Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 1 (1899)
- Issue
- 3 (3.3.1899)
- Date
- 1899-03-03
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2432763-2432764-2432767--0022-2433523- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Redaktion Untere Angartenstraste 18. Sprechstunde»: An Wochentagen'von 4 bis 8 Uhr nachmittags; an Sonntagen von in bis!8 Uhr vormittags. Postadresse: Jüdisches BottSblatt, Wien, Vrschwrrden wegen vcrspStetcr oder gar nicht erfolgter Zustellung erbitten wir uns bringend. — Mnnuscrlpte werden nicht znrükkgestellt. Postsparcasscii-Couto. In das Abonnement kann man täglich eintreten. unter Mitwirkung der vmn jüdischen Volks- Verein erwäßltrn Prefsconnnisstvn. Inserate übernehmen die Firmen: I. Davueberg. M. DukeS, Haascnstein & Vogler, Rudolf Masse, A. Oppelik, M. Pozsonyi, A. Schalck in Wien, ferner alle Annoncen-Erveditivnen im Auslände. Einzel-Nummer in Wien 6 kr. Administration: II., Ankere Angartenstrajje 19. Abonnementspreis: Für Wien u. Oesterreich-Ungarn sammt Francozuslellung. Ganzjährig talbjährig ierteljährig fl. 4.- fl. 2fl. i- Für das gesammte Anstand sammt Frältcozustellung. Ganzjährig . Halbjährig . Vierteljährig fl. 4.50 fl. »Ä5 fl. 115 Nr. 3. Wien. 3. Mär? 1899. I. Jahrgang (i &y ir Pränumerations-Einladung. Wir eröffnen das Abonnement ans das „Jüdische Bolksblatt" und laden alle Inden, denen das Schicksal ihres Glaubens, ihres Volkes nicht gleichgiltig ist, ein, in dasselbe einzntreten. Versprechungen machen wir keine. Was wir wollen, haben wir klar und deutlich gesagt. Unser Ziel aber können wir nnr erreichen, wenn man weiß, dass aus den Spalten unseres Blattes die breiten Schichten «nsereS Volkes sprechen. Das stellen wir der Erwägung jedeö ehrlichen und denkenden Juden anheim. Der Bezugspreis des „Jüdischen Volksblatt" beträgt jährlich nur 4 fl., halbjährig 2 fl., vierteljährig 1 fl. Das Blatt ist zu beziehen durch unsere Administration, sowie dnrch alle Zeitungsverschleißer Wiens und der Provinz. Die Redaction und Administration. Unsere Vertretung. Dent niederösterreichischen Landtage ist Montag ein Gesetzentwurf zugegangen, der die Landes¬ und Landtags-Wahlordnung Niederösterreichs einer, den Grundsätzen der antisemitischen Partei entsprechenden Reform unterziehen soll. Es ist überflüssig, zu bemerken, welches diese Grundsätze sind.. Die öffentliche Meinung aller anderen Parteien wird in Bälde ihr Urtheil darüber abgeben. Soweit diese Landtags-Wahl-„Reform" uns Juden berührt, ist sie durch eine Thalsache zur Genüge gekennzeichnet: Der erste Bezirk von Wien soll künftighin statt der bisherigen sechs Vertreter nur einen in den Landtag entsenden. Damit ist die leiseste Hoffnung auf eine Interessen-Bert retung der Juden im niederösterreichischen Landtage vorläufig geschwunden. Es klingt eine harte Ironie aus diesen Worten. Jüdische Interessenvertretung! Hatten und haben denn wir Juden überhaupt eine Vertretung? Im niederösterreichischen Landtage machte der Mechaniker Schneider in der letzten Session eine seiner gewohnten Zwischenbemerkungen: Die Juden sind keine Mensche n. Wer war der jüdische Vertreter, der diese gemeinste Beschimpfung eines ganzen Volkes in gebürender Weise — etwa handgreiflich — zurückgewiesen hätte. Am Montag erst interpellierten der Abgeordnete Ofner und Genossen, es möge dieser Zwischenruf „gerügt" werden. Und der Landmarschall? Der hochgeborene Herr Baron und Landmarschall überhört den Zwischenruf und meint, dass Zwischenrufe in der Richtung, wie sie Schneider gethan, nicht so ernst zn nehmen seien. Wo war der jüdische Vertreter, der diese zweite grausame Verspottung gezüchtigt hätte? Mau beleidigt und beschimpft uns in brutalster Form, dieser Schneider bewirft unsere Frauen mit seinem schmutzigsten Kothe, man boykottiert die Aermsten unserer Armen, man schreit auf der Tribüne der Volksvertretung, wir seien keine Menschen, Ulan müsse ein Schussgeld auf uns aussetzen — und es thut sich kein Mund auf, der für uns spräche, es rührt sich keine Hand, die uns vertheidigle. Wahrlich'. Wenn jemals das Wort zur Wahrheit wurde: Es rächen sich die Sünden