr heilig als festlich, und an diese m Tage fühlt jedermann sein Innerstes getroffen, wenn ein Mensch in der Synagoge zusammenstürzt, zumal, wenn es der Chasan ist. Denn auch mit dem Vorbeter hat es an diesen Festtagen eine eigene Bewandtnis, eine andere, als etwa am Samstage oder einem anderen Festtage. Da erwählt man einen frommen, ernsten Mann. Denn er ist ja der Gesandte des ganzen Volkes bei Gott, er ist fast wie einst der Hohepriester in Jerusalem, er betet für alle und steht vor dem Altäre als Dolmetsch zwischen Volk und Gott. Die Ritnalgesetze schreiben sogar die Eigenschaften vor, die der Mann besitzen muss, der als Vvrbeter an diesen Tagen fungieren soll. Und unser alter Chasan — so nannten die Bewohner des Städtchens den alten R e b' I e h u d a — hatte einstmalen auch alle diese Eigenschaften besessen. Er war wahrhaft fromm, sein Bart war schön gewachsen, er war beliebt in der ganzen Stadt und seine Stimme war schön gewesen. Die letztere aber fehlte ihm schon seit einigen Jahren. Er ist alt geworden, seine Zähne hatte er verloren und so besitzt er längst nicht mehr das unerlässliche Attribut eines Chasan — die schöne Stimme. Seit ein paar Jahren hatte sich im Städtchen eine kleine Opposition gebildet. Mehrere Sitzhaber der großen Synagoge, darunter einige, die etwas vom Singen verstanden, drangen darauf, man möge für die hohen Festtage einen anderen Vorbeter anfnehmen. Allein die Vorsteher verstanden es immer wieder, die Gemuther zu bernhigen. „Wir wollen den Alten", meinten sie. „der bei uns so lauge Chasan ist, nicht entfernen. Wozu in diesen Tagen eine so große Sünde ans sich laden? Lassen wir ihn noch dieses Jahr vorbeten". Und so gieng es Jahr für Jahr. In diesem Jahre war aber die Opposition viel heftiger und stärker gewesen. N e b' C h a i m sollte Vorbeter werden. R e b' C h a i m war einst wohlhabend gewesen. Seinen Reichthum hatte er verloren. Aber seine schöne Stimme besaß er heute noch. Oftmals hatte N e b' C h a i m in seinen guten Tagen, natürlich ohne Entgelt, in einer Seitensynagoge Mussaf vorgebetet. Und viele waren aus der großen Synagoge hinübergegangen, ihn zn hören. Denn er besaß wirklich eine herrliche Stimme und viel Verstäudnis. Nun war N e b C h a im noch zu verschämt, um seine Bedürftigkeit öffentlich zu zeigen. Aber seine Freunde wussten, wie sehr gelegen ihm ein Einkommen für das Vorbeten kommen würde, sie drangen denn auch mit aller Macht darauf, den alten Chasan in den Nuhestaud zu versetzen und N e b C h a i m an dessen Stelle zu bringen, um diesem also auf anständige Manier eine Unterstützung zukommen zu lassen. Das Städtchen hatte sich in zwei Parteien getheilt, und es war ein harter Strauß für den alten Chasan gewesen, sich auf seinem Posten zn erhalten! Von Mann zu Mann in der Gemeinde gieng er, für sich Stimmung zu machen. Mit Thränen in den Augen und heißen Worten suchte er die Leute zu gewinnen, er sagte, er und seine Familie müssten Hungers sterben, wenn er seinen Posten als Vorbeter verliere. Tag und Nacht lag er jedem einzelnen in den Ohren, bis ihm endlich versprochen wurde, dass er dieses Jahr noch bleiben würde. Doch um die Wahrheit zu gestehen! Es war nicht das materielle Moment, das ihn zu dieser großen Agitation trieb. Er wusste ganz gut, dass er unter keinen Umständen in eine elende Lage kommen würde. Ein Glaube war es, der sich seit Jahren in seinem Herzen eingenistet hatte, ein fester Glaube, dass das Jahr, an dem er nicht mebr vorbeten würde, sein Sterbejahr sein werde. Das war eigentlich die Ursache, weshalb er förmlich zappelte, wenn er hörte, dass ein anderer an seine Stelle kommen werde. Aber Reb Jehuda