der Väter an den Kindern — so ist es bei den Judeii O e st e r r e i ch s, vor allem aber Wiens Man sagt uns Juden nach, wir seien ein real denkendes, praktisches Volk. Wer sich vom Gsgeutheile überzeugen will, der betrachte die Politik, welche die Juden Oesterreichs seit ihrer Emancipation getrieben. Bethört von schönen Phrasen, kämpfte die alte Generation für ein wesenloses, vorgespiegeltes „Ideal", das man ihnen Freiheit und Fortschritt nannte und das sich am Schlüsse als ganz gewöhnliche Classenpolitik herausstellte. Die Völker Oesterreichs gruppierten sich national, nach Ständen und Elasten, nur wir Juden vergaßen in diesem unheimlichen Taumel von „Freiheit und Fortschritt", dass auch w i r Interessen besitzen in diesem Staate, die naturgemäß nur von uns selbst geschützt und vertreten werden könnten. Und als endlich die Völker ringsum dem Spiele ein Ende machten und uns zu verstehen gaben, dass wir denn doch nur Fremde, G e d u l d e t e' seien, da kämpften wir weiter für „Freiheit und Fortschritt", nicht mehr als Deutsche, als Polen, als Czechen, sondern als „allgemeine Menschen", als Menschen an sich — aber leider doch nur als Juden. Das war schon keine Politik der Phrase mehr, das war die Politik einer wahnwitzigen überhitzten Phantasie. Die Politik der Phrase! Vor zwa Jahren rief dieses Wort der ergraute Veteran der deutschen Socialdemokratie, Liebknecht, seinen Parteigenossen zu. Und nun erhebt es sich in unseren Reihen, es wächst, schwillt an, und wird donnernd an die Ohren derer schlagen, die noch immer in unbegreiflicher Verblendung am alten Platze stehen, die noch immer das Brausen der neuen Zeit nicht hören oder nicht hören wollen. Roch stehen so manche Säulen der alten Zeit, der Politik der Phrase, aufrecht; doch die innere Nothwendigkeit wird sie zwingen, zn weichen, sie werden fallen, und auch bei uns wird jene Epoche Heranbrechen, welche das starre Gesetz der Entwicklung der neuen Zeit aufzwingt: Die Epoche der R e a l p o l t i i k. In Niederösterreich leben mehr denn 172.000 Juden, die schutzlos den brutalsten moralischen und materiellen Angriffen preisgegeben sind. In Oesterreich leben mehr denn eineinhalb Millionen Juden, die gleichmäßig von allen Völkern moralisch und materiell misshandelt werden. So wenig die Juden Miederösterreichs eine öffentliche Vertretung haben, so wenig haben die Juden ganz Oesterreichs eine solche. Es ist kein öffentliches Forum da, von dem aus man der Welt verkünden könnte, dass 000.000 Juden in Galizien buchstäblich hungern, dass in den alten Gasten der Leopoldstadt ein furchtbares jüdisches Hungerproletariat unter den entsetzlichsten Verhältnissen fortvegetiert. Die wahnwitzige Phantasie-Politik der alten Generation rächt sich furchtbar in unserer inneren Zerfahrenheit, in unserer hilflosen, politischen Lage. Der Wahlreformantrag im niederösterreichischen Landtage zeigt uns den Weg zu einer gesunden Real- Politik. Was immer wir derzeit für uns verlangten, man würde uns nichts gewähren: denn noch fehlt uns politische M a ch t. Ob dies e Reform durchgeführt wird, ob eine andere — man wird sie durchführen, ohne auf uns Juden Rücksicht zu nehmen. Aber wie d ieser Antrag nur ein Ausfluss des geänderten Wahlsystems für den R e i ch s r n t h ist, so muss bei einer neuerlichen Reichsrathswahl-Aenderung wiederum die des Landtages sich ändern. Für den niederösterreichischen Landtag haben die hiesigen Juden wenig oder nichts mehr zu thun. Für den Reich srath haben alle Juden alles zu thun. Wir müssen uns nach bewährtem Muster eine stramme, festgegliederte Organisation schaffen, die einen Körpet bildet. Wenn der letzte Jude Galiziens u ngere ch t oder unschuldig beschimpft oder misshandelt, bedrückt wird, dann muss das in Wien tausendstimmig wiederhallen. Darin aber werden wir politisch und materiell eine Macht seist, die achtunggebietend dasteht, gefürchtet von den Gegnern, geliebt von den Freunden. Auf der politischen Fahne unserer Organisation muss stehen: Heraus mit der n a t i o n a l e n A u t o n o m i e. Dreysus? Paris, 1. März IS'jvl „Es gibt keine Affaire Dreysus", hat Meline, während er Minister war, zu wiederholtenmalen in seinen Antworten ans die Interpellationen der Dreyfnsards betont, „es gibt feilte Affaire Dreysus", und wenn wir all die politischen Zwischenfälle betrachten, welche die öffentliche Meinung während der letzten Tage erregten, so müssen wir mit dem ehemaligen Minister wiederholen, dass eine solche wirklich niemals existierte. Das Iudrnthum und dir „Moderne". Die modernste, in ihren Erscheinungsformen durch eine absichtliche Verschrobenheit frappierende Richtung, welche auf allen Gebieten geistiger Schaffenskraft zutage getreten ist, nähert sich ihrem Ende. Alle Anzeichen sprechen dafür, dass die Herrschaft des blindwüthigen Terrorismus, der im Bereiche künstlerischen Denkens und Empfindens die absurdeste Geschmacklosigkeit als erlösende Offenbarung proclamieren wollte, binnen kurzer Frist der Vergangenheit augehören wird. llnd wahrlich! sticht zeitgemäßer und erwünschter Hütte dieser Umschwnng herankommen tonnen. Mit der Pose selbstloser Heilsapostel verkündeten die Parteigänger einer angeblich neuen Weltanschauung die Segnungen ihrer Weisheit, mit Palette, Meißel und Feder ivurde der staunenden Menge der Dornenpfad in die Mysterien einer plötzlich unergründbaren Statur geebnet, und der schrille Posaunenton aufdringlichster Reelame sollte'eine friedfertige Kunstgemeindezuni Kampfe zwischen dein wahrhaft Schönen und ewig Widerwärtigen rnit einen! Schlage vorbereiten. Der überaus empfängliche Boden unserer Stadt bot den Bestrebttngeu der in selbstgefälliger Verhimmelung sich spiegelnden Verfechter einer vermeintlich inessianischen Kunstepoche ein ungemein fruchtbares Terrain. Theils aus Neugierde, vielmehr jedoch tun den Trieben der Eitelkeit und der Mode pflichtschuldigst zu huldigen, bekehrte sich ein ansehnlicher Theil des in den Traditionen edelsten Kunstsinnes enlporgeblühten Bürgerthums zu den Dogmen einer unzüchtigen Gaukelei, welche die Schlachtrufe „Alloderne" und „Freilicht" erfand, um mit denselben die gehaltlose Oede eines simplen Geschäftsknisfes zu bemänteln. Mit magischer Zanberwirkung suchte die emsige Schar angeworbener Knnstjüuger, welche in inunterster Offenheit von der elementaren Bedeutung ihrer Sendung durchdrungen ivar, werkthätige Anhänger ihrer, in nichtssagende Syntbolistik eingezwängten Lehre zuzuführen; das protzig ausgeklügelte Leitmotiv „Secession" sprengte im Fluge die Thüreu der Salons, in denen bis vor wenigen Jahrzehnten die kunstliebende und kunstübeude Wiener Gesellschaft als Eentrum des geistigen Lebens ursprüngliches Talent und vielversprechende Begabung mit aller Sorgfalt zu fördern sich beinühte. Das war dainals, als der Kunstsinn noch interconsessionell schien, als die Prunkgemächer der vornehmen Kreise Wiens ohne Unterschied des Glaubensbekenntnisses sich ansthaten, uin dein aufklärenden, der Feit voranleuchlenden Schriftthnm eine würdige Heimstätte zu bereiten. Die Vortheile des Besitzes und der Wohlhabenheit wurden dazu verwendet, um der zeitgenössischen Literatur ein unantastbares Refugium zu sichern, und man erinnere sich nur an den geistsprühenden Satyriker des alten Wien, an Bauernfeld, der mit besonderer Vorliebe die Zirkel der kunstverständigen Judenfamilien der Residenz aussuchte und der in der Umgebung schöner, geistsprühender Frauen die Anregung zu seinen dramatischen Meisterwerken schöpfte. Heute inuthet dieses Bild wie eine längst verklungene Renliniseenz aus den Tagen des Vormärz au, heute hat die betrübende Zerklüftung, welche dein öffentlichen Leben ihre Signatur gibt, auch die Sphäre des productiven Künstlers schonungslos erfasst, und die hohen Aufgaben, zu deren Erfüllung die Kunst berufen ist, sie sind herabgezerrt in die Niederungen wüstesten Parteizwistes, der — sprechen wir es ungescheut aus — in dem Verhalten der Judenschaft seine festeste Stütze findet. Zwischen Kunst und Politik, so ferne auch diese Gebiete auf den ersten Blick von einander liegen mögen, ergeben sich zahlreiche Anknüpfungspunkte und Wechselwirkungen, und wenn Wissen dein Begriffe von Macht gleichzusetzen ist, so bedeutet der Besitz einer gediegenen, der