wagte es nicht, diesen seinen Glauben jemanden mitzutheilen. Als heiliges Geheimnis lag es bei ihm, als Herzensprophezeiung oder Seelenahnung, das durfte nicht über seine Lippen kommen. Reb Jehuda war überglücklich, als er gewiss wusste, dass er auch dieses Jahr noch gesiegt habe. Aber diesmal brachte ihm sein Sieg auch geheime Gewissensbisse mit. Denn er siegte nicht gegen das Verlangen einiger Bale-batim, nicht gegen einen fremden, unbekannten Chasan, der erst kommen sollte, er besiegte diesmal seinen Freund und Anhänger Neb Chaim. Er erinnerte sich ganz gut, dass Reb Chaim ihn einstens dienstlich unterstützt, ihn mit den schönsten Feiertagsgeschenken beschenkt hatte, und dass er bei seinen Kämpfen gegen die Berufung eines anderen Vorbeters Reb Chaim immer auf seiner Seite gefunden hatte. Und nun? Sollte das sein Dank sein? Er kannte die traurige Lage seines Gegners nur zu gut. Er weiß,°dass bei Reb Chaim die Vorbetungsfrage eine Existenzfrage bedeutet. Und sein Gewissen lässt ihm keine Ruhe. Er sucht seine That vor sich selbst zu entschuldigen, Mir handelt es sich doch nicht um das Geld, sondern um mein Leben! Und ein Menschenleben überwiegt doch alles! Die erste Slichoth-Nacht beunruhigte ihn wieder. Diese Nacht ist sozusagen der Probestein für das Vorbeten an den hohen Festtagen. Da entfaltet jeder Chasan all seine Fähigkeit, sein ganzes Können. Und Reb' Jehuda fühlte selbst, dass für ihn die Probe schlecht, sehr schlecht ausgefallen war. Ein anderer Gedanke beherrscht ihn jetzt und rüttelt an seinem Gewissen. Er weiß, dass in den Ritualgesetzen eine schöne, klingende Stimme für einen Chasan v 0 r g e s ch r i e b e n ist. „Sündige ich nicht gegen Gott, wenn ich jetzt mit meiner Stimme vorbete? Vergehe ich mich nicht gegen ein ausdrückliches Gebot im Schulchan Arnch? Betrüge ich nicht alle, für die ich beten darf? Werden meine Gebete in dieser Form im Himniel angenommen werden?" Diese Fragen plagten ihn die ganze Nacht. Er fastete den nächsteit Tag, weinte stark beim Gebete, las die Psalmen mit großer Andacht und betete zu Gott wie einstens Simson mit den Worten: „Stärke mich und schütze mich — nur dies einemal. Während der ganzen Sliches-Zeit gaben ihm diese Gedanken keine Ruhe. Er fühlte sich als Sündiger gegen Gott und dessen Thora, gegen die Gemeinde und seinen eigenen Beruf. Dazu kam noch der Vorwurf, dass er gegen Reb' Chaim so ungerecht gehandelt habe. Schon war er entschlossen, selbst zu den Vorstehern zu gehen und zu erklären: „Ich betrüge Euch! Ich kann nicht mehr Euer Chasan sein! Nehmt Euch Neb' Chaim!" Aber der Glaube, dass er sicher sterben müsse, falls er nicht vorbete, hielt ihn zurück. Diese Herzensprophezeiung beherrschte ihn gerade jetzt stärker als je. Und je mehr ihn sein Gewissen plagte, desto mehr bemächtigte sich seiner der Wahn des gewissen Todes, wenn er nicht mehr vorbeten könne. So verbrachte er die Tage und Nächte in Todesängsten und Gewissensqualen. So kamen die Feiertage heran. Den Erew-rosch-haschanah verbrachte Reb' Jehuda fastend, mit Weinen und Beten. Niemand wusste, was in seinem Innern vorgieng. Sein Fasten und Weinen war niemandem auffallend, da ja diese Tage dafür bestimmt sind. Abends ließ Reb' Jehuda den SchachariS- Vorbeter seine Stelle beim Altar einnehmen, mit der Bemerkung, er sei vom Fasten schwach. Die ganze Nacht war er wach. Traurige Gedanken tauchten in ihm auf, Gewissensbisse und Todesfurcht kämpften in seiner Brust. Bald erregte ihn seine unehrliche Kampfesweise gegen Neb' Chaim bald seine schwach gewordene Stimme Gott gegenüber. Mit Angst und Herzklopfen 5948

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