Aeußerlichkeit hohler Phrasen abholden Bildung mehr denn je das sicherste Mittel, um allen Anstürmen gewappnet gegeuüberzustehen. Nicht aber jene Bildung gilt hier als Palladium, welche sich ängstlich in grübelnde Abstractionen vertieft und die, von dem Moder vergilbter Folianten losgelöst, den Strömungen des Tages nicht zu begegnen vermag; der tobende Widerstreit der Meinungen erheischt ein freies, Herz und Seele erfüllendes Wissen, welches ein geschärftes Urtheil, selbständige Beobachtung und individuelles Denken in ungehinderten! Entivicklungsgange ermöglicht. Hat unser Judenthum es auch verstanden, sich dieses kostbare Gut zu erwerben, um mit blanken! Schild nnd Wehr hiuauszulreten auf das Turnierfeld und dort eine Lanze zu brechen für die Wahrung seines nationalen Besitzes? Mit einem bedingungslosen „Nein" muss diese Frage beantwortet werden, und es verlohnt sich wohl der Mühe, diese offenbare Schwäche im eigenen Lager einer näheren Betrachtung zu würdigen. Der Grund des Uebels liegt in dem sichtlichen Mangel einer literarischen Erziehung, in dem Cultus geistiger Halbbildung, welcher nur die trivialen Jnstincte der Modethorheit und der Gefallsucht kennt und der ein Gedanken-Proletariat züchtet, dessen Erfolge unsere Glaubensgenossen mit flanvuendenl Enthusiasmus zujubeln. Jene Pseudo-Literaten, welche sich durch stumpfes Hindänunern in dein Tabaksqualm der Kasfeeschänken die Gloriole der Weltverbesserer um ihre Häupter weben wollen, ihnen gebürt das zweifelhafte Verdienst, die Schleppträger der sogenannten neuen Richtung geworden zu sein. Die Ergebnisse der tiefsten menschlichen Verirrung und all der Schinutz und Unflat, welchen sittlich haltlose Staturen zeitigen, sind die bewegenden Faetoren der allermodernsten geistigen Thätigkeit, und nicht zum geringsten Theile verdanken nur unseren Schaubühnen die Bekanntschaft mit den literarischen Fehltritten, denen gegenüber die sonst so schroffe Kritik unserer real veranlagten Epigonen sich in milde Gelassenheit und gutmüthige Zustimmung verivandelt. Natürlich. Wie es in Seidenstoffen und Ballroben bunt wechselnde Moden gibt, denen sich unsere Frauen und Mädchen mit strengster Observanz fügen, ohne sich viel darrun zu künunern, ob ihre persönliche Eigenart dabei zur Geltung konnnt oder nicht, so rechnet man auch mit Excenrritäten in der Literatur, die initzumachen eine gesellschaftliche Pflicht geworden ist, ivill inan nicht den Vorwurf der Langweile und Antiquiertheit auf sich laden. Das Gebotene wird nicht weiter geprüft und darf auch auf seine Qualität nicht näher untersucht werden. Das eherne Gesetz der Gesellschaft, welchem sich alles, was gesehen werden null, mit wahrem Wohlbehagen beugt, befiehlt einfach, jedem künstlerischen Ereignisse tapfer beizuwohnen, und mit unbezähmbarem Feuereifer wird dieses Postulat zur Lebensregel erhoben. Man muss eben, um den untrüglichen Beweis schöngeistigen Verständnisses zu erbringen,. die Sammt-Fauteuils oder die Brüstungen der Prosceniums-öogen occupieren, wenn auf den Brettern, welche die Halbwelt bedeuten, die robusten Liebeshändel einer pensionierten Ehansonnette oder die abstoßenden Gefühlsduseleien eines decadenten Pferdewärters dem andächtig lauschenden Auditorium in genial hingeworfener Prosa ausgetischt werden. Als beliebtestes Bindemittel zwischen Autor und Publikum bewährt sich seit geraumer Zeit der Ehebruch in seinen inanuigfaltigen Spielarten, und in dichten Massen drängen sich Männlein und Weiblein allabendlich zu den Einlasspforten der Theater, m» in den seichten Stücken, welche zur Darstellung gelange», die denkbar traurigste Rolle — die der Zuschauer zu spielen. Stach den erfrischenden Principien der modernen Soeiologie wäre es eben eine unverzeihliche Unterlassungssünde, wollten unsere wackeren Literaturfreundinnen den fahlen Glanz der unterschiedlichsien Sensations-Premieren dnrch ihre wertvolle 'Anwesenheit nicht intensiv erhöhen. In diesen Geleisen bewegt sich der geistige Verkehr unserer Gesellschaft, welche der Kunstrichtung tiu de siecle treue Gefolgschaft leistet. Die Schaubühne, welche einstmals deru Genius des